Gravitonenzähler?

Ich verstehe allerdings nicht, warum der 'astrophysikalische Mainstream' sich so hartnäckig weigert, sich mit der Möglichkeit und Struktur von Raumzeitquanten zu beschäftigen.
Das ist ein uraltes Thema, wie kommst Du auf die Idee, dass dies eine neue Frage wäre?

Alles spricht gegen eine gequantelte Raumzeit.
Allein schon die Raunzeitkrümmung wäre damit gar nicht vereinbar.

Hast Du schonmal versucht, ein Karomuster auf einen Ball zu zeichnen?

Als ganz einfaches Beispiel, versuche Dir eine gequantelte Erdoberfläche vorzustellen, sagen wir mit 1 m² großen Flächenquanten. Spätestens Gauß hat erkannt, dass das nicht hinhaut, aber ich vermute, dass die Ägypter dies längst wussten.
Übrigens ist die Erdoberfläche aus Sicht der ART flach.
d(dτ/dt)/dφ = 0
dr/dφ = 0
 
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Hi,

genau, sicher, schon die alten Ägypter waren die großen Quanten-Checker - 1000de Jahre bevor Quanten detektiert und definiert wurden.

Du solltest Dich lieber mal in die Materie einlesen, z.B. über


bevor Du mit Deiner üblichen Art fortsetzt, Deine Privatmeinung als einzig gültige Wahrheit zu verkaufen.

Ich behaupte ja nicht, dass die Schleifenquantengravitations-Theorie stimmen muss, aber zumindest ist es mE eine theoretische Initiative in die richtige Richtung.
 
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Hi!

Du lenkst bei sachlichen Diskussionen immer wieder in das Persönliche.

Cui bono?

Was wäre es wohl für eine langweilige Diskussion (hier und überhaupt), wenn nie etwas in Frage gestellt werden würde?

Bei einigen Themen gibt es einfach auch noch nicht DIE Wahrheit, welche mann überhaupt in Frage stellen könnte.

Sondern verschiedene Ansätze, um die richtigen Antworten zu finden.

So ist z.B. die Schleifenquantengravitation kein Projekt einiger 'Hobbyisten', sondern von gestandenen Astrophysikern.

"...und deine Gedankengänge als wahr und richtig zu erklären."

JEDER der hier wird schreibt, wird seine Gedankengänge für wahr und richtig halten - alles andere wäre dann wohl ziemlich seltsam.

Aber ich denke / hoffe, dass ich es nicht so herüberbringe, dass das, was ich für richtig halte, keine andere Meinung neben sich erlaubt.

Bei Rainer habe ich leider manchmal den Eindruck, dass er das genauso so sieht (bei seinen eigenen Posts) - dass Zweifel an seinen Ausführungen automatisch Dummheit und/oder Wissensmanko sind...
 
Hi!

Du lenkst bei sachlichen Diskussionen immer wieder in das Persönliche.
Nee, das siehst du falsch, es dient der Sachlichkeit.
Was wäre es wohl für eine langweilige Diskussion (hier und überhaupt), wenn nie etwas in Frage gestellt werden würde?
Muss man immer alles in Frage stellen?
Aber ich denke / hoffe, dass ich es nicht so herüberbringe, dass das, was ich für richtig halte, keine andere Meinung neben sich erlaubt.
Aber genau das ist der Fall bei dir.
 
Hi,

der Sachlichkeit dient es, etwas zum Thema zu schreiben.

Bei Rainer z.B. kann ich mich oft bei seinen Inhalten nicht so begeistern.

Aber immerhin ist er ein Musterbeispiel dafür, wie man eine sachliche Diskussion führen kann, auch wenn man in der Sache oft divergierende Meinungen vertritt.

Muss man immer alles in Frage stellen?

Das mache ich garantiert nicht, keine Sorge.

Aber nehmen wir z.B. Gravitonen her.

Da brauche ich gar nichts in Frage stellen, weil das sind (zumindest noch) hypothetische Teilchen und damit ganz offiziell in Frage gestellt.

Deswegen ja auch die ziemlich aufwendigen Versuche, Gravitonen nachzuweisen.

