Erfahrungen mit Takahashi Epsilon bzgl. FHD-Werten

franzjs

Aktives Mitglied
Jetzt benutze ich meinen Epsilon 160ED nun knapp ein Jahr und bin mir immer noch nicht sicher ob die Abbildungsleistung schon maximal aufgereizt ist.
Die Skepsis kommt daher, weil ich die bisher gesehenen FHD Werte als relativ hoch einschätze ohne jedoch einen Vergleich zu anderen Usern zu haben.
Mit Autofokus unter NINA liegt mein bester Wert bisher bei ca. 2.5-2.7 (bei 3sek Belichtung), meist aber zwischen 2.8-3.0. Wenn man sich dann Berichte in CN anschaut soll es sogar Werte von 1.5-2.0 geben, was mich dann schon nachdenklich stimmt.
Mit einem 180s Subframe liegt dann der Wert naturgemäß höher, meist so um die 3.4.
Was sind denn eure Erfahrungswerte und was ist realistisch mit den hiesigen Bedingungen ?

CS,
Franz
 
Hi Franz,

ich steuere mit der ASIair und kann dir als Vergleich nur meine Werte mit dem Epsilon 130D geben. Avarage Star Size ist hier um die 2.05. Lt ZWO Forum müsste das der HFD sein (Unit: pixels on the sensor). Und dann gibt es noch einen zweiten Wert, der bei mir bei 3,69" liegt (HFD in units of arc seconds in the sky). Die Fotos von gestern sind Einzelbelichtungen mit 180s.

Ich bin jetzt kein Pixelpeeper, daher kann ich mit den Werten relativ wenig anfangen. Ich blinke vor dem Stacken die Aufnahmen durch und gehe dann nach Augenmaß vor. Wenn die Sterne aufgebläht sind, fliegen die Subframes in die Tonne.

CS,
Ulrike
 
Gruß aus dfem Harz,

Epsilon130 mit AsiAir, AM5N, EAF und Asi2600MC-Duo: liege nach Autofokus auch im Mittel bei 2,0...2,2. Am Rand etwas größer. Kleiner wird das nur bei extrem gutem Seeing. Der BlurXTerminator macht aber alles rund (Correct Only).
 
Gruß aus dfem Harz,

Epsilon130 mit AsiAir, AM5N, EAF und Asi2600MC-Duo: liege nach Autofokus auch im Mittel bei 2,0...2,2. Am Rand etwas größer. Kleiner wird das nur bei extrem gutem Seeing. Der BlurXTerminator macht aber alles rund (Correct Only).
Servus Stefan,

ich weiß nicht ob mir das hilft, da ich die angezeigte Einheit bei der AsiAir nicht kenne ob HFD, HFR, FWHD ?

CS,
Franz
 
Hallo Franz,
wenn Asiair ein Bild geladen hat, drücke ich links in das Feld Detect und dann wird mir ein Doppelwert angezeigt als Pixel/Bogensekunden. Den Pixelwert meine ich. Der liegt so um 2....2,2. Was das nun genau ist, kann ich im Moment nicht sagen, wir hatten gerade Vereinsabend und sitzen gemütlich in einer Restauration und probieren verschiedene Hopfenblütenteesorten.

Gruß
Stefan
 
Ergänzung: Meistens belichte ich 5 Minuten bei Gain 0 oder 100. Da summiert sich natürlich das Seeing.
 
Das ist natürlich alles schwierig zu vergleichen.
Ich hoffe es finden sich hier noch einige die NINA HFD Werte wie im Eingangspost bereits beschrieben liefern können.

CS,
Franz
 
Kstars zeigt bei meinem epsilon-160 ein HFR von 0,9 - 1 an
 
Das ist natürlich alles schwierig zu vergleichen.
Ich hoffe es finden sich hier noch einige die NINA HFD Werte wie im Eingangspost bereits beschrieben liefern können.

CS,
Franz

Die ganzen Werte, die Nina ausspuckt, sind doch in Pixeln? Vergleicht sich doch schwierig mit unterschiedlichen Kameras.
Wenn alles glatt läuft, dann bin ich so bei ~1,6 Pixel.

