PegasusAstro Pocket Powerbox - Positionierung Feuchtigkeits- und Temperatursensor

Dane Vetter

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

ich experimentiere seit einer Weile mit der Positionierung des Feuchtigkeits- und Temperatursensors der PegasusAstro Pocket Powerbox Micro. Mich hat zu Beginn das längere Kabel etwas gestört, was ja nicht ganz unberechtigt ist. Wie ich nachträglich gelernt habe, ist ja das Ziel, dass der Sensor am besten unterhalb vom Teleskop z.B. an der Prismenschiene, oder wenigstens seitlich vom Teleskop.

Um das Konzept so einfach wie möglich zu gestalten, habe ich mir überlegt, wie ich den Sensor vielleicht unmittelbar auf die Box platzieren kann. Ein direktes Aufkleben erschien mir nicht ganz optimal, da die Temperatur der Box keinen Einfluss auf den Sensor nehmen sollte. Also habe ich mir einen Isolator drucken lassen, welcher für etwas Abstand sorgt.

Das Kabel habe ich in Eigenregie deutlich gekürzt.

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Mit doppelseitigem Klebeband konnte ich alles zusammen direkt auf die Box platzieren.

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In Absprache mit PegasusAstro war die Idee zwar gut, aber die Positionierung nicht von Vorteil. Die Feuchtigkeit kommt ja von oben herab, weshalb die oben erwähnten Positionen für den Sensor wohl empfehlenswerter sind.

Also habe ich noch etwas überlegt, und mir kam dann eine weitere Idee, welche ich durch einen Winkel umsetzen konnte. Der Winkel ist im oberen Seit um 45 Grad geknickt, so
das der Sensor auch immer etwas von der herabfallenden Feuchtigkeit geschützt ist.

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Wie habt ihr das bei euch gelöst? Und wie sind allgemein auch eure Erfahrungen mit der Positionierung des Sensors?
 
Hallo Dane,

Schöne Idee mit dem 3D-Druck! Und Kabel kürzen ist auch nicht verkehrt, finde es auch etwas lang. Ich habe die Power Box Advance und habe das ganze so gelöst, dass ich die Box an einem und den Sensor am anderen Ende einer 40cm-Prismenschiene kuschelig unterhalb des Okularauszugs positioniert habe.

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Bin ganz zufrieden mit der Position, Tauschutzregelung funktioniert hervorragend, fahre Auto-Dew immer bei niedriger Aggresivität (1-3/10) und hatte noch nie Beschlag, brauche aber auch recht wenig Strom (0,8-1,3 A) für alles auf dem Bild+Montierung.

Letzten Endes kann man den Sensor aber nie ganz vor Taubeschlag schützen; Wenn das Ziel z.B. nicht weit vom Himmelsäquator weg ist wird der Sonsor wieder die ganze Nacht von der Seite "angetröpfelt".... funktioniert meiner Erfahrung nach trotzdem, und das schon gute 2 Jahre lang.

Viele Grüße, Marc
 
Hi Marc,

vielen Dank für das Mitteilen deiner Erfahrung, und wie du das gelöst hast. Und ja, das ist wohl wirklich ein geringer Stromverbrauch mit allem zusammen. Ja ich denke bei meiner Idee wird der Sensor auch nicht dauerhaft sicher geschützt sein, je nach Position. Aber schön zu erfahren, dass es wohl trotzdem zuverlässig funktioniert.

Auch schön zu erfahren, dass es mit der niedrigen Aggressivität auch gut klappt. Ich bin noch auf Standard und hatte eher das Gefühl, lieber hochzuregeln, um auf der sicheren Seite zu sein. Vielleicht versuche ich das auch mal aus, eine Stufe runterzuschalten.
 
Ein kurzes Update von meiner Seite: Mit dem Winkel wird die Funktion nicht spürbar beeinträchtigt, ich hatte die Nacht über kein Tau auf der Linse. Während vieles Frost angesetzt hat, hat es den Sensor zu einem Teil durchaus verschont, wie das Foto zeigt.

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Hallo zusammen,

zu meiner Konstruktion noch ein kurzer Hinweis. Bisher hat das immer einwandfrei funktioniert, bis auf heute Nacht, da ist mir tatsächlich die Schmidtplatte zu getaut. Die Ursachenanalyse hat gezeigt, dass der RJ-Stecker vom Sensor nicht ganz drinnen war. Diese Stecksystem hat zwar eine Nase zum Einrasten, bietet aber auch ein Spiel, und wenn dieses ganz ausgereizt ist, verliert der Stecker den Kontakt, obwohl der noch eingerastet ist. Hier zu sehen:



Also falls jemand mal nachbauen möchte, am besten das Kabel doch ein paar Millimeter länger lassen, damit es einen sauberen Bogen gibt, bei mir war es dann doch etwas zu arg unter Zug.

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Zuletzt bearbeitet:
Hallo Dane,
sieht zweifellos schick aus, aber ich würde zu maximalem Abstand zu der Powerbox raten. Das ist Elektronik, die grundsätzlich warm werden kann. Und im Zweifel wärmt sie eben Deinen Feuchtigkeitssensor mit. Dem Sensor tut's gut, dem Messwert nicht... Ich habe den Sensor ehrlich gesagt einfach rumbaumeln (ja, ich weiß) und klemme ihn einfach unter eines der Kabel. Sieht nicht superschön aus, tut aber...
LG Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

ich kann nur aus 1,5 Jahren Praxis sagen, dass es für mich so ohne Probleme funktioniert. Ich habe mittlerweile drei von diesen Kombinationen, welche alle gleich aufgebaut sind. Ich muss aber auch sagen, dass meine Pocketboxen nicht sehr warm werden, da bei mir die Anzahl der Verbraucher recht gering und minimalistisch ist. Aber ja, wenn jemand mit so einer Pocket Micro mehrere Systeme oder größere Stromfresser versorgt, dann wird das vermutlich schon mal warm. Da kann ich die Bedenken schon verstehen.

Ich mache nebenbei bemerkt auch weniger, weil es schick oder superschön aussehen soll, sondern um einfach ein weiteres Kabelgebaumel zu vermeiden. Das kann jeder natürlich handhaben, wie er will. :)
 
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