pem.fue
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Hallo zusammen,
da das Wetter in Fuerteventura momentan eher schlecht ist (zum bedauern für meinen Besuch aus Deutschland), habe ich mich mit alten Daten beschäftigt. Ich hatte zum Einstieg in die Planeten-Saison Anfang Oktober Saturn und Jupiter fotografiert. Aus irgendeinem Grund hatte ich den Weißabgleich verstellt, aber auch die genauen Zahlen nicht mehr in Erinnerung. Mittlerweile habe ich die aus alten Dokumentationen von ASIAir wieder hergestellt.
Die mehr oder weniger optimalen Zahlen für meine AASI715MC sind für Blau 85 und für Rot 60. Eingestellt waren aber Blau 85 und Rot 54. Der Rotkanal war zu schwach eingestellt. Was sich im Jupiterbild bemerkbar machte. Ganz wegbekommen habe ich den Grünstich nicht. Natürlich kann man noch weiter herumfummeln und auch das korrigieren, aber das wird dann nicht mehr nachvollziehbar. Insbesondere, wenn man "wissenschaftlich" arbeiten möchte, um z.B die Farbveränderung am GRF oder den Bändern zu dokumentieren usw.
Wenn man schon den Weißabgleich bei der Aufnahme versemmelt, kann man ihn auch nur dort korrigieren. Nach dem debayern und stacken ist das nicht mehr so leicht möglich.
Links ist das "originale" Bild mit deutlichem Grünstich, rechts das korrigierte Bild. Bis auf die Farbkorrektur (den Weißabgleich) habe ich die beiden Bilder gleich behandelt.
Da ich, wie gesagt, den Weißabgleich schon bei der Aufnahme versemmelt habe, habe ich auch genau dort angesetzt. Ich habe die einzelnen Frames aus dem AVI noch vor dem debayern korrigiert. Die roten Pixel in den Frames mit Bayer-Pattern RGGB habe ich mit 60/55 = 1.11 multipliziert, die für Grün und Blau mit 1.0. Wie man sieht, macht der Unterschied um 11% schon einen großen Unterschied.
Leider hat ZWO das Histogramm in ASIAir/Video verändert in einem Update, sodass es nun schwieriger wird, eine genaue Einstellung vorzunehmen. Das hatte ich zum Glück schon vor dem Update gemacht. Ich habe mein Programm PIPP_Linux dementsprechend erweitert, sodass auch ein --auto-wb (oder auch --pattern RGGB --red 1.11) möglich ist.
Gruß,
Peter
da das Wetter in Fuerteventura momentan eher schlecht ist (zum bedauern für meinen Besuch aus Deutschland), habe ich mich mit alten Daten beschäftigt. Ich hatte zum Einstieg in die Planeten-Saison Anfang Oktober Saturn und Jupiter fotografiert. Aus irgendeinem Grund hatte ich den Weißabgleich verstellt, aber auch die genauen Zahlen nicht mehr in Erinnerung. Mittlerweile habe ich die aus alten Dokumentationen von ASIAir wieder hergestellt.
Die mehr oder weniger optimalen Zahlen für meine AASI715MC sind für Blau 85 und für Rot 60. Eingestellt waren aber Blau 85 und Rot 54. Der Rotkanal war zu schwach eingestellt. Was sich im Jupiterbild bemerkbar machte. Ganz wegbekommen habe ich den Grünstich nicht. Natürlich kann man noch weiter herumfummeln und auch das korrigieren, aber das wird dann nicht mehr nachvollziehbar. Insbesondere, wenn man "wissenschaftlich" arbeiten möchte, um z.B die Farbveränderung am GRF oder den Bändern zu dokumentieren usw.
Wenn man schon den Weißabgleich bei der Aufnahme versemmelt, kann man ihn auch nur dort korrigieren. Nach dem debayern und stacken ist das nicht mehr so leicht möglich.
Links ist das "originale" Bild mit deutlichem Grünstich, rechts das korrigierte Bild. Bis auf die Farbkorrektur (den Weißabgleich) habe ich die beiden Bilder gleich behandelt.
Da ich, wie gesagt, den Weißabgleich schon bei der Aufnahme versemmelt habe, habe ich auch genau dort angesetzt. Ich habe die einzelnen Frames aus dem AVI noch vor dem debayern korrigiert. Die roten Pixel in den Frames mit Bayer-Pattern RGGB habe ich mit 60/55 = 1.11 multipliziert, die für Grün und Blau mit 1.0. Wie man sieht, macht der Unterschied um 11% schon einen großen Unterschied.
Leider hat ZWO das Histogramm in ASIAir/Video verändert in einem Update, sodass es nun schwieriger wird, eine genaue Einstellung vorzunehmen. Das hatte ich zum Glück schon vor dem Update gemacht. Ich habe mein Programm PIPP_Linux dementsprechend erweitert, sodass auch ein --auto-wb (oder auch --pattern RGGB --red 1.11) möglich ist.
Gruß,
Peter