Wenn Du irgendwo was hochlädtst, kann ich das mal mit meinen Werten Vergleichen.

CS
Thomas
 
Hallo Thomas,

1,6 Pixel hört sich ja ziemlich gut an wenn es HFD Werte sind. Mit welcher Kamera wenn ich fragen darf ?
Ich komme beim HFD in NINA nicht unter 2,5 mit 3s Belichtung.
Der Epsilon 160ED soll ja angeblich 3,5µ kleine Spots erzeugen können. Bei einem Sensor mit 3,75µ Pixeln würde es in ein Pixel passen (wohlgemerkt Seeing bereinigt). Ansonsten würde man bei f3,3 in einem beugungsbegrenzten Teleskop ein Beugungsscheibchen von 3,3x1,34 = 4,2µ erhalten.

CS,
Franz
 
Hi Franz,

ich weiß nicht wie ich mit Nina die Werte "nachstellen" kann, sie werden ja nicht abgespeichert. FWHM ist so bei 1,4 bei den besten Subs. 3,76µ Pixel.
Deine Rechnung ist zu einfach, dann einiges an Energie landet durch Obstruktion ja außerhalb des zentralen Scheibchens.

Beste Grüße
Thomas
 
Hallo Thomas,

wäre es möglich das du mir mal ein zwei Subframes (am besten B und R-Kanal) mit guten FWHM Werten zukommen lassen kannst.
Wäre z.B. über mein Google Drive Exchange Ordner machbar.
Somit hätte ich mal eine Vergleichsmöglichkeit.

LG,
Franz
 
Hallo Franz,

das ist eine interessante Diskussion.
Verstehe ich deine Frage richtig, dass du herausfinden möchtest, ob du alle technischen Möglichkeiten für die bestmögliche Abbildungsleistung ausgereizt hast?
Spontan fällt mir als technische Stellschrauben ein:
- Guiding
- Justage
- Auskühlzeit / Tubusbelüftung
- Autofokus

Wenn du bei diesen Punkten jeweils sehr gute Einstellungen gefunden hast, lässt sich technisch nicht mehr viel optimieren.

Vereinfacht gesagt, ist die Sterndicke auch sehr von Wetter und Standort abhängig. Dadurch ist ein Vergleich mit anderen Nutzern nicht so eindeutig.

An meinem Standort in Frankfurt hatte ich bei besten Bedingungen nicht die HFR Werte, die ich nun an meinem Remote Standort erreiche (1,75 zu 2,1 bei guten Bedingungen)

Die HFR Werte meiner Subs (180s) unterscheiden sich kaum vom HFR Wert des Autofokus (5 Sekunden).

Ich nutze einen 10 Zoll F4 Newton mit QHY 268M.

Viele Grüße,
Tobias
 
130ED
Pixel sind 5.4µm (=2.5"/px)
2s BLZ, Lacerta MFOC
in NINA HFR ~1.8 (hatte aber auch mal 1.5, aber auch 1.9)
Die Lights (LRGB 5min und Ha 10min) haben dann je nach Filter und Seeing 1.9-3.,9. Das Seeing ist dann der begrenzende Faktor. (das Guiding liegt immer unter 2.5"/px)
Ich denke ein HFR von 2.5 bei dir ist zu hoch. Da würde ich mal mit dem Abstand HS zu FS "spielen".
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Thomas,

wäre es möglich das du mir mal ein zwei Subframes (am besten B und R-Kanal) mit guten FWHM Werten zukommen lassen kannst.
Wäre z.B. über mein Google Drive Exchange Ordner machbar.
Somit hätte ich mal eine Vergleichsmöglichkeit.

LG,
Franz

Hi Franz,

kann ich machen. Nur Du scheinst ja Zweifel über die "Knackigkeit" Deines Scopes zu haben. Da Vergleiche mit anderen zu machen ist schwierig. Ich komme in Stadtrichtung auch kaum über 2,5 hinaus. Es gibt so viele Faktoren, sie wurden ja alle schon genannt.

Hast Du mal einen Fokusdurchlauf gemacht? Beim Epsi sollte das sehr symmetrisch aussehen.
Hier ein Beispiel, wie es *NICHT* aussehen sollte:

1741637704239.png


So lange auf beiden Seiten Du schöne Kringel, wie im linken Bild hast, gibt es keinen sphärischen Fehler und dann sollte die Schärfe auch sitzen.

