Explore Scientific ED APO 127 FCD-1

Hallo zusammen,



Ich hatte einige Zeit das 8" Cassegrain bis der SD Apo 100% performt nimmt der sich auch eine gute halbe Stunde Zeit je nach Temperaturunterschied, da steht das offene Cassegrain gar nicht mal so viel schlechter da. Vielleicht braucht es 10...15 Minuten länger größer ist der Unterschied nicht. Ich selber bin beim 125 SD Apo geblieben und habe das Cassegrain wieder verkauft weil der Apo weniger als die halber Brennweite hat und damit fast schon Weitfeld liefert. Klar nicht wie mit einem kurzen 500....600mm Brennweite Apo aber immer noch tauglich z.B. um im gemütlich im Fuhrmann offene Haufen mit viel Umgebung zu betrachten.

In den anderen Punkten stimme ich Horst definitiv zu.

Von der Farbkorrektur meint Sven Wienstein der das alte Meade FCD1 Tripplet besaß und auch auf den SD Apo umgestiegen ist daß der SD Apo besser korrigiert ist was das sekundäre Spektrum angeht.


Viele Grüße Felix
 
Hallo,
danke Felix und Horst. Was sagt ihr denn zu einem neuen Celestron C8 als Alternative zum klassischen Cassegrain ?
 
Hallo Gerd!
würdest Du denn eher für Mond und Planeten den ES 127 ED mit FCD-01 Glas oder eher einen 200 er Cassegrain von TS/Omegon
empfehlen ? Nur für visuelle Beobachtung. Preislich liegen die ja gleichauf.

Ich würde einen APO bevorzugen und tendiere wegen des kürzeren Auskühlens eher zu einem guten SD Doublet und nicht zum ED Triplet.
Auch mein Favorit wäre der TS SD 125.
Der ES 127 mit FCD1 ist schon etwas in die Jahre gekommen und es gibt da unterschiedliche Berichte bezüglich Fertigungsqualität nun Farbkorrektur. Einige sind sehr zufrieden, anderer weniger. Offenbar gibt es da eine größere Serienstreuung.

Zum TS SD125 habe ich durchweg nur gutes gehört.
Es gibt dafür auch ein LSA Diagramm das eine eindeutige Aussage zur Farbkorrektur ermöglicht. Das sekundäre Spektrum der verwendeten Glaspaarung H-LAK7/ FPL53 ist mit rund f/ 13000 sehr klein.
Man weiß hier also ganz genau was man bekommt.
Bei vielen anderen APOs kennt man nur das ED oder SD Glas und nicht das Partnerglas und damit auch nicht das sekundäre Spektrum der Glaspaarung.

Man kann daher nur vermuten und annehmen das die Optik mit SD Glass besser als die vergleichbare mit ED Glas ist aber wirklich sicher kann man das allein anhand des SD oder ED Glases nicht sagen da das alles entscheidende sekundäre Spektrum der Glaspaarung wie der Name es ja auch schon sagt von der Paarung also auch vom Partnerglas abhängig ist.

Leider ist beim SW Evostar 120EDX ja auch nur das SD Glas bekannt.
Das Partnerglas soll von Schott kommen aber es wird nicht benannt.
Es wären Lanthangläser möglich aber auch zb. das preisgünstige BAK4.
Aufgrund des sehr günstigen Preises würde ich eher auf das BAK4 tippen.
Damit würde dieses Doublet bezüglich Farbkorrektur nicht ganz an den TS SD125 rankommen.
Dafür ist es dann aber auch deutlich günstiger.
Preis/ Leistung sind bei der neuen SW EDX Serie in jedem Fall ausgezeichnet.

Wenn du also besonders auf den Preis achten willst dann nimm den SW SD120 EDX.
Wenn du etwas mehr ausgeben kannst dann nimm den TS SD125 da weißt du ganz genau was du bekommst und der hat auch durchweg gute Erfahrungsberichte.

