APM 95mm APO Spektiv

Michael1

Aktives Mitglied
Möchte mir ein neues Spektiv zulegen. Ich habe dabei an das APM 95mm APO Spektiv gedacht und bitte um Infos.


Das Spektiv nehme ich für therestrische wie auch ab und an für die Mond/Planetenbeobachtung her.
Sterne sollen aber auch ansehnlich (rund) abgebildet werden.

Für mich geht es um minimalen Aufwand bei der Beobachtung für zu Hause und im Urlaub.
Ein Zoomokular und relativ kleines leichtes Spektiv anstatt eines großen Teleskops mit Okularkoffer und und und….

Mit in der engeren Auswahl, war das Celestron ED 100 Regal Spektiv. In einem Review konnte ich aber lesen, dass das ED 100
Sterne nicht vollständig rund abbilden konnte und gemäß nach messen keine tatsächliche 100 mm Öffnung nutzte, sondern nur
etwas weniger als 90mm Öffnung, aufgrund wohl unzureichenden Prismenausführung, was zu einer Beschneidung der Öffnung führt und letztlich
dann nur eine Bildhelligkeit eines Premiumspektives von 85 mm Öffnung entsprechen soll, gem Reviewer.

Viel mehr als 1.000 Euro möchte ich nicht ausgeben für das Spektiv. Okular nicht mit eingerechnet.

Frage, hat Jemand von euch das APM 95 Spektiv in Gebrauch oder kennt es durch selber durch schauen und kann berichten wie sich das Spektiv
im Vergleich zu einem Celestron 100 ED oder auch anderen hochpreisigeren Spektiven schlägt in punkto Bildhelligkeit, Auflösung, Schärfe und Farbdarstellung?


Folgende Punkte sind auch wichtig:
Wird das APM 95 nicht durch das Prisma im inneren in der tatsächlichen Öffnung reduziert ?

Wie gelingt die Sternabbildung bei Einstellung der niedrigsten Vergrößerungseinstellung am Zoom?

Weiß Jemand auch wie die Bildqualität variiert (Bildhelligkeit, Auflösung, Schärfe, Farbdarstellung) mit den diversen Zoomokularen ,
z B das serienmäßige 25-75x Zoomokular im Vergleich - Gegensatz zu:
Baader Hyperion und Swarovski-Zoom im Gegensatz zum APM Super Zoom.
Neben dem Zoom Okular möchte ich mir auch evtl. eine Festbrennweite dazu kaufen um eine Vergrößerung von ca 90-95 Fach maximal zu erreichen.

Es ist mir klar, dass das Spektiv mit f5,4 und einer ED Linse sowie Porroprisma keine APO Qualitäten eines Refraktors mit Zenitsprisma u f8 aufweisen kann.

Würde mich freuen, wenn Infos zum APM Spektiv 95 und ggf auch zu den diversen Zoomokularen in Verbindung mit dem Spektiv kommen.

Freue mich auf eure Infos, gerne auch von APM selbst. Für jeden Input bin ich dankbar.

VG

Michael

N.S. Da hier schon mal im Fernglasthread zum Spektiv ein Thread eröffnet wurde, habe ich meinen Thread auch unter Ferngläser eingestellt.
 
Vorab, ich kenne das APM nicht, allerdings 95er Spektive aus der Birder-Szene. Vielleicht gebe ich daher ein paar Allgemeinplätze zu dieser Thematik. Ich selber renne seit 15 Jahren mit einem DiaScope85 herum, welches wg. des Alters seit einigen Jahren auch pausieren darf, wenn die Wege länger werden (Opticron 60). die serwähne ich nur, umzu zeigen dass 85er bereits schwer werden können, weil der Unterbau m.E. nicht zu vernachlässigen ist. Ein 95er wird da noch'n Schippchen drauflegen, und das Gerät noch frontlastiger sein als das 85er Zeiss. Die Bemerkung 'relativ kleines leichtes Spektiv' lässt mich ein wenig schmunzeln, hat der TO offenbar noch kein Spektiv geschleppt. Der Unterbau sollte nämlich alles andere als klein&leicht sein, sonst kippt die ganze Chose beim erstbesten Remplerchen auf unebenem Untergrund, und die Scherben dürfen eingesammelt werden. Ich hab z.B. ein 1.8kg Gitzo drunter plus einen 400g schweren Neiger - damit steht das ganz gut. Ich hab das 85er schon mit meinem 2er Gitzo zu einer Location getragen, das bricht natürlich nicht zusammen, ist aber schon merklich klappriger. Und da geht es nur um die Standsicherheit, beim Schauen sollte man sich die 'relative Brennweiten' vor Auge halten (50mm wären 1x-Normalvergrößerung), denn bereits ein kleines Lüftchen macht das ne menge aus. Ergo sollte man zuerst mal den Unterbau für ein 95er festlegen (und das hauseigene Fotostativ vmtl. besser aus der Auswahl nehmen, Kugelköpfe (die ganz großen RRS mal weggelassen) ebenso), und auch die Nachführneige-Einheit mal andenken. Videoneiger, welche brauchbar sind, sind natürlich bei hohen Vergrößerungen schon gefordert, und bei den gewünschten 95x eine nervenaufreibende Sache. Bereits bei meinen max. 75x am Tage (mit Orintierungspunkten) ist es gerne mal am Ziel vorbei, nachts wird das dann ein Rumgerühre. Mit den 4mm-Radian komme ich auf 126x, trenne damit bei normalen Bedingungen auch epsilon1,2 als Vierergrüppchen, aber das Auffinden mit der Vergößerung ist nicht leicht (Okluarwechsel vom Zoom auf das 4mm beinhaltet fast immer einen nicht vorhersagbaren Versatz, weil das Zoom sehr fest sitzt. Die Dinger haben zuallermeist ein Bajonett, kein Vergleich mit Okularwechsel am Refri.

