software auf dem Mini Mac

Rudolfo

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
eine Frage: laufen folgende Programme wie: PIPP, Siril, Sequator, Regi Stax 6, Auto Stakkert, auf einem MAC Mini M4 mit 512 GB SSD Festplatte und 32 GB Arbeitsspeicher.

da mein Windowslaptop in Kürze in Rente gehen wird. es geht bald die Puste aus. er wird langsam müder und müder.
vielleicht kann die EDV-Comunity etwas empfehlen.

in diesem Sinne bis bald und hoffentlich mal wieder ein klarer Himmel

CS
Rudi
 
Hallo Rudi,

Von den meisten deiner genannten Programme gibt es keine Mac-Version, soweit ich weiß.

Lediglich Siril und eventuell Sequator, wobei ich bei Sequator auch nicht sicher bin. Siril läuft auf meinem MacMini von 2018 aber ohne Probleme.

LG Olaf
 
Hallo Olaf
danke schon mal für deine Info.
das ist aber blöd das die Programme nicht auf den MacMini laufen können.

was empfiehlt Ihr dann für eine Windows Rechner Konfiguration? damit das ganze ja etwas flotter läuft?
bin halt im Moment am Überlegen ob es in der Mac oder in der Windows Welt weiter geht in Bezug auf neuen Rechner?
viele Grüße
Rudi
 
Hallo Rudi,

ich selbst betreibe u.a. einen Mac mini mit M2 Prozessor und habe dort das (kostenlose) Wine Devel installiert. Viele kleinere Windowsprogramme laufen problemlos und dank des M2-Prozessors sehr schnell. Im Einzelnen laufen bei mir unter Wine:
- PiPP
- Lucien AstroSurface (m.M. nach zum Stacken und Bearbeiten von Planetenbildern sehr zu empfehlen, gefällt mir besser deutlich als Registax)
- Autostakkert 3 und Autostakkert 4
- WaveSharp 2 (Nachfolger von Registax)

Unter MacOS verwende ich PixInsight, die Lizenz gilt für beide Plattformen, sowie Stellarium, SkySafari und AsiStudio.
Leider gibt es von N.I.N.A. keine Mac-Version, daher habe ich an meinen Montierung zwei Mini-PCs, die ich über Teamviewer bzw. die (neue) Windows-App steuere.

Viele Grüße
moelle
 
Hallo Rudi,

Warum kaufst Du Dir nicht einfach einen neuen gebrauchten Laptop? Die gibt es wie Sand im Meer für einen schmalen Taler.

Kriterien sollten sein, dass er Windows 11 kompatibel sein sollte, mindestens 8GB RAM besser 16 GB oder mehr, intel i7. Für die Grafikbearbeitung ist eine dezidierte Grafikkarte sinnvoll.

Noch besser wäre eine gebrauchte Mobile Workstation.

Einen Mac halte ich aufgrund der eingeschränkten Softwareverfügbarkeit für den astronomischen Einsatzzweck für weniger geeignet.

Viele Grüße,

Günther
 
Hallo moelle
Tja du hast halt den Vorteil dass du dich in der Materie auskennt. ist bei leider nicht so der Fall. ich werde mir das aber trotzdem mit meinem Bekannten der einigermaßen mehr von der EDV weiß besprechen und dann sehen wie es weiter gehen wird. Ist anscheinend doch nicht ganz so easy. theoretisch ja geht viel aber in der praxis sieht es dann anders aus. dann brauchst du dies und das noch und das muss noch installiert werden und hier geht nur das eine wieder und nicht das andere. ich wollte natürlich nicht 3 Computer kaufen um ein paar bilder aufzunehmen und auch zu bearbeiten zu können.

Hallo Günther
das glaube ich schon das die zum Füttern da sind die gebrauchten Laptops. ich denke dass die Software doch teilweise sehr rechenintensiv ist und die gebrauchten das wahrscheinlich nicht liefern können. oder bin ich das falsch?
 
