Eulennebel nicht gefunden

FelixK

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Guten Tag in die Runde,

gestern Abend wollte ich mir den Eulennebel ansehen. Ich taste mich gerade bei den Planetarischen Nebeln vor und das sollte mein nächstes Ziel sein.

Bei einer Helligkeit von 9m9 war ich mir eigentlich sicher ihn mit einem FH 120/1000 trotz Mond sehen zu können. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich an der richtigen Stelle gesucht habe. Aber es war nix zu entdecken. Auch der UHC-Filter hat nicht geholfen.

Nun meine Frage an die erfahreneren Beobachter: Kann es sein, dass mir hier der Mond einen Strich durch die Rechnung gemacht hat? Oder habe ich mich vielleicht doch auf dem Weg von Merak zu M97 verirrt? :rolleyes::)

Herzliche Grüße,
Felix
 
Also der Eulennebel, ist auch noch ne galaxie nah dran war der 2. Planetarische Nebel den ich vor 6 Jahren selbst gefunden habe erster war M57, war ein 8 Zoll Dobson. Mit Vollmond schwieriger, geht aber noch steht jetzt nicht so nah am Mond. Mit welchem Okular bist du dran gegangen? Ansonsten gerade bei für dich noch neuen Objekten würde ich empfehlen eine Nacht ohne Mond bzw Neumond zu wählen. Bzw. geht er ja erst spät auf heute so halb 11 glaub etwa naja bei mir, probier es einfach etwas früher, ist da kurz dunkler, gegenüber wenn der Mond aufgeht.

clear skies
Felix
 
Moin!

Wenn man noch keine Erfahrung mit der Beobachtung von PN hat, sollte man Zeiten, wo der Mond stört, unbedingt meiden. Vollmond war am 9.8.
Außrerdem steht das Zielgebiet im Moment an der ungünstigsten Stelle im ganzen Jahr (untere Kulmination). Erfolgreicher wird man, wenn das Gebiet höher steht.
M97 ist mit 4" auf alle Fälle erreichbar, sagt auch der BAfK. Wahrscheinlich wurde das Objekt übersehen, weil mit falschen Erwartungen an diesen PN heran gegengen wurde. Man darf den vis. Anblick nicht mit einem langzeitbelichtetem und endlos nachbearbeitetem Foto vergleichen.
Aßerdem ust eine genaue Aufsuchkarte erforderlich. M97 ist nur 2° 16' SW von β UMa (Merak - dem rechten unteren Kastenstern des Gr. Wagens) zu finden. Der Weg zum PN führt über die Galaxie M108, die Lichtschwächer als M97 ist.

Ich hab eine Aufsuchkarte gebastelt (SkyMap Pro, Sterne bis +12m)...

Aufsuchkarte_M108_M97_UMa.png
 

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Moin!

Wenn man noch keine Erfahrung mit der Beobachtung von PN hat, sollte man Zeiten, wo der Mond stört, unbedingt meiden. Vollmond war am 9.8.
Außrerdem steht das Zielgebiet im Moment an der ungünstigsten Stelle im ganzen Jahr (untere Kulmination). Erfolgreicher wird man, wenn das Gebiet höher steht.
M97 ist mit 4" auf alle Fälle erreichbar, sagt auch der BAfK. Wahrscheinlich wurde das Objekt übersehen, weil mit falschen Erwartungen an diesen PN heran gegangen wurde. Man darf den vis. Anblick nicht mit einem langzeitbelichtetem und endlos nachbearbeitetem Foto vergleichen.
Aßerdem ist eine genaue Aufsuchkarte erforderlich. M97 ist nur 2° 16' SW von β UMa (Merak - dem rechten unteren Kastenstern des Gr. Wagens) entfernt. Der Weg zum PN führt über die Galaxie M108, die lichtschwächer als M97 ist.

Ich hab eine Aufsuchkarte gebastelt (SkyMap Pro, Sterne bis +12m)...

Den Anhang 498267 betrachten

M97 im DSS/HST. Kantenlänge des Fotos: 1° (Norden ist oben).

Den Anhang 498268 betrachten
Lieber Winnie,

danke für die Karte!