Das Stativ müsste ggf. auch mit Mittelsäule genutzt werden, um Zenitbeobachtungen mit 45° zu ermöglichen - da muss man schon hoch ausfahren, und die Mittelsäule sehr stabil sein (meine hat 38mm und ne gute Klemmung), und dennoch ist dann der Schwerpunkt zu beachten, ganz anders als beim Birden in der Ebene. Das Finden wird dann bei hohen V nochmals kniffliger, weil das Hantieren mit einem senkrecht stehenden Nachführgriff auch etwas ungewöhnlich ist.

Optisch würde ich da keine Wunder erwarten, zur Sternabbildung würde ich die Zoom mal eher als verhalten bezeichnen, und die scheinbaren Felder bei kleinen V auch nicht umwerfend finden. Lieber ne fokussierende Festbrennweite mit so 68° scheinbarem Gesichtfeld für die Anfangsvergrößerung kaufen (je nach gewünschter AP), als das angesprochenen Okular für 95x .5,4 ist eben schnell, und als ED schnell mal randunscharf, damit kann man aber leben. Die Dinger sind für den Tageinsatz konzipiert, und da macht ne Unschärfe bei 95% gar nix; bei Sternen fällt das schon eher auf, und wenn das Okular mit der Öffnungszahl nicht klar kommt, umso eher.

Das nur mal so zum Nachdenken.

csm
 
Hallo Manne,

vielen Dank für Deine Infos.

Ja das Gewicht und die Größe da vertut man sich manchmal schon ganz arg bei Optiken und deren zugehörigen Montierungen .
Nur am Rande, in meiner fast 60 jährigen Astrozeit hatte ich Gerätschaften bis 70KG, immer alleine auf und in der Nacht abgebaut, war manchmal mühsam das stimmt.

Aber ein 2,5 KG Spektivchen, nebst meinem Manfrotto 475 und Manfrotto 502 Neiger (Bestand) zusammen gebaut, schaff ich noch mit der linken Hand raus zu stellen, auch wenn der linke Arm aufgrund Gartenarbeit schmerzt, ohne weiteres. Ich gestehe ein, dass da jeder sein eigenes Limit hat und demzufolge zu kleinerem Gerät greift.


Zum Spektiv in Kombi APM 95 mit Swarro Zoom, soll sich das Gesichtsfeld auf 2 Grad bringen lassen. Das würde für mich knapp ausreichen via Anpeilung um Planeten und Mond anzufahren ohne allzu große Schwierigkeiten. Zum Vergleich, ein APM 120SD Fernglas hat ca 2,4 Grad maximales Feld, da kann man solche Objekte auch anfahren, gut idealer ist da natürlich ein Sucher aber ohne Kompromisse geht es im Astrobereich nicht, igend einen Kompromiss hat man
immer-es kommt auf den Blickwinkel an. Die Kombi hatte ich schon, daher der Vergleich mit dem 120er.


Ein APM Super Zoom wird wohl nicht funktionieren, sonst hätte APM diese Variante sicherlich im Angebot.
Mit Festbrennweite müsste das Ges-Feld noch größer werden, muss ich recherchieren und ob ich eine Festbrennweite einsetzen möchte weiß ich noch nicht abschließend. Wenn dann eigentlich nur für eine Höchstvergrößerung 5 oder 6 mm Okular.
Somit ist die Okularfrage vorerst schon geklärt, wenn es denn ein APM 95 Spektiv wird und nicht doch wieder ein Fernglas dann aber gebraucht
das doch deutlich größer und schwerer ist in 100er Öffnung als das Spektiv. Wie zuvor gesagt, ich wollte es diesmal für mich klein.
Mal sehen, was hier noch an Infos zum Spektiv kommen.

Stand meiner derzeitigen recherchen ist, dass das APM 95 mit dem Swarro Zoom am besten performent.
Aber was heißt das schon im Vergleich zu einem Premiumprodukt
wie Swarovski Spektiv gleicher Größe oder Zeiss Spektiv dito. ? (Stichworte: Farbqualität, Kontrast, Schärfe, Bildhelligkeit im Vergleich)
Wie und wo und im welchem Grad sind Abstriche zu machen z. B. im Vergleich 95er Swaro zu 95er APM?


Einen Vergleich werde ich wohl nicht fahren können, ist den wenigsten vergönnt und so hoffe ich erst mal einfach weiter auf User die den Vergleich schon vor Augen hatten (die Glücklichen), zum Beispiel zwischen Swarovski 95 ATX und APM 95, und hier berichten können.

VG Michael
 
Puh, Michael...
Du warst mit Deinem 120er doch schon so nah an der Perfektion.
Klar auch ein Kompromiss aus Größe, Gewicht und Leistungsfähigkeit, wie immer halt.

Aber was versprichst Du Dir nun von weniger Öffnung, noch dazu monokular?
Wenn Du das dann mit dem vergleichst, was Dir Dein 120er gezeigt hat, wirst Du weinen...

Wenn es Dich wieder juckt, was ich gut verstehen kann, warum nicht zurück zum 120er Bino oder denn Dir das zu Groß und zu schwer ist zu nem 100er?

Grüße Jochen
 
Hallo,
wenn ich die Zeilen hier so lese, denke ich augenblicklich an die Spektive von Optolyth. Habe das 100er zwar nicht getestet, aber beste Erfahrungen mit dem 80er, Vergr. 22-60fach machen dürfen.
Weiterer Vorschlag: Celestron C 5, viele Möglichkeiten div. Okulare einzusetzen. Entspr. Stativ sollte Berücksichtigung finden . Bin mit dem hier eingesetzten C 8 (orangene Farbe) mehr als zufrieden. Reine Spielerei bei der letzten abnehm. Mondphase: bis 812fach ausgereizt. Scharfstellung war noch möglich !! Verwendung fanden die Plössl-3000er mit 1 1/4" : 5mm + Barlow 2fach.

