TS Optics 125/975 auf iOptron AZ Pro?

JP-Stardust

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Hallo,
ich denke über die Anschaffung eines TS 125/975 ED Refraktors nach, aber vorab zwei Fragen in die Runde:
1) Kennt jemand aus eigener Erfahrung dieses Teleskop und kann etwas zur Optik sagen?
2) Ich möchte den Refraktor auf einer iOptron AZ Pro mit 20cm Mini Pier (Säulenverlängerung) rein visuell einsetzen - geht das, also wegen der Länge dieses Refraktors, überhaupt?
Falls nämlich nicht, werde ich auf den kürzeren 115/800 umsatteln...

Danke, Grüße und CS,
Jan
 
Hallo Jan,

1) Kennt jemand aus eigener Erfahrung dieses Teleskop und kann etwas zur Optik sagen?
nein :).

2) Ich möchte den Refraktor auf einer iOptron AZ Pro mit 20cm Mini Pier (Säulenverlängerung) rein visuell einsetzen - geht das, also wegen der Länge dieses Refraktors, überhaupt?

sieht dann bei Dir so wie bei mir aus. Hier mit 150/750 Newton.
Gelegentlich nutze ich meinen 120/1000 Refraktor FH. Das funktioniert. Mehr ist aber nicht möglich. Mein 127/1200 FH geht nicht mehr.
Ob man jetzt die 1000mm ausreizen sollte :unsure:... ... ...
Hängt sicherlich auch vom Ausbalancieren ab. Also wie weit das Teleskop in der Klemmung nach Vorne oder Hinten muss, um in der Balance zu sein. Da ist bei mir nicht mehr viel Luft. Darf also nicht mehr weiter nach Hinten geschoben werden.
Hoffe es hilft etwas.
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Hallo,
danke vielmals, das hilft mir sehr! Dadurch weiß ich, dass ich theoretisch bis 1000mm gehen könnte. Mit einem 125/975 (mit eingeschobener Taukappe 850mm) sollte es also gehen. Mit einem 115/800 definitiv!
Danke und CS,
Jan
 
Ich denke, dass ich besser den 115/800 nehmen werde - ein guter Kompromiss aus Größe, ausreichender Öffnung, sehr guten optischen Eigenschaften und noch passend für die AZ Pro.
 
Wobei mich der 125/975 nach weiteren Recherchen und überaus positiven Testberichten immer noch anmacht ?...
Er hat ja eine einschiebbare Taukappe, so dass die Gesamtlänge auf 850mm reduziert werden kann und man beobachtet ja auch nicht ständig in Zenith-Nähe.
Ob er nicht doch mit der AZ Pro inkl. 20cm MiniPier funktioniert..? Gesamtabstand zwischen der AZ Pro Prismenklemme an der Seite bis zur Stativbasis ist mit dem MiniPier etwa 43cm.
 
Hallo Jan,

witzig, ich habe genau diese Kombination letztens zum ersten mal im Einsatz gehabt, konnte aber Aufgrund der fehlenden Säulenverlängerung das ganze Konstrukt nur unzureichend einsetzen, daher ist es mit Erfahrungen noch nicht weit. Bei der nächsten Gelegenheit kann ich Dir aber genauere Informationen geben (Säulenverlängerung ist die Tage angekommen).
Vorher hatte ich (glaub oder glaubs nicht :D ) ein 115/805 Triplet darauf, was allerdings hart an der Grenze dessen war, was ohne Verlängerung geht (eigentlich schon drüber).