Die klassischen Cassegrain von GSO sind bis 200mm Öffnung nicht besonders gut konstruiert.
Die erste Version hatte wegen falsch ausgelegtem Blendensystem real deutlich unter 200mm Öffnung.
Das wurde wohl nun weitestgehend behoben aber der HS hat trotzdem nur 198mm verspiegelten Durchmesser.
Das System ist mit F12 universell ausgelegt und nicht speziell auf Planeten getrimmt.
Die Obstruktion ist daher schon recht hoch.
Das Licht muss bei einem Cassegrain System ganze 3 mal durch den Tubus.
Einmal hin zum HS dann vom HS zum Sekundärspiegel und dann noch mal vom Sekundärspiegel zum Fokus.
Entsprechend stärker macht sich hier Tubusseeing bemerkbar.
Beim Refraktor muss das Licht den Tubus nur einmal durchlaufen.

Bezüglich effektivem Kontrastdurchmesser liegt der Cassegrain in etwa auf dem Level der hier diskutierten APOs.
Bei am Planeten wichtigen schwachen Kontrasten werden beide also in etwa das gleiche zeigen.
Ich würde aber den APO bevorzugen, erst recht wenn Beide in etwa das gleiche kosten.

Das ist aber natürlich auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Bei größerer Öffnung wo dann ein APO der vergleichbares am Planeten zeigt weder bezahl noch mobil händelbar ist finde auch ich dann den Cassegrain interessanter.
Aber da muss man dann auch erst mal das Seeing haben um so große Öffnungen ausreizen zu können.
Ich denke unter durchschnittlichen Bedingungen ist man mit dem TS SD 125 sehr gut für Planeten aufgestellt.

Grüße Gerd
 
Was sagt ihr denn zu einem neuen Celestron C8 als Alternative zum klassischen Cassegrain ?

Hallo Michael

Theoretisch sollte ja ein ein ~200mm SCT mit einem ~130mm Apo vergleichbar sein (~ D minus D-Obstruktion), die Probleme kommen beim SCT mit der Praxis.
Ich habe früher lange Zeit ausschließlich mit einem C8 beobachtet, auch viel Planeten.
Bei guter thermischer Behandlung des SCT (Tubusisolierung hat bei mir letztlich mehr geholfen als stundenlanges Akklimatisieren), wenn ich das mit den 5 Zoll Apos von Kollegen, durch die ich schon Planeten beobachtet habe vergleiche, dann hat meiner Meinung nach der Apo an den hellen Planeten trotzdem die Nase einen Hauch vorne beim Kontrast.

Ich würde dir das SCT nur empfehlen, wenn es dein einziges Teleskop ist, und du auch die Öffnung für lichtschwache Ziele brauchst (mit Reducer). Und falls du Planeten auch filmen willst, über lucky imaging spielt das SCT seinen Auflösungsvorteil aus, bei visuell wird es ohnehin zu 99% nicht besser als 1 Bogensekunde gehen.

Clear skies
Martin
 
Hallo Martin,
danke für die Infos. Allerdings wollte ich mehr den Mond beobachten. Klar , evtl. auch Planeten.
Ich beobachte ja schon seit Mitte der 80er Jahre , leider sind hier vor Ort die Sichtbedingungen immer schlechter geworden.
Wohne Nähe Göttingen in einer Kleinstadt. Also meinst Du ein 127er ED Refraktor ist auch schneller einsatzbereit als ein SCT
oder ein 200er Cassegrain? auch justierstabiler?
Gruß
Michael
 
Dazu fehlen mir leider die Vergleiche.
Speziell diese klasssichen offenen Cassegrains kenne ich von den Parametern überhaupt nicht.
Mir fehlt beim Mond auch Detailkenntnis/Vergleich bei hohen Vergrößerungen, bin nicht so der Kraterzähler, den Mond beobachte ich wenn dann eher formatfüllend, und da reicht jede Scherbe.

Zur Einsatzbereitschaft: Ein SCT braucht "nackt" recht lange zum Akklimatisieren, aber auch da hilft die angesprochene Tubusisolierung, da wird es quasi zum Grab&Go.
 
Hallo Gerd,
was würdest Du denn zu den kleineren TS ED Modellen sagen? z.B. den AP 110/770 oder den AP 102/714 ?Da spart man doch mehrere
hundert Euro im Vergleich zum TS 125 Apo.
Gruß
Michael
 
Ich bin zwar nicht Gerd, habe aber sowohl den TS 125/975 SD als auch den TS 102/714 SD rein visuell im Einsatz.
In Sachen Qualität tun sich die Teleskope nichts, allerdings merkt man schon die kleinere Öffnung hinsichtlich Auflösung.

