CELESTRON Announcement

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Wie kommst du auf Smartscope?
Sieht ja auf den ersten Blick "nur" nach RASA 6" aus...oder gibts da noch mehr Infos bisher?
 
Sieht ja auf den ersten Blick "nur" nach RASA 6" aus...oder gibts da noch mehr Infos bisher?
Da ist mindestens mal eine Kamera von Celestron dabei. Bei 6" sollte die Kamera schon recht kompakt sein, damit die Obstruktion nicht extrem wird. Die üblichen Astrokameras sind ja schon nicht gerade klein. Bin mal gespannt, was die da generell mit Kühlung/Lüftung machen. Die lange Taukappe auf dem Bild hält die Luft ja gut zurück. Da stelle ich mir alle möglichen Luftverwirbelungen vor.

Andererseits: Eine ungekühlte Kamera mit einer Celestron-Montierung, einem kleinen Chip und etwas Software kombiniert gäbe schon ein netten Smartscope. Halt sicher nicht im <1000$ Bereich.
 
Rund um das Frontglass, sieht man FL335 - Focal Lenght 335 mm - passt zu 6" Spiegel mit f/2 mehr oder weniger. Und in der Mitte - wohl eine Kamera/Sensor statt Sekundaerspiegel..... Ich glaube ein, 6" Schmidt, der ohne OAZ aber mit fest eingebauter Kamera, kommt am Montag
 
"We are announcing something big 1/8/24"...
Ich mag ja den Kommentar von Philip Beastall:
"Jetzt verstehe ich, wie das amerikanische Datumsformat funktioniert. Es wird in den USA ab 8.1.24 erhältlich sein, und im UK ab 1.8.24 zu einem höheren Preis" :)
 
Zuletzt bearbeitet:
3999,-$
 
Hallo,

endlich ein leistungsfähiges Smartscope mit einer ordentlichen Öffnung! Das Gerät basiert auf einer Celestron Nexstar Evolution Montierung und einem 6" RASA als Optik. Der Preis ist im Vergleich zu einem Celestron Nexstar Evolution 6 oder 8 eigentlich im Rahmen.

Interessant wäre noch welcher Kamerachip verwendet wird.

CS.Oli
 
laut einem Beitrag bei CloudyNights ist es wohl ein IMX 178 C Chip.
 
Moin zusammen,

die Chip-Spezifikation steht bei Celestron auf der Seite unter - genau - Specifications

CMOS Image Sensor:Sony IMX178LQJ, color, back-illuminated
Sensor Size:8.92mm (0.35") diagonal
Pixel Size:2.4μm x 2.4μm
Number of Effective Pixels:6.44M (3096 x 2080)
Field of View:1.27° x 0.85°

Klare Nächte,
Micha



PS: Da hatte wohl mehrere d... einen Gedanken :ROFLMAO:
 
Was ich mich frage wie das mit dem justieren aussieht. Grade weil sich solche Teleskope ja auch oft an unerfahren Nutzer richtet.
So schnelle Systeme sind da ja nicht so gutmütig.
 
Hallo,

als begeisterter Besitzer eines Seestar würde mich ein leistungsfähigeres Smart Telescope schon interessieren. Dass für 4000 Dollar (also wahrscheinlich fast 5000 Euro) aber ein alter IMX178 Chip verbaut wird statt eines größeren und moderneren IMX585 o.ä. ist ziemlich enttäuschend. Und die Beispielbilder sind trotz viel größerer Öffnung auch nicht besser als Fotos, die ich vom Seestar unter ordentlichem Himmel erwarten würde.
Bei dem Preis des Seestar kann man es verkraften, dass der Aufnahmechip von der Resterampe kommt, aber bei 4000 Dollar... Damit hat das Celestron-Teleskop das gleiche Problem wie der Seestar: Für kleine Objekte ist die Brennweite zu kurz und für große Objekt ist der Chip zu klein.
 
deswegen bleib ich bei meinen individuellen Setups: 3 Optiken und 2 Kameras, womit ich ein breites Spektrum an Zielen recht optimal einfangen kann.

CS.Oli
 
deswegen bleib ich bei meinen individuellen Setups: 3 Optiken und 2 Kameras, womit ich ein breites Spektrum an Zielen recht optimal einfangen kann.
auch wenn die Diskussion schon öfter geführt wurde, halte ich das Zusammenstellen eines eigenen Setups für flexibler.
Nutze auch drei Optiken, noch mit einer Kamera.
Da könnte man sagen, sehr wahrscheinlich auch mit recht, viel günstiger, als die vor Seestar bekannten Smart Scopes, ist das auch nicht und mit dem jetzt auftretenden Celestron auch nicht.
Kann ich aber zu entgegnen, dass ich nicht's extra für EAA angeschafft habe, sondern alles vorhanden war. Was extra angeschafft werden würde, mittelfristig, ist eine weitere Kamera.

OK, für einen Neu-EAA-ler wäre es eine Abwägungsfrage.
 
Guten Morgen zusammen.

Ohne den Seestar als bestes Smart-Scope unter allen darstellen zu wollen, ist es meiner Meinung nach, eins mit dem besten Preis-/ Leistungsverhältnis und für so mal eben auf die Schnelle oder auch insgesamt mit weiterführender Bildbearbeitung am PC vollkommen ausreichend.