Von wilden Abstandsänderungen HS<->FS würde ich Abstand nehmen, wenn Du da nichts dran gedreht hast.

Beste Grüße
Thomas
 
Die Abstandsänderung HS <-> FS hat bei einem Newton keinen Einfluss auf die Abbildungsleistung. Das verlagert lediglich den Fokuspunkt näher zum Tubus oder weiter weg.
 
Ich dachte immer das es bei hyperbolischen Spiegel eben doch eine Rolle spielt. Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren.
 
Erst einmal einen großen Dank an alle die sich hier beteiligt haben :y:

Das bestärkt zunehmend meinen Eindruck das mit meinem Epsilon tatsächlich irgendetwas nicht passt.
Ich habe hier einmal alle eure Werte, soweit verfügbar und soweit valide, gegen meine Werte aufgetragen.
Was sofort auffällt ist das mein Wert weit oberhalb der anderen Werte liegt.
Valide vergleichen kann man natürlich nur wenn die Einheit und Pixel-Pitch der Kamera gleich ist und die Rahmenbedingungen nicht zu großen Einfluß haben.
Somit ist hier die Fehlerstreuung nicht zu unterschätzen.
Color-Kameras sind hier auch etwas anders zu bewerten.
Bei meiner Recherche habe ich auch viele andere Angaben die ich im Netz finden konnte in Bezug auf HFR Werte mit NINA und div. Setups in meine Überlegung miteinbezogen.

1741677120635.png


Und um alle gut gemeinten Ratschläge zu würdigen, ja ich habe natürlich alle anderen Faktoren immer wieder aufs neue überprüft.
- Meine Kolimation ist einwandfrei und hat sich seit 10 Monaten nicht geändert.
- Autofokus läuft unter NINA tadellos und ergibt konsistent gleiche Werte mit einer perfekt symetrischen Kurve.
- Backfokus habe ich im Tolleranzbereich von dem was Takahashi für den Epsilon 160ED angibt eingehalten (inkl. berücksitigter Filterdicke)
- Montierung AM5 läuft sehr gut und meist im Bereich von 0,5..0,9"RMS (wenn das Seeing passt)
- Eine Abstandskorrektur HS-FS wie von Adler69 oben angedacht macht natürlich überhaupt keinen Sinn.
Die Intra- bzw. Extrafokus Bilder von Thomas kommen dem sehr nahe was ich immer sehe. Extrafokal bekomme ich keinen sauberen Donut. Der Ring ist noch einigermaßen zu erkennen und ist aber diffus wie durch eine Streuung gefüllt.

Trotzdem scheinen die Bildergebnisse dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt zu sein. Aber ich weis auch nicht wie die Ergebnisse mit einem HFR unter 2 aussehen würden.

Wenn keiner mehr eine andere Idee hat, dann werde ich das gute Stück doch mal Richtung Österreich schicken müssen bevor die Garantie abläuft.

CS,
Franz
 
wenn wir ihr schon unter uns sind und über Sternengrößen reden, dachte ich mir, dass es vielleicht okay ist wenn ich frage, warum ich bei "mittelhellen" Sternen 8 Spikes habe. Vielleicht liegt es an meiner Kamera (CCD QHY9 Mono). Aber ich kann mir das nicht erklären. Vielleicht hat hier jemand eine Idee was bei mir los ist.
Hier zur Veranschaulichung ein einzelnes Light mit Luminanz in 200% Ansicht. Diese 8 Spike sind auch vorhanden wenn ich die Kamera um 45° drehe. (Ich kann auch ein neuen Thread auf machen, falls meine Frage hier unerwünscht ist)
1741682172211.png
 