In wiefern Dir die Auflösung eines 4" SD- Apo genügt, kannst nur Du entscheiden.

Auf der anderen Seite ist der 4-Zöller schon deutlich handlicher und kommt bei mir dadurch häufiger zum Einsatz.

Gruß Horst
 
Hallo Gerd,
was würdest Du denn zu den kleineren TS ED Modellen sagen? z.B. den AP 110/770 oder den AP 102/714 ?Da spart man doch mehrere
hundert Euro im Vergleich zum TS 125 Apo.

Achtung hier muss man zwischen den EDs ( FPL51 oder Ähnliches) und SDs ( FPL53 oder Ähnliches ) unterscheiden.
Wenn du dich auf die beiden EDs also die FPL51 Modelle beziehst dann können diese nicht mit einem SD wie dem SD 125 oder den SD102 den Horst erwähnte mithalten.
Wenn du ein besonders gutes Peis/ Leistungsverhältnis suchst und dir der SD125 zu teuer ist würde ich dir die SW EDX Doublets mit FPL53 also SD Glas empfehlen.
Diese SDs liegen Preislich ähnlich wie die einfachen EDs mit FPL51 von TS die du nennst.


Also warum sich mit einem einfachen ED begnügen, wenn man für das gleiche Geld einen SD bekommt.
Wie schon erwähnt vermute ich das die SW Evostar EDX kein Lanthanglas sondern das einfache BAK4 als Partnerglas verwenden.
Sie liegen daher bezüglich Farbkorrektur vermutlich etwas unterhalb der SDs von TS mit Lanthanglas.
Aber sie sind trotzdem über den einfachen EDs einzuordnen.

Für welche Öffnung man sich letztlich entscheid ist neben dem Preis doch eher von Gewicht und händelbarkeit abhängig.
Wenn deine Montierung mit dem TS SD125 oder den SW Evostar 120EDX gut klarkommt und auch du selber mit Gewicht und Sperrigkeit fein bist dann würde ich in jedem Fall einen der Beiden nehmen.
Nur wenn deine Montierung diese Apos nicht mehr stabil trägt oder dir selber diese größeren APOs zu schwer und unhandlich sind würde ich den TS SD102 nehmen.
Der Evostar 120 EDX zum ähnlichen Preis wird dir in jedem Fall mehr zeigen als der TS SD102.
Der Preis kann hier also nicht ausschlaggebend sein denn der ist hier ja nahezu der Gleiche.
Es muss daher schon andere gute Gründe geben doch auf den kleineren SD 102 zu setzen.
Das kann neben Gewicht und Sperrigkeit auch die Farbkorrektur sein.
Der TS SD 102 dürfte noch etwas farbreiner als der Evostar 120EDX sein.
Aber das muss natürlich jeder selbst für sich abwägen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Moinsen,

ich kann auch den TS 125 SD empfehlen.

Komme eigentlich aus der Tak/TMB Ecke, habe also Vergleiche zu höherpreisigen Apo's.

Das Teil ist nicht übermäßig schwer, gut verarbeitet, benötigt keine so lange Auskühlzeit und performt am Himmel schon sehr gut.
Ich denke TS hat da wirklich einen sehr guten 5 Zöller auf den Markt gebracht der auch gegen deutlich höherpreisige Kollegen nicht signifikant abfällt.

Wer jetzt also nicht der absolute Purist ist...insgesamt ein wirklich gutes Teleskop.

Andreas
 
Danke Gerd und Andreas! Werde mit wohl den 100er SW Evostar holen. Glaube der 120er ist schon zu schwer für die EQ5.
Ab Mai sollen die ja beim Herrn Kloss wieder lieferbar sein.
Gruß
Michael
 
Käme Gebrauchtkauf in Frage?

