APO mit Barlow für Planeten

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Ephesier
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Ephesier

Aktives Mitglied
Hallo alle zusammen,

eine Frage, die ich mir als Anfänger bei Mond/Sonne und Planeten immer wieder mache.
Macht ein Barlow wie der "TS-Optics 2" Barlow - 2,5x APO 4-Element Design - kurzbauend, telezentrisch" für diese Art der Fotografie
Sinn an einem APO wie dem Askar 103 mit 0,8 Reducer (560mm bei f5,4 bzw. 700 bei f6,9)?
Oder ist man da von der Auflösung beschränkt?
Und welche Kamera würde dann Sinn ergeben?

CS,
Manuel
 
Hallo Manuel,

schwierige Frage, da das natürlich vom Budget abhängt.
Ich mache dennoch mal einen Vorschlag, der aber eher in Richting günstig geht:

Baader Q-Turret Barlow für Großaufnahmen, mit der habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht: ca. 50 Euro
ZWO ASI664MC Astrokamera mit 2,9 Pixelgröße und Diagonale: ca. 9mm: ca. 400 Euro
Sehr geringes Ausleserauschen, wäre auch für Deepsky nicht schlecht.
Für die Preisklasse schon eine recht großer Sensor. Ich verwende die Asi120mc und Asi462mm, die sind kleiner.

Nächst größeres Modell wäre die Asi585mc für ca. 500 Euro.

Gruß,
Holger
 
Hallo Manuel,

schwierige Frage, da das natürlich vom Budget abhängt.
Ich mache dennoch mal einen Vorschlag, der aber eher in Richting günstig geht:

Baader Q-Turret Barlow für Großaufnahmen, mit der habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht: ca. 50 Euro
ZWO ASI664MC Astrokamera mit 2,9 Pixelgröße und Diagonale: ca. 9mm: ca. 400 Euro
Sehr geringes Ausleserauschen, wäre auch für Deepsky nicht schlecht.
Für die Preisklasse schon eine recht großer Sensor. Ich verwende die Asi120mc und Asi462mm, die sind kleiner.

Nächst größeres Modell wäre die Asi585mc für ca. 500 Euro.

Gruß,
Holger
Hallo Holger,

danke für deinen Input. Vom Budget ist es Gott sei Dank nicht ganz knapp.
Kameras wie die ZWO AM678MC mit 2um Pixelgröße sind vermutlich zu fein, oder?

Grüße,
Manuel
 
Hallo Manuel,

das kommt natürlich auch auf den Haupt-Einsatzzweck an.
Nur Planeten, da brauchst du keinen großen Sensor. Auch Full well ist nicht so wichtig.

Aber willst du auch Deepsky mit der Kamera machen würde ich nicht so kleine Pixel nehmen.

Hilfreich für die Planung ist auch die Freeware Stellarium.
Dort dein Teleskop anlegen und auch die mögliche Kamera / Sensorgröße.
Dann kannst du bei den Deepsky Objekten in die Sensoransicht wechseln und siehst sehr gut, welche Objekte da geeignet sind.

Bei mir war die Sache aber anders. Ich hatte schon die Kamera für Planeten angeschafft:
Zuerst die Asi120mc, dann Asi120mm und zuletzt die Asi462mm um für meine Deepsky Experimente eine rauscharme Kamera für die Luminanz nutzen zu können.
Das Budget war aber eher knapp bemessen, also kleinerer Sensor.

Nun habe ich um diesen kleinen Sensor mein Equipment erweitert. Hauptsächlich mit günstigen M42 Objektiven und einen 76/300mm Newton Selbstbau.
Bei der Auswahl an Brennweiten hat mir Stellarium sehr geholfen. So habe ich jetzt z.B. ein 55mm Objektiv für großflächige Nebel / Galaxien.
135mm, 300mm, 400mm und dann noch der alte 114er Newton + den 12" F5 Dobson auf Selbstbau-Plattform.
Damit sind Großaufnahmen kleinerer Objekte möglich.

Damit fühle ich mich für fast alle Objekte gut ausgestattet.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,

für DeepSky nutze ich den IMX571 Sensor, somit suche ich eine dezidierte Kamera, wobei ich natürlich auch daran gedacht habe mit den kleineren Pixeln auf Galaxien-Jagd zu gehen, aber da kommen denn die Kompromisse die man macht ins Spiel.

Gruß,
Manuel
 
Ja die haben eine guten Ruf.
War mir zu teuer und so ist es bei mir die Baader Q-Turret geworden.

Gruß,
Holger
 
Hallo Manuel

bei Planeten hast du nur ein kleines Feld. Der Jupiter hat maximal 50" Durchmesser,
Saturn mit Ring ähnlich klein (40" ?) , Mars 25" im Maximum.
D.h. ein kleiner Bereich auf dem CCD Chip reicht aus, um Videos von Planeten zu machen.

Ich nutze eine ZWO ASI 178MC mit 2,4ym Auflösung für Planetenaufnahmen.
Habe einen APO f=950mm und verlängere die Brennweite auf das 3-4 fache.

Es gibt da noch die Möglichkeit ein Over- oder Untersampling deines System zu überprüfen.

Link: astronomy.tools

Sollte man aber nicht zum Dogma machen - als Orientierung aber durchaus brauchbar.
an einem APO wie dem Askar 103 mit 0,8 Reducer (560mm bei f5,4 bzw. 700 bei f6,9)
Einen Reducer brauchst Du eigentlich nicht, wenn du eine Barlow 2x oder mehr benutzt.
Denn jedes zusätzliche optische Element kann unter Umständen die Qualität nur verschlechtern.
Da du auf der optischen Achse bei diesen kleinen Durchmessern arbeitest sollte ein APO
einwandfreie Bilder liefern. Wenn das schon nicht funktioniert ist der APO Schrott!

Ansonsten haben meine Vorgänger hier schon einiges zu deiner Frage beantwortet.

VG +CS Dieter
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben