Astronomie in Theorie und Praxis: Digitalausgabe ja oder nein?

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erik.wischnewski

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Liebe Sternfreunde,

das letzte Gros von "Astronomie in Theorie und Praxis" als gedrucktes Buch ist im Handel. Es wird keine weitere Druckausgabe geben.

Nach zwei Jahren Verhandlungen habe ich nun mit LIBRI-Digital einen Distributionsvertrag geschlossen. Das Fachwörterbuch und das Mikroskopiebuch sind nun probehalber im Verkauf. Ich habe diese beiden weniger beachteten Bücher auch nur geringfügig digitalfähig gemacht. Nun steht die Frage an, ob ich den relativ hohen Aufwand zur Digitalisierung meines rund 1800 Seiten dicken Kompendiums in Angriff nehmen soll. Ein Laie denkt vielleicht: Brauchst doch nur die vorhandene PDF zu nehmen ... So einfach ist das nicht, schließlich soll das Buch auch auf einem durchschnittlichen Smartphone gelesen werden können und vieles mehr. Auch das Farbsystem muss von CMYK auf RGB umgestellt werden.

Trotzdem würde ich mir gerne die Mühe machen, wenn ein Digitalbuch eine genügende Nachfrage hat. Einige sprachen sich klar dagegen aus, andere waren dafür. Aber das waren nur einzelne Meinungen und noch nicht repräsentativ. So habe ich nun einen ganz kleinen Fragebogen (PDF) auf meine Website gestellt, verbunden mit der Bitte, diesen herunterzuladen, anzukreuzen und zurückzumailen. Damit wäre mir sehr geholfen.

Im Fragebogen habe ich die Sie-Form gewählt. Meine Duzfreunde mögen es mir nachsehen.

Fragebogen

Mit sternenfreundlichen Grüßen
Erik
 
Hallo,

Ich antworte hier, ich möchte mit meiner Mailadresse nicht schon wieder auf dem Werbeverteiler gelangen.

Es hat zwei Seiten:
Vor mir habe ich mein Handy, EReader und ein gedrucktes Buch liegen.
Wenn ich irgendetwas mal schnell nachsehen möchte, dann ziehe ich das Buch einfach aus dem Regal, schlage es auf und sehe nach. Notfalls sehe ich noch in das Inhaltsverzeichnis wenn ich etwas nicht gleich finde.
Im Buch ist der Text groß genug um bequem gelesen werden zu können, die Grafiken sind in einer gut lesbaren Größe abgedruckt.

Im Handy habe ich das nicht, extra ein Tablett anzuschaffen liegt mir nicht.
Das digitale Buch muss ich im Handy speichern, was aber kein Problem ist. Eventuell benötige ich eine App um das Buch lesen zu können oder muss im schlimmsten Fall mit dem Internet verbunden sein.
Die Haptik von einem Buch ist am Handy nicht gegeben. Der Text ist kleiner, die Grafiken werden kleiner dargestellt. Eventuell müssen diese vergrößert werden und können nur mit scrollen überblickt werden.

Ein digitales Buch kann natürlich aktueller als ein gedrucktes gehalten werden. Es können digitale Erweiterungen mit eingebunden werden, animierte Grafiken, weitere Informationen und so weiter und so fort. Das ist ein großer Vorteil.
Natürlich muss das dann auch gepflegt werden, damit man nach einem Jahr nicht auf die ersten toten Links stößt und eine 404 angezeigt wird. Dieses Problem sehe ich bei vielen Webseiten, privat wie institutionell, das Links nach einer Weile nicht mehr funktionieren und damit interessante Informationen nicht mehr abrufbar sind.

Was würde ich in dieser Frage tun?
Ich bevorzuge immer noch gedruckte Bücher. Digitale Bücher liegen mir nicht so sehr. Ich blättere lieber auf Papierseiten anstatt mit dem Finger über einem Bildschirm zu wischen.
In der PDF-Umfrage kreuze ich "Ich halte ein Digitalbuch grundsätzlich für gut,... würde mir aber keines kaufen", an.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo,

weil sich der Fragebogen auf dem iPad leider nicht ausfüllen lässt, beantworte ich die Fragen hier (und noch mehr):

Ich bin iPad Nutzer der ersten Stunde und ein großer Fan von solchen Tablets. Ich kaufe praktisch nichts mehr auf Papier, keine Tageszeitung, keine Zeitschriften und Bücher nur dann, wenn es keine digitale Version gibt. Neben dem iPad habe ich für Bahnfahrten auch noch einen Kindle für reine Textbücher, denn dessen Akku hält wochenlang und er ist wunderbar klein und leicht. Für dieses Buch ist ein Kindle m.E. allerdings nicht geeignet.
Auf dem Smartphone lese ich keine Bücher, das ist mir zu anstrengend.