Und ich behaupte auch gar nicht, dass es diese überhaupt nicht gibt (dazu habe ich noch keine fixe Meinung), sondern dass sie nach meiner Einschätzung in jedem Fall eine untergeordnete Rolle spielen beim Gesamtverständnis der dahintersteckenden Thematik.
 
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Und ich behaupte auch gar nicht, dass es diese überhaupt nicht gibt (dazu habe ich noch keine fixe Meinung), sondern dass sie nach meiner Einschätzung in jedem Fall eine untergeordnete Rolle spielen beim Gesamtverständnis der dahintersteckenden Thematik.
Was willst du denn darunter verstehen?
Welche "untergeordnete" Rolle spielen denn (virtuelle) Photonen bei der Vermittlung der em.WW nach Deiner Ansicht?

Von welcher "dahintersteckenden Theorie" sprichst Du denn überhaupt? Die QFT kommt jedenfalls nicht ohne Eichbosonen aus. Feynman Diagramme ohne Eichbosonen?

Bei Rainer z.B. kann ich mich oft bei seinen Inhalten nicht so begeistern.
In der Regel erkläre ich (Dir) lediglich die Standardphysik.
JEDER der hier wird schreibt, wird seine Gedankengänge für wahr und richtig halten - alles andere wäre dann wohl ziemlich seltsam.
Da gibt es durchaus auch andere Selbsteinschätzungen, was ich bei Deinen Ausführungen teils vermisse, vor allem wenn Deiner Ansicht mit nachvollziehbarer Begründung widersprochen wurde.
Da brauche ich gar nichts in Frage stellen, weil das sind (zumindest noch) hypothetische Teilchen und damit ganz offiziell in Frage gestellt.
Solange ein Teilchen nicht nachgewiesen (gemessen, beobachtet) wurde, ist es hypothetisch. Diverse Eigenschaft stehen hingegen längst fest und sind daher nicht in Frage zu stellen, wie zB dass DM "dunkel" ist, also keine Ladung trägt, oder dass das Graviton ein masseloses Boson ist.
 
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Bei Rainer z.B. kann ich mich oft bei seinen Inhalten nicht so begeistern.
In der Regel erkläre ich (Dir) lediglich die Standardphysik.
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das scheint mir das Grundsätzliche Problem hier zu sein, der Hintergrund muss vorhanden sein, auch wie man dazu gekommen ist usw. man muss sich damit bestens auskennen, erst dann kann man beginnen eigene Ideen zu entwickeln oder sich alternativen anzuschauen, vorher macht das doch wenig Sinn, was man so alles gelesen hat und man nur halb versteht kann man doch sonst nicht einordnen.......



wird nix helfen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Warum vergleichst Du immer wieder Gravitonen mit Photonen?

Photonen sind ja keine Kandidaten Raumzeitkrümmung zu übermitteln.

(Verursachen allerdings natürlich schon, so wie jede (positive) Energiedichte.)

Nur 'Standardphysik' - auf jeden Fall (nicht wirklich) - bei Dir ist halt sehr viel 'Selbstgestricktes' dabei.
Das ist per se nicht schlecht, nur sollte einem selbst das zumindest noch klar sein.

Ein hypothetisches Teilchen mit (logischerweise) hypothetischen Eigenschaften, mehr ist da nicht.

Das betrifft jedes noch nicht nachgewiesene Teilchen.
 
Warum vergleichst Du immer wieder Gravitonen mit Photonen?
Eichbosonen sind Eichbosonen. Die WW um die es geht ist dabei zweitrangig.
(Verursachen allerdings natürlich schon, so wie jede (positive) Energiedichte.)
Falsch.
Die vrituellen Eichbosonen haben KEINE Energiedichte, mal von Λ abgesehen.

Wie oft habe ich Dich darauf schon hingewiesen?

Du verwechselst reelle Teilchen und virtuelle schon sehr hartnäckig.