Hallo Rudolf,

Das siehst Du falsch. Im professionellen Umfeld werden Laptops üblicherweise alle 3 Jahre ausgetauscht.

Der Geschwindigkeitsunterschied zum neusten Modell ist gering, es kann bei den mobile Workstations sogar dasselbe Modell bleiben.

Ich habe allerdings den Vorteil, dass ich in diesem Bereich beruflich tätig bin und mich schon etwas damit auskenne.

Was in meiner obigen Liste fehlt ist, dass für die Bildverarbeitung die Grafikkarte möglichst viele Cudas haben sollte. Das sind die Cores der Grafikkarte, die vielfach von modernen Programmen für rechenintensive Aufgaben benutzt werden.

Letztlich kommt es auch auf die Anwendung und die Arbeitsweise an. Ich arbeite mit Graxpert und Siril. Bilder stacken geht so schnell, dass ich nicht mal eine Tasse Kaffee holen kann. Graxpert Denoise dauert schon länger, da kann ich eine Tasse Kaffe trinken. Der Rest geht so schnell, dass es Realtime ist.

Mein Rechner ist ein i7 Laptop mit Nvidea Grafikkarte, 64GB RAM und SSD und jetzt 5 Jahre alt.

Für die Bilderfassung reicht ein Mele Quieter 3 locker aus. Ich nutze aber nur Mele Rechner mit mindesten 8GB. Auch gebraucht gekauft. Alternativ eine ASI Air Pro.

Viele Grüße,

Günther
 
Hallo Rudi,

für das Stacken und die Bearbeitung von Bildern gibt es ja native Software für den Mac. Siril, Astro Pixel Processor, Planetary System Stacker sind alles Programme die unter MacOS laufen. Auch Pixinsight gibt es für MacOS. Der Mac ist sehr schnell und zum stacken und bearbeiten der Bilder bestens geeignet.

Bei der Steuerung der Aufnahme sieht es da schon anders aus. APT, Nina, Sharpcap &Co. sind reine Windows Programme. Da reicht aber in der Tat ein Laptop, der sich um die Steuerung der Hardware kümmert. Der muss dann auch kein Rennpferd sein. Ich setze dafür einen Lenovo T490 ein, der als Leasingrückläufer recht preiswert zu habe ist. Er ist auch für Planetenvideos schnell genug und Windows 11 tauglich.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo zusammen
mein Laptop hat die folgenden KOnfiguration:
1738496768720.png


das bescheidenste Teil ist der Akku. da er verschweißt oder verklebt ist kann er leider auch nicht gewechselt werden. wurde so mir erzählt. und er hat halt nur ein eLaufzeit von höchstens 30 Min. dann wird es dunkel. deshalb im Moment die Überlegung wie es weitergehen soll. Win oder MAC. da im Moment alle meine Bildbearbeitungsprogramme aus der Tagfotografie auf Windows laufen kenne ich im diesem Modus die Bearbeitungsschritte. Habe noch nie auf einen MAC gearbeitet sollte aber lt. Erzählungen sehr einfach sein - wahrscheinlich für einen MAC-User - keine Ahnung-
das der MAC auf Windows Programme verarbeiten kann weiß ich - aber wie sicher laufen die Win-Programmen auch auf den MAC?

und da ich noch relativ ein Anfänger in der Astrofotografie bin, weiß ich noch nicht so genau Bescheid wie intensiv die entsprechenden Programme sind wenn ich ein gebrauchtes Laptop mir zulege oder die andere Variante wie sicher und vor allem welche Programmen auf einen MAC mini mit M4 laufen.

ich hatte mal ein mondfoto mit Siril und AutoStakkert und Registax bearbeitet das ging mal und mal nicht. am meisten machte das Siril stress und meckerte von zuwenig Speicherplatz obwohl eigentlich noch genügend vorhanden war. dann milchstraßenfoto in sequator das ging eigentlich ganz sauber und gut.
lightroom classic und topaz Photo AI kommen auch schonbald mit dem jetztigen Laptop an die Grenzen. man kann schon mal eine wenig sich bewegen bis die arbeitsschritte erledigt sind und man wietermachen kann.
na dann

in diesm Sinnen jetzt schon mal viele grüße sendet euch
Rudi
 
Hallo Rudi,
ob MAC wirklich einfacher zu bedienen ist - das ist eine Glaubensdiskussion und oft eine reine Geschmackssache. Die möchte ich hier nicht lostreten.