Gruß
Günther
 
Hallo Günther,

danke für Deine Hinweise, die mir Denkanstöße sind, es will ja auch nichts übereilt sein…..

VG. Michael



Hi Jochen,

ich sag mal wie es ist. Zurück zum Hobby werde ich nicht gehen, dabei bleibt es.

Ja das 120 SD APO Fernglas hat schon richtig gute Ein und Ausblicke gegeben therestrisch wie auch astronomisch.
Eines von 4 Optiken , unter den zahlreichen anderen die ich jemals besaß in deutlich mehr als 50 Jahren Beobachtung, an die ich mich dann und wann gerne zurück erinnere.

Warum ich mich jetzt erst melde; gestern war ich noch im Urlaub in den Bergen im Kleinwalsertal.
Man soll im Internet nicht verkünden das man im Urlaub ist und nicht zu Hause, kann Kriminelle anlocken, soll ja nicht . Antwort jetzt geht ja auch. Jetzt bin ich zu Hause und bereit und vorgespannt für den Fall der Fälle, was auch immer durch Tür oder Fenster unangemeldet mir seine Aufwartung machen möchte.

Fahre fort:
Bin also im Urlaub mit Blick von der Ferienwohnung direkt auf die umliegenden Berge vom Balkon und
vom Wohnzimmerfenster aus und auch wenn man auf dem Sofa lag und auch vom Bett aus. Bergpanorama auf 12 Felsgipfel …einfach herrlich. Ferienwohnung war gar nicht mal teuer. Sonne satt, Traumwetter...

Und was war, meine Ehefrau das gute Stück hatte doch tatsächlich mein Canon 18x50is vergessen einzupacken !! Da war ich schon ganz schön sauer, da ich von der Ferienwohnung zum Beispiel auf den Ifen schauen kann und die Wandersleut wandern sehen kann, auch schon mal Bergziegen (Zwei und Vierbeinige Exemplare) und vieles andere mehr . Überhaupt, wenn man im Halbrund verschiedene Berge sieht, Muren, Gipfelkreutze, Bergstationen, Bergbahnen , Kirchturmspitze und dann ohne jedes optische Instrument auskommen muss, ohweiowei. Ich hatte ordentlich Kopfkino - was mach ich nur ohne Fernglas ??

…………..Und dann kam mir ein Gedanke………………….Du ahnst es vielleicht schon..............................

Was wäre denn wenn ich beim nächsten Urlaub neben dem Canon noch ein sehr gutes Spektiv hätte/ergänze das gut genug ist das ich mit Festbrennweite auf bis zu 90/100 Fach Vergrößerung gehen kann, was würde ich dann noch an den Objekten sehen können, sozusagen als Begleitung für das Canon. Nebenbei fand ich schon immer ein Zoomokular bzw dessen Möglichkeiten toll. Ein Okular für viele verschieden Vergrößerungen ohne ständigen Okularwechsel.

Der Gedanke daran, die Möglichkeit das zu verwirklichen linderten die Traurigkeit das ich das Canon jetzt nicht zur Hand zu hatte.
Ohne optischen Instrument in die Berge fahren ist das überhaupt Urlaub?

Also begann ich einfach mal den Thread / Umfrage zum APM 95 ED Spektiv, oder auch alternativ Spektive in selbiger Preisklasse zu eröffnen.

Habe ja zu Hause ein 80er Spektiv von Celestron ohne ED und das Bild wird bei 50/60 Fach dann natürlich weich. Aber die größere Vergrößerung zeigt z B. am Mond schon bezgl Erkennbarkeit von Details und kleineren Kratern ein mehr im Vergleich zu einem 18x50 Canon aufgrund der stärkeren Vergrößerung.
Dann dachte ich, demnächst mit 18x50 Fernglas und einem kleinem Spektiv von 2,5 KG und übersichtlichen Packmaß - in den BergUrlaub - und die Vorfreude auf den nächsten Urlaub wächst noch einmal mehr. Das Investment von ca 1000 Euro also - ein kleines zusätzliches Spektiv - (Stativ und Manfotto Neiger habe ich ja im Bestand) ist übersichtlich und der Zugewinn aufgrund ED- Glas- Spektiv und bis zu 90/100 facher Vergrößerung in der Spitze werden threrestrisch Erfolg versprechen und man kann auch mal das Glas auf den Mond richten, sowie Planeten und den einen oder anderen Doppelstern, wenn es sich anbietet bestaunen.

Ein zurück aber mit ausgewiesenen astronomischen Gerät wie ich das mal Jahrzehnte praktiziert habe kommt nicht mehr in Frage, es bleibt dabei.
Ein Schnellspechtelgerät mit für die Kleinheit des Gerätes und relativ überschaubaren finanziellen Aufwands wäre aber nicht schlecht.
Sollte sich das mit dem Spektiv realisieren, denke ich auch an ein kleineres und leichteres Stativ als mein Manfrotto 475 demnächst dazu zu nehmen- müsste dann mal sehen was da ausreichend ist.

Natürlich wäre ein 100er APM Fernglas besser, aber da steht nie eins drin gebraucht zum Verkauf. Neu ist mir zu teuer. Außerdem müsste ich dann hinsichtlich Neiger auch was neues kaufen. Mein 502 Manfrotto reicht für ein 100er APM Fernglas nicht aus. Außerdem wäre dann auch wieder ein anderes und stärkeres Stativ von nöten. Benötige dann auch mehrere doppelte Okulare usw. .

Ist mir zuviel.

Das ist in Kürze erklärt, warum ich meine Fühler ausstrecke nach einem Spektiv.

