Photographing Galaxies from Light Polluted Skies

Thomas_Pfleger

Aktives Mitglied
Hallo Sternfreunde,

Der Titel des oben genannten Buches klang für mich so interessant, dass ich es gekauft und gelesen habe. Leider war es aus meiner Sicht ziemlich enttäuschend, weshalb ich bei Amazon dazu eine ausführliche Rezension geschrieben habe. Ich möchte den Inhalt hier nicht einfach duplizieren.

VG Tom
 
Zwar für Seestar s50 geschrieben - aber wesentlich gehaltvoller.

Capture StunningDeep Space Photosin the City


Gruß,
Peter

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Zwar für Seestar s50 geschrieben - aber wesentlich gehaltvoller.

Capture StunningDeep Space Photosin the City

Halllo,

schade, dass das ein Facebook-Link ist. Warum glaubt man autorenseitig nur, jeder hätte FB? Ein alternativer Link ohne FB wäre jetzt schön.

Gruß
Thomas
 
Na, ganz so mag ich das nicht sehen, es gibt genug auch größere Galaxien, die hübsche Bilder auch mit dem Seestar 50 ergeben.
Grüße
Dietrich
 
Hallo Sternfreunde,

Der Titel des oben genannten Buches klang für mich so interessant, dass ich es gekauft und gelesen habe. Leider war es aus meiner Sicht ziemlich enttäuschend, weshalb ich bei Amazon dazu eine ausführliche Rezension geschrieben habe. Ich möchte den Inhalt hier nicht einfach duplizieren.

Hallo Thomas,

vielen Dank für den Hinweis, dieses Buch nicht zu kaufen, ich habe Deinen Beitrag gefunden und gelesen. Das Thema wäre für mich interessant gewesen, aber bei einem Buch dieser Preislage erwartet man eine saubere Recherche-Arbeit von der Autorin, und eine Aufbereitung der Informationen dergestalt, daß sie die Fragen die ein Leser haben könnte, auch beantworten.

Schade finde ich allerdings, daß man, um Deinen Beitrag lesen zu können, nach Amazon gelotzt wird. Auch Hugendubel erlaubt das Erstellen von Leserkommentaren.

Was Deine Bemerkung zum genannten Buch betrifft, daß dort auf WWW-Quellen mit URLs anstelle von QR-Codes verwiesen wird, sei angemerkt, daß man mit QR-Codes eine Hürde schafft, die Personen ausgrenzt, die keine Smartphones verwenden. Man wird heute nicht mehr viele Menschen damit ausgrenzen, aber immerhin man tut es, und das ist unüberlegt.

Des weiteren wird man per QR-Code gezwungen, eine Internet-Quelle auf diesen kleinen Dingern nachzuschlagen. Und egal wie groß die Displays der Smartphones heutzutage geworden sind, ich surfe lieber auf dem Laptop. Also muß ich mit einem QR-Code folgendes tun: ihn einscannen, und dann die URL vom Handy-Display auf dem Laptop abtippen. Das ist dann noch doofer als sie direkt vom Buch abzutippen. Modernere Smartphones können übrigens auch URLs lesen, brauchen dazu also keine ollen QR-Codes mehr, und ich denke mal, noch ein paar Jahre und dann hat sich das mit diesen Codes wieder erledigt.

Kennst Du denn noch ein anderes Buch, daß das Thema "Photographing Galaxies from Light Polluted Skies" eventuell adäquat behandelt?

Gruß
Andreas
 
Hallo Andreas,

Bezüglich der QR-Codes war ich in der Rezi wohl missverständlich: ich sehe QR-Codes nämlich als nette Ergänzung und nicht als Ersatz für die Angabe von URLs.

Andere Bücher zum Thema? Wenn ich dazu schon was Gutes wüsste, hätte ich vermutlich nicht das besprochene Buch gekauft.

Meine Erfahrung als Astrofotograf ist nicht so gut, als dass ich mich dazu berufen fühle, zu dem anstehenden Thema detaillierte Tips zu geben. Allerdings verfolge ich interessiert, was die Sternfreunde in unserer Gegend berichten und stehe mit denen in regem Austausch. Man bekommt also manches mit. Viele (nicht meiner) Probleme betreffen die Kollimation lichtstarker Optiken, Lichteinfall oder Reflexionen im Image Train oder gelegentlich Schwierigkeiten mit dem Guiding. Den tollen dunklen Himmel hat im Einzugsgebiet von Köln und Bonn keiner von uns.

Was sich aber klar abzeichnet: wenn es keine Probleme mit der Optik und deren Ausleuchtung gibt, lassen sich mit langen Gesamtbelichtungszeiten (z.B. 5h) ansehnliche Galaxienbilder machen. Bei hellem Himmelshintergrund braucht es eben gutes S/N, damit die schwachen Bereiche einer Galaxie in der Bearbeitung gerettet werden können. Leider haben die meisten von uns auch eingeschränkte Sicht durch Gebäude und Bäume, was dann erfordert, in mehreren Sessions zu belichten. Es zeigt sich auch, dass manche Filter auch bei Galaxien mehr nutzen als schaden können, aber ich erkenne keine Systematik. Denn leider machen die Filter-User keine zweite Session mit gleicher Gesamtbelichtungszeit ohne Filter, um zu vergleichen. Vielleicht probiere ich aber genau das mal demnächst ;-)

Für meine Belange (DSLR) das bisher beste Buch: Michael Covington, Digital SLR Astrophotography, 2nd ed.
 
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