Von der Rechenpower musst Du zwischen der Aufnahme-Steuerung und der Bildbearbeitung unterscheiden. Dein Rechner mit einem Intel i7 reicht von der Power locker für die Steuerung aus. Kann höchstens sein, dass Du mehr Hauptspeicher brauchst, wenn Du mit großen Chips fotografierst.

Ein anderes Ding ist die Bildbearbeitung, hier ist CPU-Power, eine gute Grafikkarte und viel Hauptspeicher gefragt. PixInsight läuft hervorragend auf dem Mac, mein Macbook Pro mit einem M2-Prozessor schlägt den älteren Mac mit i7-Prozessor bei rechenintensiven Prozessen wie StarXTerminator um ca. um Faktor 20!

Wenn Du allerdings Planetenbilder bearbeiten willst, brauchst Du meines Wissens immer noch Windows. Das kannst Du auch auf Deinem Mac laufen lassen - Parallels ist da das Stichwort. Mit Parallels kannst Du eine Windows-Instanz laufen lassen und damit alle Windows-Programme bedienen. Aber Vorsicht: ein M4 hat keinen Intel-kompatiblen Prozessor und deswegen laufen nicht alle Windows-Programme, da sie nur für X64 kompiliert sind.

Du merkst, es wird technisch. Drum, ganz ehrlich, wenn Du mit Windows happy bist und nicht wirklich ein Technik-Freak: tu's Dir nicht an, bleib lieber bei Windows.

Ich bin ein großer Freund von Macs, aber ich benutze die Teile auch schon sehr lange. Kauf sie bloß nicht, weil Dir irgendeiner erzählt, dass sie so super einfach sind. Worin Apple aber nach wie vor unschlagbar ist: die Geräte sind sehr schön gemacht und sehr hochwertig. Wenn Dir das wichtig ist, klar, dann ist ein Mac natürlich eine Option.

LG Wolfgang
 
Danke Wolfgang für deine ehrliche und faire Beratung.

ich denke ich werde so verfahren wie du im großen und ganzen geschrieben hast. Werde mir dann auch wahrscheinlich ein Win-Workstation kaufen für die Bildbearbeitung. Programmen und Kenntnisse sind ja dann schon mal einigermaßen vorhanden. Für die Aufzeichnung der Astrobilder Planetenvideos bin ich mir noch etwas unsicher ob es eine einfache oder einfachere ASIAIR Geschichte wird? oder evtl. der entwas kompliziertere Mele Computer ? was meint Ihr.
Wenn es mal läuft und alles eingerichtet ist ist es ja kein Problem - aber aber bis es so weit mal ist... Man bräuchte halt einen Fahrlehrer wie in der Fahrschule der das ganze Procedere mit einem durchgeht und gleich mal das ganze fertige konfiguriert.

in diesm Sinne bis bald - vielleicht gibt es einen User - muss ja nicht umsonst gemacht werden-

liebe grüße

Rudi
 
Für Planetenvideos brauchst Du einen schnellen USB3-Anschluss und auch eine SSD-Festplatte. Da wäre ich vorsichtig, ob das mit einem ASIAIR funktioniert. Generell gibt es für Planetenaufnahmen Firecapture, das auch unter Linux läuft. Da aber (laut ChatGPT) ASIAIR ein geschlossenes System ist, kannst Du darauf FireCapture nicht installieren.

