• Durchführung von Wartungsarbeiten (heute)

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ZWO Seestar S50 Pro | Vorstellung heute um 16 Uhr (deutsche Zeit)

Die Aussage von ZWO ist erst einmal für sich stehend vollkommen korrekt. Nur die Schlussfolgerung, dass es daher ein Tausch nicht nötig (und somit der Tilt hinzunehmen) ist, halte ich für nicht akzeptabel.
 
Das sehe ich genau wie Ulrike. Wenn die Optik (manchmal in bestimmten Winkeln) verkippt, ist es ein Produktionsfehler, für den man Rückgabe oder Umtausch verlangen kann, auch bei bei einem Smartteleskop in "Discount"qualität.

Das gute ist, dass es seit ein paar Jahren das EU-Widerrufsrecht gibt und man sich als Käufer gar nicht mehr auf solche Reklamations-Diskussionen mit dem Hersteller einlassen muss. Bei einem Onlinekauf kann man einfach innerhalb von 14 Tagen nach Paketeingang einen "Gefällt-nicht"-Widerruf beim Verkäufer machen und fertig. (Innerhalb eines Monats, wenn es keine Widerrufsbelehrung gab.)
Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sehe ich genau wie Ulrike. Wenn die Optik (manchmal in bestimmten Winkeln) verkippt, ist es ein Produktionsfehler, für den man Rückgabe oder Umtausch verlangen kann, auch bei bei einem Smartteleskop in "Discount"qualität.

Das gute ist, dass es seit ein paar Jahren das EU-Widerrufsrecht gibt und man sich als Käufer gar nicht mehr auf solche Reklamations-Diskussionen mit dem Hersteller einlassen muss. Bei einem Onlinekauf kann man einfach innerhalb von 14 Tagen nach Paketeingang einen "Gefällt-nicht"-Widerruf beim Verkäufer machen und fertig. (Innerhalb eines Monats, wenn es keine Widerrufsbelehrung gab.)
Gruß
Ist halt dann auch schwierig wenn man sein Gerät Wetter bedingt innerhalb der 14 Tage nicht testen kann
 
Eigentlich redet er die Smarties unnötig schön, also genau wie du es magst. Wir leben schon in einer komischen Welt bzw. Gesellschaft.
Hallo,

ich weiß nicht, warum man anderen Leuten ihr Equipment madig machen muss. Man kann ja seine Meinung zu Smartscopes äußern, mir reichen die Ergebnisse dieser Geräte auch nicht, aber sie tun doch niemandem weh. Niemand ist gezwungen, die zu kaufen. Bei einem Gerät, das 1000 Euro kostet, würde ich allerdings sehr wohl erwarten, dass die Sensoren so tiltfrei eingebaut sind, wie möglich. Dass die Endergebnisse nicht mit denen eines konventionellen Rigs konkurrieren können und wollen, ist trotzdem okay. Man zahlt hier für Schnelligkeit und Simplizität. Trotzdem müssen Optik und Sensor einwandfrei sein. Bei den ersten Geräten um 500 Euro hatte ich keine Erwartungen, bei 1000 Euro muss da nach meiner Meinung mehr kommen von ZWO.

CS Olaf
 
"Ist halt dann auch schwierig wenn man sein Gerät Wetter bedingt innerhalb der 14 Tage nicht testen kann."

Ja, stimmt. Die 14 Tage Widerrufsfrist sind sehr knapp, um bei mitteleuropäischen Atlantikwetter Deep-Sky Probeaufnahmen zu machen.

Die 14 Tage Widerrufsfrist reichen aber vermutlich aus, um Probeaufnahmen vom Mond zu machen. Denn dafür reicht ja eine kurze Wolkenlücke von einer Stunde in einer Wolkenepisode? (Mit den kleinen Öffnungen von Smartteleskopen habe ich noch keine Erfahrung.)

Im Nachhinein nützt Dir das jetzt natürlich nichts mehr.

Es ist ja auch so. Wenn man tatsächlich Mal den aufwendigen, extra-cleveren Schlachtplan angewendet hat, dann bekommt man aufgrund von Murphy's Law immer ein tip-top funktionierendes Gerät, sodass man sich dann über den sinnlosen, übervorsichtigen Mehraufwand ärgert. Wie man es auch macht, es ist am Ende immer falsch! ;)
Gruß
 
Ist halt dann auch schwierig wenn man sein Gerät Wetter bedingt innerhalb der 14 Tage nicht testen kann
Das wissen unsere Haus- und Hoflieferanten und sind da (meist) auch kulant. Wenn man hier ganz im Sinne des Gesetzes argumentiert, wären sie vermutlich sogar dazu verpflichtet, über die 14 Tage hinauszugehen. Nur hat niemand an die Astrofotografie gedacht, als die 14 Tage Widerrufsrecht in ein Gesetz gegossen wurden.
 