GW haben Energie, sie sind reelle Gravitonen. Die Gravitation wird von virtuellen Gravitonen vermittelt. Diese verursachen keine Gravitation, sondern sie vermitteln sie.
ΔE·Δt < ℏ/2 ⇒ E → 0 unmessbar.
Das ist dasselbe wie beim elektrischen Feld. Die virtuellen Photonen übertragen keine Energie, sondern nur die em.WW, ihre Frequenz ist geringer als ihre Lebensdauer.
ΔE·Δt < ℏ/2 ⇒ E → 0 unmessbar.
Dasselbe gilt natürlich für die Schwache (W und Z) und die Starke Kraft (g).
 
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In der Regel erkläre ich (Dir) lediglich die Standardphysik.
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das scheint mir das Grundsätzliche Problem hier zu sein, der Hintergrund muss vorhanden sein, auch wie man dazu gekommen ist usw. man muss sich damit bestens auskennen, erst dann kann man beginnen eigene Ideen zu entwickeln oder sich alternativen anzuschauen, vorher macht das doch wenig Sinn, was man so alles gelesen hat und man nur halb versteht kann man doch sonst nicht einordnen.......



wird nix helfen ;)
Hi!

Das kann man den Entwicklern der Schleifenquantengravitation-Theorie aber nicht vorwerfen - die stehen vom Wissensstand und der Erfahrung her (nach meiner Einschätzung) 1 - 2 Stufen über dem bekennenden Autodidakten Rainer und auch etwas über den meisten akademischen Astrophysikern in diesen Forum.

Dazu kommt, dass sich diese Wissenschaftler mit dieser speziellen Thematik sehr intensiv beschäftigt haben.

Auf bestimmte Themen und Überlegungen will man sich hier einfach nicht ernsthaft einlassen, und macht das halt an Mankos meinerseits fest.

Auch wenn meine Methoden nicht so ausgereift und mathematisch sein mögen wie jene von Profis, heißt das nicht, dass meine Schlussfolgerungen falsch sein müssen, vor allem dann, wenn sie mit jenen (was die Essenz betrifft) einiger progressiv denkenden, renommierter Astrophysikern übereinstimmen.
 
Auch wenn meine Methoden nicht so ausgereift und mathematisch sein mögen wie jene von Profis, heißt das nicht, dass meine Schlussfolgerungen falsch sein müssen, vor allem dann, wenn sie mit jenen (was die Essenz betrifft) einiger progressiv denkenden, renommierter Astrophysikern übereinstimmen.
tun sie das? :unsure:
Dann zeig doch mal was vor. Zeig uns doch mal Dialoge. Von welchen renomierten Astrophysikern schreibst du zB.?
 
Hi Rainer,

Die Gravitation wird von virtuellen Gravitonen vermittelt.

ist wieder so ein 'Zuckerl'.

Das läuft bei Dir wahrscheinlich unter 'Standardphysik', jedenfalls hast Du das als zweifelsfreie Wahrheit formuliert.

Dabei sind Gravitonen bekanntlich noch hypothetisch, und zu 'virtuelle Gravitonen' findet man bei Google auf die Schnelle keinen einzigen relevanten deutschsprachigen Treffer innerhalb der letzten 10 Jahre.

Es ist ja durchaus legitim, sich über virtuelle Gravitonen seine Gedanken zu machen, aber das alleine macht diese nicht zu Standardphysik.

Und wenn es zweifelsfrei wäre, das GW aus Gravitonen bestehen, dann bräuchte man diese (siehe den Anfang des Threads) ja nicht mehr mittels aufwendiger Experimente nachzuweisen versuchen.
Weil GW wurden bekanntlich schon nachgewiesen...
 
tun sie das? :unsure:
Dann zeig doch mal was vor. Zeig uns doch mal Dialoge. Von welchen renomierten Astrophysikern schreibst du zB.?
Hi,

das von mir in diesen Thread eingebrachte Schwerpunkt-Thema ist, ob es Raumzeitquanten gibt.

In der Schleifenquantengravitation sind diese ein wesentlicher, unverzichtbarer Bestandteil der Theorie.

Alles klar, Herr Kommissar - oder muß ich das noch näher erläutern?
 