Hallo Freunde

Die Abstandsänderung HS <-> FS hat bei einem Newton keinen Einfluss auf die Abbildungsleistung
Das ist so nicht richtig und das kann man so nicht stehen lassen!
Die Fangspiegelspinne sollte im allgemeinen genau in der Tubusmitte liegen mit absolut genau geradlinig verlaufenden Armen damit man bei Fotos keine Doppelspikes bekommt. Des weiteren sollte der Okularauszug im allgemeinen rechtwinkelig zum Tubus stehen und die Sichtachse vom Okularauszug genau durch die Tubusmitte verlaufen. Der Hauptspiegel befindet sich in der Regel auch genau in der Tubusmitte.
Deshalb sollte auch der Strahlengang genau durch die Tubusmitte / Tubusachse und zur Achse genau parallel verlaufen. Der Strahlengang läuft aber nur dann genau durch die Tubusachse wenn die Sichtachse vom Okularauszug genau in Tubusmitte oder auf der Tubusachse auf den Fangspiegel trifft und das tut die Sichtachse nur dann wenn der Abstand Fangspiegel zu Hauptspiegel korrekt eingestellt ist. Ist dieser Abstand zu groß oder zu klein eingestellt trifft die Sichtachse vom Okularauszug hinter oder vor der Tubusmitte auf den Fangspiegel. Will man nun den ganzen Strahlenverlauf bei falschem Abstand Fangspiegel / Hauptspiegel noch halbwegs übereinander bringen so muß nun der Fangpiegel etwas aus der 45°-Position herausgedreht werden und der Hauptspiegel etwas zu Seite geneigt werden. Der Strahlengang verläuft nun nicht mehr genau parallel zu Tubusachse, er ist etwas zur Tubusachse verdreht. Als Folge des leicht zur Seite geneigten Hauptspiegels zeigen sich nun aber mehr und mehr Bildfehler in Form von Astigmatismus und Koma wie bei einen "Herschelian" je weiter Strahlengang und Tubusachse von einander abweichen. Zu dem werden wir entsprechend auch eine leichte Bildfeldneigung registrieren und ich erinnere daran, das bei einer F3,3-Optik die Tiefenschärfe mit gerade mal 0,015mm praktisch Null ist!
Und jetzt noch mal, zum mitschreiben:

Der Abstand Fangspiegel zu Hauptspiegel ist dann korrekt eingestellt wenn die Sichtachse vom Okularauszug genau in der Tubusmitte auf den Fangspiegel trifft!

Ist das der Fall dann verschwinden bei bei fortlaufender Justierung alle Bildfehler wie von selbst und der Fangspiegel steht dann genau im 45°-Winkel.

Übrigens: Bei ein "Lowrider" gilt der Grundsatz genau so. Auch hier muß die Sichtachse vom Okularauszug genau in Tubus- / Hutmitte auf den Fangspiegel treffen sonst mutiert das Newton ob konventionell oder Lowrider mehr und mehr zu einem "Herschelian" mit all seine Bildfehlern.

Wie man den Abstand Fang- zu Hauptspiegel richtig einstellt ist dann wieder noch einmal eine ganz andere "Vorlesung"

Gruß Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Freunde


Das ist so nicht richtig und das kann man so nicht stehen lassen!
Die Fangspiegelspinne sollte im allgemeinen genau in der Tubusmitte liegen mit absolut genau geradlinig verlaufenden Armen damit man bei Fotos keine Doppelspikes bekommt. Des weiteren sollte der Okularauszug im allgemeinen rechtwinkelig zum Tubus stehen und die Sichtachse vom Okularauszug genau durch die Tubusmitte verlaufen. Der Hauptspiegel befindet sich in der Regel auch genau in der Tubusmitte.
Deshalb sollte auch der Strahlengang genau durch die Tubusmitte / Tubusachse und zur Achse genau parallel verlaufen. Der Strahlengang läuft aber nur dann genau durch die Tubusachse wenn die Sichtachse vom Okularauszug genau in Tubusmitte oder auf der Tubusachse auf den Fangspiegel trifft und das tut die Sichtachse nur dann wenn der Abstand Fangspiegel zu Hauptspiegel korrekt eingestellt ist. Ist dieser Abstand zu groß oder zu klein eingestellt trifft die Sichtachse vom Okularauszug hinter oder vor der Tubusmitte auf den Fangspiegel. Will man nun den ganzen Strahlenverlauf bei falschem Abstand Fangspiegel / Hauptspiegel noch halbwegs übereinander bringen so muß nun der Fangpiegel etwas aus der 45°-Position herausgedreht werden und der Hauptspiegel etwas zu Seite geneigt werden. Der Strahlengang verläuft nun nicht mehr genau parallel zu Tubusachse, er ist etwas zur Tubusachse verdreht. Als Folge des leicht zur Seite geneigten Hauptspiegels zeigen sich nun aber mehr und mehr Bildfehler in Form von Astigmatismus und Koma wie bei einen "Herschelian" je weiter Strahlengang und Tubusachse von einander abweichen. Zu dem werden wir entsprechend auch eine leichte Bildfeldneigung registrieren und ich erinnere daran, das bei einer F3,3-Optik die Tiefenschärfe mit gerade mal 0,015mm praktisch Null ist!
Und jetzt noch mal, zum mitschreiben:

