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Fantastisch, majäestätisch, großartig, atemberaubend, einmalig wundervoll Ach mir gehen die Bilder aus. Wirklich gelungene Aufnahme, die viel Ehrfurcht in mir weckt Vielen Dank
hallo Kay ,
es ist wirklich eine sehr schöne Aufnahme, welche montierung und welche Aufnahmezeit?? Wer würde das nicht gerne mal auch versuchen.
Gruß
Martin
die Aufnahme entstand auf einer kleinen Nexstar 4SE Montierung. Also nicht gerade das, was man zur Astrofotografie empfehlen würde.
Bis jetzt habe ich bis 135mm Brennweite zufriedenstellende Ergebnisse mit dieser Montierung.
Ich taste mich langsam an größere Brennweiten, aber ich denke, man findet für jede Brennweite ein interessantes Objekt.
Die Aufnahmezeit sind 10x 300s (mit CLS Klemmfilter) , ohne Guiding.
Natürlich gehen mir nicht die Bilder (obwohl...), sondern die Worte aus, um dieses Werk zu beschreiben. Ich würds am liebsten als Wandtapete oder an meiner Decke haben
Sehr schöne Aufnahme! Bin immer begeistert von solchen Langzeitbelichtungen die soviele Sterne und das Milchstraßenband sichtbar machen.
Ich stell mir dann immer die Frage aus welchem Blickwinkel wir da die Milchstraße sehen. Ja klar von einem Punkt auf einem Spiralarm der recht weit draußen liegt. Aber kann man zB bei dieser Aufnahme sagen ob sie Richtung galaktisches Zentrum blickt oder auf einen anderen Arm oder auf den eigenen Arm auf dem wir "sitzen"?
In wie weit ist die Farbgebung, insbesonders die roten Bereiche im "Zentrum" vorgegeben? Oder ist das eine Frage der Überarbeitung? Warscheinlich liegt es an der Belichtung welche Wellenlängen man hauptsächlich auf den CCD bannt oder?
die Frage wohin wir genau schauen kann ich Dir leider auch nicht beantworten. was ich aber sagen kann: Das Zentrum der Milchstraße liegt im Sternbild Schütze. Bei dieser Aufnahme befindet sich Deneb/Schwan so etwa in der Bildmitte. Also schaut man bestimmt vom Zentrum weg.
Die Farbgebung versuche ich anhand einer G2 Kalibrierung zu machen. Das Problem bei solchen H-Alpha Regionen ist m.E., daß diese vom menschlichen Auge viel dunkelroter wahrgenommen werden. Unter Umständen ist das Auge so rotunempfindlich, daß man gar nichts sieht.
D.h. die roten Regionen (z.B. NGC 7000) sind auf diesem Bild (und sicher auch auf anderen Bildern) viel zu hellrot dargestellt. Man hat da also immer eine gewisse Freiheit in der Farbdarstellung.
Es ist vielleicht mit einer Röntgenaufnahme zu vergleichen. Das Auge sieht nun mal keine Röntgenstarhlung, also muß man diesen Wellenlängenbereich irgendwie in den sichtbaren Bereich transformieren.
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