Remote Observatory in DE/AT – Erfahrungen, Tipps & Kosten?

Tully Fisher

Aktives Mitglied
Moin zusammen,

zum Jahresende mache ich mir wie jedes Jahr Gedanken über mein astrofotografisches Jahr – und leider stelle ich erneut fest, dass es hierzulande einfach sehr wenige länger anhaltende klare Nächte gab, um mein Hobby wirklich auszuleben. Das geht sicher vielen so...
(Mit der Bortle 5/6-Region bei uns habe ich mich arrangiert/ arrangieren müssen, mit der extrem geringen Anzahl an klaren Nächten komme ich nicht so richtig klar.)

Daher spiele ich (schon länger) mit dem Gedanken, ein Remote Observatory zu nutzen und mein eigenes Equipment (gedacht ist an einen 90 mm Apo inkl. Zubehör) an einem Standort mit deutlich besseren Wetterbedingungen zu betreiben.
(Bemerkung: Setup ist derzeit, gerade wegen der überschaubaren "Wetterlage"/ geringe Anzahl klarer Nächte, (noch immer) OSC...,später ggf. Umstieg auf Mono.)

Ich lese hier im Forum (und vor allem bei Astrobin) doch ab und an von Remote-Observatorien z. B. in Namibia und anderswo, was sicher traumhafte Bedingungen bietet. Mir ist allerdings wichtig, dass der Standort nicht nur einen sehr guten Nachthimmel hat, sondern auch grundsätzlich selbst und mit überschaubarem Aufwand erreichbar ist – idealerweise also in Deutschland oder Österreich (oder angrenzend).

Daher meine Fragen an euch:
  • Habt ihr konkrete Empfehlungen für Remote-Observatorien oder private Setups in DE/AT?
  • Welche Erfahrungen habt ihr gemacht (Zuverlässigkeit, Betreuung, Technik, Support, Wie oft hin zur Erstinstallation)?
  • Mit welchen laufenden Kosten muss man realistisch für ein Jahr rechnen (unter der Annahme eines Stellplatzes für einen 90 mm Apo)?
  • Gibt es Dinge, die man unbedingt vorher wissen oder bedenken sollte (z. B. Wartung, Versicherungen, Strom/Internet, Zugriffszeiten, Redundanzen o.a.)?
  • Welche zusätzliche Technik benötigt man?
Ich freue mich sehr über eure Tipps, Erfahrungsberichte und auch Hinweise auf mögliche Fallstricke.

Clear skies & schöne Feiertage
Micha
 
Hallo Micha,
ich verstehe die Zielrichtung Deiner Frage nicht.

Fragst Du nach kommerziellen Remote Observatory/ Remote Teleskop Angeboten in DE/AT? Solche gibt es nämlich eigentlich nicht. Und zwar deshalb nicht, weil fernsteuerbare Remote Teleskope im Prinzip ja überall aufgebaut werden können und sich dann übers Internet fernsteuern lassen. Die Anschaffungskosten sind auf der ganzen Welt in etwa gleich. Aber in bestimmten Regionen der Erde gibt es regelmäßig klare Nächte, wenig Lichtverschmutzung und gutes Seeing. Das sind in der Regel sehr trockene Regionen, z.B. Zentralspanien, USA Südweststaaten, Nord-Mexico, Chile Atacama, Namibia. In diesen Regionen kommen bei gleichen Anschaffungskosten rund 10 Mal so viele Beobachtungsstunden raus. Deshalb gibt es die kommerziellen Angebote bis auf wenige Ausnahmen auch nur dort.

Oder fragst Du danach, wie Du Dir selbst oder mit anderen zusammen im Astro-Verein ein Remote Observatory/ Remote Teleskop in DE/AT aufbauen kannst? So ein Self-Remote-Teleskop wäre dann etwa Goto-Teleskop + Controllerbox mit Fernsteuer-App + Internetanschluss + Robo-Sternwarte (mit eingebundener automatisierter Dachöffnungsfunktion).

Gruß
 
Moin Heinrich

danke für deine Rückmeldung, die ist absolut berechtigt – dann habe ich meine Fragestellung offenbar nicht klar genug formuliert.

