flojo31
Neues Mitglied
Hi ihr Lieben,
ich hoffe ich bin hier im richtigen Thema und ihr könnt mir helfen.
Ich habe nun schon einige Jahre ein Teleskop, habe aber hauptsächlich visuell beobachtet und EAA gemacht mit Stellarmate am Raspberry Pi. In letzter Zeit geht es für mich nun auch immer mehr in Richtung Astrofotografie und ich verzweifle nun schon seit Monaten am Guiding (der wenigen klaren Nächte sei dank). Zuerst mal mein Setup:
Imaging Train:
HEQ 5 Pro Mount
Skywatcher 200/1000 PDS
GPU Coma Corrector
Touptek/Teleskop Austria Deepskypro 2600c (Binning 1x1)
Guiding Train:
f = 180 mm Guidescope
ASI178MC (Binning 1x1)
Steuerung:
Stellarmate OS am Raspberry Pi
Location:
Balkon ohne Sicht auf Polaris
Polar Alignment mache ich mit EKOS/KStars, das passt gut (Fehler deutlich kleiner als 1 min am Ende). Montierung ist mit Übergewicht im Osten eingerichtet.
Mein Problem: Egal was ich mache, ich habe immer schnelle Oszillationen in der RA Achse die ich nicht loswerde beim Guiding. DE ist dafür quasi perfekt. Meine 60 Sekunde Lights haben daher sowohl ohne als auch mit Guiding längliche Sterne in RA...
Was ich schon probiert habe:
Gewichtsverteilung Ost/West
Backlash und Spiel der Welle im Mount angepasst sodass quasi kein Backlash mehr vorhanden ist (und gerade so kein Binding)
Guiding mit EKOS internal Guider und PHD2 mit diversen Paramtern: Aggressiveness, Minimum Shift, Exposuretime der Guiding Subs, etc.
Nichts davon hilft und ich habe langsam den Verdacht das es einfach am Gewicht liegt, Teleskop & Co wiegen nämlich 11,5 kg und das ist schon über den 2/3 die man für Fotografie eigentlich bei der HEQ5 Pro nutzen sollte. Kann das der Grund sein? Oder übersehe ich etwas?
Falls ich recht habe lässt sich das Problem wahrscheinlich nur mit Geld erschlagen oder? Also AM5N oder SAL33 (ausreichend? Wie ist das bei Harmonic Drive Mounts mit den 2/3?) oder AM7? Wäre der Belt Mod auch eine Alternative?
Danke euch schonmal für die Hilfe!!!
In den Bildern findet Ihr die PHD2 Calibration am 1. Ziel, inklusive Guiding Chart mit/ohne RA Axis Guiding aktiviert. Hier sieht man das die Oszillationen meiner Meinung nach nicht an den Guide Pulsen liegen sondern von Haus aus da sind. Zusätzlich gibt es noch einen Guiding Graph von einem anderen Ziel, wo das Phänomen exakt gleich ist.
Die Bilder im Anhang sind leider abfotografiert oder heruntergerechnet, ich hoffe das ist ausreichend.
ich hoffe ich bin hier im richtigen Thema und ihr könnt mir helfen.
Ich habe nun schon einige Jahre ein Teleskop, habe aber hauptsächlich visuell beobachtet und EAA gemacht mit Stellarmate am Raspberry Pi. In letzter Zeit geht es für mich nun auch immer mehr in Richtung Astrofotografie und ich verzweifle nun schon seit Monaten am Guiding (der wenigen klaren Nächte sei dank). Zuerst mal mein Setup:
Imaging Train:
HEQ 5 Pro Mount
Skywatcher 200/1000 PDS
GPU Coma Corrector
Touptek/Teleskop Austria Deepskypro 2600c (Binning 1x1)
Guiding Train:
f = 180 mm Guidescope
ASI178MC (Binning 1x1)
Steuerung:
Stellarmate OS am Raspberry Pi
Location:
Balkon ohne Sicht auf Polaris
Polar Alignment mache ich mit EKOS/KStars, das passt gut (Fehler deutlich kleiner als 1 min am Ende). Montierung ist mit Übergewicht im Osten eingerichtet.
Mein Problem: Egal was ich mache, ich habe immer schnelle Oszillationen in der RA Achse die ich nicht loswerde beim Guiding. DE ist dafür quasi perfekt. Meine 60 Sekunde Lights haben daher sowohl ohne als auch mit Guiding längliche Sterne in RA...
Was ich schon probiert habe:
Gewichtsverteilung Ost/West
Backlash und Spiel der Welle im Mount angepasst sodass quasi kein Backlash mehr vorhanden ist (und gerade so kein Binding)
Guiding mit EKOS internal Guider und PHD2 mit diversen Paramtern: Aggressiveness, Minimum Shift, Exposuretime der Guiding Subs, etc.
Nichts davon hilft und ich habe langsam den Verdacht das es einfach am Gewicht liegt, Teleskop & Co wiegen nämlich 11,5 kg und das ist schon über den 2/3 die man für Fotografie eigentlich bei der HEQ5 Pro nutzen sollte. Kann das der Grund sein? Oder übersehe ich etwas?
Falls ich recht habe lässt sich das Problem wahrscheinlich nur mit Geld erschlagen oder? Also AM5N oder SAL33 (ausreichend? Wie ist das bei Harmonic Drive Mounts mit den 2/3?) oder AM7? Wäre der Belt Mod auch eine Alternative?
Danke euch schonmal für die Hilfe!!!
In den Bildern findet Ihr die PHD2 Calibration am 1. Ziel, inklusive Guiding Chart mit/ohne RA Axis Guiding aktiviert. Hier sieht man das die Oszillationen meiner Meinung nach nicht an den Guide Pulsen liegen sondern von Haus aus da sind. Zusätzlich gibt es noch einen Guiding Graph von einem anderen Ziel, wo das Phänomen exakt gleich ist.
Die Bilder im Anhang sind leider abfotografiert oder heruntergerechnet, ich hoffe das ist ausreichend.
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