Ein Mele ist eine kostengünstige und flexible Lösung, ich würde diese Lösung einer ASIAIR-Lösung vorziehen. Damit kannst Du alles steuern, von Deep Sky bis hin zu Planeten. Bei der Bildbearbeitung brauchst Du darauf etwas Geduld, eventuell eben mit einem zweiten, stärkeren PC. Beim Mele reicht meiner Meinung nach 8GB Hauptspeicher, ich würde mir aber auf jeden Fall die größte SSD-Version nehmen - ich habe bisher noch jede Platte vollgekriegt...

LG Wolfgang
 
und kann ich dem mele mit einen tablett steuern? das wäre dann mein wunsch. dass ich mit dem Bollerwagen unterwegs sein muß

lg Rudi
 
Achte darauf, dass auf dem Mele Windows 11 Pro (oder 10 Pro) installiert ist. Dann kannst Du per RemoteDesktop auch vom Tablet darauf zugreifen. Der Zugriff ist nicht ganz so komfortabel wie von einem Notebook, denn es fehlt Dir die Maus. Aber es geht...
 
Mit der Asiair kann man gut Planetenvideos machen. Nur weiterverarbeiten sollte man die dann am PC. Die Asiar kann die zwar auch stacken, aber das können andere besser. Das sollte aber jetzt keine Empfehlung für die Asiair sein. Ich bin zwar davon überzeugt, aber man braucht natürlich trotzdem noch einen anderen Rechner, daher passt sie nicht in Rudis Anforderungsprofil. Videos kann sie aber.

LG Olaf
 
Cuiv the lazy Geek hat vor ein paar Tagen ein Video mir einer App für Nina rausgebracht. Geht wohl auch im Browser. Ist im Moment noch Beta, geht aber in die richtige Richtung.


Ich habe mir das noch nicht genauer ansehen können.

Viele Grüße

Günther
 
Ich halte es auch für eine gute Idee Aufnahme und Bearbeitung zu trennen. Die Anforderungen an den Rechner, der die Aufnahme steuert, sind viel geringer. Stacken und bearbeiten hingegen sind Numbercrunching vom feinsten. Auch eine Grafikkarte mit CUDA Unterstützung ist hilfreich, zumindest unter Windows. Das braucht man für die Aufnahme nicht. Die Leistung der M4 Macs ist sehr hoch und Photoshop ist genau so verfügbar wie Astro Software (für Planeten, Mond und Sonne gibt es den PSS). Für die Aufnahme führt aber wohl kein Weg zu MacOS. Linux und Windows sind hier das OS der Wahl.

Fernsteuern kann man z.B. mit VNC. Das nutze ich, um meinen Windows Astro Laptop mit dem iPad zu steuern.

Es ist also Geschmackssache welches OS man einsetzt. Das ASIAIR ist für Einsteiger eine feine Sache, hat aber den Nachteil, dass man auf ZWO Kameras festgelegt ist. Das kann ziemlich ins Geld gehen.

Vielen Grüße
Michael
 
Hallo Zusammen

super und vielen Dank für die wertvollen Tipps uns Anregungen für mich als Laie.
Aufnahme und Bearbeitung der Bilder bzw. Videos wollte ich auf jeden Fall trennen. Einen Computer für die Aufnahme (ASI oder Mele) das ist noch die Frage. aber wie schon Michael aber schon schreibt ist der ASI für mich als Anfänger geeigneter als evtl. vielleicht der Mele.
und für dei anschließenden Bildbearbeitung eine Windows Kiste - da die meisten Astroprogramme auf Win. laufen werde ich doch wahrscheinlich einen neuen Windows Rechner mit entsprechender Power zulegen. Vielleicht kann noch ein Profi etwas ergänzen oder ändern oder optimieren - Das wäre der Burner. z.B. wie Michael schreibt ein Grafikkarte mit CUDA Unterstützung (für mich Fremdwort aber der EDV-Profi wird es wissen)

