froschi
Aktives Mitglied
Guten Abend liebe Forumsmitglieder,
ich bin immer noch so von den Socken, dass ich es direkt mit euch teilen möchte. Wer jetzt hier spezielle Spezialobjekte erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Es gab „nur“ den Jupiter. Aber der hat mich gerade wirklich geplättet. Nachdem es heute Morgen hier eine fürchterliche Nebelsuppe gab, am letzten Urlaubstag, dachte ich schon, es wird noch dauern mit meinem First Light beim 10“ GSO Dobson. Um so aufgeregter wurde ich, als es heute Nachmittag aufklarte und der Wetterbericht einen halbwegs klaren Himmel prognostizierte. So traf es sich, dass meine Stieftochter in spe uns heute Abend zu einer Kartoffelsuppe eingeladen hatte. Ich habe also in weiser Voraussicht das Teleskop in den Kofferraum gepackt und konnte meine Dame auf dem Nachhauseweg überzeugen, doch ein paar Minuten in der doch kälteren Abendluft mit mir im Dunkeln zu verbringen. Sie willigte ein, Liebe und so. Der Platz war jetzt eher so nicht das, was man sich sonst wünschen würde, aber in der Not und den aufziehenden Wolken, nimmt man was man kriegen kann. Industriegebiet, relativ dunkel. Für Jupiter absolut ausreichend. Und mit prächtigem Blick auf den Fernsehturm, so konnte ich auch gleich den Winkelsucher einstellen. Dann ging es fix. Frau am frieren, Kerl im Astro-Fieber. Rockerbox hingestellt, den Dobson eingehängt und erstmal gewundert, warum ich nix sehe. Aha, die Verlängerung brauchte mit dem 25 Super Plössl, das Beilagenokular, nicht. Hui, da war die Antenne. Und die oberste rote Positionsleuchte. Sucher ließ sich wunderbar einstellen und ich habe mich direkt beglückwünscht, den geradsichtigen gegen den Winkelsucher ausgetauscht zu haben, bei der Bestellung. Mein Nacken war auch der Meinung. Dann hochgeschwenkt und den Planeten im Sucher gehabt. Und dann kam der Blick ins Okular. Kurz nachfokussiert und mir stand der Mund offen! Da stand er! Wie rausgestanzt, die vier Monde wunderschön aufgereiht, einer links vom Scheibchen, drei rechts. Und wenn das Kosmos Himmelsjahr keinen Unsinn druckt, standen von links aus gesehen Ganymed, Io, Europa und Kallisto in der Reihenfolge. Was mich aber am meisten verzückt hat, waren die zwei super gut zu sehenden Staubbänder. Damals mit meinem 8“ hatte ich sie nie wirklich gesehen. Dann durfte natürlich auch die frierende Frau ans Okular und auch sie war fasziniert. Um sie nicht weiter zu strapazieren, packten wir dann schnell zusammen ein.
Fazit des Spechtel-Quickies: Mehr! Mehr Zeit, mehr Objekte, mehr Okukare. Leider habe ich momentan nur das 25mm SP, somit nur 50x Vergrößerung, aber da wird noch mehr kommen. Leider war es halt nicht nur kalt und auch wirklich ungeplant und nicht wirklich organisiert, aber für mich ein Moment, der einfach nur herrlich war. Die 10“ waren eine gute Entscheidung. Den Dobson hatte ich zuhause im Wohnzimmer kollimiert, mit Cheshire und Laser, was ich auch gut hinbekommen habe, meiner Meinung nach. Habe am Jupiter defokussiert und das sah sehr symmetrisch aus. Und das Schönste, ein Jupiter, Quick and Dirty und das alte Fieber ist wieder da.
Vielen Dank fürs Lesen, auch wenn es kein klassischer Beobachtungsbericht ist, aber ich wollte einfach meine Begeisterung mit euch teilen.
CS und immer einen dunklen Himmel,
der Dino
ich bin immer noch so von den Socken, dass ich es direkt mit euch teilen möchte. Wer jetzt hier spezielle Spezialobjekte erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Es gab „nur“ den Jupiter. Aber der hat mich gerade wirklich geplättet. Nachdem es heute Morgen hier eine fürchterliche Nebelsuppe gab, am letzten Urlaubstag, dachte ich schon, es wird noch dauern mit meinem First Light beim 10“ GSO Dobson. Um so aufgeregter wurde ich, als es heute Nachmittag aufklarte und der Wetterbericht einen halbwegs klaren Himmel prognostizierte. So traf es sich, dass meine Stieftochter in spe uns heute Abend zu einer Kartoffelsuppe eingeladen hatte. Ich habe also in weiser Voraussicht das Teleskop in den Kofferraum gepackt und konnte meine Dame auf dem Nachhauseweg überzeugen, doch ein paar Minuten in der doch kälteren Abendluft mit mir im Dunkeln zu verbringen. Sie willigte ein, Liebe und so. Der Platz war jetzt eher so nicht das, was man sich sonst wünschen würde, aber in der Not und den aufziehenden Wolken, nimmt man was man kriegen kann. Industriegebiet, relativ dunkel. Für Jupiter absolut ausreichend. Und mit prächtigem Blick auf den Fernsehturm, so konnte ich auch gleich den Winkelsucher einstellen. Dann ging es fix. Frau am frieren, Kerl im Astro-Fieber. Rockerbox hingestellt, den Dobson eingehängt und erstmal gewundert, warum ich nix sehe. Aha, die Verlängerung brauchte mit dem 25 Super Plössl, das Beilagenokular, nicht. Hui, da war die Antenne. Und die oberste rote Positionsleuchte. Sucher ließ sich wunderbar einstellen und ich habe mich direkt beglückwünscht, den geradsichtigen gegen den Winkelsucher ausgetauscht zu haben, bei der Bestellung. Mein Nacken war auch der Meinung. Dann hochgeschwenkt und den Planeten im Sucher gehabt. Und dann kam der Blick ins Okular. Kurz nachfokussiert und mir stand der Mund offen! Da stand er! Wie rausgestanzt, die vier Monde wunderschön aufgereiht, einer links vom Scheibchen, drei rechts. Und wenn das Kosmos Himmelsjahr keinen Unsinn druckt, standen von links aus gesehen Ganymed, Io, Europa und Kallisto in der Reihenfolge. Was mich aber am meisten verzückt hat, waren die zwei super gut zu sehenden Staubbänder. Damals mit meinem 8“ hatte ich sie nie wirklich gesehen. Dann durfte natürlich auch die frierende Frau ans Okular und auch sie war fasziniert. Um sie nicht weiter zu strapazieren, packten wir dann schnell zusammen ein.
Fazit des Spechtel-Quickies: Mehr! Mehr Zeit, mehr Objekte, mehr Okukare. Leider habe ich momentan nur das 25mm SP, somit nur 50x Vergrößerung, aber da wird noch mehr kommen. Leider war es halt nicht nur kalt und auch wirklich ungeplant und nicht wirklich organisiert, aber für mich ein Moment, der einfach nur herrlich war. Die 10“ waren eine gute Entscheidung. Den Dobson hatte ich zuhause im Wohnzimmer kollimiert, mit Cheshire und Laser, was ich auch gut hinbekommen habe, meiner Meinung nach. Habe am Jupiter defokussiert und das sah sehr symmetrisch aus. Und das Schönste, ein Jupiter, Quick and Dirty und das alte Fieber ist wieder da.
Vielen Dank fürs Lesen, auch wenn es kein klassischer Beobachtungsbericht ist, aber ich wollte einfach meine Begeisterung mit euch teilen.
CS und immer einen dunklen Himmel,
der Dino