stargazerheide

Andromeda-Galaxie M31

Hallo Forum-Freunde,

am Wochenende war es mal wieder soweit, klarer Himmel und der Mond noch nicht über dem Horizont. Dies habe ich genutzt um unsere Nachbargalaxie aufzunehmen. Meine erste Galaxie mit dem Hyperstar am C11. Aufgenommen wurden 15 Bilder zu je 4 Minuten Belichtungszeit mit meiner modifizierten EOS 1100d. Der Lacerta MGEN hat bei der Brennweite von 560mm natürlich leichtes Spiel...:-)

Ich hoffe das Ergebnis gefällt ich bin jedenfalls zufrieden, denn der EBV stelle ich mich nun erst seit einem Jahr, macht mich also nicht zu sehr nieder.... :D

CS Jörg
Hallo Jörg,

sorry wenn ich so direkt frage: Hast Du eventuell eine rot-grün-Schwäche?
Der Hintergrund ist extrem bunt und das Weltall ist eigentlich nicht grün.

Grüße
Rolf
 
Hallo Jörg,
die Galaxie ist recht schön aufgelöst, aber was ist denn mit den Farben passiert? Bei mir ist das Bild sehr grünlastig mit einem roten Streifen im oberen Drittel.
 
Hallo Jörg
Schließ mich da Rolf und Ralf an. Auf meinem Laptop sehe ich im mittleren Bildfeld ein grosses rotes Rechteck und der Rest ist grün. Die helleren Sterne sehen für mich recht langgezogen aus. Liegt das am verwendeten System?
Ansonsten finde ich es gut aufgelöst.

CS Hans-Peter
 
Hallo Jörg,

schönes Bild, aber wie die Jungs schon geschrieben haben ist da ganz offensichtlich irgendwas mit den Farben passiert.

Echt Vogelwuid!

Aber mal ´ne andere Frage: Wie bekommst Du denn die Galaxie komplett mit dem C11 abgelichtet? Habe das auch schon versucht, aber egal ob mit oder ohne Reducer, ich bekomme "nur" den Kern ins Bild. Liegt das am Hyperstar? Das könnte ich mir vorstellen, weil das ja an oder statt dem Spiegel in der Schmidtplatte ist.

Vielleicht kann mir das ja auch jemand anderes mal erklären. Würde mich echt interessieren....

Also, vielleicht ein wenig an den Farben schrauben, dann kann man das sonst echt gute Bild entspannt auf sich wirken lassen ;-)

Viele Grüße und natürlich CS
Stefan
 
Hallo Stefan,
erkundige Dich doch mal über das Hyperstarsystem . Das wird anstatt des FS eingebaut, die Aufnahmebrennweite entspricht so der Brennweite des HS.

Ich habe gerade mal an dem Bild gespielt, da steckt noch eine enorme Tiefe drin.
 
Hallo werte Astro-User,

mit der EBV habe ich wohl noch Probleme. Der rote Streifen schein im Jpeg aufzutauchen, im Tiff nciht zu sehen insbesondere wenn das Bild im Photoshop CS geöffnet ist, Vielleicht übersetzt die Beta-Version des DeepSkyStaker auch die Raw der 1100da nicht richtig. Was ich auch komisch finde ist, dass wenn man stark ins Bild zoomt die ganz schwachen Hintergrundsterne grün sind.

Die Bearbeitungsfolge war Raw mit Flats im DSS addieren. Sättigung um 12% anheben, als fits speichern, In Fitswork mit Mausklick rechts Pixel asl schwarz und weiß definieren,
Rauschfiltern & Ebenen glätten, Tiff erzeugen. In PS CS2 dann Gradiation erhöhen, mit Belichtung Hellugkeit spielen bis es ungefähr gefällt. Im Strahlengang war noch ein IDAs Lp2...

Was ich da wohl falsch mache....

Gruß Jörg
 
Hallo Jörg,


ohne der Farbinformation, so wie es Stefan (Astro-Mechanik) bereits gesagt hat, gefällt die Aufnahme sehr gut, Glückwunsch !

Zu den krassen Farben, vielleicht liegt es auch einwenig an Deinem Bildschirm, ist es vielleicht ein Laptop, wie schaut es mit der Kalibrierung aus ? Ich empfehle immer die DQ-Tools für die Bildschirm-Kalibrierung:
dq-tool

Für Photoshop gibt es übrigens ein kostenloses plug-in, mit dem man die grüne Pixel bekämpfen kann:
hasta-La-Vista-green

Nun, mich hätte es auch interessiert, ob und wie Du mit dem Hyperstar Flats aufnimmst ?

Da man keine Licht-Folie auf das Teleskop legen kann (zumindest wüsste ich nicht wie), bleiben praktisch nur noch die Dämmerungsflats übrig.

Folgende Erfahrungen habe ich gesammelt. In der beginnenden Dämmerung richte ich das Teleskop etwa 90Grad weg von der untergegangenen Sonne aus und suche mit z.B. Guide 9.0 einen Bereich am Himmel, in dem keine hellen Sterne vorkommen. Wenn die Himmelshelligkeit in etwa die halbe Aussteuerung des Aufnahme-Chips erreicht hat, starte ich die Aufnahmesequenz. Wenn möglich sollte jede Aufnahme etwas länger dauern als die vorhergegangene. Während der Flatfieldsequenz bewege ich das Teleskop mit der Handsteuerung, da bei f/2 Sterne sich bereits nach einer sehr kurzen Belichtungszeit abbilden. Die Resultate sind inzwischen brauchbar.

Viele Grüße
Andreas
 

Medieninformationen

Kategorie
Fotoalben von Mitglieder
Album
Sonstiges von stargazerheide
Hinzugefügt von
stargazerheide
Datum
Bilder angesehen
1.086
Kommentare
13
Bewertung
0,00 Stern(e) 0 Bewertungen

Diesem Medium teilen

Zurück
Oben