Die TS photoline SD-Apos finden sich immer mal wieder in den Angeboten wie hier:

'SD-APO, TS-Photoline 102/f7' SD-APO, TS-Photoline 102/f7

Gruß Horst
 
Hallo,

zum ES127 mit FCD-01 hatte ich vor einiger Zeit schon mal was geschrieben:

Hallo,

zum ES127 Triplett mal ein paar Zeilen aus eigener Erfahrung bei ausschließlich visueller Beobachtung.
Ich habe neben einigen anderen Instrumenten einen ES127 mit Carbontubus aus der ersten Serie, also mit dem vermeintlich "schlechteren" Glas.
Die Aussage, dass der ES127 ein "Trümmer" ist, kann ich nicht nachvollziehen.
Für mich ist der ES127 ein sehr handliches Instrument, als "Trümmer" würde ich da eher mein C11 EHD bezeichnen.
Aber gut, das ist halt ein ziemlich subjektive Sichtweise, das mag jeder anders empfinden.
Meine SP-DX (auf dem großen Meade-Stativ) trägt den ES127 locker, meine AZ-EQ6 (auf dem Berlebach Planet) erscheint für das Teil schon überdimensioniert.
Ich hatte vor dem ES127 einen Takahashi FS128 und habe erst mal beide intensiv verglichen, um mich zu entscheiden, welcher bleibt.
Zur Handlichkeit:
Der ES127 ist deutlich handlichere Instrument, dazu trägt sicherlich auch der leichte Carbontubus bei. Die SP-DX ist mit dem FS128 schon hart an der Grenze, da erscheint die AZ-EQ6 angemessener.
Zur Optik:
Der ES127 war deutlich farbreiner als der Takahashi, bei harten Kontrastkanten am Mond war der ES127 deutlich überlegen.
Die Bänder des Jupiter hatten erkennbar mehr "Punch", der GRF stach deutlicher hervor.
Der letzte Rest an (minimalem) Farbfehler bei höchsten Vergrößerungen lässt sich durch den Einsatz des Baader 2" BBHS-Zenitprismas beseitigen, diese beiden Teile harmonieren perfekt miteinander.
Auskühlzeit war beim ES127 für mich kein Thema, ich konnte genau so schnell loslegen wie mit dem FS128.
Der Okularauszug des ES127 war jedoch gelinde gesagt eine Zumutung. Diesen habe ich durch einen FT3035 ersetzt.
Wenn man allerdings etwas im Netz stöbert, liest man (wie teilweise auch hier) von Erfahrungen, die mit der Optik des ES127 hart in's Gericht gehen..
Das lässt mich vermuten, dass es bezügl. der optischen Qualität des ES127 eine sehr breite Streuung gibt und man offenbar etwas Glück braucht, um ein optisch gutes Exemplar zu erwischen. Ich hatte wohl dieses Glück.

VG
Günter
 
Hallo Günther,

Wenn man allerdings etwas im Netz stöbert, liest man (wie teilweise auch hier) von Erfahrungen, die mit der Optik des ES127 hart in's Gericht gehen..
Das lässt mich vermuten, dass es bezügl. der optischen Qualität des ES127 eine sehr breite Streuung gibt und man offenbar etwas Glück braucht, um ein optisch gutes Exemplar zu erwischen. Ich hatte wohl dieses Glück.


Ja, diese Vermutung ist naheliegend die Berichte gehen zu weit auseinander als daß das nur Geschmackssache sein kann. Vielleicht sind oder waren da Triplett Objektive etwas anfälliger? Vom Nachfolger mit FCD100 gab es mal einen Bericht von einem Exemplar mit starker sphärischer Aberation da nützt auch die bessere Farbkorrektur nichts. Aber: auch diese Erfahrung liegt einige Jahre zurück evtl ist die Fertigung der Fassungen schlicht besser geworden und diese Probleme sind mittlerweile größtenteils im Griff.

Viele Grüße Feix
 
Wenn man allerdings etwas im Netz stöbert, liest man (wie teilweise auch hier) von Erfahrungen, die mit der Optik des ES127 hart in's Gericht gehen..
Das lässt mich vermuten, dass es bezügl. der optischen Qualität des ES127 eine sehr breite Streuung gibt und man offenbar etwas Glück braucht, um ein optisch gutes Exemplar zu erwischen. Ich hatte wohl dieses Glück.
Wie ich schon sagte.