„Astronomie in Theorie und Praxis“ werde ich mir wahrscheinlich nicht kaufen, weder auf Papier noch digital, denn ich brauche es nicht. Ich habe schon genug Astronomiebücher im Regal die ich auch nie lese… Und an der Sternwarte gibt es noch viel mehr, auf die ich jederzeit Zugriff habe (ich habe schon einige meiner Bücher dorthin „entsorgt“…).
Wenn ich aber heute erst anfangen würde mich mit dem Thema zu beschäftigen käme der Kauf selbstverständlich in frage.

Was den Preis angeht fehlt mir ein aktueller Vergleich. So günstig wie möglich würde ich sagen.

Viele Grüße
Maximilian
 
Lieber Gerd, lieber Maximilian,

besten Dank für Eure Ausführungen. Alle genannten Punkte lese ich ich nicht zum ersten Mal und sind gut nachvollziehbar. Ich fühle mich bestätigt, erst einmal ein umfassendes Meinungsbild der Astro-Gemeinschaft zu erhaschen, bevor ich mit der Arbeit beginne.

CS Erik
 
Hi Erik,

selbstverständlich habe ich dein Standardwerk im Regal. ;)

Eine Zeit lang wollte ich nur noch digital sein. Inzwischen halte ich das für komplett überbewertet (auch in der Schule!).
Ich finde beides gut, digital und physisches Buch.
Die Haptik eines physischen Buches finde ich bei Lernthemen wichtig.

Aber gut, um meine Meinung zur Aufbereitung und Darstellung von Informationen geht es hier nicht.

Deswegen zu deiner Frage:
Selbstverständlich solltest du dein Werk in digitaler Form anbieten.

Gründe:
1. Dann kann ich es leichter mit in den Urlaub nehmen.
2. Es kann weitergepflegt und ergänzt werden.
3. Zukünftige Generationen von Hobby-Astronomen haben dann auch etwas davon.

Zum Preis habe ich keine Ahnung, aber ich denke du solltest es vielleicht etwas günstiger anbieten.

Gruß
Peter
 
Hallo Erik,

ich sehe es so, an der digitalen Ausgabe führt kein Weg vorbei. Entweder Du gehst digital oder Dein Werk, Dein Knowhow, Dein Wissen geht verloren. Ob Du mit der digitalen Ausgabe Geld verdienen kannst und ob der "digitale" zukünftige Ertrag den Initial-Aufwand für das Erstellen der digitalen Version rechtfertigt, kannst nur Du entscheiden.

Sagt der Münchner, de heute vier Kartons Bücher gepackt hat, um diese in den öffentlichen "Bücherschrank" zu entsorgen ... Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Erik,

prinzipiell bin ich eher ein Freund des GEDRUCKTEN Wortes, erkenne und nutze aber auch die Vorzüge von digitalen Druckwerken.
Welche Art des digitalen Druckes schwebt dir für das 3-bändige Werk vor? Eine normale .pdf-Ausgabe oder ein richtiges Ebook-Format (z.B. ePub)?
Die Allerwenigsten werden es auf dem Smartphone lesen, dafür ist der Bildschirm zu klein. Ein Tablet, Notebook oder der PC werden dafür das bevorzugte Medium sein.
Ich selber schätze deinen 3-Bänder sehr. Damit sich auch eine digitale Neuauflage lohnt, wäre nicht nur eine Aktualisierung der vorhandenen Themen sondern auch eine Erweiterung um diverse praxisbezogene Themen sinnvoll (eine Mail meiner Wünsche hast du ja schon bekommen). 1868 Seiten (Printfassung) sind es ja jetzt schon. Eine Neuauflage sollte dann schon in Richtung 2000 Seiten gehen. Die Auflösung (und damit die Dateigröße) der digitalen Ausgabe sind ebenfalls zu bedenken. Spätestens beim Reinzoomen in Grafiken, Fotos oder Tabellen erkennt man oftmals den qualitativen Mangel der digitalen Druckwerke.
Ein weitere Frage wäre dann noch die Häufigkeit, der Umfang und der Kaufpreis (Subskriptionspreis oder Abonnement?) der folgenden Neuauflagen.
Also Interesse an eine digitale Ausgabe hätte ich.
 
