Torijchi Point
Aktives Mitglied
Hallo an alle Astro-Freunde,
und speziell an die Schmidt - Cassegrain - Nutzer/Kenner
Nachdem ich ein für meine Verhältnisse gut gehendes Equipment für Brennweiten von 430 u 540mm habe, möchte ich auch mein C8 SCT soweit voranbringen, dass ich mit den Ergebnissen zufrieden bin. Es ist dies nämlich mein erstes "richtiges" Teleskop (gekauft 2020) und ich bin einfach Fan von Brennweiten über 1.000mm. Obschon ich weiß, dass dies die Anforderungen bei den Aufnahmen merklich erhöht...
Zum Thema:
-Die Technik rund um mein C8 besteht aus einer SW EQ6-R pro, dem Teleskop Celestron SC 203/2032 (leider NICHT EdgeHD) mit Celestron Autofokus, einem Starizona 0.7 Reducer, Filterschublade, Rotator und wahlweise Kamera mit 571c oder 294c Chip.
- Das Guiding erfolgt über ein Askar FMA 40/180 mit 200mm Brennweite und einer 462er Mono Kamera.
- Als Aufnahmesoftware nutze ich N.I.N.A.
Meine Ergebnisse in diesem Galaxien-Frühjahr sehe ich trotz manchmal 5h oder mehr Belichtungszeit als etwas enttäuschend und vor allem ewig unscharf.
Das Teleskop ist mit einer Tri-Bahtinow-Maske wohl ordentlich kollimiert und auch das Guiding bei 0.6" bis 1.0" Gesamt RMS eigentlich im grünen Bereich.
Einzelframes mit Ausreißern werden von mir gründlich aussortiert.
Hier einmal zwei Beispiele
Die hellen, unförmigen Sterne kommen wohl durch die eingebaute Heizung an der Schmidt-Platte, die ich leider nur AN oder AUS schalten kann.
Und ja, die Anwendung von Flats und Bias-Frames habe ich mir mittlerweile auch angewöhnt
Was also könnte ich grundlegend verbessern???
- eine Option wäre wohl, ins OAG einzusteigen. Aber würde das die RMS Werte noch einmal deutlich senken?
- eine andere das Ausschalten des Spiegel-Shiftings als Fehlerquelle mittels Okularauszug mit SC-Fassung, wie z.B. diesem hier Diamond Steeltrack. Darin könnte ich dann auch den Starizona Reducer "versenken" und meinen weiteren Aufbau weitestmöglich beibehalten.
Mir stellt sich jedoch die Frage, ob das bei meiner Art Teleskop Sinn macht, da ich nämlich den Hauptspiegel nicht arretieren kann (wie bei einem Edge HD z.B.)
Da ich weiß, dass hier einige von euch auch Schmidt-Cassegrain Teleskope verwenden und über eine entsprechende Erfahrung verfügen, hoffe ich auf Hinweise und Tipps zum Thema. Habt schon mal im Voraus vielen Dank für euer Feedback.
CS u viele Grüße Axel_
und speziell an die Schmidt - Cassegrain - Nutzer/Kenner
Nachdem ich ein für meine Verhältnisse gut gehendes Equipment für Brennweiten von 430 u 540mm habe, möchte ich auch mein C8 SCT soweit voranbringen, dass ich mit den Ergebnissen zufrieden bin. Es ist dies nämlich mein erstes "richtiges" Teleskop (gekauft 2020) und ich bin einfach Fan von Brennweiten über 1.000mm. Obschon ich weiß, dass dies die Anforderungen bei den Aufnahmen merklich erhöht...
Zum Thema:
-Die Technik rund um mein C8 besteht aus einer SW EQ6-R pro, dem Teleskop Celestron SC 203/2032 (leider NICHT EdgeHD) mit Celestron Autofokus, einem Starizona 0.7 Reducer, Filterschublade, Rotator und wahlweise Kamera mit 571c oder 294c Chip.
- Das Guiding erfolgt über ein Askar FMA 40/180 mit 200mm Brennweite und einer 462er Mono Kamera.
- Als Aufnahmesoftware nutze ich N.I.N.A.
Meine Ergebnisse in diesem Galaxien-Frühjahr sehe ich trotz manchmal 5h oder mehr Belichtungszeit als etwas enttäuschend und vor allem ewig unscharf.
Das Teleskop ist mit einer Tri-Bahtinow-Maske wohl ordentlich kollimiert und auch das Guiding bei 0.6" bis 1.0" Gesamt RMS eigentlich im grünen Bereich.
Einzelframes mit Ausreißern werden von mir gründlich aussortiert.
Hier einmal zwei Beispiele
Die hellen, unförmigen Sterne kommen wohl durch die eingebaute Heizung an der Schmidt-Platte, die ich leider nur AN oder AUS schalten kann.
Und ja, die Anwendung von Flats und Bias-Frames habe ich mir mittlerweile auch angewöhnt
Was also könnte ich grundlegend verbessern???
- eine Option wäre wohl, ins OAG einzusteigen. Aber würde das die RMS Werte noch einmal deutlich senken?
- eine andere das Ausschalten des Spiegel-Shiftings als Fehlerquelle mittels Okularauszug mit SC-Fassung, wie z.B. diesem hier Diamond Steeltrack. Darin könnte ich dann auch den Starizona Reducer "versenken" und meinen weiteren Aufbau weitestmöglich beibehalten.
Mir stellt sich jedoch die Frage, ob das bei meiner Art Teleskop Sinn macht, da ich nämlich den Hauptspiegel nicht arretieren kann (wie bei einem Edge HD z.B.)
Da ich weiß, dass hier einige von euch auch Schmidt-Cassegrain Teleskope verwenden und über eine entsprechende Erfahrung verfügen, hoffe ich auf Hinweise und Tipps zum Thema. Habt schon mal im Voraus vielen Dank für euer Feedback.
CS u viele Grüße Axel_