Es ist ja durchaus legitim, sich über virtuelle Gravitonen seine Gedanken zu machen, aber das alleine macht diese nicht zu Standardphysik.
Nein, natürlich sind Gravitonen nicht Standardphysk, sondern eine Erweiterung im Rahmen der QFT.
Wir sprechen hier ja über Gravitonen, und daher sind die entsprechenden Ausführungen natürlich hypothetisch, das ist doch allen klar. Muss ich das in jedem Satz wiederholen?

Was ich ausführte (virtuelle Eichbosonen) gilt ganz allgmein für die QFT und daher auch für die hypothetischen Gravitonen als Eichbosonen der Vermittlung der Gravitation.

Der wesentliche Unterschied zwischen den (real beobachtbaren) reellen Teilchen und den unbeobachtbaren virtuellen Teilchen ist, dass Energie E und Impuls p im virtuellen Zustand nicht die Energie-Impuls-Beziehung E² − p² c² = m² c⁴ erfüllen, wenn m die wohlbestimmte Masse desselben Teilchens in reellem Zustand ist. Man kann daher sagen, dass virtuelle Teilchen keine definierte Masse besitzen, im Fachjargon: „sie sind nicht auf die Massenschale limitiert“ (oder sie sind nicht „on-shell“). Beispielsweise überträgt das virtuelle Photon bei der elastischen Streuung zweier Elektronen, im Schwerpunktsystem betrachtet, nur Impuls, aber keine Energie.

Diese ist weder Standardphysik noch eine Erweiterung der Standardphysik sondern ein bisher gescheiterter Versuch, Gravitonen (als "Schleifen" bezeichnet) zu erklären.

Das damit verbundene Gravitationsfeldquant nennt man in den Quantenfeldtheorien (QFT) Graviton. In der LQG distanziert man sich eher vom Begriff des Gravitons und bezeichnet die Quanten der Theorie als Loops (dt. Schleifen).
wiki:

Bei den zwei bislang rein hypothetischen Kandidaten einer Theorie der Quantengravitation, der Stringtheorie und der Schleifenquantengravitation, ergibt sich die Existenz eines Gravitons im Falle der Stringtheorie zwangsläufig, die Lage in der Schleifenquantengravitation ist weniger klar. Beide Theorien sind bislang nicht so weit entwickelt, dass sie experimentell getestet und eventuell widerlegt werden könnten. So ist die Frage nach der Existenz eines Teilchens, das die Gravitationskraft trägt, weiter offen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei sind Gravitonen bekanntlich noch hypothetisch, und zu 'virtuelle Gravitonen' findet man bei Google auf die Schnelle keinen einzigen relevanten deutschsprachigen Treffer innerhalb der letzten 10 Jahre.
Hallo Kirk, das könnte natürlich daran liegen, dass die Wissenschaft mittlerweile vorwiegend englischsprachig unterwegs ist:

virtual gravitons

Und wenn du schon eine Diskussion von Gravitonen als zu spekulativ kritisierst, so gilt das wohl erst recht für diese Schleifenquantengravitation, die du hier als ultimatives Konzept anpreist:

Loop quantum gravity (LQG)

Du hast ja hier immer wieder demonstriert, dass du ganz elementarer Begriffe der klassischen Mechanik nicht verstehst, und nach unzähligen vergeblichen Bemühungen habe ich auch keine Hoffnung auf Besserung. Anstatt diese elementaren Wissenslücken zu schließen, fischst du lieber in gewissen populären Blogs, die aber häufig von Leuten mit eben solchen Defiziten bedient werden.

Wenn jemand mit solchen Defiziten mit LQG argumentiert, wirkt das nicht besonders glaubwürdig, ja sogar lächerlich. Da wäre vor allem etwas mehr Bescheidenheit im argumentativen Diskurs angezeigt.

Aber so wie wir dich kennen, wird dich das nicht kümmern. Wie Don Quijote stürmst du bald auf die nächste Windmühle, und wie ehedem mit den seltsamsten Argumenten.

Gruß, Peter
 
Nein, natürlich sind Gravitonen nicht Standardphysk, sondern eine Erweiterung im Rahmen der QFT.
Wir sprechen hier ja über Gravitonen, und daher sind die entsprechenden Ausführungen natürlich hypothetisch, das ist doch allen klar. Muss ich das in jedem Satz wiederholen?

