franzjs
Aktives Mitglied
Es soll Fälle geben, da funktionieren Standard-Workflows nicht wie erwartet vor allem wenn es um die Datengewinnung und Bildverarbeitung geht.
Einige Leute haben, wie auch zuletzt hier im Forum diskutiert, immer wieder Probleme funktionierende Flats zu erstellen.
Da wird dann nach Kamera-spezifischen Themen, ungeeigneten Flatpanels, falsche T-Shirts bis Teleskoppositionen und etc. etc. gefahndet ohne am Ende ein brauchbares Ergebnis zu bekommen.
Jetzt kam mir was von sog. Night- oder Dark-Sky Flats zu Ohren. Das soll alle o.g. Schwachstellen adressieren und nebenbei vollautomatisierbar sein.
Die Idee dahinter ist in Kürze folgende :
- man nehme ein Himmelsareal ohne stärkere Lichtquelle (Objekte)
- dann belichtet man ausreichend lange (idealerweise so lange wie jedes Lightframe)
- bewege das Teleskop dann ein kleines Stück weiter und belichte den nächsten Frame
- das Ganze ca. 30x wiederholen. Bei z.B. 180s Einzelframe wären das rund 90min+
- diese Night-Flats werden dann zu einem Master Flat gestackt, womit sich alle Sterne und Helligkeitswerte rausmitteln.
Das schöne daran ist, das man es z.B. in NINA in die Routine mit einbauen kann und so parallel seine Night-Flats bekommt, die frei von irgendwelchen Störeinflüssen sind und die gleichen Bedingungen abbilden wie bei den Lights.
Ich finde man verliert damit sehr viel kostbare Zeit, sofern man es mit der Lightframe BLZ macht. Vermutlich funktioniert es auch mit deutlich kürzerer BLZ.
Was haltet ihr davon bzw. wer hat damit schon Erfahrung gesammelt ?
CS,
Franz
Einige Leute haben, wie auch zuletzt hier im Forum diskutiert, immer wieder Probleme funktionierende Flats zu erstellen.
Da wird dann nach Kamera-spezifischen Themen, ungeeigneten Flatpanels, falsche T-Shirts bis Teleskoppositionen und etc. etc. gefahndet ohne am Ende ein brauchbares Ergebnis zu bekommen.
Jetzt kam mir was von sog. Night- oder Dark-Sky Flats zu Ohren. Das soll alle o.g. Schwachstellen adressieren und nebenbei vollautomatisierbar sein.
Die Idee dahinter ist in Kürze folgende :
- man nehme ein Himmelsareal ohne stärkere Lichtquelle (Objekte)
- dann belichtet man ausreichend lange (idealerweise so lange wie jedes Lightframe)
- bewege das Teleskop dann ein kleines Stück weiter und belichte den nächsten Frame
- das Ganze ca. 30x wiederholen. Bei z.B. 180s Einzelframe wären das rund 90min+
- diese Night-Flats werden dann zu einem Master Flat gestackt, womit sich alle Sterne und Helligkeitswerte rausmitteln.
Das schöne daran ist, das man es z.B. in NINA in die Routine mit einbauen kann und so parallel seine Night-Flats bekommt, die frei von irgendwelchen Störeinflüssen sind und die gleichen Bedingungen abbilden wie bei den Lights.
Ich finde man verliert damit sehr viel kostbare Zeit, sofern man es mit der Lightframe BLZ macht. Vermutlich funktioniert es auch mit deutlich kürzerer BLZ.
Was haltet ihr davon bzw. wer hat damit schon Erfahrung gesammelt ?
CS,
Franz