Weltraumschrott am 19.02.2025

Hallo zusammen

Vor einigen Jahren hab ich so was, im Sommer nachts beim beobachten gesehen.
War damals unterhalb der Cassiopeia, bezeichnet nach dem beobachten.
Hab es damals reingestellt.

Manfred
 
Hi,
laut BR Nachrichten waren's Reste einer Falcon-9, die (...mal wd. ... ) Starlinks in den Orbit befördert hatte. Ich habe auch ein Teil gesehen, flog ziemlich vom Zenith nach SSW (von Frankfurt aus betrachtet), eine sehr heller 'Bolide' , man hat sogar das Knistern gehört. Halt leider ein menschengemachter Bolide .. :mad:
VG CptB
 
Hallo

Da mal am 15 Juni 2018 vor kurz vor Mitternacht, absturz eines irdischen Objektes.

War der Hammer so was zu sehen.

Manfred
 

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Hätte eigentlich nichts dagegen wenn die Musk Teile erst gar nicht den Orbit erreichen.
Hatte gestern auf meinen 60s Subframes Richtung IC434 gefühlt auf jedem Bild eine Satellittenspur :LOL:

CS
Franz
 
Das wird wohl nicht lange dauern, und dann werden solche Phänomene von verglühenden Weltraumschrott auch zum Alltag gehören, wie die Starlink-Ketten, welche zu Beginn für Furore gesorgt hatten.

Ich frage mich, wann die ersten spürbaren Probleme aufgrund der Zunahme solchen Aktionen bemerkbar werden:
 
Das wird wohl nicht lange dauern, und dann werden solche Phänomene von verglühenden Weltraumschrott auch zum Alltag gehören, wie die Starlink-Ketten, welche zu Beginn für Furore gesorgt hatten.

Ich frage mich, wann die ersten spürbaren Probleme aufgrund der Zunahme solchen Aktionen bemerkbar werden:
ob man dann auch untersucht hat was die tausenden von Tonnen an natürlichen Objekten wie Klein- und Kleinstmeteoriten die täglich auf uns herabregnen in den oberen Luftschichten verursachen. Kann mir jetzt nicht vorstellen das die wenigen Kilo Satellitenmüll das größere Problem darstellen.
 
ob man dann auch untersucht hat was die tausenden von Tonnen an natürlichen Objekten wie Klein- und Kleinstmeteoriten die täglich auf uns herabregnen in den oberen Luftschichten verursachen. Kann mir jetzt nicht vorstellen das die wenigen Kilo Satellitenmüll das größere Problem darstellen.
Da habe ich keine Ahnung davon. Was ich aber bei deiner Aussage hinterfragen würde, ob die Gleichstellung von natürlichen Objekten und Satelliten korrekt ist. Wenn ich mal kurz das Netz frage, bestehen Meteoriten hauptsächlich aus Silikaten und Metallen wie Eisen und Nickel, während Satelliten eine Vielzahl von künstlichen Materialien enthalten, darunter Aluminium, Titan und exotische Legierungen. Angeblich soll ja wie aus dem Artikel hervorgehend speziell das verdampfende Aluminium aus Satelliten in der Atmosphäre chemische Reaktionen auslösen, die den Ozonabbau beeinflussen. Auch wenn natürliche Objekte wie Meteore so etwas wie Spurenstoffe hinterlassen, so scheinen sich die Auswirkungen vermutlich zu unterscheiden.

Kurz gesagt: Deine erwähnten Objekten wie Klein- und Kleinstmeteoriten verursachen trotz größerer Menge vielleicht nicht den Schaden wie die paar Satelliten?
 
Hi,
ob man dann auch untersucht hat was die tausenden von Tonnen an natürlichen Objekten wie Klein- und Kleinstmeteoriten die täglich auf uns herabregnen in den oberen Luftschichten verursachen. Kann mir jetzt nicht vorstellen das die wenigen Kilo Satellitenmüll das größere Problem darstellen.
sorry vielmals, ähm, ja, nun, wie soll ich's sagen, hmm ... hmmmm ... aaalso: dass da ziemlich viel Material an natürlichen Kleinstmeteoriten pro Jahr zusammenkommt, ist klar, und auch, dass dies schon ziemlich lange so läuft. Wenn dabei also für die Lebensbedingungen von Menschen, Tieren und Pflanzen ein gravierender Schaden an der Atmosphäre entstünde, wären wir höchstwahrscheinlich alle nicht mehr am Leben, bzw. gar nicht erst geboren... :LOL:
VG CptB
 
ob man dann auch untersucht hat was die tausenden von Tonnen an natürlichen Objekten wie Klein- und Kleinstmeteoriten die täglich auf uns herabregnen in den oberen Luftschichten verursachen. Kann mir jetzt nicht vorstellen das die wenigen Kilo Satellitenmüll das größere Problem darstellen.
Das meiste ist Staub, der nicht verglüht sondern herabrieselt. Die wenigen größeren Brocken verglühen seit es die Atmosphäre gibt. Vermutlich haben sie sogar das Wasser auf die Erde gebracht. In der Tat können wir das nicht verhindern und die entstehenden chemischen Verbindungen sind wohl auch nicht problematisch und vielleicht sogar Grundlage der Bildung von Leben auf der Erde.
Was jedoch die Satelliten alles an Stoffen enthalten ist mir schlicht unbekannt. Wenn diese verglühen werden in jedem Fall Giftstoffe, wie fluorierte und chlorierte Kohlenwasserstoffe (Elektronik), Schwefelverbindungen (Elastomere) und zumindest bei älteren Modellen (Nicht-ROHS Elektronik) auch Schwermetallverbindungen entstehen. Das ist sicherlich alles nicht gesund. Ich finde, dass alle Satellitenbetreiber eine Versicherung für die Entsorgung abschließen sollten. Es läuft gerade ein Gerichtsverfahren in den USA, indem der Kläger für die Beschädigung seines Hauses durch herabfallenden Müll entschädigt werden möchte. Sollte er gewinnen, kann NASA, Musk, etc. schon mal Geld zurücklegen.

Was Musk da treibt ist bar jeglicher Vernunft. Es erschließt sich mir einfach nicht, warum er so viele Satelliten hochbringt. Für das Hochfrequenz-Trading an der Wallstreet? Für Internet, obwohl erdgebundene Verbindungen schneller und billiger sind und für die wenigen internetfreien Regionen bereits seit 25 Jahren Satelliten nutzen? Fürs Telefonieren - kann mans noch umständlicher machen? Für geheime militärische Anwendungen oder Überwachung durch die NSA?

Ich werde jedenfalls nie etwas von ihm kaufen, kein Tesla, kein Internet und kein Ticket zum Mars. Der Mann tickt nicht richtig, finde ich.
 
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