Kaufberatung katadioptrische Teleskope

NuSkyWatcher

Neues Mitglied
Hallo, ich suche ein kleines Teleskop für Beobachtung außerhalb der Stadt. Da es in einen Fahrradanhänger passen muss, kommt eigentlich nur ein Maksutov o.Ä. in Frage.
Leider ist die Auswahl gigantisch. Der Durchmesser müsste für mein Vorhaben schon 100mm betragen (Planeten).
Welches dieser Teleskope wäre zu empfehlen und welches nicht? Gibt es noch Weitere, die ich nicht auf dem Schirm habe? Preislich würde ich gerne unter 300€ bleiben.
- Skywatcher BKM102OTA
- Bresser Messier MCX-102
- Celestron MC 102/1325 (gibt es das überhaupt einzeln?)
- Omegon Pro CC 114/1368 OTA


Oder sind die alle Mist und ich sollte direkt etwas Anderes oder Größeres ab 127mm kaufen? Danke für jede Hilfe!
 
Hallo @NuSkyWatcher ,

was möchtest Du denn da genau beobachten ?

Da es in einen Fahrradanhänger passen muss, kommt eigentlich nur ein Maksutov o.Ä. in Frage.
welche Maß hat der denn ?

Preislich würde ich gerne unter 300€ bleiben.
300,- € wird aber eng für einen Katadiopter.

ich würde dahin tendieren.

Hast Du schon mal an ein Schmidt-Cassegrain gedacht ?

Gruß
Mathias
 
was möchtest Du denn da genau beobachten ? Ich will die Planeten nur sehen (Aber alle! Auch Neptun - egal wie klein er auch sein mag :giggle:)
welche Maß hat der denn ? 70x50x30 cm (circa)
300,- € wird aber eng für einen Katadiopter Ich weiß, werde verm, auch gebr. kaufen müssen
ich würde dahin tendieren. Klar, größer ist hier besser - aber auch teuerer und oft weniger mobil
Hast Du schon mal an ein Schmidt-Cassegrain gedacht ? Ja, bin da offen

Gruß
Mathias
 
Katadiopter sind so bis 8" auch nicht so groß.
Mein C8 ist um die 50 cm.
Was dazu kommt ist halt die Montierung, die muss ja auch rein.
 
Moin!

Nunja, ein 8"-SCT mit Montierung stelle ich mir schon abenteuerlich auf einem Fahrradanhänger vor. :oops:
Vielleicht sollte man doch erstmal kleinere Brötchen backen und sich auf Optiken von 4" bis 6" konzentrieren.
Planeten brauchen vor allem auch eine geringe Obstruktion, und dafür sind Katadiopter nun wirklich kein gutes Beispiel.
I.d-R. haben aber Maksutov die kleinere Fangspiegelgröße, auch weil dieser meistens ohne großartige Fassung direkt auf die Meniskuslinse aufgedampft wurde. Die geringere Obstruktion zeigt sich auch an den kleineren Öffnungsverhältnissen im Gegensatz zu SCTs.

Jedenfalls sollte man in dem gewünschten Preisrahmen erstmal auf gebrauchte Optiken schielen. Als rein visuelle Montierung bitet sich eine Alt-Az-Montierung mit Feinnachführung in beiden Achsen an (gibt es bspw. als Vixen Porta und von anderen Herstellern wie Skywatcher oder SvBony). Aber auch hier ist man schon locker mit Gebrauchtware im dreistelligen Bereich. Vorteil: bei der Alt-Az-Lösung entfällt das Gegengewicht im Ggs. zur parallaktischen Montierung.

Dazu kommt noch die Optik (von den Anbauten wie Zenitspiegel und Okularen fange ich gar nicht erst an). Hier bei 4-zölligen Maks etwa mit 150 EUR los, 5-zöllige gibt es ab zwischen 200 und 250 EUR. (Eigenes Erlebnis.) Ich selbst habe mir aus Neugier vor ein paar Monaten den 105-mm-Mak von SvBony zugelegt. Der kommt etwa mit f/14 daher. So eine Optik habe ich vor wenigen Tagen OTA für 160 EUR bei den Kleinanzeigen gesehen. Ich meine, da fährt man ganz gut mit.
 
Einfach die Suchfunktion bemühen! Dieses Thema wurde hier schon oft nachgefragt!
Viele Grüße Frank
 
> Es ging rein um die Baulänge, da sind die Katadiopter halt bis 8" schon klasse.

Öhm - nein. Es ging um die Transportierbarkeit auf einem Fahrrad im Rucksack bzw. im Anhänger.
...und da ist so ein Gerät leider ein wenig sub-optimal.
"Handlich" sind alle Katadiopter, das streitet auch niemand ab.
 
Guten Morgen,

ich habe das 8" als Bsp. verstanden und nicht als Vorschlag. Es wird ein 100-130mm Teleskop werden (4" oder 5") - die passen dann auch problemlos in den Hänger.
:y:
so hatte ich das auch gemeint.
Das ist ja das schöne an Katadioptern, die sind halt recht kompakt und für eingeschränkte Transportmöglichkeiten geeignet.