Ich hatte die aus dem Messieratlas von Kosmos benutzt. Ich glaube an den falschen Erwartungen lag es nicht. Ich bin zwar erst seit knapp zwei Jahren dabei, aber an Planetarischen Nebeln habe ich schon den Ring- und den Hantelnebel beobachtet und dass visuelle Eindrücke mit langzeitbelichteten Fotos nicht vergleichbar sind, ist mir völlig klar. ;)

Ich werde mein Glück auf jeden Fall nochmal ohne Mond probieren.

Gruß,
Felix
 
Also der Eulennebel, ist auch noch ne galaxie nah dran war der 2. Planetarische Nebel den ich vor 6 Jahren selbst gefunden habe erster war M57, war ein 8 Zoll Dobson. Mit Vollmond schwieriger, geht aber noch steht jetzt nicht so nah am Mond. Mit welchem Okular bist du dran gegangen? Ansonsten gerade bei für dich noch neuen Objekten würde ich empfehlen eine Nacht ohne Mond bzw Neumond zu wählen. Bzw. geht er ja erst spät auf heute so halb 11 glaub etwa naja bei mir, probier es einfach etwas früher, ist da kurz dunkler, gegenüber wenn der Mond aufgeht.

clear skies
Felix
Lieber Felix,

Ich habe erst ein 36mm Hyperion benutzt, um mich zu dem Sternendreieck vorzuarbeiten, in dessen Nähe M97 liegt. Dann habe ich das Hyperion Zoom bei 24mm genommen.

Ich werd‘s nochmal ohne Mond probieren.

Gruß,
Felix
 
Ich würde erst wechseln, wenn du ihn im Feld hast, entweder erkennst das an den Sternen, wenn du es mit einer Sternkarte vergleichst oder siehst das Objekt im Ansatz. Probier es am besten mal ohne Mond.
 
Ich würde erst wechseln, wenn du ihn im Feld hast, entweder erkennst das an den Sternen, wenn du es mit einer Sternkarte vergleichst oder siehst das Objekt im Ansatz. Probier es am besten mal ohne Mond.
Hab ich tatsächlich so gemacht. Den Bereich, wo M97 sein müsste, hatte ich im 36mm Okular. Dann habe ich zum Zoom gewechselt, weil ich nur einen 1,25 Zoll UHC-Filter habe…

Gruß,
Felix
 
Hallo Felix,

wie Micha weiter oben schon anmerkte: Das Wichtigste ist die Abwesenheit des (Voll-)Mondes während der Beobachtung sowie möglichst ein Aufsuchversuch im Spätwinter bzw. Frühjahr. Dann wird es mit deiner Optik und dem UHC-Filter bestimmt klappen.

Gruß und CS
Stefan
 
Moin Felix!

> dass visuelle Eindrücke mit langzeitbelichteten Fotos nicht vergleichbar sind, ist mir völlig klar.

Okay, aber das kann niemand vorher wissen. Es gab früher die Redewendung des "M57-Nichtfindenkönners" - das waren dann die "wahren Experten". ;)
Was glaubst du, was man in 25 Jahren hier im Forum in solchen Fällen wie deinem schon alles erlebt hat?!

Ich suche meine PN immer ohne Filterung auf (gehe quasi "voll auf Lunge" :LOL: ). Vor einigen Tagen erst mit einem 70/700er FH auf M57 (Lyr) und NGC 6210 (Her). Was glaubst Du, was ich als Nächstes mit dieser Optik anpeilen werde?! :cool:
 
Hallo Winnie,

Du kannst ja mal einen kleinen Bericht geben, wenn Du M97 mit dem 70/700 beobachtet hast.

M27 und M57 habe ich neulich mit dem Telementor beobachtet. War echt cool, was da (vor allem beim Hantelnebel) mit der kleinen Öffnung schon ging.

Gruß,
Felix
 
> Du kannst ja mal einen kleinen Bericht geben

Bestimmt! Ich finde es auch höchst interessant, solche Objekte mit möglichst geringer Öffnung zu beobachten. Gerade PN sind immer ein dankbares Ziel, wenn sie denn wirklich nicht doch außerhalb der Reichweite einer Optik liegen.

