Thomas B
Neues Mitglied
Hallo Leute,
Vorgeschichte zur Frage:
ich bin relativ neu in der Astrophotographie und eigentlich (noch) Anfänger. Ich habe absolut Feuer gefangen bin bereits im Besitz mehrerer Teleskope (Red cat 51 in der neusten Ausführung, Celestron 9,25 (kein Edge), Skywatcher Esprit 80 ED) und habe zwei Montierungen (Zwo AM3 mit originalem Carbonstativ und Säulenverlängerung sowie eine Skywatcher wave 150i mit Berlebach Uni18-Stativ und ebenfalls Stativverlängerung). Das Celestron benutze ich nur visuell (und so soll es vorerst auch erstmal bleiben), die beiden anderen zur Astrophotographie mit einer Zwo Asi 2600 mc pro sowie dem ASIAIR plus, Zwo EAF und Optolong-Filter L-Extreme 2" sowie ASI 220 mm als Guidingkamera. Das funktioniert prima und es wurden (bisher noch ohne Pixinsight) schon sehr schöne Fotos von den großen Nebeln ect. geschossen.
Nun kommt der nächste Schritt, vorläufig jedoch noch im APS-C-Format mit der 2600 mc pro. Später gewiss jedoch in Mono APS-C und dann auch irgendwann Vollformat. In jedem Fall fand ich ASI-Air-Steuerung sehr Anfänger-und Benutzerfreundlich. Auf der AsiAir-Benutzerebene soll es vorerst auch erstmal bleiben.
Ich möchte mich jetzt steigern, wenn möglich auch wesentlich.
Ich habe mir zwei Teleskop-Kandidaten jetzt rausgesucht, die es wohl sein sollen (eines davon natürlich nur). Eben die WO Ultracat 108 oder das Takahashi Epsilon 160 ED.
Habe mir eine kleine Tabelle zur Entscheidungshilfe gemacht für Vor-und Nachteile der Geräte 1.) Gewicht, 2.) Abmessungen für den Transport, 3.) Bildformat und Bildkreis, 3.) Abbildungsqualität mit Faubtreue und Spotgröße, 4.) Lichteintrag insgesamt (Öffnung), 5.) "Schnelligkeit" mit F/Ratio, 6.) Handhabung (Kollimierungsbedürftigkeit, Einstellbarkeit), 7.) Preis, 8.) Design, 9.) Zukunftstauglichkeit bezüglich Vollformat, 10.) Veränderbarkeit des visuellen Bildkreises durch Extender, 11.) Zugang zu Gleichgesinnten für Erfahrungsaustausch und zur Problembewältigung. Insgesamt gibt es wohl nicht viele Nutzer jeweils der beiden Teleskope, fürs Epsilon nicht, weil schon recht speziell und leider teuer und für die Ultracat 108 (noch) nicht, weil noch nicht lange erhältlich und auch im höheren Preissegment...
Das pro und contra aus meiner kleinen Tabelle ist bis dato relativ ausgeglichen...
Am schönsten wäre es natürlich von der Praktikabilität, wenn ich das neue Teleskop auf die AM3 (Tragfähigkeit laut Herstellerangabe mit Gegengewicht max 13 kg, theoretisch wohl dann doch eher nur?) setzen könnte, quasi als Austausch zur RedCat 51 oder dem Esprit 80. Das konnte ich ganz fix im Garten schnell aufbauen. Probieren werde ich es, aber ich werde dann wohl auf die Wave 150i von Skywatcher mit dem Berlebach-Stativ zurückgreifen müssen, da beide vom Gewicht wohl mit Ausrüstung ähnlich (ca. 10-12 kg) zu viel für die AM3 für sauberes Guiding sein könnten...
Auch sollten keine sehr langwierigen Auf-und Abbauphasen nötig sein, also eher grab and go sozusagen...am Besten soll alles schon am Teleskop dran sein und da auch verbleiben und das ganze soll dann (bis auf die Kamera dann vielleicht) alles in eine Tasche passen (als komplettes Teleskop-Setup).
Prinzipiell tendiere ich zum Epsilon, da schon länger am Markt (Grundversion knapp 40 Jahre) und entsprechend auch ausgereift und von der Abbildung und Lichtleistung wohl noch besser als die Ultracat. Bedenken habe ich jedoch bei katadioptischem System zur eventuell nötigen Kollimation (Justierokular ect). Wenn das häufig justiert werden müßte wäre das ein No-go für mich. Gelesen habe ich bisher, dass das eher seltener nötig sein kann, je nachdem, wie man es transportiert und so weiter. Trotzdem bleibt die kleine Kaufbremse für mich dadurch...
Meine Frage also: hat jemand schon eines dieser Teleskope? Wenn ja, wie kommt ihr damit zurecht? Gab es Ärger? Hat jemand an dem Epsilon einen Haltegriff installiert? Ich würde das mit ner Losmandy-Platte machen (Lacerta-Version mit den schwarzen Ringen und der Losmanyschiene) obig angebracht und nem Baader Handgriff machen. Scheint aber wieder zusätzliches Gewicht auf die Waage zu bringen...Als Guiding-scope werde ich mein Scientific Explorer 60er-Sucherscope nehmen, das funktionier sehr gut, für die Ultracat das 32er Guidesope von WO.
Habt ihr vielleicht auch einen anderen Vorschlag für ein ganz anderes Teleskop in dieser Performance-und Preis-und Gewichtsklasse?
Für Antworten oder einfach nur Meinungen (wie würdest Du Dich entscheiden und vergleichbarer Situation-auch wenn Du es nicht hast?) wäre ich sehr dankbar!
