Carl Zeiss Jena Asiolator 63/420

Hydrazine

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Der Carl Zeiss Jena Asiolator ‒ ein Teleskop, was es so nur nach Sonderanfertigung :) gab. In Süddeutschland mit Zeiss 63/420 Optiken aus CZJ Asiola-Spektiven handgefertigt, gibt es meines Wissens nach eine Handvoll Asiolatoren.

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Meine Ausführung ist der eher robustere Typ, basierend auf der 63/420 Optik, in Teilen eines Telementor-Tubus' eingebaut. Die Ausführung ist rustikal-stabil und dabei immer noch handlich, passt in den Rucksack und sehr entspannt auf Carbon-Fotostative.

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An dem 2" Okularauszug war ein Zeiss (West) Zenitprisma, das über T2 mit 1.25" und 2" Okularen genutzt werden kann. Weil ich mit meinen Okularen >30mm damit nicht mehr in den Fokus kam, ist es jetzt ein schnöder 2" WO Zenitspiegel geworden.

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Und wie ist die Optik?

Top!

Am originalen Telementor nutze ich gern & nur 1.25" und 0.965" (Takahashi) Okulare für Planeten und Doppelsterne. Den Asiolator nutze ich bei f/6.6 auch mit dem ganzen 2" Spektrum, bis zum TMB 40mm und 100° XWA 20mm.

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Bin gespannt, welche Asiolatoren hier noch auftauchen.
 
Aber Urs, sehe ich da nicht den Tubus eines Beroflex? Dann ist Deins doch ein ASIOBEROLATOR?
Christopher
 
Da hast Du im Prinzip recht - getauft hatte ich ihn aber ASIOVATOR (mit "V" wie Banane.).

Und das kam daher, dass ich von Harald Richter zuerst einen TELEMINOR im Schraubtubus zum Reisen bekommen habe ...

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... den ich TELEVIATOR (vom lateinischen Viator = Reisender) genannt hatte. Und dann erst kam der ASIOVATOR, der aber - technisch betrachtet - tatsächlich ein ASIOBEROLATOR ist.

Oder ein BERASIOR.

Das Ganze erinnert mich an die alten Englischen Hybrid-Motorräder. Der Klassiker ist die TRITON, ein Triumph Motor im Norton Featherbed-Rahmen. Der Freund, der meine eigene Möhre gebaut hat (straight TRIUMPH: Speed Twin Eigenbau*), hat vor einem halben Leben mal einen NORBSA auf die Räder gestellt: Ein 850er Norton-Commando Motor im BSA A10-Rahmen. Mit selbstgebautem Öltank ... ein Traum.

Schöne Grüße,
Urs




























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Also die Abbildung war schon fein, ok, damals war ich aber auch noch ned sooo verwöhnt wie heut ... ;)

Der Helikalauszug war einer von Borg, ok, auch damals ned billig, aber ned wie heute.
Mit dem dementsprechenden Adapter dann halt für Kamera oder 1,25" Klemhülse.

Gruß Tom
 
...

Bin gespannt, welche Asiolatoren hier noch auftauchen.
Kein Asiolator, aber ein Hansiola ;) entstanden aus einem entkernten Hanimex 8/500 und dem Asiola-Objektiv. Ich wollte unbedingt einen grau-weißen Tubus. Das ursprüngliche Hanimex war optisch ganz und gar nicht auf Augenhöhe mit einer klassischen Wundertüte (Beroflex), daher hatte ich beim Entkernen (das Frontobjektiv musste ich zertrümmern...) auch keine Bedenken. Dazu noch sehr stabile Tubusschellen, die Baader-Zeiss-Ringschwalbe, der Baader-Zenitspiegel und die 1,25" QuickLock-Klemme.
Und nun ist es ein Topp Grab'n'Go, das Zeiss-Jena-Objektiv ist einfach klasse...

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Viele Grüße Kay
 
Hi,
ich habe vor langer Zeit auf dem ATT mal einen Zeiss Linsensatz bei Baader gefunden, der tatsächlich wohl auch so eine Optik ist, 63/420. Ich hatte Wolfgang Busch wegen des Objektivs gefragt, ob er es kennt und den Abstand der Linsen kennt. Er hat sie wegen praktisch identischer Radien mit Öl gefügt. Ich habe mir damit ein kleines Teleskop gebaut.

Frage: sind die Optiken bei euch auch gefügt oder mit Abstandsplättchen und Luftspalt?

Gruß Michael
 
Gut. Habe mit dem 3-6mm Nagler beobachtet, ab 5mm wird es langsam dunkel. Aber bis ca. 100x kann man noch bei hellen Objekten gut gucken.
 
Hallo,
ist ja interessant, daß es solche Bastelfernrohre mit dem Asiola-Objektiv offenbar recht zahlreich gibt. Ich dachte schon, daß ich der Einzige bin, der so was mal gebaut hat. Mein Fernrohr nutze ich mit einem Dachkantprisma und Feldstecherobjektiven für terrestrische Beobachtungen, oder horizontnahe Sachen, wie schmale Mondsichel oder Merkur. Der Tubus ist vom bekannten Chinarefraktor Skylux 70/700, den Fokussierer habe ich aus einem alten Teleobjektiv gebastelt. Am Fernrohr ist fest eine kleine Montierung befestigt. Es ist mit zugehörigem Koffer leicht zu transportieren, da bin ich schnell an einem etwa 400 Meter entfernten Beobachtungsplatz mit freier Horizontsicht. Höhere Vergrößerungen mit gewöhnlichen Zenitprisma gehen zwar auch, aber dafür habe ich leistungsfähigere Fernrohre.Asiol.JPG
C.S. Frank
 
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