VG. Michael

N.S. Habe auch immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben, dass Herr Ludes Infos geben kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Michael,

OK, das kann ich alles sehr gut nachvollziehen, bei mir liegt es ja nicht unähnlich.
Auch ich bin gerne mit einer Fernoptik in den Bergen unterwegs, lange Jahre mit dem Canon 15x50IS, später auch mit dem 1,6x Booster, der am Tag hervorragend funktioniert hat.

Inzwischen habe ich es durch das Zeiss 20x60s ersetzt, die beste Entscheidung die ich je gemacht habe.
Optisch deutlich über den Canons, 20x stabilisiert, keine Batterien :)
Damit schaue ich tagsüber Kraxler in den Bergen an und nachts die Sterne.

Hätte ich gerne mehr als 20x im Urlaub dabei?
Nein.
Stabilisierte handgehaltene 20x sind in jeder Hinsicht ein Traum und für mich absolut ausreichend.
Alles andere braucht wieder ein Stativ - tags wie nachts - und darauf habe ich keinen Bock.

Macht es bei den Planeten so einen großen Unterschied ob 20x oder 60x?
Für mich nicht, wenn ich Planeten schaue, dann reicht es mir entweder den Ring, die Monde und ansatzweise ein Wolkenband zu sehen - und das schafft das Zeiss - oder ich will richtig Vergrößerung und dafür brauche ich das 150er.
Ich muss im Urlaub auch nicht wirklich Mond und Planeten schauen, das kann ich Zuhause genau so gut oder besser.
Den Guten Alpenhimmel nutze ich dann lieber für "Deepsky" und auch da reichen mir die 20x und was man damit in den Alpen sieht ist einfach nur umwerfend.

Was ich aber auf keinen Fall mehr möchte ist monokulares Beobachten, dagegen habe ich inzwischen eine echte Aversion, am Tag und bei Nacht.
Der Gewinn mit 2 Augen ist so gravierend und das Beobachten so viel entspannter, dass ich nichts anderes mehr möchte.

Ich nutze mein 150er wirklich selten, nur an absolut perfekten Nächten und wenn alles andere passt schleppe ich es raus und die Treppe hoch.
Für alle anderen Nächte, an denen ich beobachten möchte, nehme ich auch im Garten das Zeiss und bin damit happy.

Fehlt mir was kleines Handliches zwischen den beiden Binos?
Nein.
Das Zeiss zeigt mir so viel und macht so unglaublich Freude, da würde mir ein 100er Bino nichts bringen.
Und auch das braucht Stativ, Okulare und muss rausgeschleppt werden, der Unterschied bezüglich des Aufwands zum 150er ist da marginal.

Ich erfreue mich sehr an dem was mir das 150er zeigt, aber ich brauche das nicht permanent, es gibt ja auch die Erinnerungen und Vorfreude auf das nächste mal.

Lange dachte ich , wenn ich das 150er nicht mehr die Treppen hochschleppen kann hole ich mir ein 120er oder 100er.
Davon bin ich aber inzwischen abgekommen, wenn es soweit ist wird es für mich nur noch die Erinnerungen geben, denn mich würden die Blicke mit dem 100er oder 120er nachdem ich das 150er besessen habe nicht mehr befriedigen.

Dann werde ich einfach nur noch das Zeiss benutzen und damit ganz sicher nicht unglücklich sein.

Mit Deinem 18x50 bist Du doch sehr gut aufgestellt.
Ich glaube, mit dem Spektiv willst Du etwas von Deinem 120er zurück, was das Spektiv aber niemals leisten kann.
Vielleicht hast Du mental mit dem Thema Astro doch noch nicht so umfassend abgeschlossen wie Du sagst?

Andererseits, so ein Spektiv kostet nicht die Welt und lässt sich auch wieder verkaufen, wenn es seinen Zweck nicht erfüllt.

Grüße Jochen
 
Hallo,
Michael, ein klein bischen Senf von meiner Wenigkeit: habe mich über deine Zeilen sehr gefreut. Es muß nicht immer "eine große Optik" sein. Schneller Einsatz mit Spektiv, Vario ! bringt immer wieder Freude beim schnellen Spechteln. Okulare hin oder her: Zoom ist angesagt....
Gute Erfahrungen habe ich seinerzeit mit dem Celestron C 90 gemacht, bei 1000 BrW. ist schon einiges zu machen, vor allem Farbreinheit auch bei "Übervergrößerung",
Es war ein Modell der orangenen Farbe, schon vieeeele Jahre her. Als Vergleichsgerät war es ein 90 mm von Eschenbach "Farbwerfer", "gg", ist vielleicht heute anders, habe mich nach dem Test nicht weiter wg. eines Nachfolgemodells erkundigt.
Heute, bzw. seit Sept. vorigen Jahres erfreue ich mich an der Leistung eines C 8 (Gerät ist schon ber 40 Jahre alt).

Gruß
Günther
 
Hi Jochen,

aufgrund Deiner seit Jahren überaus euphorischen Schilderungen über die herausragenden Abbildungseigenschaften des Zeiss 20x60s Fernglases,
hatte ich gedacht, dass wäre vielleicht auch was für mich, schau Dir ein Glas an und kauf es wenn es deutlich besser ist als das Canon 18x50is.
Ich hatte schon Geld eingesteckt und mein Canon 18x50is dabei.

Zum direkten Vergleich Canon IS und Zeiss 20x60 s kann ich aus meiner praktischen Erfahrung nur folgendes beitragen.

Das Zeiss ist 40% schwerer als das ohnehin nicht leichte Canon. Eine Schärfeeinstellung ist etwas schwerer ein zu stellen als mit meinem Canon (Ergonomie?).

Ebenfalls ist das Zeiss in der Abbildung dunkler als mein Cannon 18x50is.
Dadurch sind Details an Bäumen (Rinde und Flechten) etwas schlechter zu erkennen als im Canon.