Ich meine nicht ausschließlich kommerzielle „One-Click“-Remote-Teleskope à la Chile/Namibia, sondern primär Hosting- oder Mitnutzungsmodelle, bei denen man sein eigenes Equipment an einem festen Standort betreibt und fernsteuert. Mir ist bewusst, dass DE/AT im Vergleich zu klassischen Remote-Hotspots insgesamt schlechtere Bedingungen bieten und dass sich kommerzielle Angebote deshalb überwiegend in sehr trockenen Regionen konzentrieren.

Gleichzeitig möchte ich betonen, dass es für wesentlich bessere nächtliche Beobachtungsbedingungen nicht zwingend Namibia oder Chile sein muss. Auch innerhalb Europas – und teils sogar innerhalb von DE/AT – gibt es Standorte, die signifikant mehr klare Nächte, bessere Transparenz und weniger Lichtverschmutzung bieten als mein aktueller Beobachtungsort. Mir geht es also weniger um das „Maximum an Photonen“, sondern um einen realistischen, gut nutzbaren Zugewinn an Beobachtungszeit, kombiniert mit der Möglichkeit, den Standort bei Bedarf selbst zu erreichen.

Der Hintergrund meiner Frage ist daher ein Kompromiss zwischen besserem Himmel und persönlicher Erreichbarkeit, z. B.:
  • private oder vereinsgetragene Remote-Setups
  • geteilte Sternwarten / Miet-Piers
  • abgelegene, aber erreichbare Standorte (z. B. Mittelgebirge, Alpenrand, Ostösterreich, Norditalien, Zentralspanien)
Dass sich ein solches Setup technisch „überall“ realisieren lässt, ist mir klar – mich interessieren jedoch konkrete Erfahrungswerte:
  • Gibt es funktionierende Beispiele solcher (semi-)Remote-Setups in DE/AT oder angrenzenden Regionen?
  • Wie hoch ist der reale Nutzwert im Verhältnis zu Aufwand und Kosten?
  • Welche organisatorischen Modelle haben sich bewährt (Verein, privat, Hosting)?
  • Wo liegen die typischen Fallstricke?
Kurz gesagt:
Ich suche keine Werbung für High-End-Remote-Observatorien, sondern eine realistische Einschätzung, ob und wie ein praxisnaher Remote-Ansatz in Europa – idealerweise in Reichweite – sinnvoll umsetzbar ist, auch im Vergleich zu den klassischen Übersee-Standorten.

Ich hoffe, das macht meine Zielrichtung klarer ;)

Clear skies
Micha
 
Hallo Micha,

mir sind keine Remote-Anbieter in D/AT bekannt und ich glaube den Markt, da ich selbst Remote bin, ganz gut zu kennen.

Aber tatsächlich mag es Standorte (Hochalpen) geben, wo man das Jahr über bessere Bedingungen, als gewöhnlich in D hat.

Der beste Kompromiss zwischen Entfernung/Erreichbarkeit und guten Bedingungen ist schlichtweg Spanien. Zudem mit dem Vorteil das innerhalb EU und damit deutlich einfacher zu organisieren (Einfuhr, Zoll) als Chile/Namibia/USA.

Dort gibt es Anbieter, Pixelskies, E-Eye, Trevinca (Nordspanien), um nur mal drei zu nennen.

Sich da selbst was aufzubauen, egal ob Privat oder als Verein ist eigentlich Quatsch und steht kostenseitig in keinem Verhältnis zu den bewährten Anbietern. Nachteil bei den bekannten „Hostern“, es gibt teils recht lange Wartelisten.

Grüße,
Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin Alex,

danke dir für die Einschätzung und fürs Teilen deiner Erfahrung – das ist genau die Perspektive, die mich interessiert hat.

Spanien in diesem Kontext hatte ich schon mal gehört und sehe die Vorteile (Bedingungen, EU, Organisation) absolut ein. Dass sich dort inzwischen ein recht professioneller Hosting-Markt etabliert hat, spricht natürlich auch klar für diese Lösung.

Mich würden dazu ein paar Dinge aus deiner Praxis interessieren:
  • Nutzt du selbst einen der genannten Anbieter (Pixelskies, E-Eye, Trevinca) oder einen anderen?
  • Wie würdest du den realen Zugewinn an nutzbaren Nächten im Durchschnitt und im Vergleich zu einem guten Standort in Mitteleuropa (z.B. einen guten Standort in Deutschland (ländlich, halbwegs dunkel, aber typisches Wetter) mit einem etablierten Remote-Standort in Spanien einschätzen?

