Astronomy Seeing Dresden

nancy50

Aktives Mitglied
Hallo,

mit dieser Seite komm ich leider nicht zturecht.
Auszug :

Seeing1 und Seeing2 sind zwei verschiedene Modelle, mit denen die Lufttrübung berechnet wird, unabhängig von der Wolkenbedeckung. Sie beschreiben nur die Sicht durch den klaren Anteil der Luft. Beide gewichten die Luftschichtung anders: Seeing2 legt mehr Gewicht auf Dichteschwankungen, und zeigt daher eher Luft-„flimmern“ aufgrund von Turbulenzen an. Wenn die Wolkendeckung 100% beträgt, ist auch bei einem Seeing Index von „5“ wegen der Wolkendecke keine Himmelsbeobachtung möglich. Diese Situation tritt öfters bei Nebel oder nach einer Kaltfront auf. Umgekehrt ist es möglich, dass bei wolkenlosem Himmel (Bewölkung 0%) und sichtbaren Sternen eine Beobachtung sehr schwer ist, wenn der Seeing Index niedrig ist (“1"), da dann Turbulenzen einen scharfen Blick behindern.​


Was ist denn nun gut und was nicht ?

Danke

n50
 
richtig, aber wie ist denn die obige Aussage zu verstehen ?
Ich vermute es ist eine KI Übersetzung, ich versteh sie nicht.

n50
 
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung was mit Seeing1 und 2 gemeint ist.
Das sind Indexzahlen wo laut Meteoblue anscheinend unterschiedliche Berechnungsmodelle zugrunde liegen?
Leider wird da auch nicht mehr dazu erklärt, vielleicht wird das auch gemacht um den "Ark Sek. Wert" schärfer einzugrenzen?
Die Seeing Angabe in Bogensekunden ist da zwar aussagekräftiger bzw. konkreter, allerdings sind solche Vorhersagemodelle meiner Meinung nach alle falsch und haben keine empirische Evidenz, da ja nichts gemessen wird, außer vielleicht an ein paar Modelstandorten.
Es bleibt also letztlich eine 50:50 Wahrscheinlichkeit, kann so sein aber auch nicht, von daher würde ich mich nicht daran orientieren.
Häufig ist in der Nacht ein Seeing Wechsel zu beobachten, mal zum besseren, mal zum schlechteren.
Auch gibt es immer wieder Seeing Kurzzeit Variationen von ein paar bis mehreren Sekunden, also Lucky Imaging welches man sowohl Visuell als auch Fotografisch gerne mitnimmt.
Da hilft vielleicht nur bei Meteoblue direkt nach fragen?
LG
 
So wie ich Meteoblue Seeing verstehe ist 5, egal ob Modell 1 oder 2, am besten. Sieht man auch an den Farben, grün ist gut und Richtung rot ist schlecht.

CS von Dresden nach Dresden :)
Thomas
 
Hallo Nancy,
ich habe mich auch schon näher mit Meteoblue und seiner Seeingvorhersage befasst und auch mit den tatsächlichen Werten an Ort und Stelle verglichen und bin zu dem Schluss gekommen, es nicht mehr zu verwenden, da es zu ungenau für meinen Standort in den Alpen ist. Empfehlen möchte ich dir eher den Strömungsfilm für Mitteleuropa(einfach mal googlen), da lässt sich an Hand der Dichte, Geschwindigkeiten und Lage der Pfeilchen schon besser abschätzen, wie es werden könnte mit der Luftruhe.
CS Mike
 
also ich würde jede Gelegenheit mit halbwegs klaren Himmel nutzen um zu belichten. Wenn ich jetzt anfange noch das Seeing zu berücksichtigen bräuchte ich den Krempel gar nicht mehr auspacken. Besser ein Bild mit schlechten Seeing als gar keins. Man kann ja immer noch mit kurzer Brennweite was machen, wenn's ganz Arg ist mit dem Seeing.

CS
Franz
 
Hallo,
unter Seeing "1" verstehe ich beim C 8 (Frühbeobachtung Var. Orionnebel): wenn das Trapez "gestochen scharf" zu sehen ist, habe ich gutes Seeing und bin zufrieden. Dann sind auch Vergl.Sterne bis 14mag erreichbar. Eingesetzte Okulare = Seben-Zoom 8-24mm.

Gruß
Günther
 
Hallo zusammen,
Sicher verwendet meteoblue ein laminares Model unabhängig von Bodenunebenheiten und bietet somit einen groben Anhalt des seeings. Dresden hat Tal-Lage. Da ist das Lokale seeing bestimmt dominanter, ebenso in den Bergen. Aber über flachen Gebieten ist es verlässlicher! Wer regelmäßig Planeten und den Mond verfolgt bekommt ein Gefühl für seine jeweilige Örtlichkeit recht schnell mit! Leichte Nebellagen oder hoher cirrus sind oft hervorragende ruhige Nächte für die Planeten.
VG Frank
 
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