Das Gesichtsfeld des Zeiss (3 Grad) ist zwar nur 0,7 Grad kleiner als das des Canon (3,7 Grad) aber in der Praxis bei einer Beobachtungsentfernung von nur ca 60 Metern viel es mir deutlich schwerer einen Rosenstock im Beet des Nachbarn aufzuspüren als mit dem Canon.

Außerhalb der Sehachse wird auch das Zeiss unschärfer obwohl es ja ein engeres Gesichtsfeld hat als das Canon.

Verzeichnungen am Rand liefert das Zeiss auch, aus einem geraden Baum wird dann ein gebogener Baum am Gesichtsfeldrand.

Habe das Zeiss gegen das Canon nur terrestrisch und tagsüber verglichen und nicht am Sternenhimmel.

Aufgrund folgender negativer Hauptmerkmale-

sehr hohes Gewicht für ein Hand gehaltenes Fernglas,
dunkleres Bild als das Canon 18x50,
Handhabung schlecht muss immer den Knopf gedrückt halten um die Stabilisierung aufrecht zu erhalten
(beim Canon drücke ich nur einmal den Knopf und lasse dann los und der Stabi bleibt an ist deutlich entspannter)
kann das Zeiss Glas nicht freihändig halten für ein ruhiges Bild, muss immer irgend wo etwas haben zum abstützen
Kostet mir insgesamt zu viel Energie um mehr als ca 20 Sekunden damit zu beobachten
kein Detailgewinn gegenüber meinem Canon 18x50

- ist das Zeiss für mich ungeeignet. Für mich ist das Canon 18x50is in der Summe der Eigenschaften einfach besser als das Zeiss.

Um mal einzuordnen ich bin kein starker Mann, aber mein ehemaliges 120 APM Fernglas auf Montierung und mit Dreibein 22 KG gesamt konnte ich noch gut
alleine aus dem Wohnzimmer ins freie zusammen gebaut raus und rein tragen.
Ebenso habe ich eine relativ ruhige Hand auch unter Last durch meine speziellen sportlichen Aktivitäten, die ich bis vor kurzem über 40 Jahre lang betrieben habe.
Also am Datterich oder Kräftemangel kann es meinerseits nicht liegen, dass das Zeiss zu schwer und von der Handhabung einer längeren Beobachtung durch meine Person nicht geeignet ist und auch schwieriger in der Handhabung als ein Canon ist.

Hinsichtlich der Abbildungsqualität habe ich den Verkäufer des Zeiss durch mein Canon 18x50 im Vergleich zu seinem Zeiss 20x60 schauen lassen und auf die
optisch sichtbaren Differenzen beider Gläser hingewiesen.
Er bestätigte mir die sichtbaren Differenzen.

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Zu Deinem Vergleich 100 APM Fernglas oder 150 APM Fernglas - sinngemäß - im Aufwandunterschied marginal :

Ich glaube Du verwechselst da was .

Der Unterschied zwischen dem 100 APM Fernglas 6,6 KG und Deinem 150 APM Fernglas = 21,8 KG ist nicht marginal sondern kollosal.
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Mir geht es hier nicht darum zu erfahren wie großartig und perfekt Dein 150 APM Fernglas ist - obwohl es sei Dir gegönnt über eine solche Optik zu verfügen - ,
und alle anderen die ihre Gerätschaften toll finden und vielleicht regelrecht drin verliebt sind. Ich gönne euch eure Geräte von Herzen.
Aber in diesem Thread möchte ich eigentlich keine Belobigungen und Beweihräucherungen in der Hauptsache aussprechen,
sondern ich würde mich freuen über Infos zum APM Spektiv 95 mit unterschiedlichen Zoomokularen oder auch einer Festbrennweite
im Unterschied zu den Premiumspektiven von Swarovski oder Zeiss.

Habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, Infos zur Sache zu bekommen.



Ihr könnt euch gerne in meinem Thread über andere Sachverhalte untereinander austauschen.
ich werde aber nur noch zum Threadtitel antworten, sonst verwässert der Thread immer nur weiter.

Wenn ich fragen nach Bananen stelle bitte ich um Antwort darauf und es geht dann nicht darum das Blumenkohl viel besser schmeckt oder anderes Obst noch viel besser, sondern um Bananen.

Bitte habt Verständnis ich hoffe ich bringe das jetzt nicht zu hart rüber, so ist es nämlich nicht gemeint.

VG Michael
 
Hallo Michael,

die Zeiss 20x60s auf dem Markt sind 20-30 Jahre alt und deshalb in verschiedensten Erhaltungszuständen.
Was Du beschreibst hatte meines auch, vielleicht nicht ganz so stark, bis ich es zur Revision gab.
Ich denke das Glas war nicht in Ordnung, was viele sind und was bei dem Alter normal ist.
Entweder kauft man eines, was gerade in der Revision war, oder noch besser, man schickt es selbst zu Zeiss, dann weiss man, dass alles OK und neuwertig ist.

Nun, nach der Revision bei Zeiss ist mein Glas in hervorragendem Neuzustand und jedem Canon optisch überlegen selbst dem 10x42IS und den 50er Canon Gläsern sogar sehr deutlich.
Deshalb habe ich meine Canons alle verkauft.

Bezüglich des Schalters gibt es einen einfachen Trick, Du musst das Glas verkehrt herum halten, dann drückt der Daumen dank dem Eigengewicht des Glases den Schalter von ganz alleine.

Ja, es ist schwerer als ein Canon, aber für mich noch erträglich.
Das vielgelobte Nikon Astroluxe wiegt deutlich mehr.

Ich denke, Du hättest Dich hier im Forum etwas zum Zeiss einlesen sollen, bevor Du kaufwillig losgezogen bist.

Aber nicht jedes Glas passt zu jedem Beobachter, das wäre ja auch furchtbar....