Prozessor: AMD Ryzen 12 / 24 Kerne 4,4 GHz (Turbo 5,6 GHz)
Arbeitsspeicher: 32 GB RAM DDR5-5200MHz
Grafikkarte: Nvidia RTX 4060TI - 16GB GDDR6
SSD 1 - Kapazität: 500 GB
Archivfestplatte: 2 TB DataCenter 7200 rpm
Festplattenlayout: einfaches HDD-Layout
Betriebssystem Installation: Installation Windows 11 Pro

ich denke ichnähere mich langsam ans ziel

LG Rudi
 
Prozessor: AMD Ryzen 12 / 24 Kerne 4,4 GHz (Turbo 5,6 GHz)
Wenn Du so einen starken Prozessor nimmst, dann hast Du zu wenig Hauptspeicher. Du solltest pro Kern 4GB haben, dann funktioniert PixInsight optimal. Also mindestens 64GB, lieber 128GB.

Die Festplatten sind definitiv zu klein. SSD 1 würde ich 2-4TB nehmen - der Preisunterschied ist nicht wirklich groß. Als Archiv würde ich eher ein kleines NAS empfehlen, damit Du Ausfallsicherheit hast. Und auch da wirst Du merken, dass Du über die Jahre mehrere TB sammeln wirst.

Natürlich hängt es davon ab, a) wie groß Dein Kamerachip und damit jedes Einzelbild ist, und b) was Du genau aufhebst.

Mal so als Größenordnung: eine Mono-APS-C Kamera wie die ASI-2600mm hat eine Einzelbild-Größe von ca. 50MB. Bei mir erzeugt eine Winternacht schnell mal 1GB an Daten (pro Teleskop)

LG Wolfgang
 
Hallo Rudi,

das sieht alles schon sehr gut aus. Die NVIDIA Karten unterstützen CUDA. Was ich ändern würde … Statt 12 Kernen nur 8, dafür eine 2TB SSD als Systemplatte und evtl. lieber 64 als 32 GB RAM. Eine HDD würde ich nicht mehr einbauen, viel zu langsam und zu laut. Wenn es günstig sein soll, eine SSD mit SATA Schnittstelle. Aber die sind auch kaum günstiger als M2 SSDs. Ansonsten eine gute Basis.

Viele Grüße
Michael
 
hallo Olaf deine liste werde ich nachher in ruhe lesen.
Wolfgang lieber einen Prozessor mit weniger Kernen OK - welchen könnt Ihr empfehlen?

die preise vonden PC sind schon eine Nummer PUH

hier ist noch eine andere Version

PixelStation Pro RA (12 oder 16 Kerne, incl. 32GB DDR5 RAM - GPU Nvidia RTX 4060)
Prozessor: AMD Ryzen 12 / 24 Kerne 4,4 GHz (Turbo 5,6 GHz)
Arbeitsspeicher: 128 GB RAM DDR5-5200MHz
Grafikkarte: Nvidia RTX 4060TI - 16GB GDDR6
SSD 1 - Kapazität: 2000 GB
Archivfestplatte: 6 TB DataCenter 7200 rpm
Betriebssystem Installation: Installation Windows 11 Pro

oder

PixelStation Pro RA (12 oder 16 Kerne, incl. 32GB DDR5 RAM - GPU Nvidia RTX 4060)
Prozessor: AMD Ryzen 12 / 24 Kerne 4,4 GHz (Turbo 5,6 GHz)
Arbeitsspeicher: 128 GB RAM DDR5-5200MHz (600,00 €)
Grafikkarte: Nvidia RTX 4060 - 8GB GDDR6
SSD 1 - Kapazität: 2000 GB (500,00 €)
Archivfestplatte: 4 TB DataCenter 7200 rpm (100,00 €)
Betriebssystem Installation: Installation Windows 11 Pro
 
Wolfgang lieber einen Prozessor mit weniger Kernen OK - welchen könnt Ihr empfehlen?
Nimm so viele, wie Du Dir leisten kannst :-) Je mehr Kerne, desto besser die Parallelisierung bei der Bildbearbeitung. In Kombination mit der Grafikkarte hast Du da schon eine ziemliche Powermaschine!