Der ES 127 mit FCD1 ist schon etwas in die Jahre gekommen und es gibt da unterschiedliche Berichte bezüglich Fertigungsqualität nun Farbkorrektur. Einige sind sehr zufrieden, anderer weniger. Offenbar gibt es da eine größere Serienstreuung.

Der Carbontubus mag hochwertig sein aber das Objektiv insbesondere die Fassung und der OAZ sind es nicht gerade.
Und der Carbontubus kostet ja auch ordentlich Aufpreis.
Der klassische ES127 ist mittlerweile etwas angestaubt und der Carbontubus reißt das auch nicht mehr raus.
Der klassische ES 127 ist ja schon recht alt und er hatte seine Zeit.
Damals gab es kaum günstige Apos in der Öffnungsklasse.
Eigentlich war da nur noch der SW ED120 wobei man heute treffender SD 120 sagen sollte da er FPL53 nutzt.

Heute gibt es eine Fülle von Alternativen mit modernerer Mechanik und Design die auch hochwertiger gefertigt sind.
Sowohl recht farbreine Doublets mit moderner Paarung ( Lanthan) als auch einfache und damit Preisgünstige ED ( FPL51) Triplets.
Zb. die einfachen ED Triplets von Askar.


Oder die von TS


Vom alten ES127 weiß ich das seine Fassung sehr simpel konstruiert und mit großen Toleranzen gefertigt war. Die Linsen hatten reichlich Spiel.
Es war also Glückssache einen guten zu erwischen
Ob das nun anders ist weiß ich nicht.

Grüße Gerd
 
Wäre evtl. Ein Celestron C8 als Alternative
Nur für rein visuelle Beobachtung zu empfehlen oder brauchen die SCT auch lange Zeit zum auskühlen?
Gruß Michael
 
Hmmmm...Michael, langsam wird es 'kompliziert' ;) Mir ist noch nicht so ganz klar, wohin Deine Reise gehen soll...Zuerst sind es recht große Refraktoren, teils SD, teils ED...dann kommen zwischendurch mal Cassegrains und/oder MAK's in den Ring, nun sind wir bei SC's / C8 (für die Richtigkeit der Aufzählung kann ich nicht garantieren, aber es ging schon gut durcheinander). Vielleicht ist es an der Zeit, dass Du mal etwas konkreter über Deine geplante Anwendung schreibst. Was ich bislang nur extrahieren konnte ist, dass Du wahrscheinlich ehr in Richtung visuelle Beobachtung gehen möchtest.
Aber soll es denn dann bevorzugt Mond / Planeten, Sonne oder vielleicht mehr DeepSky und oder Widefield / Spacewalk sein?
Transportabel, wenn ja, wie weit, welches max. Gewicht, oder nicht transportabel? Gebraucht / neu? Finanzieller Rahmen? Vielleicht lassen sich dann Deine Vorschläge besser abgleichen...nur so meine Meinung.
Zum Thema C8 gibt es viele Beiträge hier im Forum, speziell auch zum Thema Auskühlen/Abkühlen und daraus resultierenden Einschränkungen beim Beobachten und viel auch zum Thema Obstruktion...das sind alles riesen Fässer, die man aufmachen kann...meist spiegeln sie aber individuelle Eindrücke wieder und lassen sich nicht unbedingt immer verallgemeinern. Und ebenso persönlich sind Deine eigenen Vorlieben und Deine persönliche Einschätzung...
Ich habe mir z.B. zum Wiedereinstieg im Herbst 22 ein C6 geholt, weil ich früher immer davon geträumt habe...so ein oranges C8 war mein unerreichbarer Traum als Schüler und Student. Im Nachhinein habe ich festgestellt, ich werde mit dem C6 nicht warm...meinen 80mm F6 Triplet Apo nutze ich unvergleichlich häufiger...ich werde mich vom C6 trennen und ggf. in einen entspannten Vixen FH Refraktor ab F10 (natürlich aus Japan) für Planeten und Mond investieren. Vielleicht aber auch in einen noch älteren Klassiker (Unitron oder so...).
Es hängt halt alles von den eigenen Vorlieben ab. Wie schon so oft zu lesen ist, das eierlegende Woll-Milch-Schaf gibt's nicht. Also, wohin soll Deine Reise gehen?