Grüße Jochen
 
Hallo Michael,

ich kenne auch das 95er APM selbst nicht, hatte aber das 85er zum selben Zweck mit bei zwei Afrika Aufenthalten und bei einem weiteren ein 100er ED Bino.
Unter richtig gutem Himmel ist das 85er schon eine schöne Sache, Omega Centauri und Sternstöbern entlang der Miclhstraße ist schon sehr schön. Im Hinblick auf Planeten muss man sagen, dass der Kontrast doch etwas unter den Prismen leidet, der Farbfehler ist bei 85er Spektiv noch vorhanden aber stört nicht mehr wirklich. Ich hatte das APM UF 24mm, ein 5mm Nagler t6 und ein 3,2mm ED Okular am Spektiv im Einsatz. Diese haben alle sehr gut abgebildet. Das mitgelieferte Zoom fand ich nicht gut, aber bin auch kein Fan klassischer Zoom Okulare.
Ich hatte auch dienstlich ein geradsichtiges Leica Apo Televid mit originalem Zoom zum Vergleich mit dem APM zur terrestrischen Beobachtung. Bei niedrigeren Vergrößerungen bis 60 fach konnte ich keinen Vorteil für das Apo Televid finden.
Der Trasportaufwand beim 85er mit einem Ausziehstativ und einer Gito WR war auch für Flugreisen und auch mal im Rucksack unproblematisch. Die Bereitschaftstasche hat das Spektiv vor zu viel Abnutzung bewahrt. Ich hatte mir auch an Stelle des 85er Spektives das 70er Bino überlegt, bin aber nach den Erfahrungen vom 100er davon abgekommen, vor Allem da eine Kurbelsäule fürs Bino mit entsprechendem Stativ schwerer und das ganze Setup auch deutlich teurer geworden wäre. Da ich mich in ehr unzivilisierten Gegenden aufgehalten habe, war der mögliche Verlust durchaus ein Faktor.

Alles in Allem kann ich das APM 85er Spektiv für deine Zwecke sehr empfehlen, das 95er wird vermutlich ähnliche Eigenschaften haben, von einem sehr großen Gewinn der den Mehraufwand bei Flugreisen (Länge) rechtfertigt gehe ich ehr nicht aus.

cs Alex
 
Hallo Manne,

vielen Dank für Deine Infos.

Ja das Gewicht und die Größe da vertut man sich manchmal schon ganz arg bei Optiken und deren zugehörigen Montierungen .
Nur am Rande, in meiner fast 60 jährigen Astrozeit hatte ich Gerätschaften bis 70KG, immer alleine auf und in der Nacht abgebaut, war manchmal mühsam das stimmt.

Aber ein 2,5 KG Spektivchen, nebst meinem Manfrotto 475 und Manfrotto 502 Neiger (Bestand) zusammen gebaut, schaff ich noch mit der linken Hand raus zu stellen, auch wenn der linke Arm aufgrund Gartenarbeit schmerzt, ohne weiteres. Ich gestehe ein, dass da jeder sein eigenes Limit hat und demzufolge zu kleinerem Gerät greift.


Zum Spektiv in Kombi APM 95 mit Swarro Zoom, soll sich das Gesichtsfeld auf 2 Grad bringen lassen. Das würde für mich knapp ausreichen via Anpeilung um Planeten und Mond anzufahren ohne allzu große Schwierigkeiten. Zum Vergleich, ein APM 120SD Fernglas hat ca 2,4 Grad maximales Feld, da kann man solche Objekte auch anfahren, gut idealer ist da natürlich ein Sucher aber ohne Kompromisse geht es im Astrobereich nicht, igend einen Kompromiss hat man
immer-es kommt auf den Blickwinkel an. Die Kombi hatte ich schon, daher der Vergleich mit dem 120er.


Ein APM Super Zoom wird wohl nicht funktionieren, sonst hätte APM diese Variante sicherlich im Angebot.
Mit Festbrennweite müsste das Ges-Feld noch größer werden, muss ich recherchieren und ob ich eine Festbrennweite einsetzen möchte weiß ich noch nicht abschließend. Wenn dann eigentlich nur für eine Höchstvergrößerung 5 oder 6 mm Okular.
Somit ist die Okularfrage vorerst schon geklärt, wenn es denn ein APM 95 Spektiv wird und nicht doch wieder ein Fernglas dann aber gebraucht
das doch deutlich größer und schwerer ist in 100er Öffnung als das Spektiv. Wie zuvor gesagt, ich wollte es diesmal für mich klein.
Mal sehen, was hier noch an Infos zum Spektiv kommen.

Stand meiner derzeitigen recherchen ist, dass das APM 95 mit dem Swarro Zoom am besten performent.
Aber was heißt das schon im Vergleich zu einem Premiumprodukt
wie Swarovski Spektiv gleicher Größe oder Zeiss Spektiv dito. ? (Stichworte: Farbqualität, Kontrast, Schärfe, Bildhelligkeit im Vergleich)
Wie und wo und im welchem Grad sind Abstriche zu machen z. B. im Vergleich 95er Swaro zu 95er APM?


Einen Vergleich werde ich wohl nicht fahren können, ist den wenigsten vergönnt und so hoffe ich erst mal einfach weiter auf User die den Vergleich schon vor Augen hatten (die Glücklichen), zum Beispiel zwischen Swarovski 95 ATX und APM 95, und hier berichten können.