Ich hatte seinerzeit auf meiner Heimatseite (1999-2024) Listen mit Kugelsternhaufen und Planet. Nebeln, die mit 8" bis 10" aus unseren Breiten erreichbar sind. Die PN-Liste umfaßt 38 Stück, wenn ich mich nicht verzählt habe. Kriterien waren:
  • Minimalhelligkeit +12,0 m,
  • größer als 10 Bogensekunden und
  • Position nördlicher als -20° Deklination.
Ein Sternfreund drüben aus dem Astrotreff hat diese Liste dankenswerterweise gerettet und mir letztens ein Archiv meiner gesamten HP zukommnen lassen.
Die Liste ist momentan nur als .htm verfügbar, ich werde sie aber bei Bedarf auch noch mal in Excel übertragen. Bei Interesse bitte PN oder Mail.
Selbiges gilt auch für meine Kugelsternhaufen-Liste.
 
Ich hatte die aus dem Messieratlas von Kosmos benutzt.
Die Messier Objekte sind lohnend für den 120mm FH sollte NGC 6210 der Schildkrötennebel ein ebenso ergiebiges Objekt sein. Steht hoch im Herkules leidet also nicht unter Horizontdunst und ist recht hell.

Der 120er FH mit dem 36er Okular zum Suchen und dem Zoom ergeben jedenfalls passende Vergrößerungen und APs, wie stark der Mond stört hängt auch daran wie klar der Himmel ist.


Viele Grüße Felix
 
> kleinen Bericht geben, wenn Du M97 mit dem 70/700 beobachtet hast.

Gestern Abend etwa 22:15 bis 23:00 MESZ habe ich mich mit besagtem 70/700 mm-Refraktor ins Zielgebiet begeben. Praktisch, daß das Gebite zu der Zeit genau vor meinem WoZi-Fenster steht. Meine kleineren Refraktoren kann ich alle auf kurze Fensterbankstative setzen und so bequem beobachten (Dachwohnung mit großen Velux-Fenstern).
Kurze Phase der Orientierung im Refraktor mit ZSpiegel, dann waren die Dimensionen klar. Im 20er TS-WA habe ich bei 35x schon etwas über 2° Gesichtsfeld, und man ist schnell bei den drei mäßig hellen Sternen, die man oben auf der Karte auch rechts von M97 erkennt. Die Sterne helfen natürlich, die genaue Lage des PN zu bestimmen. Es bildet sich nahezu ein rechtwinkliges Dreieck zwischen oberstem und untersten Stern der Dreierkette und dem PN. Soweit, so gut - wo er ist, weiß man nun, es geht um die Sichtung...

Ich habe dann Okulare mit 15, 14, 12 und 10 mm durchprobiert (47 bis 70fach, AP 1,5 bis 1 mm). Zweimal meinte ich, an besagter Stelle etwas mit indirektem Sehen erahnt zu haben, beim zweiten Mal habe ich auch leicht das Bild am Okular bewegt (alter Kometenjäger-Trick), um eine Aufhellung gegen den Hintergrund besser wahrnehmen zu können. So sicher, sagen zu können, ich hätte den PN "gesehen", bin ich mir nicht. Die Sichtbedingungen wurden leider immer schlechter, der Himmelshintergrund immer heller, je höher der Mond nun stieg. MA war um 22:00 MESZ.

Aber aufgeben gildet nicht - ich werde es weiter mit 70 mm an M97 (und M108) probieren. Erstmal gehe ich beim nächsten Mal mit einem 90/600 mm FH an die Sache heran und tausche auch den Zenitspiegel von "normal" auf "dielektrisch", um alle Photonen zu erwischen. ;)
 
So, wie angedroht, habe ich heute Abend 22:30 bis 23:00 MESZ meinen 90/600er FH auf das Zielgebiet angesetzt.
Bedingungen waren ähnlich wie die Nacht zuvor, Mondaufgang um 22:12 MESZ.

Also, ich muß sagen - das hier ging jetzt deutlich besser als mit dem 70er Refri. Sowohl mit dem 15er als auch mit dem 12er TS-WA (40- und 50fach, AP 2,2 u. 1,8 mm) gelang die Aufsuche von M97 gut mit indirektem Sehen. Auch der Kernbereich von M108 war sichtbar, wenn auch nur schwach - aber er war da, ganz eindeutig. :y:
So, das war Test Zwei - sobald der Mond zur Beobachtungszeit unter dem Horizont steht, mache ich noch einen Anlauf mit einem 80/700er FH und abschließend wieder mit dem 70/700er.
 