Viele Grüße Kay
 
Hallo Gerd,
hab gesehen das TS Wolfi aktuell den TS ED 102/714 mm günstig für knapp 630 Euro anbietet.
Wenn man nicht unbedingt einen 127er ED braucht, wäre das doch eine gute Alternative? Oder
sind da die Glassorten nicht so hochwertig?
Gruß
Michael
 
Hallo Michael,

der TS ED 102F7 ist sicherlich kein schlechtes Teleskop aber es ist halt ein einfacher ED mit FPL51.
Gäbe es die neue SW Evostar EDX Serie mit den sehr günstigen Preisen nicht würde ich sagen für den Preis kannst du beim TS ED102 nicht viel falsch machen.
Nun gibt es aber den neuen 100F7 EDX mit FPL53 fast zum gleichen Preis wie den TS ED 102 mit FPL51.


Die entscheidende Frage ist welches Partnerglas im SW steckt und das ist leider nicht bekannt. Wegen des günstigen Preisen denke ich das es kein Lanthan Glas ist. Ich vermute das es das preisgünstige BAK4 ist.
Aber selbst damit sollte der SW mit FPL 53 bei der Farbkorrektur besser abschneiden als der TS mit FPL51.
Leider habe ich bis jetzt noch keine Rezession zum neuen Evostar 100F7 EDX gefunden.
Zum 120er EDX findest du hier eine Rezession.


Optisch sieht das also laut dieser Rezession beim 120F7,5 recht gut aus.

Wenn im 100F7 die gleiche Glaskombination steckt sollte der sogar bei der Farbkorrektur noch etwas besser wie der 120er sein.

Ich bin selber gespannt auf einen Testbericht vom neuen SW 100F7 EDX.
Nach allem was ich bisher weiß würde ich aber den SW 100F7 EDX bei fast gleichem Preis gegenüber dem TS ED102F7 bevorzugen.

Grüße Gerd
 
Moin Michael, Du hast Deine PN´s deaktiviert - Absicht?

Nach dem was Du hier bei a.de so schreibst würde ich Dich als Klassik und Refraktor Fan einschätzen... also muss es ein klassischer Refi sein - klare Sache ;)

Vixen baut auch heute noch schöne Geräte, die hier und da auf dem Gebrauchtmarkt auftauchen... - wäre das nichts?

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinst Du den Vixen A 105 M II Refraktor? Ist ja nur ein FH Refraktor. Gibt es ja bei Bresser aktuell reduziert für 687 Euro.
Also fast zum gleichen Preis wie der ED Skywatcher 100 EDX !
 
Nein - ich meine die SD Serie - insbesondere den SD-115S. Klar etwas teurer als die SW Konkurrenz - dafür made in Japan und mit viel mehr klassischen Charm… bzgl. theoretischer optischer Leistungsfähigkeit und Vergleich überlasse Gerd das Feld ;)

Ich biete meinen ja auch gerade an - nicht weil er schlecht ist - im Gegenteil! Aber hab nen seltenen Zweilinser von AP erworben, den ich mehr nutzen will und so lange der Vixen da ist nehm ich immer den her - weil er mit dem Griff halt fix aufgesetzt ist und nahezu das Gleiche zeigt… :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
es gibt da ja noch das Teleskop von Tecnosky ED 102/1100 mm . Soll ja auch gut für Mond und Planeten sein.
Wäre das evtl. als Alternative zu empfehlen? Preislich bei 800 Euro.
Gruß
Michael
 
Der Tecnosky ED 102/1100 dürfte hinsichtlich der optischen Qualität und Farbkorrektur in etwa auf dem Niveau des TS SD 102/714 liegen, der aufgrund der kürzeren Länge handlicher und vorallem einfacher zu montieren ist.
Nimmt man die größere Länge in Kauf, bietet sich der nochmals farbreinere TS SD 102/1100 an....

Für Plantenbeobachtung bin ich aber wieder eher bei 5" und mehr...

Gruß Horst
 
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