DietSky
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Hallo!
Messier 92 (M 92) oder auch NGC 6341 ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules in ca. 29.000 Lichtjahren Entfernung.
Obwohl er einer der hellsten am Nordhimmel ist, habe ich ihn in meiner jahrzehntelangen astrofotografischen Tätigkeit noch nie aufgenommen. Keine Ahnung warum, aber wahrscheinlich haben mich die entfernten Galaxien schon immer besonders fasziniert.
Der jahreszeitlich bedingt, helle Nachthimmel und das zunehmend störende Mondlicht haben mich in diesem Jahr dazu veranlasst, doch einmal mein Teleskop darauf anzusetzen. Eigentlich ist dies kein schwieriges Objekt und man kann schon mit relativ wenig Belichtungszeit zu einem guten Signal-/Rauschverhältnis kommen, doch die anschließende Bildbearbeitung hat dennoch ihre Tücken.
Der enorme Dynamikumfang, von den Randbereichen bis ins Zentrum hinein, erfordert besondere Aufmerksamkeit beim Stretch der Daten. Auch bei der Belichtungszeit der Einzelframes ist tunlichst darauf zu achten, das das Zentrum nicht schon in den Rohdaten ausbrennt.
Je weiter man bei der Bildbearbeitung die Dynamik der Daten reduziert, desto flacher wirkt zwangsläufig die Kugelgestalt des Sternhaufens. Hierbei gilt es einen guten Kompromiss zu finden.
Ich hoffe, das Ergebnis gefällt euch und bedanke mich für euer Interesse,
CS Dietmar
1. Übersicht
2. höhere Auflösung (unbedingt anschauen)
Aufnahmedaten:
Instrument: 12" Newton-Cassegrain NCT300 (Eigenkonstruktion) im Primärfokus mit ASA-Korrektor bei f=2075mm
Aufnahmekamera: QHY268M @-10°C Sensortemperatur
Guiding: Lodestar Pro am OAG
Filter: Antlia Filtersatz L, R, G, B
Belichtungszeiten: L: 36x150s; RGB: je 15x120s
Gesamtbelichtungszeit: 3h00m
24./25.05.2026
Messier 92 (M 92) oder auch NGC 6341 ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules in ca. 29.000 Lichtjahren Entfernung.
Obwohl er einer der hellsten am Nordhimmel ist, habe ich ihn in meiner jahrzehntelangen astrofotografischen Tätigkeit noch nie aufgenommen. Keine Ahnung warum, aber wahrscheinlich haben mich die entfernten Galaxien schon immer besonders fasziniert.
Der jahreszeitlich bedingt, helle Nachthimmel und das zunehmend störende Mondlicht haben mich in diesem Jahr dazu veranlasst, doch einmal mein Teleskop darauf anzusetzen. Eigentlich ist dies kein schwieriges Objekt und man kann schon mit relativ wenig Belichtungszeit zu einem guten Signal-/Rauschverhältnis kommen, doch die anschließende Bildbearbeitung hat dennoch ihre Tücken.
Der enorme Dynamikumfang, von den Randbereichen bis ins Zentrum hinein, erfordert besondere Aufmerksamkeit beim Stretch der Daten. Auch bei der Belichtungszeit der Einzelframes ist tunlichst darauf zu achten, das das Zentrum nicht schon in den Rohdaten ausbrennt.
Je weiter man bei der Bildbearbeitung die Dynamik der Daten reduziert, desto flacher wirkt zwangsläufig die Kugelgestalt des Sternhaufens. Hierbei gilt es einen guten Kompromiss zu finden.
Ich hoffe, das Ergebnis gefällt euch und bedanke mich für euer Interesse,
CS Dietmar
1. Übersicht
2. höhere Auflösung (unbedingt anschauen)
Aufnahmedaten:
Instrument: 12" Newton-Cassegrain NCT300 (Eigenkonstruktion) im Primärfokus mit ASA-Korrektor bei f=2075mm
Aufnahmekamera: QHY268M @-10°C Sensortemperatur
Guiding: Lodestar Pro am OAG
Filter: Antlia Filtersatz L, R, G, B
Belichtungszeiten: L: 36x150s; RGB: je 15x120s
Gesamtbelichtungszeit: 3h00m
24./25.05.2026