Hallo Erik,

ich bevorzuge auf jeden Fall die digitale Version mit allen ihren Vorteilen und auch den wenigen Nachteilen.

Vorteil ist für mich z.B. das Gewicht, da ich ein gebundenes Buch nicht mehr lange halten kann und das
ich es mit einem (preiswerten) Ebookreader auch gut lesen kann wenn es dunkel ist und ich kann es leicht
irgendwohin mitnehmen.

Gruß Christian
 
Hallo,

ich habe den Fragebogen natürlich beantwortet und selbstverständlich mit "Ja" zur Digitalen Ausgabe gestimmt.

Allein schon die Suchmöglichkeit, die sich bei digitalen Medien bietet, ist eine solche Ausgabe wert. Weiterhin zählt zumindest für mich, dass gerade bei solch einem umfangreichen Werk auch einmal Platzprobleme im Schrank auftreten können.;)

Ich denke, dass ein Angebot sowohl in analoger als auch in digitaler Form absolut zeitgemäß ist, und nicht zuletzt bleibt die Qualität des "Buches" auch bei ständiger Nutzung erhalten.
 
Hallo,

ich habe auch mit ja gestimmt.
Denn auch wenn ich echte Bücher mag, so sind eBooks einfach praktikabler. Einen eBook Reader oder ein Tablet kann ich als ganzes ohne Brille scharf sehen, das ist insbesondere für meine Nachtlektüre ein unschlagbarer Vorteil (mal ganz abgesehen von den eingesparten Regalmetern und der Möglichkeit auch unterwegs eine große Auswahl an Lektüre dabei haben zu können).
Wäre es möglich, das eBook in mehreren Formaten zu bekommen? Zum lesen von Fließtext bevorzuge ich meinen Kindle, aber Abbildungen und Formeln funktionieren als PDF deutlich besser. Da wäre es schön, beides zu haben. (+ ePub für andere eBook Reader)

CS Lutz
 
Hallo Erik,

Ich denke, beides hat seine Vor-und Nachteile. Ich habe Dein Buch in der 9. Auflage und habe es vor zwei Jahren auch mit in den Urlaub genommen. Ohne Auto wäre das wohl eher nicht gegangen. Insofern wäre eine digitale Ausgabe nicht schlecht. Auf der anderen Seite nutze ich oft nur einige Kapitel und muss dann zusätzlich im Internet recherchieren.

Pro Printausgabe:

Meiner Meinung nach immer noch am besten lesbar
Man kann sich Notizen anderer Quellen in das Buch reinlegen
Man kann im Buch Notizen machen. Das geht wohl aber auch digital.
Das Buch kann Jahrhunderte im Regal überdauern
Man kann das Buch anderen ausleihen

Nachteil Printausgabe:

Gewicht und Platzbedarf. Ich musste schon meterweise Bücher entsorgen, weil ich einfach keinen Platz mehr habe

Vorteil Digital:

Keine Beschränkung für Gewicht und Platzbedarf

Nachteil Digital:

Digitale Bücher können unabsichtlich gelöscht werden. Wenn ich ich bei Amazon digitale Bücher gekauft habe, werden sie wohl gelöscht, wenn ich meinen Amazon Account lösche
Unklares Nutzerrecht, ich kann nicht das Buch jemanden ausleihen, ich habe wohl nur ein Nutzungsrecht, mir gehört das Buch nicht wirklich

Viele Grüße,

Günther
 
Liebe Sternfreunde,

es ist vollbracht: Astronomie in Theorie und Praxis ist als Digitalbuch im Buchhandel. Wegen seiner Größe kann das Buch nicht über den üblichen Digitalbuchhandel erworben werden, sondern in wenigen Onlineshops. Zurzeit sind mir folgende bekannt:

Deutschland: www.buch24.de, www.kulturkaufhaus.de, shop.deubner.de
Österreich: www.morawa.at, www.millionenbuecher.at
Schweiz: www.exlibris.ch

Eine Leseprobe steht auf meiner Website zur Verfügung.

Das Buch hat KEINEN harten Kopierschutz, sondern lediglich ein Wasserzeichen. Das Buch ist im PDF-Format und kann auf Desktop-Monitoren und auch Tablet sehr gut gelesen werden, auf Smartphone bedingt auch. Voraussetzung ist ein PDF-Reader, wie er im Internet kostenlos erhältlich ist. Ich empfehle PDF-XChange für Windows-Systeme und Adobe für alle übrigen Betriebssysteme.