Die Archivfestplatte würde ich nochmal in Frage stellen. Mit 7200 rpm hast Du da schnell eine Kreissäge am arbeiten ;-) Ich würde eher für eine externe (oder interne) große SSD-Festplatte plädieren. Wenn Du unbedingt eine willst, nimm eine mit 5600 rpm, die sind leiser. Du brauchst für eine Archiv-Festplatte nicht die maximale Schreibgeschwindigkeit.
 
Hallo nochmals

als Planetenkamera habe ich von einem guten Kunden zum Renteneintritt eine ASi 585 MC bekommen um als erstes mal den MOnd abzulichten.
Als Fernrohr habe ich ein Maksutov 100/1400 mm mit einer Staradventurer gti bekommen.
Stativ habe ich von der Taglichtfotografie das Sirui mit einem 32 mm Cabonrohr. ich denke das reicht für die Tragkraft. lt. Aussage trägt es 15 kg.
 
Hallo Wolfgang
Als Datensicherung wollte ich sowieso eine externe ssd. Habe das anscheinend vergessen zu schreiben.
Die Vorschläge sind wie schon beschrieben mit so gute 4000 € verbunden. Ist natürlich schon eine Ansage für den Rechner. Puh
Lg Rudi
 
Der Preis ist schon sehr ordentlich. Klar, ist ein tolles Gerät. Aber ganz ehrlich: würde es nicht reichen, wenn Du in Deinem Laptop zusätzlichen Speicher spendierst? Und vielleicht noch eine SSD, falls es keine hat. Wenn Du eh den Rechner als Desktop verwendest, dann ist doch egal, ob der Akku geht.
Steck das Geld lieber in eine gute Montierung, denn die SA ist ziemlich sicher mit Deinem Maksutov überfordert. Mit einer ASI AM5N hättest Du ein richtig schicke Montierung, und für das restliche Budget rüstest Du Dein Notebook auf.
 
ich müßte mal nachfragen, ob bei dem Laptop noch eine Speichererweiterung möglich ist. Ich denke ich hatte schon mal vor einiger zeit nachgefragt und die hätten mir erzählt es ist schon das maximale 16 GB eingebaut bei meinem HP Probook 470 G5. das ist mein laptop im Moment.
 
Hm, OK, und der hat schon die 16GB verbaut? Du musst immer die GB in Relation setzen zur Anzahl der Kerne. Wenn ich es richtig gesehen habe, dann hat Dein jetziger 8 Kerne, dann sind 16GB nicht soooo falsch. Mich wundert etwas, dass Du mit der Konfiguration so an die Grenzen kommst, obwohl Du noch nicht im High-End-Bereich der Bearbeitung bist.

Wenn Du schon die 16GB verbaut hast, dann musst Du für einen signifikanten Sprung nach vorne schon in die Dimension gehen, die Du oben aufgerufen hast. Für mich passt es offen gesagt nicht ganz zusammen, eine High-End-Lösung für die Bildbearbeitung zu haben und nicht mal eine halbwegs vernünftige Montierung.
 
Hallo Wolfgang
was heisst High End Lösung. es sollte halt einigermaßen flüssig gehen - ohne 5 min. pause wenn mal anstrengendes in der Bearbeitung in der Taglichtfotografie ist. Der nächste Sprung bei der Neuanschaffung eines PC wird auf jedenfall ein Rechner mit 64 GB Arbeitsspeicher der auch später mal erweiterbar sein sollte. es wird auch kein Laptop sondern eine Workstation werden.

in der Astrofotografie bin relativ noch am Anfang. Deine Wunschvorschläge werde ich leider nicht erfüllen können. Aber ich denke ich werde mich mit den gegebenen Inventar das beste daraus machen. und was nicht geht ist dann auch nicht erforderlich.
mal sehen wie es weitergeht.

in diesem Sinne

LG Rudi
 
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