Was ich ausführte (virtuelle Eichbosonen) gilt ganz allgmein für die QFT und daher auch für die hypothetischen Gravitonen als Eichbosonen der Vermittlung der Gravitation.

Der wesentliche Unterschied zwischen den (real beobachtbaren) reellen Teilchen und den unbeobachtbaren virtuellen Teilchen ist, dass Energie E und Impuls p im virtuellen Zustand nicht die Energie-Impuls-Beziehung E² − p² c² = m² c⁴ erfüllen, wenn m die wohlbestimmte Masse desselben Teilchens in reellem Zustand ist. Man kann daher sagen, dass virtuelle Teilchen keine definierte Masse besitzen, im Fachjargon: „sie sind nicht auf die Massenschale limitiert“ (oder sie sind nicht „on-shell“). Beispielsweise überträgt das virtuelle Photon bei der elastischen Streuung zweier Elektronen, im Schwerpunktsystem betrachtet, nur Impuls, aber keine Energie.


Diese ist weder Standardphysik noch eine Erweiterung der Standardphysik sondern ein bisher gescheiterter Versuch, Gravitonen (als "Schleifen" bezeichnet) zu erklären.

Das damit verbundene Gravitationsfeldquant nennt man in den Quantenfeldtheorien (QFT) Graviton. In der LQG distanziert man sich eher vom Begriff des Gravitons und bezeichnet die Quanten der Theorie als Loops (dt. Schleifen).
wiki:

Bei den zwei bislang rein hypothetischen Kandidaten einer Theorie der Quantengravitation, der Stringtheorie und der Schleifenquantengravitation, ergibt sich die Existenz eines Gravitons im Falle der Stringtheorie zwangsläufig, die Lage in der Schleifenquantengravitation ist weniger klar. Beide Theorien sind bislang nicht so weit entwickelt, dass sie experimentell getestet und eventuell widerlegt werden könnten. So ist die Frage nach der Existenz eines Teilchens, das die Gravitationskraft trägt, weiter offen.
Hi,

wenn Du Schleifenquantengravitation als 'gescheitert' bezeichnest (warum überrascht mich das nicht; Quelle?), in diesen Zusammenhang nicht einmal Raumzeitquanten, sondern wiederum nur Deine inzwischen nervtötenden Gravitonen erwähnst, dann ist eine weitere Diskussion zu diesem speziellen Thema für mich hinfällig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Kirk, das könnte natürlich daran liegen, dass die Wissenschaft mittlerweile vorwiegend englischsprachig unterwegs ist:

virtual gravitons

Und wenn du schon eine Diskussion von Gravitonen als zu spekulativ kritisierst, so gilt das wohl erst recht für diese Schleifenquantengravitation, die du hier als ultimatives Konzept anpreist:

Loop quantum gravity (LQG)

Du hast ja hier immer wieder demonstriert, dass du ganz elementarer Begriffe der klassischen Mechanik nicht verstehst, und nach unzähligen vergeblichen Bemühungen habe ich auch keine Hoffnung auf Besserung. Anstatt diese elementaren Wissenslücken zu schließen, fischst du lieber in gewissen populären Blogs, die aber häufig von Leuten mit eben solchen Defiziten bedient werden.

Wenn jemand mit solchen Defiziten mit LQG argumentiert, wirkt das nicht besonders glaubwürdig, ja sogar lächerlich. Da wäre vor allem etwas mehr Bescheidenheit im argumentativen Diskurs angezeigt.

Aber so wie wir dich kennen, wird dich das nicht kümmern. Wie Don Quijote stürmst du bald auf die nächste Windmühle, und wie ehedem mit den seltsamsten Argumenten.

Gruß, Peter
Hi,

bezüglich virtueller Gravitonen:

zu Themen, welche wirklich schon der Standardphysik zuzurechnen sind, findet man in aller Regel auch auf Deutsch jede Menge Treffer innerhalb der letzten 10 Jahre.

Ich habe nie behauptet, dass ich die Schleifenquantengravitation (wir sind hier in einem deutschsprachigen Forum, da muß man nicht unbedingt englische Abkürzungen verwenden), von vorne bis hinten verstehe - das ist nach nur drüberlesen natürlich auch nicht möglich.