Das Celestron Origin halte ich für etwas overdone und die in den Videos gezeigten Bilder bewegen mich so gar nicht. Reflektionen und lange Sterne bei einem AI gestützten Smartscope für diesen Betrag? Dazu der veraltete Sensor, der längst durch leistungsfähigere Nachfolger ersetzt wurde?

Gut, die Kamera ist zugänglich und vielleicht sogar zukünftig austauschbar? Das wird man noch sehen. Würde wiederum noch eine Investition nach sich ziehen.

Ich stimme zu, für das Geld sehe ich im Origin keine Alternative gegenüber einem selbst zusammengestellt Setup, bis vielleicht auf die Einfachheit der Handhabung insgesamt.

Sicher wird aber auch dieses Gerät seine Käufer finden.

CS Markus
 
Also ich finde das Konzept generell spannend. Nicht für mich, aber für interessierte mit Geld.

Klar kann man über die Kamera meckern, aber vermutlich gab es halt einen Zielpreis und da war nichts besseres drin. Die Tatsache, dass die aber theoretisch auswechselbar ist, ist definitiv ein Pluspunkt gegenüber anderen Smartscopes. Die Konkurrenz hier ist auch nicht ein "selbst zusammengestelltes Setup". Diese Dinger sollen einfach aufzustellen und zu benutzen sein. Mit einem selbst zusammengestellten Setup ist das - selbst wenn man eine ASIAir nutzt - einiges komplexer - gerade für Anfänger. Die Frage ist halt: Wie gut bekommt Celestron das hin. Das ist halt einerseits eine Frage der Software, andererseits stellt sich halt auch die Frage, wie kollimationsstabil das Ding ist. Wobei eine gute Software hier auch helfen kann. Im Prinzip könnte man ja die Bilder analysieren und dann Anweisungen wie "Schraube 1 etwas nach links drehen" geben. Wenn Celestron das schafft, wäre das ein echtes Highlight.

CS, Daniel
 
Die Software beruht auf der bereits bekannten StarSense App, soweit ich das gesehen habe und wie ich die Werbung verstehe. Heisst, da muss überhaupt nichts justiert werden, die Software macht ein wiederholtes platesolving und weiss von allein, wo das scope hinzeigt, autofocus ist auch integriert, das wird wohl wirklich out of the box funktionieren, ohne dass der Nutzer auch nur ein bisschen Ahnung haben muss.
 
Und was ist mit der Kollimierung des Teleskops?
Ein bisschen Nevenkitzel braucht der User doch auch, oder? Den hat er an der Blende definitiv!

Auf einer Explosionszeichnung sieht man Schrauben und Langlöcher. Ich vermute, das Gerät lasst sich kollimieren und die Kamera kann man drehen / FOV anpassen.
Das finde ich schon mal nicht schlecht.
 
Wär schlecht wenn man ein Spiegelsystem nicht kollimieren könnte.
Wenn aber Celestron RASA / SC Teleskope baut die ab Werk richtig eingestellt sind und nie wieder kollimiert werden müssen würde ich sofort eins kaufen!
 
Und was ist mit der Kollimierung des Teleskops?
Das wird hoffentlich ab Werk halbwegs kollimiert sein, durch den kleinen Chip wird das auch nicht so sehr ins Gewicht fallen, und die Kamera bleibt ja auch dran und wird nicht an- und abgeschraubt. Und sooo schlimm ist das Kollimieren eines RASA auch nicht (hab selbst einen), und dann ist auch noch fraglich, ob die angepeilte Zielgruppe es überhaupt merken würde, wenn die Kollimation nicht perfekt ist.
 
Wär schlecht wenn man ein Spiegelsystem nicht kollimieren könnte.
Wenn aber Celestron RASA / SC Teleskope baut die ab Werk richtig eingestellt sind und nie wieder kollimiert werden müssen würde ich sofort eins kaufen!
Da ich nen Rasa nicht kollimieren kann, bzw. keine Geduld dafür habe, würde für mich auch nur Zweiteres in Frage kommen. Da wäre ich dabei! :)

Ich bin auch mal gespannt, was die eingebaute Heizung angeht. Bei der Nachrüstbaren für die EHDs und RASAs gabe es ja nicht nut Lob.
 
Hi!

Unser RASA8 kam ordentlich genug kollimiert an, um ihn nutzen zu können – und das Unistellar eVscope, das ich mal getestet hatte, hatte ich auch nicht kollimiert – für das Handy waren die Bilder allemal gut genug.

Wer Pixelpeeping macht, kann ja justieren – und wenn die App mal das Bild auswertet und anzeigt, welche Schraube man drehen muss, wäre das genial (und kann ja auch per Update nachgereicht werden). Wäre eine coole Funktion, um das Potential später weiter auszureizen, wenn man sich so weit mit dem Gerät vertraut gemacht hat, dass man sich rantraut.

Beste Grüße,
Alex
 
dem eVscope-Nutzer wird auch zugemutet, das Gerät kollimieren zu müssen. Und scheint nicht wirklich einfach zu funktionieren.

CS.Oli
 
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