  • Welche laufenden Kosten sind aus deiner Sicht realistisch (für ein Setup in der Größenordnung ~90 mm Apo)?
  • Wie erlebst du das Thema Wartung und Support bei einem Hoster konkret – z. B. bei kleineren Problemen, Justage, Kabeln, Hardwaretausch?

Besten Dank dir schon mal fürs Teilen deiner Erfahrungen!

Clear skies
Micha
 
Ich meine nicht ausschließlich kommerzielle „One-Click“-Remote-Teleskope à la Chile/Namibia, sondern primär Hosting- oder Mitnutzungsmodelle, bei denen man sein eigenes Equipment an einem festen Standort betreibt und fernsteuert.

Genau, es gibt zwei einschlägige kommerzielle Remote-Nutzungsmodelle.
  1. Variante: Remote-Teleskop. Das Remote-Teskop ist ein fixes Teleskop Setup, i.d.R. auch mit einer ganz bestimmten Software. Da kann man maximal den Filter im Filterwechsler selbst konfigurieren.
  2. Variante: Remote Observatory/ Teleskop-Hosting/ Pier-Offer/ BYO (bring your own). Du bekommst ein fahrbares Dach, eine nackte Teleskopsäule und Internetanschluss. Alles andere musst Du selbst vor Ort aufbauen oder anliefern und aufbauen lassen. Du kannst Dein eigenes individuelles, aber ausgelagertes Remote-Setup völlig frei nach Deinen Bedürfnissen konfigurieren. Es ist dafür aber auch ähnlich teuer wie Variante 1.

Den Rest hat Alex im Wesentlichen schon gesagt.


  • private oder vereinsgetragene Remote-Setups
  • geteilte Sternwarten / Miet-Piers

Gibt es in DE und AT kaum. Erste nicht, weil es meistens Astrogruppen sind und keine eingetragene Vereine mit Vereins-Gebäuden und Vereins-Equipment. Zweite nicht, weil in DE und AT im internationalen Wettbewerb nicht marktfähig. (Siehe oben, effektive Beobachtungszeit. )


Der beste Kompromiss zwischen Entfernung/Erreichbarkeit und guten Bedingungen ist schlichtweg Spanien. (...)
Dort gibt es Anbieter, Pixelskies, E-Eye, Trevinca (Nordspanien), um nur mal drei zu nennen.

Mir geht es also weniger um das „Maximum an Photonen“, sondern um einen realistischen, gut nutzbaren Zugewinn an Beobachtungszeit, kombiniert mit der Möglichkeit, den Standort bei Bedarf selbst zu erreichen.

Oder Du tust Dich mit CD 123 und P_E_T_E_R zusammen und Ihr baut Euch auf den Kanaren selbst eine geteilte Sternwarte/ geteilten Pier auf. ;) Von denen habe ich schon Mal ähnliche Überlegungen gehört. Da könnt Ihr dann perfekt erreichbar mit dem Flugzeug hin fliegen (und das Astroequipment als Sportgepäck mitnehmen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin Heinrich

Danke für die strukturierte Einordnung, das bringt es tatsächlich gut auf den Punkt :y:
Die Unterscheidung zwischen Remote-Teleskop und BYO/Hosting-Modell ist hilfreich und deckt sich mit meinem aktuellen Verständnis.

Dass es in DE/AT kaum tragfähige private oder vereinsbasierte Lösungen gibt, leuchtet mir unter den genannten Rahmenbedingungen ein.
Spanien scheint damit realistisch der sinnvollste europäische Kompromiss zu sein – insbesondere organisatorisch innerhalb der EU.

Die Kanaren-Idee ist charmant ;), aber für mich aktuell eher theoretisch. - Super Tipp!
Ich werde mir die genannten Anbieter auf jeden Fall genauer ansehen und das Hosting-Modell weiter evaluieren.

Danke für die Einschätzung!

Clear skies & ein schönes Adventswochenende.
Micha
 
Wo in Deutschland außer in den Alpen gibt es denn gute Bedingungen? Wie sieht es im Schwarzwald oder im Harz oder Erzgebirge, etc. aus?

Nebenbemerkung: Das Havelland ist raus, es ist von Straßenbau gefährdet. Da wird gerade die A14 durch gelegt, eine Autobahn, die kaum jemand braucht und die viel Land (bestes Agrarland) vernichtet. Hauptsache Infrastruktur schaffen, egal ob sinnvoll oder nicht. Platz und Geld haben wir in Deutschland ja genug...
Claus
 
Nutzt du selbst einen der genannten Anbieter (Pixelskies, E-Eye, Trevinca) oder einen anderen?