Hallo,

ich weiß nicht, warum man anderen Leuten ihr Equipment madig machen muss. Man kann ja seine Meinung zu Smartscopes äußern, mir reichen die Ergebnisse dieser Geräte auch nicht, aber sie tun doch niemandem weh. Niemand ist gezwungen, die zu kaufen. Bei einem Gerät, das 1000 Euro kostet, würde ich allerdings sehr wohl erwarten, dass die Sensoren so tiltfrei eingebaut sind, wie möglich. Dass die Endergebnisse nicht mit denen eines konventionellen Rigs konkurrieren können und wollen, ist trotzdem okay. Man zahlt hier für Schnelligkeit und Simplizität. Trotzdem müssen Optik und Sensor einwandfrei sein. Bei den ersten Geräten um 500 Euro hatte ich keine Erwartungen, bei 1000 Euro muss da nach meiner Meinung mehr kommen von ZWO.

CS Olaf
Hi Olaf,

ich bin mir nicht sicher, ob das was mit madig machen zu tun hat. Ich möchte mich hier ausdrücklich auf Klaus' Post beziehen: "Es hat sich rausgestellt, das es doch recht heiße Luft ist. Da wurde aus einer Maus ein Elefant gemacht. Wen man technisch exakt genau nachmisst, bemerkt man den Tilt. Es wurde auch rausgefunden, das eigendlich alle Geräte einen Tilt vorweisen. Er spielt aber in der Praxis keine Rolle, ist sozusagen vernachlässigbar." Wenn man sich dann das Foto von Frank anschaut, dann könnte man schon auf die Idee kommen, dass hier eine Problematik schöngeredet wird. Zugunsten von Klaus gehe ich mal davon aus, dass er das so nicht sagen wollte, zumal das Foto von Frank später in den Thread gestellt wurde. Soweit es beim S30 Pro betrifft, würde ich Klaus zustimmen: Hat Tilt, sieht man aber nicht, daher auch vernachlässigbar.

Inwieweit Smartteleskope gegenwärtig mit einem traditionellen Equipment mithalten können, ist eine andere Diskussion. Aber da geht die Entwicklung rasant voran und ich befürchte wir "Traditionalisten" sind da eine aussterbende Rasse.

VG,
Ulrike
 
Hi Ulrike,
Es ist nicht im Sinne der Smartteleskope, mit traditionalen Equipment mitzuhalten. Sie sind eine andere Sparte und müssen sich nicht mit anderen messen. ;)
Mit Smarties kann man Dinge machen, die man mit anderen nicht kann und Andere können Dinge machen, die Smarties nicht können.
 
Hi Ulrike,
Es ist nicht im Sinne der Smartteleskope, mit traditionalen Equipment mitzuhalten. Sie sind eine andere Sparte und müssen sich nicht mit anderen messen. ;)
Erster Impuls war, dir recht zu geben. Der zweite: Warum eigentlich? Darüber nachgedacht sehe ich nicht ehrlich gesagt nicht so. Was soll das für eine andere Sparte sein? Mit beiden macht man Astrofotografie. Der Unterschied ist, dass Smartteleskope etwas mehr plug & play sind. Den Vorteil erkauft man sich, in dem man auf längere Belichtungszeiten (dh bei Einzelbelichtungen) verzichtet. Und selbst das stimmt nicht so richtig, denn selbst die Smarties werden ja jetzt mit Guiding verkauft, s. Draco. Laut Werbung soll der 300 Sek Einzelbelichtung schaffen. Und kommt noch mit S-II und O-III Filter, wenn man möchte. Der wird sich dann schon mit unseren traditionellen Sachen messen lassen (müssen). Und wenn meine einjährige Nichte in ein paar Jahren soweit ist und die Fußstapfen ihrer Tante tritt, dann wird sie sich kaum mehr darüber Gedanken machen, welche Montierung sie für dieses oder jenes Teleskop nimmt oder welche Kamera wohl am meisten taugt.
 
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