VG Michael
Nun - die Sache mit der 70kg-Ausrüstung wurde ja vorher nicht kommuniziert, ebenso die vorhandenen Sache zur Aufständerung. Daher bleiben meine beschriebenen Eindrücke gültig, und sei es lediglich für weitere Interessierte zu dieser Thematik. Ihre beinahe schon 'Gegenreaktion' mit der linken Hand usw. ist daher unnötig - vorher schreiben, was vorhanden ist, dann kann man auch gut antworten. Dennoch halte ich ein Einsatz mit 475 und dem Neiger nicht gerade für transportfreundlich und grab'n go. Dazu meine Darstellung der minimalen Anforderung an diese Geräteklasse. Einen Vorteil von 95 zu 85mm halte ich ebenso für nicht vorhanden oder minim, sollte es um die schnelle Beobachtung gehen. Dass ich die erwähnten Vergrößerungen mit Spektiv(en) für unnütz halte, erklärte ich schon; aber bitte, wer mit nem 4mm oder kleiner da rum fuhrwerken möchte, soll das versuchen. Wie ein entsprechender Sucher am konischen Spektivkörper befestigt werden soll, ist auch interessant: es gibt das zwar bauliche Individuallösungen, welche aber wiederum sperrig sind.
Die genannten 2°-wGF sind selbst für Zooms eher 'bescheiden', da bringt selbst mein älteres Zeiss 3,75x bei 20x noch mehr Übersicht (sGF etwa 50°). Dass die Zooms obenrum im Kontrast einbrechen, kann nur für ältere Konstruktionen oder schlechtes Design sprechen (Vergütungen z.B.) - das Uralt-Zeiis 3x bricht im Vergleich zum 3,75x ab 45x merklich ein, das größere kann man problemlos bis 65x hochfahren, das wird halt nur dunkler (AP). Über meine Erfahrungen mit z.B. 4mm-TV-Radian habe ich geschrieben - wer meint damit am Himmel vllt. auch noch hochstehend was zu finden (bei Vergleichsverößerungen), der wünsche ich gutes Gelingen (ja, es gelingt, aber Schnellspechteln geht anders). Vergleichen kann ich das APM natürlich nicht (wer schon LeiZeiSwarikon hat, braucht ja auch kein APM mehr), möchte aber anmerken, dass es außer Farbtreue und Schärfe noch ganz andere nicht-optische Qualität sind, welche die Spektive von Swaro bis Kowa auszeichnet, und welche auch für den nicht unerheblichen Mehrpreis verantwortlich sind (Robustheit und aud Dauerfunktionalität ausgelegte Fokussiermechaniken z.B.). Da ja hier offenbar eine Festlegung auf ein 95mm-Gerät stattgefunden hat (auch preislich, wobei allein ein Swaro-Zoom schon ein gehörigen Teil ausmacht plus eine dedizerte Premiumfestbrennweite), lasse ich auch weitere Gedanken zu Kombinationen für's schnelle Reisen; verweisen möchte ich diesbezüglich nur noch auf das bekannte Jülich-Forum und das internationalre birdnet.

csm
 
Hallo,

Unabhängig möchte ich nur kurz einwerfen (ohne mich an den "großen" Diskussionen beteiligen zu wollen...).

Baader Pl. Hat zB einen speziellen Sucher für Spektive. Das Teil könnte vielleicht verwendet werden. Das Teil heißt: SkySurfer III.

Ich nutze mein sehr bescheidenes 15-45 x 60mm Spektiv als grab'n go Gerät. Aber mein Instrument war sehr günstig. Für mich genügt es jedoch. Es ist auf dem Fotostativ installiert und steht so fertig im Keller. Ich kann es schnappen und mit einer Hand raustragen. Und wenn es mir runter fällt, ist der Schaden nicht so groß... aber viele wissen hier schon -> ich bin sehr bescheiden.

Viele Grüße

Mark
 
Hallo,

Unabhängig möchte ich nur kurz einwerfen (ohne mich an den "großen" Diskussionen beteiligen zu wollen...).

Baader Pl. Hat zB einen speziellen Sucher für Spektive. Das Teil könnte vielleicht verwendet werden. Das Teil heißt: SkySurfer III.

Ich nutze mein sehr bescheidenes 15-45 x 60mm Spektiv als grab'n go Gerät. Aber mein Instrument war sehr günstig. Für mich genügt es jedoch. Es ist auf dem Fotostativ installiert und steht so fertig im Keller. Ich kann es schnappen und mit einer Hand raustragen. Und wenn es mir runter fällt, ist der Schaden nicht so groß... aber viele wissen hier schon -> ich bin sehr bescheiden.

Viele Grüße

Mark
Die Baader-Leuchtpunktsucher kenn' ich aus der Astroanwendung - aber es gilt auch für andere LPS, dass die Anbringung am gänzlich anders geformten Spektivkörper das eigentliche Problem darstellt. Man kann mittels eines speziell geformten Bleches zwischen Spektiv und Neiger eine Anbringung jeglichem gewünschten Aufsuchdingern die Möglichkeit geben, aber es ist eben dann wieder etwas Gefummel. Selbstklebende kleine Basen wie z.B. die des Rigel Quikfinders lassen sich dauerhaft an geradflächigen ausziehbaren Taukappen anbringen, klar.

Ein 15x45x hab ich auch (Opticron MM4-60), aber eben nicht für Astro. Das Anfangsfeld bei kleine V ist einfach mickrig, das macht nicht nur am Himmel keinen Spaß, sonst ist das Gerät optisch und mechanisch sehr gut. Und auf leichteren Stativen kann man es mit einer Hand gut tragen und nutzen. Ich weiß nicht, was sowas mit Bescheidenheit zu tun hat - was einem für entsprechende Beobachtung genügt, entscheidet ja jeder selbst.

csm
 
Zur Info:
Mein Projekt 95 mm APM Spektiv, oder jedes andere Spektiv ist von mir aus vorerst auf Eis gelegt.
Ich habe heute tagsüber Baumspitzen in 110 Metern Entfernung und da Details an Blättern gesucht. Vergleichsoptiken:
Canon 10x42 und 18x50 stabilisiert aus der Hand gehalten und 25x100 Fernglas und Spektiv Celestron 80 mm mit Standardzoom fix montiert
und verglichen bei trüben Nieselregenwetter.
Die Unterschiede die ich dort sah und auch was ich sah bringt mich entgegen meinem ersten Urlaubsgedanken
der Anstoß war für ein Spektiv (sh Eröffnungsbeitrag) dazu, die neue Klein-Optik-Anschaffung zu überdenken, was es also werden soll.