Also gib gern Bescheid, was Dich alles genau interessiert (oben hast Du ja schon ein bisschen was geschrieben), dann kann ich bei nächster Gelegenheit ein paar Infos beisteuern
 
Hallo Thundersnook,

besten Dank - das ist wirklich ein witziger Zufall, denn genau das versuche ich vorab herauszufinden. Ich habe die AZ Pro mit der Säulenverlängerung MiniPier von iOptron, welche nochmal 20cm Arbeitshöhe bringt. Der 115/800 würde damit sicher gehen, aber rein optisch hätte ich wirklich lieber den 125/975 (respektive 125/850 mit eingefahrener Taukappe) auf dieser Montierung. Rein visuell. Natürlich mit entsprechendem Gegengewicht an der gegenüberliegenden Seite. Das 7 oder 8 kg Tubusgewicht ist auch kein Thema.
Ich muss nur sicherstellen, dass der Refraktor vor allem beim Initialisierungsprozess der AZ Pro, bei dem er ja senkrecht seitlich an der Montierung klemmt, nicht mit dem hinteren Ende oder OAZ am Stativ anschlägt. Das wäre fatal.

Jetzt hab ich auch noch gelesen, dass man beim 125/975 von TS auch noch einen Verlängerungsring am OAZ (210mm?) abschrauben kann, um zum Beispiel mit einem Bino-Ansatz in den Fokus zu kommen.
Dann wäre die Tubuslänge ja nochmal etwas kürzer...
Es ist auf jeden Fall eine riesen Hilfe, dass Du die AZ Pro jetzt mit MiniPier und genau diesen Refraktor hast! ?

CS Jan
 
Nur zur Sicherheit und um Verwirrungen vorzubeugen: Beim 125/975 ist 975 ja die Brennweite und die ändert sich beim Einfahren der Taukappe oder entfernen der Zwischenhülse nicht. Dein Teleskop wird am Ende die Länge haben, die es haben muss um deine Okulare zu fokussieren. Würdest du die Zwischenhülse raus machen, kann es sein, dass du mit Zenitspiegel und Monokular nicht mehr fokussieren kannst. von daher ist Taukappe einschieben oder Zwischenhülse entfernen keine Option, wenn das Problem ist, dass der Tubus mit dem Stativ kollidiert. Aber wie gesagt, die Säulenverlängerung sollte das lösen.

Ich werde berichten :giggle:
 
Hallo Wolfgang,
kkasse - das ist natürlich auch ein sehr schönes Gerät und wenn das auf der AZ Pro klappt, werde ich mit dem 125/975 hoffentlich klarkommen - wobei dein Refraktor ja "nur" 900mm hat...Der 125er hätte 975mm. Oder ich muss auf einen TS 130/900 gehen - wäre auch eine Idee. ?
 
Ah, ich sehe gerade erst, dass Du ja das iOptron Säulenstativ dabei hast. Das ist eine andere Sache - damit würde ich mir auch keine Sorgen machen. Ich habe aber die AZ Pro mit LiteRoc Stativ und dem 20cm hohen MiniPier..
 
Hallo Jan,
habe es noch nicht gemessen, aber mit ausgezogenen Tauschutz komme ich auch an 1000mm ran.
Verwende die AZMP noch für Planeten mit einem TS 102/1122 ED und mit dem Stativ keine Probleme. Siehe Bild. Der kleine Mann ist mein Astroerbe :y:.
Hin und wieder verwende ich den TS 152/900 zum knipsen. Da die Canon 1100 keinen Klappdisplay hat, habe ich einen externen 5.5"Monitor aufgesattelt.
Wenn du die AZMP schon hast, dann viel Spaß. Sollte es diese Monti werden, kannst du mich immer kontaktieren wenn was nicht klappt.
Gruß Wolfgang
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Vielen Dank Wolfgang! Gut, also wenn der TS 152/900 doch 1000mm Länge hat und der 102/1100 auch geht, werde ich es mit dem 125/975 probieren. Wie gesagt aber mit "normaler" AZMP ohne Säulenstativ mit höhenverstellbarer Mittelsäule...