Lieber Winnie,

danke für Deine Berichte. Ich war gestern mit dem Telementor draußen. Eigentlich wollte ich erstmal gar nicht mehr nach planetarischen Nebeln schauen, solange der Mond so doll den Himmel aufhellt. Aber dann habe ich doch zunächst zum Hantelnebel geschwenkt. Der war für die 63mm Öffnung gar kein Problem. Danach habe ich spaßeshalber nochmal zum Eulennebel geschaut, aber wieder nix gesehen. Immerhin finde ich jetzt schon ziemlich schnell den Weg dorthin, wo er sein müsste… ;) Ich bleibe natürlich auch weiter dran.

Gruß,
Felix
 
So, ich ahbe mich heute Abend (22:30 bis 23:15 MESZ) wieder an M97 herangemacht, diesmal mit meinem 80/700er FH. Eingesetzt war jetzt auch ein ZSpiegel mit 99% Reflexion - wir wollen ja keine Photonen verschenken... :cool:
Der Himmelshintergrund war heue deutlich dunkler als noch vor Tagen, als es recht diesig war. Der Mond hatte noch keine Höhe gewonnen (MA kurz vor 22:30 MESZ). Nach ungefähr fünf Minuten der Adaption konnte ich den schwachen Lichtfleck von M97 mit indirektem Sehen erkennen. Ein bißchen Umhergefahre mit dem Okular und der Fleck wurde auffälliger. Ich wechselte vom 15er auf das Meade S5000 HD-Plössl 14 mm (50fach) - dann war eigentlich alles klar. Eindeutige Sichtung. Etwas später konnte ich den Lichtfleck durchgehend auch mit direkter Sicht halten. Kurz zu M108 geschwenkt: ja, auch da war der helle Kernbereich gut zu sehen, gar kein Problem. :)
Danach blitzten im M97-Zielgebiet zwischen dem hellen Sterndreieck und dem PN noch keine Sterne auf, die (nach Kontrolle) alle so um die +11m hatten. Na, das ist doch was für eine Beobachtung mitten aus der Stadt heraus.
Schließlch kam noch mein TS-WA 12 mm zum Einsatz (58fach) - hier war M97 nun direkt sichtbar, der Hintergrund auch angenehm dunkel. Man muß wirklich mit den Vergrößerungen etwas spielen, manchmal ist es der Unterschied zwischen Sehen und Nichtsehen. Das kenne ich noch von meinen Kometenbeobachtungen hart an der Sichtgrenze einiger Teleskope.
 
So, und zum Abschluß auch noch die positive Bestätigung der M97-Sichtung mit 70 mm-Refraktor.
Heute Nacht war es verdammt klar und der Himmelshintergrund nahezu ideal dunkel. Ich habe mich gegen 23:00 MESZ mal wieder an M97 versucht.
Mit dem 70/700er Refri gelang die Sichtung diesmal recht einfach (15er TS-WA). Es ist doch immer wieder erstaunlich, was ein dunkler Himmel und vor allem klare Luft bei so einer Beobachtung ausmachen. Parallel zum Refraktor (dem ich übrigens jetzt auch einen ZSpiegel mit 99% Reflexion verpaßt hatte) habe ich dann noch mein kürzlich erworbenes Spektiv Meopta 25x70 aus tschechischer Produktion im Einsatz gehabt. An das Teil bin ich spottbillig gekommen und die Bildqualität und Leistung am Sternenhimmel sind wirklich sehr gut. Bildfeld ist 1°50' (selbst gemesssen) und der Einblick hervorragend.
Lange Rede, kurzer Sinn - auch mit diesem Spektiv konnte ich die schwache Lichtwolke von M97 gut erkennen. Also, ich war wirklich begeistert. :love:

Kurz danach hatte ich das Spektiv noch auf T CrB gerichtet. Das ist eigentlich alles, was man braucht. Zielstern in der Nördl. Krone (ε CrB) und das Zielgebiet an sich waren in einem Rutsch erkennbar. Ich freu mich schon auf den Tag, wo dieses kleine Sternchen seinen großen Auftritt hat. :)

Fazit zu M97: Ich denke, 70 mm in einer dunklen Nacht sind für hiesige Verhältnisse das Ende der Fahnenstange. Ich habe zwar noch einen schönen Vixen 60M im Bestand, glaube aber nicht, daß der diesen PN noch knacken kann. Mal sehen, wie es morgen Nacht aussieht.
 