Ich bin bei Trevinca. Durch die Lage etwas weniger klare Nächte als die südspanischen Anbieter, dafür aber eine ganze Ecke günstiger.

Wie würdest du den realen Zugewinn an nutzbaren Nächten im Durchschnitt und im Vergleich zu einem guten Standort in Mitteleuropa (z.B. einen guten Standort in Deutschland (ländlich, halbwegs dunkel, aber typisches Wetter) mit einem etablierten Remote-Standort in Spanien einschätzen?

Ich werde es die Tage mal zusammen zählen. Aber denke über 300 Stunden sind auf jeden Fall zusammen gekommen dieses Jahr. Davon war ich wegen einem nötigen Austausch des Motorfokus im Januar/Februar mit recht vielen klaren Nächten sogar nicht aktiv. Ich führe aber auch kein Buch und nutze bei weiten nicht jede mögliche Nacht von Anfang bis Ende.

Vergleichbarkeit mit Deutschland fehlt mir hier. Für mich der Vorteil/Argument für Hosting, dass es sich perfekt in meinen Alltag, dank eines hohen Grads an Automatisierung, einfügt. Ehrlich gesagt, erwische ich mich manchmal später Abends, ohne dass ich wusste das dass Setup schon wieder aktiv ist oder umgedreht, dass ich nicht wusste das es klar wurde und ein paar Stunden verloren habe.

Welche laufenden Kosten sind aus deiner Sicht realistisch (für ein Setup in der Größenordnung ~90 mm Apo)?

Schwer abzuschätzen, da auch von den restlichen Komponenten abhängig. Ich habe wegen einer GM3000, einem TOA und FF Kamera einen höheren Versicherungsanteil und zahle daher knapp 200€/Monat. Mit einem kleineren Setup, wären das wahrscheinlich um 150€ möglich (in Trevinca). Die Anbieter in Südspanien würden, bei meinem Setup, um die 450-500€/Monat kosten.

Wie erlebst du das Thema Wartung und Support bei einem Hoster konkret – z. B. bei kleineren Problemen, Justage, Kabeln, Hardwaretausch?

Tatsächlich soweit gut, aber ich hab da ehrlich gesagt wenig bis nichts. Die Sachen die in der Vergangenheit mal gemacht werden mussten, wurden super erledigt. Man sollte aber in jedem Falle ein funktionierendes Setup mitbringen und versuchen sich vor ständiger Update- und Optimierungsmanie, egal ob Hardware aber insbesondere Software, hüten. Wenn’s läuft, laufen lassen. Bei mir ist auch die Struktur drum herum sehr simpel gehalten. Schaltbare Steckdose, IP Kamera zur Überwachung, Relay für den Remote-Switch der Montierung, Ethernet Switch, kleiner PC. Einige Kollegen sind da deutlich umfangreicher unterwegs, mit einem Rechner, der einen zweiten Rechner steuert, etc.

Grüße,
Alex
 
Ich bedanke mich recht herzlich bei euch allen für die rege Teilnahme und eure wertvollen Beiträge. Vor allem bei dir Alex (@astro_alex80 ) für deine detaillierte Antwort, in der Du deine Erfahrungen und dein Wissen geschildert hast. Das ist für mich extrem wertvoll und hilf mit sehr zur Einordnung/ Abschätzung. Und bildet einen interessanten Ansatzpunkt für weitere Gedanken zum Thema. - Dankeschön.

Vergleichbarkeit mit Deutschland fehlt mir hier. Für mich der Vorteil/Argument für Hosting, dass es sich perfekt in meinen Alltag, dank eines hohen Grads an Automatisierung, einfügt
Bei mir ist auch die Struktur drum herum sehr simpel gehalten. Schaltbare Steckdose, IP Kamera zur Überwachung, Relay für den Remote-Switch der Montierung, Ethernet Switch, kleiner PC. Einige Kollegen sind da deutlich umfangreicher unterwegs, mit einem Rechner, der einen zweiten Rechner steuert, etc.
Da finde ich mich bei beiden Aussagen von dir absolut wieder!


Wo in Deutschland außer in den Alpen gibt es denn gute Bedingungen? Wie sieht es im Schwarzwald oder im Harz oder Erzgebirge, etc. aus?
Nach meiner kurzen Recherche:
Mittelgebirge wie Schwarzwald, Harz oder Erzgebirge haben zwar punktuell Vorteile (Höhe, etwas bessere Transparenz), leiden aber stark unter Bewölkung, Nebel, hoher Feuchte und wechselhaftem Wetter.