CS Jan
 
Hallo Jan,
nochmal ich. Bei deiner Wahl des TS-OPTICS 125/975 SD oder ED?? kommt früher oder später mal der Wunsch zum knipsen. Nur die AZMP ist da nicht besonders geeignet. 25 Sekunden in Horizontnähe gehen schon noch, aber weiter oben am Himmel ist nichts brauchbares möglich. Also denke drüber nach und auch über eine Harmonic Drive. Musst halt noch paar Euronen drauf legen, aber hast halt beides.
Gruß Wolfgang
 
Hallo,
auch auf die Gefahr hin pedantisch zu wirken…
Die Gesamtlänge des Teleskops mit Taukappe ist erstmal nebensächlich…
Worauf es ankommt ist die Schwerpunktlage. Sprich wieviel Überstand hat das Teleskop im austarierten Zustand, von der Prismenklemme bis zum Okularende.
Dieses Maß ist entscheidend, ob das passt für Zenit, oder eben auch nicht…

Grüße Rainer
 
Hallo Wolfgang,
der TS 125/975 ED Photoline. Ich habe alles schon bedacht - er soll nur für visuellen Gebrauch sein. Ich möchte einen möglichst großen Refraktor mit hohem Kontrast, Schärfe, eben wegen fehlender Obstruktion. Er darf aber auch 1000mm Länge und 8kg Gewicht nicht überschreiten, denn sonst kann ich ihn alleine nicht mehr händeln, seitlich an die Klemme der AZMP anschließen und auch wegen dem beschriebenen "Länge-Stativbein-Problem".
Knipsen werde ich nur Mond und Planeten mit einem 7" Mak, den ich noch habe, und dafür reicht mir die AZ Pro. Außerdem ist sie unkompliziert, hat GPS, einen Akku und hohe Tragkraft.
Ich hatte 3 Jahre lang eine AVX mit verschiedenen Optiken, eine ASI 533MC Pro und eine Canon EOS 600Da und habe damit nicht ein einziges Astrofoto gemacht...
Mir ist das alles zu aufwendig und die Einnordung zu umständlich etc.
Daher verkaufe ich auch gerade noch "überschüssige" Optiken und Zubehör, die ich aus jener Zeit noch übrig habe.
Ich möchte nur noch die AZ Pro mit Mak und großem Refraktor zur Beobachtung und Planetenfotografie mit einer ASI 662MC, sonst nichts mehr.

Viele Grüße,
Jan
 
Hallo,
auch auf die Gefahr hin pedantisch zu wirken…
Die Gesamtlänge des Teleskops mit Taukappe ist erstmal nebensächlich…
Worauf es ankommt ist die Schwerpunktlage. Sprich wieviel Überstand hat das Teleskop im austarierten Zustand, von der Prismenklemme bis zum Okularende.
Dieses Maß ist entscheidend, ob das passt für Zenit, oder eben auch nicht…

Grüße Rainer
Hallo Rainer,
danke für die Rückmeldung. Das werde ich bedenken und einfach mit dem 125/975 ausprobieren denke ich. Zwei Gegengewichte auf der anderen Seite der AZ Pro sollten dafür genügen. Die Montierung soll schließlich auch nicht umkippen ;)
 
Hallo Jan,
8kg Gewicht nicht überschreiten, denn sonst kann ich ihn alleine nicht mehr händeln, seitlich an die Klemme der AZMP
Ja, mit dem TS 152 /900 und ca. 8.5 kg und fast 75 Jahren, hab ich manchmal auch meine Kraftreserven am oberen Ende. Aber, man kann den Sattel der AZMP auch waagerecht stellen, Teleskop einhängen, alles was dazu gehört anbringen, Gleichgewicht einstellen und dann erst beginnen. Der AZMP ist es egal in welcher Stellung die steht. Nur die Libelle sollte gen Süden zeigen und sehr genau nivelliert sein.
Alles andere macht die Rotuine.
Ich habe die Möglichkeit immer an der selben Stelle im Garten alles aufzubauen. Ich schleppe die nivellierte Monti incl. Stativ raus, Teleskop rauf und los geht's.
Wenn du Lust hast, kannst du ja mal deine Erfahrungen mitteilen.
Gruß Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,
ah gut, das mit der waagerechten Einstellung der Sattelplatte wusste ich noch gar nicht - das erleichtert natürlich die Sache ungemein!
Da muss ich mal nachlesen wie das geht.
Inzwischen bin ich umgezogen und habe nun zum Glück auch die Möglichkeit, die Ausrüstung komplett ausgerichtet einfach nach draussen zu tragen.
Ich werde es mit dem 125/975 oder ggf. sogar einem 130/910 versuchen und berichten.