Ein 95er APM Spektiv wird da auch kein Gamechanger werden im Vergleich zu meinem Celestron 80er, auch wenn es qualitativ Unterschiede geben wird.
Es wird etwas anderes werden als ein Spektiv, mit mehr Öffnung aber Amiciprisma für ein aufrechtes und seitenrichtiges Bild.

VG. Michael
 
Die Baader-Leuchtpunktsucher kenn' ich aus der Astroanwendung - aber es gilt auch für andere LPS, dass die Anbringung am gänzlich anders geformten Spektivkörper das eigentliche Problem darstellt. Man kann mittels eines speziell geformten Bleches zwischen Spektiv und Neiger eine Anbringung jeglichem gewünschten Aufsuchdingern die Möglichkeit geben, aber es ist eben dann wieder etwas Gefummel. Selbstklebende kleine Basen wie z.B. die des Rigel Quikfinders lassen sich dauerhaft an geradflächigen ausziehbaren Taukappen anbringen, klar.

Ein 15x45x hab ich auch (Opticron MM4-60), aber eben nicht für Astro. Das Anfangsfeld bei kleine V ist einfach mickrig, das macht nicht nur am Himmel keinen Spaß, sonst ist das Gerät optisch und mechanisch sehr gut. Und auf leichteren Stativen kann man es mit einer Hand gut tragen und nutzen. Ich weiß nicht, was sowas mit Bescheidenheit zu tun hat - was einem für entsprechende Beobachtung genügt, entscheidet ja jeder selbst.

csm
Hallo,

Mit bescheiden meinte ich die Preislage meines Spektivs (unter 100 Euro). Ursprünglich sollte es eher für die Kinder sein. Denn wenn die 3 mit draußen stehen (kommt selten vor) will jeder durchschauen.
Aber ich nutze es zwischendurch recht gerne. Die Vergrößerung entspricht in etwa den V Werten, die ich beim Novalux 415 nutze. Jupiter mit den 4 Monden läuft da prima (einschl. Wolkenbänder bei guter Sicht).
Das "größte" Geschütz, was ich ins Feld führen kann, ist ein einfacher DH 70/900 :)

Ich sehe es auch so, jeder wie er mag.

VG Mark
 
Hallo Mark,
ich freue mich immer wieder, wenn ich hier vom Novalux 415 lese. Dieses Gerät hatte ich ja mal vor vielen Jahren zum testen hier (Beitrag stand im BAV-Rundbrief).
Es müssen nicht immer die "großen Kracher" sein, die die Freude am Sternenhimmel (ganz gleich wo der Blick hingeht) bringen/zeigen.

Gruß
Günther
 
Hallo Mark,
ich freue mich immer wieder, wenn ich hier vom Novalux 415 lese. Dieses Gerät hatte ich ja mal vor vielen Jahren zum testen hier (Beitrag stand im BAV-Rundbrief).
Es müssen nicht immer die "großen Kracher" sein, die die Freude am Sternenhimmel (ganz gleich wo der Blick hingeht) bringen/zeigen.

Gruß
Günther
Hallo Günther,

Ich nutze den Novalux mit meinen 1,25" Okulare (dank Adapter). Leider eignet sich der Novalux nicht so gut für Tagbeobachtungen (Bild wird bei größeren Vergrößerungen recht trüb). Aber ansonsten nutze ich eine Vergrößerung bis 50 fach. Der Farbfehler hält sich dabei noch in Grenzen. Ich mag den Kleinen :)
Das ist noch recht massive Bauweise. Vor allem hat mich der ganze Novalux Koffer (ohne Stativ) gerade mal 26,50 Euro gekostet.

Viele Grüße Mark
 
Zur Info:
Mein Projekt 95 mm APM Spektiv, oder jedes andere Spektiv ist von mir aus vorerst auf Eis gelegt.
Ich habe heute tagsüber Baumspitzen in 110 Metern Entfernung und da Details an Blättern gesucht. Vergleichsoptiken:
Canon 10x42 und 18x50 stabilisiert aus der Hand gehalten und 25x100 Fernglas und Spektiv Celestron 80 mm mit Standardzoom fix montiert
und verglichen bei trüben Nieselregenwetter.
Die Unterschiede die ich dort sah und auch was ich sah bringt mich entgegen meinem ersten Urlaubsgedanken
der Anstoß war für ein Spektiv (sh Eröffnungsbeitrag) dazu, die neue Klein-Optik-Anschaffung zu überdenken, was es also werden soll.

Ein 95er APM Spektiv wird da auch kein Gamechanger werden im Vergleich zu meinem Celestron 80er, auch wenn es qualitativ Unterschiede geben wird.
Es wird etwas anderes werden als ein Spektiv, mit mehr Öffnung aber Amiciprisma für ein aufrechtes und seitenrichtiges Bild.

VG. Michael
Hallo Michael,

Egal welch gutes Spektiv ich jetzt hätte. Direkt hinter unserem Haus ist der Stausee. Beobachten könnte ich da nichts. Ob ich die "Suppe" mit einem normalen Spektiv oder Apo Spektiv anstarre, ändert nichts. Suppe ist Suppe. Ich denke ein Apo Spektiv bringt oftmals keinen Mehrwert.

VG Mark
 
Hallo,
als Beob.-Hinweis möchte ich ein 90 mm Celestron erwähnen, etwas größer wäre das 5" von Celestron. Alle beiden "Kleingeräte" eingehend am Sternenhimmel getestet "und für gut empfunden" (über Geschmäcker läßt sich allerdings streiten", "gg")

Gruß
Günther
 
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