Eine lange Reise - "Das Biest" 14" Newton

OnlyTheSky

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Wenn ich das hier so lese, werde ich mit Newtons und höherer Auflösung wohl noch etwas warten. Eine gut funktionierende Out-of-the Box Lösung scheint es nicht zu geben.
Wobei ich davon ausgegangen bin das die ONTC wenn überhaupt nur noch minimalst angepasst werden müssten. Hier wurde alles nochmals beflockt.

Es scheint eine echte Schlacht zu sein, das Ganze so einzurichten, dass es sauber und einwandfrei funktioniert. :eek:

14" Beast

CS
Dominik
 
Interessant. Aber ich verstehe die Motivation nicht die Eintrittslinse des Komakorrektors soweit über den Tubus zu legen. Das bedingt, dass der Spiegel weiter nach vorne rückt, der Lichtkegel steiler und damit der FS wahrscheinlich zu klein wird bzw. unnötig groß ausgelegt werden muss.

Dann besser den Spiegel, wenn möglich, etwas weiter nach hinten setzen, damit der Komakorrektor näher an den Tubus kommt.

Ob diese „Kamerastabilisierung“ bei einer guten, stabilen Verschraubung des gesamten Imagetrains mit einem gescheiten Tilt-Adapter wirklich nötig ist, bezweifele ich, gerade bei einem True 3“ Feathertouch OAZ.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant. Aber ich verstehe die Motivation nicht die Eintrittslinse des Komakorrektors soweit über den Tubus zu legen. Das bedingt, dass der Spiegel weiter nach vorne rückt, der Lichtkegel steiler und damit der FS wahrscheinlich zu klein wird bzw. unnötig groß ausgelegt werden muss.

Dann besser den Spiegel, wenn möglich, etwas weiter nach hinten setzen, damit der Komakorrektor näher an den Tubus kommt.

Ob diese „Kamerastabilisierung“ bei einer guten, stabilen Verschraubung des gesamten Imagetrains mit einem gescheiten Tilt-Adapter wirklich nötig ist, bezweifele ich, gerade bei einem True 3“ Feathertouch OAZ.


Ich dachte da auch über nach und bin aber davon ausgegangen das der ONTC eh die Möglichkeit hat die Spiegel in 3 Positionen zu verschieben.
Es ist für mich unverständlich warum das nicht ausreicht. Oder liegt das an dem Paracorr 3?

1733837344131.png
 
Der Paracorr legt den Fokus 73 mm nach außen aber deswegen kann die Eintrittslinse ja trotzdem dicht am Tubus sein. Diesen Unterbau zwischen Tubus und Feathertouch Rotationsadapter gibt’s in der Originalaufführung des ONTC jedenfalls nicht.
 
Interessant. Aber ich verstehe die Motivation nicht die Eintrittslinse des Komakorrektors soweit über den Tubus zu legen. Das bedingt, dass der Spiegel weiter nach vorne rückt, der Lichtkegel steiler und damit der FS wahrscheinlich zu klein wird bzw. unnötig groß ausgelegt werden muss.

Sehe ich auch so. Nur wenn ich mich zurückerinnere, dann hatten schon einige Probleme mit den Flats, wenn die Linsen sehr nah am Tubus sind. Die Ursache war sehr häufig Licht, das seitlich am FS vorbei in den Korrektor eindringt. Je heller der Himmel, desto offensichtlicher.

Man merkt halt bei der Größe, dass es kein Massenmarkt und dementsprechend die Anzahl an Praktikern klein ist. Ich freue mich schon auf Dein Mörder-Teil :)

CS
Thomas
 
Ich freue mich schon auf Dein Mörder-Teil :)

Danke Thomas.
Wenn ich sehe wie lange sich das schon zieht, laufe ich Gefahr hier Ankündigungsweltmeister zu werden :unsure:
Aber gut, denke bin auf der Zielgraden. Habe kürzlich gelernt das der 2,5“ Wynne Korrektor bei dem schnellen Spiegel schon ab 10 mm Bildradius vignettiert und demzufolge bei Vollformat die Ausleuchtung auf ein nicht mehr vertretbares Maß sinkt.

Daher wieder Griff in die Sparbüchse.
Der OAZ wird durch einen 3“ Optec Leo getauscht, der Korrektor wird ebenfalls 3“ und die Kamera wird direkt mit einem sogenannten Photon Cage ausgerüstet, weil ich Tilt einfach mal antizipiere, bei der engen Fokuszone.

Das sollte spätestens Januar alles da und verbaut sein. Dann kann, leider im Kalten, getestet werden. Wir haben im Verein glücklicherweise auch eine GM3000 und bin ganz zuversichtlich das mich die Entscheidergremien des Vereins diese temporär zum Testen und Justieren nutzen lassen.

„Verschiffung“ dann irgendwo ab April. Möchte das bis Jahresmitte gerne abgeschlossen haben.
 