Fazit zu M97: Ich denke, 70 mm in einer dunklen Nacht sind für hiesige Verhältnisse das Ende der Fahnenstange. Ich habe zwar noch einen schönen Vixen 60M im Bestand, glaube aber nicht, daß der diesen PN noch knacken kann. Mal sehen, wie es morgen Nacht aussieht.
Ich will heute Abend mit dem Telementor ein paar Doppelsterne beobachten. Da werde ich spaßeshalber auch nochmal zu M97 schwenken. Vielleicht geht ja doch was mit 63mm Öffnung. Ansonsten demnächst mit dem FH 120/1000.

Gruß,
Felix
 
Viel Erfolg! Laß dir Zeit und setz dich bequem hinter dein Teleskop. Vermeide sörende Lichter! Das wird eine schwierige Beobachtung.
 
Ich denke immer ich lese nicht richtig, M97 geht mit ETX70 und 25mm Okular. Wenn man mit so hoher Vergrößerung sucht und nichts findet, gerade mal mit indirektes Sehen, dann macht man beim Suchen wohl was falsch
 
> Ich denke immer ich lese nicht richtig, M97 geht mit ETX70 und 25mm Okular.

Tja, es kommt immer auf die Umstände an: Wetterbedingungen, Mondlicht, Standort (Lichtverschmutzung), eigenes Sehvermögen und sicher noch anderes mehr.
Man kann aber nicht sagen, daß jeder, dem man ein "ETX70 und ein 25 mm Okular" vor die Nase setzt, dieses Objekt auch tatsächlich findet, wahrnimmt, sieht... - Man erlebt da mit verschiedenen Leuten u.U. die dollsten Dinger. Ich hab' gut 10 Jahre Beobachtungsabende an einer Vereinssternwarte durchgeführt, da erlebt man sowas.
 
Tatadada…

Nachdem ich im Sommer bei zu viel Mond und niedrigem Stand am Himmel mit dem FH 120/1000 erfolglos war, war es jetzt ohne Mond und fast im Zenit mit dem viel kleineren Telementor 63/840 kein Problem!

Ausgehend von Merak im Großen Wagen war das Sterndreieck schnell gefunden, mit dem M97 eine schöne Raute bildet. Und siehe da: Der Eulennebel war sofort direkt zu sehen, als kleiner runder Wattebausch. Mit dem UHC war er nochmal deutlicher, mit OIII-Filter wurde es schon zu dunkel und der Kontrast nicht wirklich besser.

Es geht also problemlos mit 63mm Öffnung - wenn die Bedingungen stimmen. :)

Der Himmel war im Urlaub an der Ostsee etwas besser als zu Hause: In den Plejaden konnte ich freiäugig den 7. Stern sehen, der mir im Altenburger Land zum Siebengestirn fehlt…

Freundliche Grüße in die Runde,
Felix
 
Moin Felix!

Na siehste, Glückwunsch! :y:
Hat aber ein bißchen gedauert, nich? - Ein halbes Jahr ist ins Land gezogen - der Gr. Bär stand jetzt ja auch schön hoch.
Ich werde auch nochmal an dieses Objekt herangehen, mittlerweile besitze ich Refraktoren von Vixen mit 60 und 50 mm Öffnung (60M und 50L).
Mal sehen, wann das soweit ist, daß ich da ran kann. Das Wetter bei uns ist diesen Winter fürchterlich und immer zugezogen.
 
Hallo

Dunkler Himmel und Transparenz scheint wichtiger als größeres Teleskop das es ja dank mehr Brennweite oft nicht einfacher macht,
Oder doch die Beobachtungserfahrung?
Das spricht auf alle Fälle für gut transportabele Ausrüstung

Gruß Frank
 
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