BackyardImaging
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Die Aussage von ZWO ist erst einmal für sich stehend vollkommen korrekt. Nur die Schlussfolgerung, dass es daher ein Tausch nicht nötig (und somit der Tilt hinzunehmen) ist, halte ich für nicht akzeptabel.
Ist halt dann auch schwierig wenn man sein Gerät Wetter bedingt innerhalb der 14 Tage nicht testen kannDas sehe ich genau wie Ulrike. Wenn die Optik (manchmal in bestimmten Winkeln) verkippt, ist es ein Produktionsfehler, für den man Rückgabe oder Umtausch verlangen kann, auch bei bei einem Smartteleskop in "Discount"qualität.
Das gute ist, dass es seit ein paar Jahren das EU-Widerrufsrecht gibt und man sich als Käufer gar nicht mehr auf solche Reklamations-Diskussionen mit dem Hersteller einlassen muss. Bei einem Onlinekauf kann man einfach innerhalb von 14 Tagen nach Paketeingang einen "Gefällt-nicht"-Widerruf beim Verkäufer machen und fertig. (Innerhalb eines Monats, wenn es keine Widerrufsbelehrung gab.)
Gruß
Hallo,Eigentlich redet er die Smarties unnötig schön, also genau wie du es magst. Wir leben schon in einer komischen Welt bzw. Gesellschaft.
Das wissen unsere Haus- und Hoflieferanten und sind da (meist) auch kulant. Wenn man hier ganz im Sinne des Gesetzes argumentiert, wären sie vermutlich sogar dazu verpflichtet, über die 14 Tage hinauszugehen. Nur hat niemand an die Astrofotografie gedacht, als die 14 Tage Widerrufsrecht in ein Gesetz gegossen wurden.Ist halt dann auch schwierig wenn man sein Gerät Wetter bedingt innerhalb der 14 Tage nicht testen kann
Hi Olaf,Hallo,
ich weiß nicht, warum man anderen Leuten ihr Equipment madig machen muss. Man kann ja seine Meinung zu Smartscopes äußern, mir reichen die Ergebnisse dieser Geräte auch nicht, aber sie tun doch niemandem weh. Niemand ist gezwungen, die zu kaufen. Bei einem Gerät, das 1000 Euro kostet, würde ich allerdings sehr wohl erwarten, dass die Sensoren so tiltfrei eingebaut sind, wie möglich. Dass die Endergebnisse nicht mit denen eines konventionellen Rigs konkurrieren können und wollen, ist trotzdem okay. Man zahlt hier für Schnelligkeit und Simplizität. Trotzdem müssen Optik und Sensor einwandfrei sein. Bei den ersten Geräten um 500 Euro hatte ich keine Erwartungen, bei 1000 Euro muss da nach meiner Meinung mehr kommen von ZWO.
CS Olaf
Erster Impuls war, dir recht zu geben. Der zweite: Warum eigentlich? Darüber nachgedacht sehe ich nicht ehrlich gesagt nicht so. Was soll das für eine andere Sparte sein? Mit beiden macht man Astrofotografie. Der Unterschied ist, dass Smartteleskope etwas mehr plug & play sind. Den Vorteil erkauft man sich, in dem man auf längere Belichtungszeiten (dh bei Einzelbelichtungen) verzichtet. Und selbst das stimmt nicht so richtig, denn selbst die Smarties werden ja jetzt mit Guiding verkauft, s. Draco. Laut Werbung soll der 300 Sek Einzelbelichtung schaffen. Und kommt noch mit S-II und O-III Filter, wenn man möchte. Der wird sich dann schon mit unseren traditionellen Sachen messen lassen (müssen). Und wenn meine einjährige Nichte in ein paar Jahren soweit ist und die Fußstapfen ihrer Tante tritt, dann wird sie sich kaum mehr darüber Gedanken machen, welche Montierung sie für dieses oder jenes Teleskop nimmt oder welche Kamera wohl am meisten taugt.Hi Ulrike,
Es ist nicht im Sinne der Smartteleskope, mit traditionalen Equipment mitzuhalten. Sie sind eine andere Sparte und müssen sich nicht mit anderen messen.![]()