Habe kürzlich gelernt das der 2,5“ Wynne Korrektor bei dem schnellen Spiegel schon ab 10 mm Bildradius vignettiert und demzufolge bei Vollformat die Ausleuchtung auf ein nicht mehr vertretbares Maß sinkt.
Hallo Alex,

was für eine Blende hat denn dein Spiegel? Bei einem 10" f/4 komme ich auf eine Volle Ausleuchtung von ca. 18mm, wenn ich den Durchlass nach der Risszeichnung auf grob 55mm schätze. Wie groß das voll ausgeleuchtete Feld in der Mitte ist, ist auch erst mal nicht so wichtig. Wichtiger ist der Abfall in den Ecken. Mit Vollformat wäre ich, wieder bei 10" f/4 so grob bei 70%. Das wäre noch gut vertretbar.

Der kostet 2000€ o_O

Die 3" Geschichte mit Vollformat und dem TS 0,85x 3" Korrektor habe ich bei meinem Projekt erst mal an den Haken gehängt. Bei 10" brauche ich für Vollformat 40% Obstruktion und die Hebel durch den hohen Aufbau will ich meinem Selbstbautubus nicht zumuten.

Als Alternative will den GPU bei f/4 verwenden. Damit kann ich auch Vollformat ausleuchten, wenn auch der GPU nur ca. 13mm ausleuchten kann. Das geht gerade noch so. Als Reducer kommt ein Nexus ins Spiel. Der kann zwar "nur" APS-C, aber dafür wird das ganze mit einem zwei Nummern kleineren Fangspiegel und dem niedrigeren Aufbau wesentlich gutmütiger zu bauen. Mehr als 15mm muss ich mit dem Fangspiegel nicht ausleuchten.

Bei der Größe ist halt auch die Frage, was bringt es ab einem bestimmten Punkt noch? Meine Erfahrung ist, dass man da schon auf einem Berg wohnen muss. Ansonsten wird nur noch das Teleskop größer aber nicht mehr das Ergebnis. Ab 8" Öffnung hat man keinen Gewinn mehr an Auflösung und ab 0,8" Sampling tut sich auch nichts mehr. Der Anspruch an die Mechanik und die Kosten steigen aber mit dem Kubik der Öffnung. 10" f/4 waren daher in meinem Fall der ideale Kompromiss. Da brauche ich noch keine besondere Montierung, die 1m lassen sich gut nachführen, an Mond und Planeten wird das Teil sicher auch fast immer das liefern, was bei mir im Garten möglich ist und das ohne dass der Anspruch an die Mechanik zu groß wird.

Grüße,
Joachim
 
Hallo Alex,

was für eine Blende hat denn dein Spiegel? Bei einem 10" f/4 komme ich auf eine Volle Ausleuchtung von ca. 18mm, wenn ich den Durchlass nach der Risszeichnung auf grob 55mm schätze. Wie groß das voll ausgeleuchtete Feld in der Mitte ist, ist auch erst mal nicht so wichtig. Wichtiger ist der Abfall in den Ecken. Mit Vollformat wäre ich, wieder bei 10" f/4 so grob bei 70%. Das wäre noch gut vertretbar.


Der kostet 2000€ o_O

Die 3" Geschichte mit Vollformat und dem TS 0,85x 3" Korrektor habe ich bei meinem Projekt erst mal an den Haken gehängt. Bei 10" brauche ich für Vollformat 40% Obstruktion und die Hebel durch den hohen Aufbau will ich meinem Selbstbautubus nicht zumuten.

Als Alternative will den GPU bei f/4 verwenden. Damit kann ich auch Vollformat ausleuchten, wenn auch der GPU nur ca. 13mm ausleuchten kann. Das geht gerade noch so. Als Reducer kommt ein Nexus ins Spiel. Der kann zwar "nur" APS-C, aber dafür wird das ganze mit einem zwei Nummern kleineren Fangspiegel und dem niedrigeren Aufbau wesentlich gutmütiger zu bauen. Mehr als 15mm muss ich mit dem Fangspiegel nicht ausleuchten.

Bei der Größe ist halt auch die Frage, was bringt es ab einem bestimmten Punkt noch? Meine Erfahrung ist, dass man da schon auf einem Berg wohnen muss. Ansonsten wird nur noch das Teleskop größer aber nicht mehr das Ergebnis. Ab 8" Öffnung hat man keinen Gewinn mehr an Auflösung und ab 0,8" Sampling tut sich auch nichts mehr. Der Anspruch an die Mechanik und die Kosten steigen aber mit dem Kubik der Öffnung. 10" f/4 waren daher in meinem Fall der ideale Kompromiss. Da brauche ich noch keine besondere Montierung, die 1m lassen sich gut nachführen, an Mond und Planeten wird das Teil sicher auch fast immer das liefern, was bei mir im Garten möglich ist und das ohne dass der Anspruch an die Mechanik zu groß wird.

Grüße,
Joachim

Nachträglich hätte ich mich wahrscheinlich auch eher auf 10“ oder 12“ eingeschossen aber okay ist halt so.

14“ f3,8 ist der Spiegel.
Hab den Leo direkt bei Optec USA bestellt, da ist er was günstiger aber ja immer noch teuer.

