Welche sind die kleinsten Teleskope mit denen ihr Jupiters GRF beobachten konntet?

SuperMario

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In den letzten Wochen habe ich Jupiter ausgiebig mit verschiedenen Teleskopen beobachtet. Mit meinem Svbony 102 ED und dem Skywatcher 90/910-mm-Achromaten konnte ich den Großen Roten Fleck problemlos sehen. Aus Neugierde habe ich auch meinen kleinen 70/700-mm-Achromaten ausprobiert und überraschenderweise konnte ich den GRF auch damit beobachten, bei Vergrößerungen von 116x (6 mm Okular) bis 175x (4 mm Okular). Mich würde interessieren, welche sind die kleinsten Teleskope mit denen ihr Jupiters GRF beobachten konntet und bei welcher Vergrößerung? (Ob Refraktor oder Spiegelteleskop, spielt keine Rolle.)
 
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Ich habe letzte Woche meinen bisher nur fotografisch genutzten TS Photoline 72/432 FPL53 APO visuell am Jupiter genutzt.
Mit dem 6.7mm ES 82° Okular konnte ich locker den GRF beobachten. Das waren rund 64x Vergrößerung.
 
Gestern Abend ist er mir tatsächlich beim Betrachten durch meinen Pentax 75 SDHF mit XW 5mm (100x) und XW 7mm (71x) aufgefallen.
Allerdings war die Sicht nicht berauschend, hier bei mir am Rand von Hamburg zogen immer wieder Schleier und auch Wolken über den Himmel. Entsprechend brachten kürzere Brennweiten leider gar keine Verbesserung.

Da ich nur so ein Terrassen-Hopper bin, der nicht stundenlang mit dem Auge über dem Okular hängt, habe ich den GRF bestimmt schon oft verpasst.
 
Guten Morgen in die Runde,

ich habe den GRF in letzter Zeit einige Male mit dem Telementor 63/840 beobachtet, das ging bei 105x ziemlich gut. Ein Semi-APO Filter von Baader hat den Kontrast nochmal deutlich verbessert. Vor ein paar Tagen konnte ich den GRF sogar ganz am Rand sehen, ohne dass ich vorher nachgesehen hatte. Scheinbar stimmt es wirklich, dass die Übung beim Beobachten einen ziemlich großen Einfluss hat auf das, was man sieht. :)
Und zumindest ich muss mich auch erst wieder „reingucken“, wenn ich Jupiter eine Weile nicht beobachtet habe. Nachdem ich ihn in den letzten Wochen ein paar Mal angesehen habe, ist meine Detailwahrnehmung wieder deutlich größer geworden.

Freundliche Grüße,
Felix
 
Mit einem 60/1000 Achromaten, später auch noch mit einem 80/600 APM/LOMO Super APO.
LG
 
Hallo, der GRF hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte enorm verändert es kommt daher auch darauf an wie er zum Zeitpunkt der Beobachtung aussah, wenn man ihn zur Beurteilung einer Optik heranziehen will.
Er war schon mal viel größer, länglicher und vor allem blasser. Aktuell eher kleiner, rundlich und farbiger.
CS Mike
 
Hallo

Hallo, der GRF hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte enorm verändert es kommt daher auch darauf an wie er zum Zeitpunkt der Beobachtung aussah,
Genau so ist es.
Ich habe den GRF auf Jupiter in den 1980-Jahren mit meinen Bastelfernrohr (Optikbausatz von CZ Jena)
Refraktor 50/540mm mit 10mm + sicher mit dem 6mm Okular immer beobachten können.

CS Dieter
 
Hallo,

Mein kleinstes verwendende Teleskop war ein 80/910mm Refraktor. Eine Skizze von einer Jupiterbeobachtung vom 13. Juli 1995:


1995-07-13-Jupiter.jpg


Meine Aufzeichnungen zu dieser Beobachtung:

Beobachtung mit Refraktor, ∅ 80mm, ƒ 11,4, Vergrößerung 136x:

Ich konnte den Schatten von Io sehen. Der Schatten ist tiefschwarz und steht wie ausgestochen im nördlichen Äquatorband.
Das Ende vom Schattendurchgang konnte ich wegen Wolken nicht sehen.
Das zweite sehr auffällige Objekt ist der GRF. Der Wirbel war von vielfältigen Wolkenwirbeln umgeben und war sehr gut zu sehen.

Viele Grüße
Gerd
 
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Hallo ,
mein kleinstes Teleskop war ein 60/700 Achromat (vom Quelle-Versand) anno 1986 .
Aber nur einmal , im Taunus bei sehr gutem Wetter/seeing.
In der Frankfurter Vorstadt ging es nicht , zuviel Luftturbulenz von den Hausdächern

Später dann aufgerüstet auf einen 80/1200 Refraktor (der legendäre Tasco 10k) ) damit ging es regelmässig gut , auch vom Balkon in Frankfurt
So ein 80/1200 kostete damals (im Jahr 1992) übrigens ca 1450 DM (mit wackeliger Montierung allerdings, wobei die Montierung so auf EQ3 alter Version Niveau war, aber nicht wie die moderne EQ3-2).


Gruss
Markus
 
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Im Selbstbau Refraktor mit Zeiss Jena Bastel Optik 50/540 mit Turmon Prismensatz und 10 mm Okular. 54 fache Vergrößerung. Geht immer. Viele Grüße Frank
 

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Hallo, das war mit meinem ersten selbstgeschliffenen Spiegel mit knapp 8cm Durchmesser auf einer "Flori" Eigenbaumontierung nach Plänen von Anton Stauss.
Alles noch recht primitiv, der Okularstutzen war nur eine verschiebare Hülse, Okular von einem Mikroskop und der Sucher war eigentlich ein Epidiaskop, aber damit konnte ich den GRF sehen und auf Mars die große Syrte.

CS Mike20260315_122302.jpg
 
Moin.

Vor ein paar Tagen habe ich ihn gerade erst mit meinem 60/360mm Apo bei 120x gut beobachten können. Ich bilde mir sogar ein, dass ich die feine helle Linie zwischen dem SEB und dem Fleck gesehen habe. Aber das kann Einbildung gewesen sein. Und weil das Seeing so gut war, habe ich nur kurz beobachtet und dann den 5“ Apo aufgebaut.

Bis dann:
Marcus
 
Hallo

In den anfangs 80er mit meinem Tasco Refraktor 9TE ...60mm mal 700mm, war Jupiter je immer an der reihe. GRF...mmmm

Manfred
 
Hallo,

ich hab den GRF bisher mit einem Vixen 80L, dem 72er Skywatcher sowie mit dem Telementor 63/840 recht gut beobachten können. Außer natürlich guten Seeing empfinde ich speziell bei kleinerer Öffnung einen Grünfilter als sehr hilfreich, er verstärkt die roten Strukturen des GRF deutlich, find ihn hierbei besser als den Baader Kontrast Booster.

Michael
 
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