Du verwendest einen veralteten Browser. Dieser kann eventuell diese oder andere Webseiten nicht richtig darstellen. Du solltest deinen Browser aktualisieren oder einen alternativen Browser verwenden.
Wirklich cool. In Stellarium wird mir PuWe1 bzw. PK 158+17.1 nicht mal direkt angezeigt. Daher hatte ich es bisher noch nicht auf dem Schirm. Ich meine aber schon mal Bilder davon bei Astrobin gesehen zu haben. Bei Wikipedia gibt es ein Bild von PuWe1 von einem 4m Teleskop. Wenn man das mit deinem Bild vergleicht, ist es schon verrückt was heutzutage mit Amateurausrüstung geht.
Da ich mit praktisch identischem Setup fotografiere, werde ich demnächst mal schauen was aus Dresden geht. Auf jeden Fall tolles Bild, was mir gleich Anregung für ein eigenes Projekt gegeben hat.
Kann man in deinen Einzelbildern eigentlich schon halbwegs was vom Nebel erkennen?
Hallo Philipp,
Ja, es ist cool and auch nicht sehr einfach, es so eigentlich gut zu bekommen. Ich habe bei f/2.2 aufgenommen - in Summe etwa 39 Stunden. Das bedeutet, wenn Du ein "normales" Teleskop hättest und das zB f/5 hat, so musst Du mit etwa 100+Stunden Integrationszeit rechnen. Aber mit dem RASA hast Du eine gute Wahl für so ein Motiv getroffen! Also es ist nicht eine Frage der Brennweite, sondern der Lichtstärke des Teleskops.
Im Stellarium (neueste Version) wird es bei der Eingabe direkt angezeigt, ich kann leider den Screenshot nicht importieren, geht hier nicht. Auf eine Emailadresse könnte ich Dir den Screenshot von Stellarium senden.
Nun zu den Einzelbildern - also Ha, da kann man bei f/2.2 und 300" den Nebel gerade erkennen, er ist noch sichtbar. Bei OIII und 300" kann man ihn nur erahnen, wenn man weiss, wie groß er sein muß und wo er liegen sollte. Bei Ha geht es auch noch mit vorhandenem Mond, bis etwa 3/4 Mond, bei OIII geht es nur bis etwa 1/4 Mond, besser in den wenigen Tagen vor und nach Neumond.
Bei mir ist Bortle 4 meisten, manchmal geht es bis auf 3,5 runter - aber bei den Aufnahmen hier, war es sicher nicht besser als 4.
Wichtig ist nachher eine sehr gezielte Entwicklung. Ich habe alle Einzelbilder in PixInsight entwickelt, mit D,B und F zur Kalibrierung und danach gestackt. Danach in GraXpert den Hintergrund geglättet (AI Einstellung, 0.1) und dann die Sterne mit StarXterminator extrahiert. Aus den OIII und Ha linearen Sternen habe ich mit SetiAstro´s App NB to RGB Star Combination ein PseudoRGB Sternbild gemacht und dieses in TIF 16bit umgewandelt.
Die beiden sternlosen Stackingbilder von Ha und OIII habe ich dann mit dem Masked Stretch in PI und nachher mit dem Statistic Stetch von SetiAstro gestreckt. Danach mit dem NoiseXterminator geglättet und mit dem BXT mit der Einstellung "correct only" etwas besser detailliert. Als TIF abgespeicher und dann in Photoshop bearbeitet - Hintergrund runter, Details angehoben und mit der App APF-R geschärft, mit Local Constrast Enhacement (50%) den lokalen Konstrast angehoben. Und dieser Vorgang subtil wiederholen, bis die Details so herauskommen. Dann wieder in PixInsight aufgemacht und mit der App Perfect Pallete Picker als HOO entwickelt (nicht linear!!) - wieder in Photoshop importiert und final die Sättigung eingestellt und dann die Sterne mit negativ multiplizieren dazugegeben. Leicht abgestimmt, formatiert und fertig.
Etwas mehr Aufwand als sonst, aber notwendig -
danke für die ausführliche Antwort. Mir sind die Fähigkeiten des RASA11 zusammen mit der QHY268m bekannt. Ich fotografiere selbst nun auch schon seit 2020 mit dieser Kombination und habe mir das RASA speziell wegen seiner schnellen Öffnung zugelegt.
Mein Stellarium war Version 25.3 von 09/25 aber auch mit der aktuellen 25.4 wird PuWe1 bei mir standardmäßig ohne Bild oder Deep Sky Markierung angezeigt. Das wird aber sicherlich nur ein Konfigurationsproblem von Stellarium sein, da ich das seit fast 15 Jahren einfach immer wieder nur aktualisiere und die ursprüngliche Konfig eventuell mit den neueren Versionen von Stellarium nicht mehr ganz kompatibel ist.
Am südlichen Stadtrand von Dresden habe ich irgendwas zwischen Bortle 4-6 je nach Blickrichtung. Das sollte aber bei Schmalbandaufnahmen nicht so die Rolle spielen. Meine Tool-Chain für die Bearbeitung sieht auch anders aus und nutzt hauptsächlich Siril. Das ist aber sicherlich Geschmacksache, solange man weiß wie man zum Ziel kommt.
Mal schauen was ich aus dem Objekt rausholen kann. Jetzt muss nur das Wetter erstmal besser werden.
Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.