Mit galaktischen Grüßen
Erik Wischnewski
 
Liebe Sternfreunde,

Das Digitalbuch "Astronomie in Theorie und Praxis" wird aus technischen Gründen nur von Buchhändlern angeboten, die dem Libri.Digital-Großhandel angeschlossen sind. Der Fairness den Händler gegenüber möchte ich die Liste ergänzen, die ich schon teilweise genannt habe (einer bietet es sogar merkwürdigerweise nicht mehr an). Mir bekannt sind:

Deutschland: www.buch24.de, www.kulturkaufhaus.de, www.buch7.de, www.lesejury.de, www.schweitzer-online.de
Österreich: www.morawa.at, www.millionenbuecher.at
Schweiz: www.exlibris.ch, www.buchhaus.ch

Eine Leseprobe steht auf meiner Website zur Verfügung.

Zukünftig werde ich die Händlerliste nur noch auf meiner Website aktualisieren.

Viele Grüße und clear skies,
Erik
 
Hallo in die Runde,

ich habe bis dato hier nur mitgelesen, muss jetzt aber mal meinen Senf ablassen :cool:

Ich habe mir die verlinkte Leseprobe angesehen. Gehe ich recht in der Annahme, dass das ganze Kompendium in "digital" so aussieht? Falls ja, ist das meiner Meinung nach ein Witz. Ein PDF als "Digitalausgbe" zu bezeichnen ist schon ein bisschen frech. Nichts gegen das Kompendium von Hrn. Wischnewski, das ist sicher eine ganz tolle Buchausgabe und für den einen oder anderen Sternenfreund sicherlich ein Schmuckstück im Bücherregal.

Man merkt aber deutlich, dass dies ursprünglich nicht als Digitalausgabe geplant war, also für ein vernünftiges .epub oder andere E-Reader Format. Das wurde nachgeschustert, man sehe sich nur mal den Satzspiegel im PDF (am PC) an. Da wurde einfach ein verkleinertes PDF mit 170×240mm mit demselben Satzspiegel daraus gemacht.

Ich habe mir dann die Leseprobe heruntergeladen und auf meinen Tolino gespielt. Naja, es ist und bleibt ein PDF, das Layout 2-spaltig und der Text sehr klein und anstrengend zu lesen.
Stellt man größer, muss man rechts/links schieben beim Lesen. Klar, ein PDF halt. Ich stelle jetzt hier lieber mal keinen Screenshot rein...

Ich verstehe, dass ein Umarbeiten auf ein (echtes) Reader-Format in Nachhinein mühsam ist. Das hätte beim Erstellen des Werks von vorne herein berücksichtigt werden müssen. Mir ist auch klar, dass der Satzspiegel eines EPUB ganz anders aussieht als im gedruckten Buch, und wenn man so ein umfangreiches Werk in einem echten Reader-Format bringen will, dann sind das seeeeehr viele Seiten :eek:

Mein Fazit: Die Digitalausgabe ist eine halbe Sache. Wer ein Freund des guten alten Buches ist, sollte, so man sich das Kompendium anschaffen möchte, zur Buchversion greifen. Die Digitalversion würde ich nicht empfehlen. Wer das PDF am Reader nicht schieben möchte, benötigt gute Augen. Für einen Boomer wie mich ist das nichts, sorry.


cs,
hc greier

--
 
Zuletzt bearbeitet:
ine von mir durchgeführte Umfrage ergab, dass fast niemand das Buch auf einem Tolino oder Smartphone lesen will. Fast alle wollten es als PDF auf dem Desktop-Monitor lesen, manche auf auf einem Tablet, worauf es sich (einseitig natürlich) hervorragend lesen lässt.
Da ist unbestritten möglich, auf dem PC ist das lesbar, keine Frage.

Kann es sehr gut auf PC, Tablet und Handy lesen.
Auf einem Handy? Wow, muss ein riesen Display haben, und du offenbar Augen wie ein Luchs! :y::cool:

cs,
harald

--
 
Hallo,

Die Leseprobe habe ich mir angesehen.
Natürlich ist die auf einem großen Monitor gut lesbar, keine Frage.

Es ist für mich eine schwierige Entscheidung was nun besser ist, gedruckt oder digital?
Die gedruckten Bücher der Auflage 9, die ich im Regal habe, ziehe ich aus dem Regal heraus, schlage das Kapitel auf das ich haben will und habe die entsprechenden Informationen vor mir, ohne das ich irgendetwas erst einschalten, hochfahren, laden usw. muss.