Diese ist wohl selbst für gestandene Astrophysiker ziemlich 'schwere Kost'.

Es ist übrigens keine Aufgabe von Dir, vermeintliche und / oder tatsächliche Lücken von mir zu schließen.

Natürlich hat man als Hobbyist - speziell im mathematischen Bereich - nicht den selben Level wie ein akademischer Astrophysiker.

Aber das als Totschlag-Argument zu verwenden, statt so wie früher (auch mit mir) im wesentlichen auf's Sachliche beschränkte Diskussionen zu führen, finde ich nicht so prickelnd.

Ich habe eine Diskussion über Gravitonen nicht als zu spekulativ bezeichnet - immerhin habe ich mich ja selbst ausgiebig daran beteiligt.

Aber Rainer formulierte das so, als wäre das Thema Gravitation und Gravitationswellen mittels 2 bis 3 Halbsätzen mit Gravitonen / virtuellen Gravitonen ohne jeden Zweifel ge- und erklärt.

Es ist ja wunderbar, dass die Schleifenquantengravitation-Theorie so spekulativ ist, dann braucht man sich damit nicht näher zu befassen und schon gar nicht mit etwas so 'lästigem' wie Raumzeitquanten - stimmt's?
 
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als wäre das Thema Gravitation und Gravitationswellen mittels 2 bis 3 Halbsätzen mit Gravitonen / virtuellen Gravitonen ohne jeden Zweifel ge- und erklärt.
Vom Grundsatz her ist das so, jedenfalls solange Du nicht verstanden hast, was virtuelle Eichbosonen sind.
dass die Schleifenquantengravitation-Theorie so spekulativ ist,
Die Schleifenquantengravitation nennt die Gravitationsquanten "Loops", sachlich gibt es keinen Unterschied zur QFT, die diese Gravitationsquanten als "Gravitonen" bezeichnet.
 
Vom Grundsatz her ist das so, jedenfalls solange Du nicht verstanden hast, was virtuelle Eichbosonen sind.

Die Schleifenquantengravitation nennt die Gravitationsquanten "Loops", sachlich gibt es keinen Unterschied zur QFT, die diese Gravitationsquanten als "Gravitonen" bezeichnet.
Hi,

dass es schon zweifelsfreier Fakt ist, dass virtuelle Gravitonen die Vermittler der Gravitation / Raumzeitkrümmung sind, habe ich nur von Dir erinnerlich.

Um meine Sorge zu zerstreuen, dass es sich dabei (mal wieder) nicht nur um 'Selbstgestricktes' handelt:

Hast Du Quellen, wo dies in vergleichbarer Deutlichkeit nachzulesen ist?
 
Hi,

Das ist leider nur Kindergarten.

Die Gravitation wird von virtuellen Gravitonen vermittelt. Diese verursachen keine Gravitation, sondern sie vermitteln sie.

Lerne lieber, wie man richtig formuliert - mit 'Bahnhof verstehen' hat das überhaupt nichts zu tun.

Es zwingt Dich ja niemand, Deine Einschätzung wie Fakten zu formulieren.

Wenn Du das einige Posts später wieder relativierst / sprachlich abschwächst, dann ist das nur inkonsistent.
 
Ich behaupte ja nicht, dass die Schleifenquantengravitations-Theorie stimmen muss, aber zumindest ist es mE eine theoretische Initiative in die richtige Richtung.
Diese ist weder Standardphysik noch eine Erweiterung der Standardphysik sondern ein bisher gescheiterter Versuch, Gravitonen (als "Schleifen" bezeichnet) zu erklären.
 
Hi,

ich schaue mir nur in ganz seltenen Fällen Youtube-Videos zu wissenschaftlichen Themen an.

In diesem Fall scheint man außerdem ein Abo abschließen zu müssen, um das Video anschauen zu können.

Dass es zu neuen Theorien auch meist nicht zu knapp Kritik und Ablehnung gibt, ist nicht sonderlich überraschend.

Wirklich relevant wird es allerdings dann, wenn eine objektive, wissenschaftlich tragfähige Widerlegung gefunden wurde / wird.
 
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