Korrigiert der GPU Vollformat als 2“ Korrektor?
 
Korrigiert der GPU Vollformat als 2“ Korrektor?
Naja, bei TS schreiben die geeignet bis Vollformat abhängig von Imagetrain und Fangspiegel. Ich habe das Teil noch nicht zu Hause, würde aber vermuten, dass die Sternabbildung in den Ecken ein Kompromiss sein wird. Das ist zumindest meine Erfahrung mit anderen für Vollformat geeignete Korrektoren, die ich bis jetzt ausprobiert habe. Wenn der Fangspiegel den Korrektor ausleuchten kann, sollte der zumindest keine Probleme machen. Was der Imagetrain hier für Probleme machen könnte, ist mir allerdings ein Rätsel.

Da Vollformat nicht unbedingt meine Domäne ist, ist das für mich akzeptabel. Das große Feld verzeiht da glücklicherweise einiges. Für mich ist APS-C das Standardformat. Das verwende ich zu 95%. Damit habe ich selbst auf Diagonalen mit 1,2m noch scharfe Bilder. Vollformat kann ich zwar bis fast 2m noch gut anschauen, aber da kostet ein Ausdruck mehr als mein Okularauszug und auf dem TV sieht das nicht wirklich schön aus. Von daher...
 
Daher wieder Griff in die Sparbüchse.
Der OAZ wird durch einen 3“ Optec Leo getauscht, der Korrektor wird ebenfalls 3“ und die Kamera wird direkt mit einem sogenannten Photon Cage ausgerüstet, weil ich Tilt einfach mal antizipiere, bei der engen Fokuszone.

der Sinn der 2,5"-Korrektoren erschließt sich mir nicht. Für APS-C geht noch 2" aber die 2,5"-Wynnes sind recht lang und schwierig an Vollformat.
Ich habe bisher nur ein mal saubere und ausgeleuchtete Vollformat-Subs an einem F4 gesehen und die waren mit dem kurzen 3"-Wynne von Riccardi.

Der Leo schwirrt mir für den Epsi auch durch den Kopf, aber so lange man kein Remote macht, geht es auch ohne.

Bin gespannt, ob Du das vom Seeing ausnutzen kannst. Aber alleine vom Etendue her sollte sich das lohnen. Denn Etendue lässt sich nur durch mehr Etendue ersetzen :)

CS
Thomas
 
der Sinn der 2,5"-Korrektoren erschließt sich mir nicht. Für APS-C geht noch 2" aber die 2,5"-Wynnes sind recht lang und schwierig an Vollformat.
Ich habe bisher nur ein mal saubere und ausgeleuchtete Vollformat-Subs an einem F4 gesehen und die waren mit dem kurzen 3"-Wynne von Riccardi.

Der Leo schwirrt mir für den Epsi auch durch den Kopf, aber so lange man kein Remote macht, geht es auch ohne.

Bin gespannt, ob Du das vom Seeing ausnutzen kannst. Aber alleine vom Etendue her sollte sich das lohnen. Denn Etendue lässt sich nur durch mehr Etendue ersetzen :)

CS
Thomas

Tatsächlich habe ich mich mit Etendue neulich auch beschäftigt. Und da wäre bei 14“ f3,8 natürlich genauso für „klassisch“ f4 und langsamer gültig, eine (CMOS-) Kamera mit 9-12 μm Pixeln ideal und nicht unsere üblichen 3,75 μm Winzlinge.

der Leo scheint insbesondere in den USA tatsächlich für Epsilons sehr beliebt zu sein auch dank der speziellen Kits. Aber ist natürlich ein Invest fast im Gegenwert des Teleskops und wenn nicht Remote tatsächlich fast fraglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der OAZ wird durch einen 3“ Optec Leo getauscht, der Korrektor wird ebenfalls 3“ und die Kamera wird direkt mit einem sogenannten Photon Cage ausgerüstet, weil ich Tilt einfach mal antizipiere, bei der engen Fokuszone.

Ach, ich vergaß zu fragen: Reicht der Tilt-Mechanismus der Zeus nicht aus? Der scheint mir von allen "on-Cam-Lösungen" der zugänglichste zu sein, da von der Rückseite kaum etwas einen Inbus behindern wird.

Cs
Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach, ich vergaß zu fragen: Reicht der Tilt-Mechanismus der Zeus nicht aus? Der scheint mir von allen "on-Cam-Lösungen" der zugänglichste zu sein, da von der Rückseite kaum etwas einen Imbus behindern wird.

Cs
Thomas

Hallo Thomas,

Der Photon Cage kommt morgen tatsächlich schon an. Neben tilt ist mein Ansatz damit den Arbeitsabstand möglichst genau zu treffen, was mit dem Ding auf 1/10 genau geht ohne mit Abstandsringen zu hantieren. Ob diese ganze Durchoptimierung am Ende was bringt, wird sich zeigen.

Für einfache Tiltjustage dürfte der angebaute Enttilter der Zeus aber wohl ausreichen. Zumal mit einer Verstellung an jeder Sensorkante und damit intuitiver.

Grüße,
Alex
 
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