P_E_T_E_R
Aktives Mitglied
Mit dem "Geigerzähler" können wir ja die einzelnen Teilchen oder Quanten der ionisierenden Strahlung hörbar oder sichtbar machen, also nachweisen oder detektieren.
Der experimentelle Nachweis von einzelnen Gravitonen wurde zwar immer wieder theoretisch betrachtet, bislang aber für aussichtslos gehalten. Siehe dazu einen häufig zitierten Talk von Freeman Dyson anlässlich seines 90. Geburtstages:
Is a Graviton detectable?
Wohlgemerkt, dabei geht es um den Nachweis einzelner Gravitonen, nicht aber um die Detektion von Gravitationswellen wie mit LIGO, welche theoretisch riesige Mengen solcher Gravitonen sind.
Dyson kam jedenfalls zu dem Schluss, dass der Nachweis einzelner Gravitonen zwar grundsätzlich nicht ausgeschlossen ist, praktisch aber so gut wie unmöglich ist.
Jetzt gibt es aber eine neue Arbeit zu dieser Frage, die erheblich optimistischer ist:
Detecting single gravitons with quantum sensing
The quantization of gravity is widely believed to result in gravitons – particles of discrete energy that form gravitational waves. But their detection has so far been considered impossible. Here we show that signatures of single graviton exchange can be observed in laboratory experiments.
We show that stimulated and spontaneous single-graviton processes can become relevant for massive quantum acoustic resonators and that stimulated absorption can be resolved through continuous sensing of quantum jumps.
Our results show that single graviton signatures are within reach of experiments. In analogy to the discovery of the photo-electric effect for photons, such signatures can provide the first experimental clue of the quantization of gravity.
Den Autoren schwebt dazu ein massiver Detektor vor, etwa wie seinerzeit der Weber bar, welcher zur Unterdrückung von thermischem Untergrund auf tiefe Temperatur abgekühlt und quasi mit ultra-empfindlichen Mikrophonen auf akustische Anregungen belauscht wird.
New research suggests a way to capture physicists' most wanted particle - gravitons
Gruß, Peter
Der experimentelle Nachweis von einzelnen Gravitonen wurde zwar immer wieder theoretisch betrachtet, bislang aber für aussichtslos gehalten. Siehe dazu einen häufig zitierten Talk von Freeman Dyson anlässlich seines 90. Geburtstages:
Is a Graviton detectable?
Wohlgemerkt, dabei geht es um den Nachweis einzelner Gravitonen, nicht aber um die Detektion von Gravitationswellen wie mit LIGO, welche theoretisch riesige Mengen solcher Gravitonen sind.
Dyson kam jedenfalls zu dem Schluss, dass der Nachweis einzelner Gravitonen zwar grundsätzlich nicht ausgeschlossen ist, praktisch aber so gut wie unmöglich ist.
Jetzt gibt es aber eine neue Arbeit zu dieser Frage, die erheblich optimistischer ist:
Detecting single gravitons with quantum sensing
The quantization of gravity is widely believed to result in gravitons – particles of discrete energy that form gravitational waves. But their detection has so far been considered impossible. Here we show that signatures of single graviton exchange can be observed in laboratory experiments.
We show that stimulated and spontaneous single-graviton processes can become relevant for massive quantum acoustic resonators and that stimulated absorption can be resolved through continuous sensing of quantum jumps.
Our results show that single graviton signatures are within reach of experiments. In analogy to the discovery of the photo-electric effect for photons, such signatures can provide the first experimental clue of the quantization of gravity.
Den Autoren schwebt dazu ein massiver Detektor vor, etwa wie seinerzeit der Weber bar, welcher zur Unterdrückung von thermischem Untergrund auf tiefe Temperatur abgekühlt und quasi mit ultra-empfindlichen Mikrophonen auf akustische Anregungen belauscht wird.
New research suggests a way to capture physicists' most wanted particle - gravitons
Gruß, Peter
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