Gruß Thomas B. aus Stralsund
Vorgeschichte zur Frage:
ich bin relativ neu in der Astrophotographie und eigentlich (noch) Anfänger. Ich habe absolut Feuer gefangen bin bereits im Besitz mehrerer Teleskope (Red cat 51 in der neusten Ausführung, Celestron 9,25 (kein Edge), Skywatcher Esprit 80 ED) und habe zwei Montierungen (Zwo AM3 mit originalem Carbonstativ und Säulenverlängerung sowie eine Skywatcher wave 150i mit Berlebach Uni18-Stativ und ebenfalls Stativverlängerung). Das Celestron benutze ich nur visuell (und so soll es vorerst auch erstmal bleiben), die beiden anderen zur Astrophotographie mit einer Zwo Asi 2600 mc pro sowie dem ASIAIR plus, Zwo EAF und Optolong-Filter L-Extreme 2" sowie ASI 220 mm als Guidingkamera. Das funktioniert prima und es wurden (bisher noch ohne Pixinsight) schon sehr schöne Fotos von den großen Nebeln ect. geschossen.
Nun kommt der nächste Schritt, vorläufig jedoch noch im APS-C-Format mit der 2600 mc pro. Später gewiss jedoch in Mono APS-C und dann auch irgendwann Vollformat. In jedem Fall fand ich ASI-Air-Steuerung sehr Anfänger-und Benutzerfreundlich. Auf der AsiAir-Benutzerebene soll es vorerst auch erstmal bleiben.
Ich möchte mich jetzt steigern, wenn möglich auch wesentlich.
Ich habe mir zwei Teleskop-Kandidaten jetzt rausgesucht, die es wohl sein sollen (eines davon natürlich nur). Eben die WO Ultracat 108 oder das Takahashi Epsilon 160 ED.
Habe mir eine kleine Tabelle zur Entscheidungshilfe gemacht für Vor-und Nachteile der Geräte 1.) Gewicht, 2.) Abmessungen für den Transport, 3.) Bildformat und Bildkreis, 3.) Abbildungsqualität mit Faubtreue und Spotgröße, 4.) Lichteintrag insgesamt (Öffnung), 5.) "Schnelligkeit" mit F/Ratio, 6.) Handhabung (Kollimierungsbedürftigkeit, Einstellbarkeit), 7.) Preis, 8.) Design, 9.) Zukunftstauglichkeit bezüglich Vollformat, 10.) Veränderbarkeit des visuellen Bildkreises durch Extender, 11.) Zugang zu Gleichgesinnten für Erfahrungsaustausch und zur Problembewältigung. Insgesamt gibt es wohl nicht viele Nutzer jeweils der beiden Teleskope, fürs Epsilon nicht, weil schon recht speziell und leider teuer und für die Ultracat 108 (noch) nicht, weil noch nicht lange erhältlich und auch im höheren Preissegment...
Das pro und contra aus meiner kleinen Tabelle ist bis dato relativ ausgeglichen...
Am schönsten wäre es natürlich von der Praktikabilität, wenn ich das neue Teleskop auf die AM3 (Tragfähigkeit laut Herstellerangabe mit Gegengewicht max 13 kg, theoretisch wohl dann doch eher nur?) setzen könnte, quasi als Austausch zur RedCat 51 oder dem Esprit 80. Das konnte ich ganz fix im Garten schnell aufbauen. Probieren werde ich es, aber ich werde dann wohl auf die Wave 150i von Skywatcher mit dem Berlebach-Stativ zurückgreifen müssen, da beide vom Gewicht wohl mit Ausrüstung ähnlich (ca. 10-12 kg) zu viel für die AM3 für sauberes Guiding sein könnten...
Auch sollten keine sehr langwierigen Auf-und Abbauphasen nötig sein, also eher grab and go sozusagen...am Besten soll alles schon am Teleskop dran sein und da auch verbleiben und das ganze soll dann (bis auf die Kamera dann vielleicht) alles in eine Tasche passen (als komplettes Teleskop-Setup).
Prinzipiell tendiere ich zum Epsilon, da schon länger am Markt (Grundversion knapp 40 Jahre) und entsprechend auch ausgereift und von der Abbildung und Lichtleistung wohl noch besser als die Ultracat. Bedenken habe ich jedoch bei katadioptischem System zur eventuell nötigen Kollimation (Justierokular ect). Wenn das häufig justiert werden müßte wäre das ein No-go für mich. Gelesen habe ich bisher, dass das eher seltener nötig sein kann, je nachdem, wie man es transportiert und so weiter. Trotzdem bleibt die kleine Kaufbremse für mich dadurch...
Meine Frage also: hat jemand schon eines dieser Teleskope? Wenn ja, wie kommt ihr damit zurecht? Gab es Ärger? Hat jemand an dem Epsilon einen Haltegriff installiert? Ich würde das mit ner Losmandy-Platte machen (Lacerta-Version mit den schwarzen Ringen und der Losmanyschiene) obig angebracht und nem Baader Handgriff machen. Scheint aber wieder zusätzliches Gewicht auf die Waage zu bringen...Als Guiding-scope werde ich mein Scientific Explorer 60er-Sucherscope nehmen, das funktionier sehr gut, für die Ultracat das 32er Guidesope von WO.
Habt ihr vielleicht auch einen anderen Vorschlag für ein ganz anderes Teleskop in dieser Performance-und Preis-und Gewichtsklasse?
Für Antworten oder einfach nur Meinungen (wie würdest Du Dich entscheiden und vergleichbarer Situation-auch wenn Du es nicht hast?) wäre ich sehr dankbar!
Gruß Thomas B. aus Stralsund