Gibt es Qualitätsunterschiede bei den Herstellern?
ich kann jetzt nur von meinem Celestron sprechen, C8. Ich bin's zufrieden.
Celestron und Sky Watcher ist eh das selbe Haus. Ich vermute mal das es da kaum Unterschiede gibt.

Was andere Hersteller angeht, da hatte ich bis jetzt nur einen kleinen FH Refraktor und einen Tisch-Dobson von Omegon. Für die Preisklasse war das in Ordnung.
Ich habe noch einen 127/1200 Refraktor von Bresser. Die Optik ist auch OK, das Set welches ich damals gekauft habe, war nicht so der Knaller. Montierung und Teleskop passten nicht so recht zusammen.

Gruß
Mathias
 
Hallo NuSkyWatcher,

wenn Du Planeten beobachten willst, brauchst Du häufig eine höhere Vergrößerung. Bei einer 4" Optik kannst Du bei ruhiger Luft irgendwo zwischen 100 und 200 fach arbeiten. Dann wirst Du aber schnell feststellen, dass der limitierende Faktor bzw. das erfolgsverhindernde Problem die Montierung und das Stativ sind. Wenn das wackelt, dauert es vielleicht bei einem kleinen Gesichtsfeld zu lange, bis es sich beruhigt hat bevor der Planet schon wieder rausgelaufen ist.
Ich denke, die wichtigste Entscheidung für Deinen Anwendungsfall liegt bei Stativ und Montierung.

Ich benutze zum "schnell mal gucken" sehr gerne einen 80/600 Refraktor von Skywatcher auf einer azimutalen Montierung von ICS, Skydob 3 und dazu ein sehr stabiles Stativ von Multiblitz, baugleich einem Manfrotto. Der Refraktor bringt mit 5mm Okular und ggf. einer Barlow genug Vergrößerung für die Planeten, hat aber auch den Vorteil, dass er mit 2" Auszug und einem 35mm Okular (das preislich jenseits der 300 Euro liegt) ein schönes großes Gesichtsfeld zeigt, wenn es denn auch mal Nebel und Sternhaufen sein sollen. Ein Mak wäre m.E. mit so kleiner Öffnung und langer Brennweite visuell für Deep Sky nicht universell zu benutzen.

Jaja, das macht die Entscheidung leider nicht einfacher...

PS - Edit: statt einem Fahrradanhänger würden mein Stativ, der Alt-/Az-Montierungskopf und der Refraktor auch in einen großen Rucksack passen. Ein Mak natürlich auch.

Viele Grüße
Tom
 
Hast du denn schon Montierung, Stativ, Okular(e) oder ist das Budget für alles zusammen ?
Dann eher am Gebrauchtmarkt.
Wobei wenn du alles Zubehör brauchst, wenn du strikt unter 300 bleiben willst für ein MAK Setup wirds auch da eng.
Da müsstest du ein Set finden, die sind insgesamt gesehen oft günstiger.

Wenn du keinen Stress hast, vielleicht 1,2 Monate die üblichen Gebrauchtplattformen beobachten.
Speziell nach Weihnachten könnte es sein das einige dieser 102er und 127er MAK Sets da relativ günstig auftauchen.

Viel Spaß beim Planeten beobachten,
Martin
 
Hast du denn schon Montierung, Stativ, Okular(e) oder ist das Budget für alles zusammen ?
Dann eher am Gebrauchtmarkt.
Wobei wenn du alles Zubehör brauchst, wenn du strikt unter 300 bleiben willst für ein MAK Setup wirds auch da eng.
Da müsstest du ein Set finden, die sind insgesamt gesehen oft günstiger.

Wenn du keinen Stress hast, vielleicht 1,2 Monate die üblichen Gebrauchtplattformen beobachten.
Speziell nach Weihnachten könnte es sein das einige dieser 102er und 127er MAK Sets da relativ günstig auftauchen.

Viel Spaß beim Planeten beobachten,
Martin
Das Budget ist nur für die Optik. Ich habe bereits eine Skywatcher EQ-5 > ist leider nicht wirklich mobil und muss auch noch durch etwas kleineres und leichteres ersetzt werden. Das entscheide ich aber dann später...
 
Na dann gibts doch gute Möglichkeiten am Gebrauchtmarkt, sind nur als Beispiele gedacht, weiß ja nicht wo du örtlich bist;


So ein 127er Mak zeigt dir bei guten Bedingungen schon einiges an den größeren Planeten.
Rein auffinden kann man alle Planeten mit fast jedem halbwegs brauchbaren Teleskop, halt je nach deren Stand und den Bedingungen.
Zum Planen und was gerade so auffindbar ist empfehle ich Stellarium, aber vielleicht kennst du das ohnehin schon.
 
Hallo,
hieß es nicht mal in einer Werbung bezüglich des C 8.: Optik im Handkoffer, und die Frau hatte es vorgezeigt. Das Stativ müßte allerdings noch mit, das hatte sie nicht in der Hand (Dreibein)

Gruß Günther
 
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