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M51 mit DMK 21 als LRGB / Orion 80 ED auf G11

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M51 mit der DMK21AU04.AS mit Astronomik Filter als LRGB. Die Belichtungzeit pro Bild beträgt ca. 7x60 sekunden, im Blaukanal 7x 74 Sekunden. 1 Dark 5x 60 s. Hier gilt es die Grenzen der DMK auszuloten, eine schöne Übung um sich in Bildbearbeitung zu üben. Bearbeitung mit Registax und Fitswork. Ich habe noch das L-Bild nach Abzugs eines Darks als SW-Bild angehängt. Erstaunlich viel Details für die kleine Kamera mit 8-Bit ohne Kühnlung.

Viel Spaß und CS
Hallo Mucki,
wirklich tolles Bild, bessonders gut gefällt mir die farbliche Gestaltung - vielen Dank und weiterhin so viele schöne Bilder
Hermine
 
Hallo Mucki!

Ich möchte Dir keinesfalls den Spass an Deinem ersten Versuch verderben, aber doch einmal darauf hinweisen, was mit der Kamera mit LRGB möglich sein sollte. Darkframes sind bei dieser Kamera nicht so wichtig, und bringen fast nichts. Aber ein Flatfield ist unbedingt erforderlich, sonst sind gute Aufnahmen (mein Beispiel ist ohne Dark, aber mit Flat) nicht möglich! Aufnahmeoptik war wohl ein kleiner Refraktor (eventuell auch der Orion 80mm, eventuell mit 0,5fach Reducer), die einzelnen Belichtungen waren 10s über ungefähr 30 Minuten pro Video, verarbeitet mit Giotto. Nachgeführt (mit Guider) wurde nicht. Genauere Daten habe ich leider nicht mehr im Kopf, da ich die Daten nicht aufschreibe. Das Bild hat einige Mühe bei der Bildverarbeitung gemacht, aber wie gesagt, Angaben ohne Gewähr. Es wäre besser, statt 10s pro Bild ca. 30 -60s zu belichten, aber meine Montierung war dazu zu schlecht....

Gruß, Peter

Bild hier anschauen

 
Hallo Peter,

vielen Dank für die Infos und das sensationelle (Referenz)foto. Da werde ich ehrgeizig, sowas auch hinzubekommen. Ich habe eigentlich an dem Abend in erste Linie das Autoguiding verbessern wollen. Dann habe ich aus Spaß die LRGB-Aufnahmen gemacht. Offensichtlich sind aber Belichtungszeiten um eine Minute zu lang. Die Bilder brennen richtig aus. Der Grünstich ergab sich beim Filtern, als ich versuchte, Details rauszuholen. Das hat natürlich mit der "Realität" nichts zu tun, sa aber interessant aus. Das Dark hat bei der Farbaufnahme nix gebracht, wie man sieht. Wohl aber bei der Luminanzaufnahme nur mit dem IR-Filter. Ich werde mal mit kürzeren Belichtungszeiten arbeiten. Die Flats werden wohl mit einer Flatbox oder in der Dämmerung (wann genau eigentlich) geschossen.

MFG u CS

Mykola
 
Hallo Mykola!

Offensichtlich sind aber Belichtungszeiten um eine Minute zu lang. Die Bilder brennen richtig aus.

Das sollte eigentlich bei genügend kühler Kamera nicht so schlimm sein, eventuell wäre das Gain etwas zu reduzieren, um das "Ausbrennen" zu vermeiden. Bei der Verarbeitung der Videos müssen die Bilder natürlich gemittelt(!) werden, und dürfen nicht einfach addiert werden. Addition führt sofort zum "Ausbrennen".

Die Flats werden wohl mit einer Flatbox oder in der Dämmerung (wann genau eigentlich) geschossen.

Eigentlich sollten Flats immer direkt nach (oder vor) der richtigen Aufnahme mit gleicher Belichtungszeit aufgenommen werden. Es gibt aber auch andere Lösungen mit Fotos grauer Flächen, die aber von der Belichtungszeit her ebenfalls der Aufnahme entsprechen sollten, und unter identischen Bedingungen (Temperatur) aufgenommen werden müssen. Ich habe bei meiner Aufnahme das Teleskop ganz extrem(!) defokussiert, und auf einen Himmelsbereich neben dem Objekt eingestellt, der keine hellen Sterne enthielt.

Das Flat muß dann wie ein Nutzbid z.B. mit Giotto addiert und gemittelt werden, und dann bei der Bearbeitung des Nutzbildes als Flat angegeben werden. Die Nutzbilder werden dann alle einzeln durch das Flat dividiert, und erst danach zentriert und addiert. Wird das von der Software korrekt gemacht, so sind praktisch alle Störungen aus dem Bild entfernt (z.B. auch die helle Ecke durch die Ausleseelektronik).

Ist aber Alles nich ganz einfach....

Gruß, Peter
 
Hallo Peter,

danke für die ausführliche Antwort. Ich sollte also zunächst mal mehr Bilder mit kürzerer Belichtung machen und stacken. Dann müsste ja theoretisch das Rauschen schon viel besser sein. Allerdings muss die Belichtung ja so lange sein, dass die Pixel auch genug Licht abbekommen, sonst gehen (so wie ich das verstehe) die Details verloren, die erst bei längerer Belichtung eine Reaktion auf dem Pixel auslösen. Na ja, und dann werde ich das mit den Flat probieren. Mal schauen, was dann so rauskommt. Der Reducer 0,5 reduziert die Belichtung auf 1/4, aber auch die Brennweite. Ich könnte natürlich auch mein C11 mit 3.3 Reducer einsetzen, aber da bin ich mit meiner Montierung und dem Autoguiding im wahrsten Sinne des Wortes noch nicht im Gleichgewicht.... :-). Aber wäre es leicht, wäre es vielleicht langweilig ;-)

Nochmals Danke und CS. Ich werde die - hoffentlichen fruchtbaren - Ergebnisse gerne hier posten. Und im Herbst sinkt dann noch die Nachttemperatur (natural cooling :-).

Mykola
 

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