Danke nochmals für alle diese hilfreichen Tipps und Erfahrungsberichte, auch an alle hier in dem Thread!

CS Jan
 
Hallo Jan,
noch ein Hinweis.
Das nivellieren sollte mit der gesamten Zuladung auf beiden Seiten erfolgen. Wenn du dann einschaltest, beobachte die Libelle. Während der Routine sollte diese immer innerhalb der Mittenmarkierung bleiben. Dann hast du beim nachfolgenden Alignment bessere Chancen auf die Genauigkeit. Ein Nachteil ist, daß man fast keine gerade Fläche für eine Wasserwaage hat und sich unabhängig von der eingebauten Libelle machen kann. Hab mir was überlegt das zu ändern.
Gruß Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,
besten Dank - das werde ich künftig beim Aufstellen der Montierung beachten!
Abgesehen vom TS 125/975, welcher Apo (ED reicht mir) mit einer Öffnung ab 120mm käme denn noch als Alternative in Frage, der ggf. eine kürzere Länge hat und weniger als 2000 Euro kostet?
 
Da fällt natürlich gleich der Skywatcher EvoStar 120/900 ein. Ich selbst konnte bisher noch nicht durch einen schauen, aber die Erfahrungsberichte die man liest sind sehr positiv und auch in unserer örtlichen Astrogruppe besitzt ihn ein Mitglied (erfahrener Beobachter) und auch von ihm wird sehr positiv vom Evo berichtet.
 
Also der 125/975 hat eine Tubuslänge von 102 cm, der Skywatcher 120/900 hat 96 cm. Nicht sooo viel Unterschied und der 125/975 hat eine einschiebare Taukappe, die die Länge dann auf 85 cm verkürzt - für den Initialisierungsprozess, wo das Teleskop ja senkrecht in der AZ Pro hängt, könnte ich ja dann die Taukappe einfahren. Oder diesen Prozess zuerst mit einem kurzen Mak durchführen und danach den langen Refraktor an die Montierung klemmen (?).
 
danach den langen Refraktor an die Montierung klemmen (?).
Bedenke, Jan, den Refraktor musst du dann neu in Gleichgewicht (Balance) bringen. Ich halte von deinem Weg nicht viel. Bei der Balance musst du natürlich die Taukappe mit einrechnen, heißt, soweit ausziehen wie benötigt. Bei meinem derzeitigen Setup ist der längere Teil des TS 152 nach vorn oder oben, je nachdem wie man es sieht. Meine Balance sieht so aus, das ich, wenn in Balance, den Refraktor etwas Kopflastig verschiebe, 1 bis 1.5cm. Da während der Routine das Teleskop nach oben schaut, bis halt die Umdrehung fertig ist und dann sich ein Objekt am Himmel sucht, kann es schon mal nicht gut sein, wenn die Antriebsmotoren die Last des OAZ gen Himmel ziehen muß. Meine Erfahrung.

Gruß Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,
danke für Deine Rückmeldung - das ist natürlich völlig richtig und wichtig. Das mit der Balance vergesse ich immer wieder, weil ich ständig nach Wegen suche, um ein Anschlagen des/eines längeren Refraktors an den Stativbeinen zu vermeiden (bitte bedenke, dass ich nicht das große, verstellbare Säulenstativ habe, sondern eine normale AZMP mit dem 20cm MiniPier als Basiserhöhung).
 
Nachdem ich aber auch schon u.a. auf Cloudy Nights von Leuten gelesen habe, dass sie einen Skywatcher 120/1000, Agema 120/1040, Coronado 90/900, Explore Scientific 127/952 und TSA 120 problemlos auf der AZ Pro verwenden, sollte ich mir vielleicht nicht mehr so große Sorgen über den 125/975 machen...

Gruß Jan
 
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