Die digitale Version bietet natürlich mehr Möglichkeiten.
Das entsprechende Kapitel kann einfach per Mausklick aufgerufen werden. Der Text kann groß dargestellt werden, Grafiken sind gut sichtbar. In der digitalen Version kann ich aber nicht durch die Seiten blättern, ich muss durch die Seiten "scrollen" und zuvor den Rechner einschalten und hochfahren. Ein schnell mal etwas nachsehen ist immer damit verbunden, erst etwas einschalten zu müssen.

Gibts ein einfacher Trick. Display um 90° drehen.
Hab normales Handy (Samsung Galaxy A40).

Das habe ich ebenfalls getestet.
Mir erschließt den Sinn nicht, ein Fachbuch auf einen kleinen Monitor lesen zu wollen. Gut, für die Generation der geneigten Köpfe stellt das wahrscheinlich kein Problem dar.

Ich werde mir die digitale Version nach wie vor nicht kaufen.
Mich hält ein Kauf der digitalen Version vor allem davon ab, das ich, um dieses durchzulesen, Stunden vor der Rechner verbringen müsste, und über Stunden auf einem Monitor starren muss.

Viele Grüße
Gerd
 
Moin zusammen,

ich habe Eriks Bücher im Regal - und da sie out of Print sind, ist der Ansatz der Digitalausgabe, diese tolle Arbeit eines einzelnen(!) motivierten Astrokollegen quasi über die Zeit zu retten perfekt.
Mosern geht immer, weil dies oder das nicht optimal für alle Belange umgesetzt ist.
Dabei aber bitte nicht vergessen, dass dies nicht die Arbeit eines großen Verlagsteams ist. Die Ausgabe als PDF ist eine relativ einfache Möglichkeit, den Inhalt zu bewahren.
Hut ab, Erik, für all die Arbeit, die da drin steckt.

Klare Nächte,
Micha
 
Es geht mir hier nicht ums Herummosern. Ich habe nur meine Meinung dazu gesagt. Und eine Digitalausgabe dieses Umfangs (von vorne weg) zu machen ist keine kleine Sache. Es ist, wie schon von den Vorrednern angemerkt, ein gangbarer Weg, wenn es im Nachhinein denn so sein sollte, das Ganze ins Digitale "herüberzuretten". Machbarkeit ist für mich nicht das Thema, machbar ist Vieles heute, mal besser und mal schlechter, aber das liegt ja im Auge des Lesers.

Ich habe mir nun einen vernünftigen PDF Reader für's Handy geladen, einer, der auch Vollbild kann, und einer, der nicht vom Platzhirschen ist (und ständig was von einem will....). Und ich muss sagen, dass der (etwas süffisante) Hinweis von Klaus recht gut funktioniert! Handy quer halten und lesen. Geht. Optimal ist das Handy für mich nicht, besser wäre natürlich ein Tablet, aber sowas habe ich (noch) nicht. Vielleicht werde ich ja doch noch ein Fan :):coffee:

cs,
harald

--
 
Mit der nachträglichen Digitalisierung von Printmedien ist das ja aus verschiedenen Gründen so eine Sache. Insbesondere die langfristige Lesbarkeit der digitalisierten Formate ist leider keineswegs gewährleistet.

Ich glaube es war 2010, als Sky & Telescope sämtliche Ausgaben seines Magazins von 1941-2009 in einer digitalisierten Version herausbrachte, und ich habe mir diesen Schuber mit 8 DVDs damals auch sofort gekauft. Allerdings benötigt man zum Lesen den Adobe Flash und seit Adobe vor mehreren Jahren den Support dafür eingestellt hat, kann ich diese DVDs und insbesondere das Indexverzeichnis nicht mehr lesen.

Noch schlimmer ist es mit der Kurzlebigkeit von Dateiformaten auf Speicherkarten. Da muss man ja häufig erst mal eine Safari durch den Konversionsdschungel veranstalten, bevor man überhaupt was damit anfangen kann.

Gruß, Peter
 
Adobe Flash ist ein eigenes Thema. Ich war nie ein Freund davon.
Es gibt für Chrome/Firefox ein Addin als Flash-Emulator ("Ruffle Flash Emulator"), damit geht es vielleicht.

Das Format pdf hat den Vorteil, dass es gut dokumentiert ist und es auch andere Anbieter gibt - auch Freeware. Damit kann man es sich bei Bedarf "nachbasteln".
 
Hallo,
ich lese immer alle PDFs mit dem kostenlosen Adobe Acrobat Reader auf Handy, Tablet, Lapi und PC. ;)
 
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