Relativ gesehen zählen wohl nach einigen Angaben/ (Astro-)Wetterdaten noch zu den besseren Regionen:
  • östliches Brandenburg / Mecklenburg
  • Rhön
  • Oberpfalz / Bayerischer Wald (abseits der Zentren)
Aber selbst dort liegt der reale "Ertrag" wohl noch (z.t. weit) unter Südeuropa (z. B. Spanien). Das stimmt schon Claus.


Ich werde mal etwas (weiter) recherchieren und komme zur gegebener Stunde nochmal mit (mehr) Detailfragen. ;)

Beste Grüße und genießt die (Vor-)Weihnachtszeit.
Micha
 
Nochmal etwas zur persönlichen Erreichbarkeit der spanischen Anbieter.

Der beste Kompromiss zwischen Entfernung/Erreichbarkeit und guten Bedingungen ist schlichtweg Spanien. (...)

Dort gibt es Anbieter, Pixelskies, E-Eye, Trevinca (Nordspanien), um nur mal drei zu nennen. (...) Ich bin bei Trevinca. Durch die Lage etwas weniger klare Nächte als die südspanischen Anbieter, dafür aber eine ganze Ecke günstiger.

Von Frankfurt a.M. bis nach Trevinca (ES-32360 A Veiga) sind es mit dem Auto auf den Kopf genau 2000 km (ca. 18,5 h). Von anderen Orten in DE entsprechend etwas weiter oder etwas kürzer. Das ist eine richtige Ochsentour. Und eine Strecke kostet ca. 250 bis 300 Euro Sprit und Maut. Die meisten Autobahnen in Frankreich und Spanien sind nämlich mautpflichtlich.

Trevinca in Nordwest-Spanien hat aber den Vorteil, dass man einen persönlichen Vor-Ort-Besuch dort mit einem Urlaub verbinden kann.

Die beiden anderen Anbieter sind im südlichen Zentralspanien. Das ist eine trostlose wüstenartige Gegend. Dort wird es im Sommer über 40 Grad heiß, es gibt fast nur Steine und Sand, kaum Pflanzen, maximal ein paar halb-verdörrte Büsche. Die meisten jungen Spanier ziehen von dort weg. Außer Astronomie kann man da wirklich kaum was machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu zweit lässt sich die Strecke nach A Veiga mit einer Zwischenübernachtung in der Nähe der franz-span. Grenze gut fahren.

Alternative, dass habe ich jetzt schon zwei Mal so gemacht, aber auch dank des Vorteils von Direktflügen und Meilen, Flug nach Porto und von da aus knapp 3h Autofahrt. War dann immer gegen 15:30-16:00 Uhr da und konnte den Nachmittag direkt nutzen.
 
Wirklich eine Ochsentour...

Trevinca in Nordwest-Spanien hat aber den Vorteil, dass man einen persönlichen Vor-Ort-Besuch dort mit einem Urlaub verbinden kann.
Das habe ich mir auch so vorgestellt, dass ich das verbinden würde.
(Sommer ist eh nicht so meins... :LOL: _affeaugen: )

Da ich im Norden bei Hamburg lebe, hatte ich zwischenzeitlich auch mal an die gegensätzliche Richtung (gen Norden) gedacht, aber da noch nicht recherchiert. Vermutlich u.a. nochmal teurer..., aber würde meinem Klima eher entgegenkommen. Und bei zu arger Kälte leidet das Equipment doch schon sehr... Ich hab schon Leute gesehen, die bei -20°C und weniger mit der Hultafors auf ein Ende der Gegengewichtsstange ihrer Montierung kloppen, weil festgefroren.

Zu zweit lässt sich die Strecke nach A Veiga mit einer Zwischenübernachtung in der Nähe der franz-span. Grenze gut fahren.

Alternative, dass habe ich jetzt schon zwei Mal so gemacht, aber auch dank des Vorteils von Direktflügen und Meilen, Flug nach Porto und von da aus knapp 3h Autofahrt. War dann immer gegen 15:30-16:00 Uhr da und konnte den Nachmittag direkt nutzen.

Sehr hilfreich. Danke euch beiden, Heinrich und Alex.

Beste Grüße
Micha
 
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