Der Abstand Fangspiegel zu Hauptspiegel ist dann korrekt eingestellt wenn die Sichtachse vom Okularauszug genau in der Tubusmitte auf den Fangspiegel trifft!

Ist das der Fall dann verschwinden bei bei fortlaufender Justierung alle Bildfehler wie von selbst und der Fangspiegel steht dann genau im 45°-Winkel.

Übrigens: Bei ein "Lowrider" gilt der Grundsatz genau so. Auch hier muß die Sichtachse vom Okularauszug genau in Tubus- / Hutmitte auf den Fangspiegel treffen sonst mutiert das Newton ob konventionell oder Lowrider mehr und mehr zu einem "Herschelian" mit all seine Bildfehlern.

Wie man den Abstand Fang- zu Hauptspiegel richtig einstellt ist dann wieder noch einmal eine ganz andere "Vorlesung"

Gruß Peter

Hallo Peter,

Moment, das kann ich nicht stehen lassen und bin gespannt auf die „Vorlesung“. Es ging hier um Abbildungsleistung und nicht um die korrekte Justage, die zweifelsfrei zwingend ist, gerade bei einem so schnellen System.

Auf die Abbildungsleistung also Sternform hat der Abstand HS <> FS bei ansonsten korrekter Justage keinen Einfluss, lediglich dann auf die Ausleuchtung und Lage des Fokuspunkt über dem Tubus.

Wir reden beim FS von einem Planspiegel…

Wie gesagt, ansonsten korrekte Justage vorausgesetzt.

Gegenbeispiel:
Okularauszug, Fangspiegel und Streben sind korrekt justiert und optisch richtig ausgerichtet, also perfekt justiert. Jetzt setzt man den HS 10 mm weiter nach hinten, dann passiert abbildungsmäßig nichts außer das der Fokuspunkt weiter rein, Richtung Tubus, wandert.

Grüße,
Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Korrekte Justage und Abbildungsleistung gehen immer direkt zu einander Hand in Hand!
Sowohl bei Astigmatismus als auch bei Koma kriegen die Airyscheibchen einen leichten Lichtausbruch was die Spots bei Fotografien vergrößert.
Der Strehlwert geht dann mehr und mehr in den Keller!
Die Aussage:
Auf die Abbildungsleistung also Sternform hat der Abstand HS <> FS bei ansonsten korrekter Justage keinen Einfluss,
ist schon ein Widerspruch in sich da mit einem unkorrekten Abstand Hauptspiegel zu Fangspiegel keine korrekte / perfekte Justierung mehr möglich ist.
Auch eine Bildfeldneigung wird sich in den Bildecken mit vergrößerten Spots widerspiegeln erst recht bei einer F3,3-Optik.

Gruß Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Korrekte Justage und Abbildungsleistung gehen immer direkt zu einander Hand in Hand!
Sowohl bei Astigmatismus als auch bei Koma kriegen die Airyscheibchen einen leichten Lichtausbruch was die Spots bei Fotografien vergrößert.
Der Strehlwert geht dann mehr und mehr in den Keller!

Stimme dir absolut zu, habe ich auch an keiner Stele widersprochen, im Gegenteil.

Aber zurück auf den Thema Abstand FS <> HS sind wir uns hoffentlich einig geworden, das keinen Einfluss auf die Abbildung bei korrekter Justage.
 
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