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Hallo,
Ich habe jetzt nochmal neu bearbeitet, auch HDR und DDP FIlter benutzt.
In wie weit das jetzt noch echt ist, keine Ahnung. Man will ja solche Bilder, wie man an den Reaktionen von solchen reisserischen Bildern sieht.
Drum auch von mir jetzt eine solche Bearbeitung.
Aufgenommen mit einer obstruktionsfreien 8" Optik.
auf meinem Bildschirm haben die hellen Sterne eine „dunkle Delle“, ansonsten gehören Deine, wie Du es nennst, reißerischen Bilder in die Kategorie: „so habe ich dieses Objekt noch nie gesehen !“.
Ist es Tone Mapping ? Ich bekomme solche dunkle Dellen in den Sternen z.B. bei übermäßigem Schärfen. Bei Tone Mapping kann man aber die Sterne sehr dezent prozessieren und die Nebelgebiete ehe exterem ?
Hallo Andreas,
Die Dellen wollte ich eigentlich noch wegmachen. Die kommen von einer der Schärfungsroutinen oder HDR Filter. Habe ich nicht aufgepasst. Auf einmal waren die da.
Tone Mapping ist angewand worden, jedoch habe ich vorher die Sterne entfernt. Daher kommen die Dellen also nicht.
Die Bearbeitung ist angelehnt an einen M27 hier im Bilderforum, der so viel Sterne bekommen hat, das ein Sack platzen würde.
Also muss das doch richtig sein? ?)
Streache linear die gestackten Subs so weit, bis die Abbildung der Sterne nach Deinem Ermessen passt. Auf dieser Basis entferne wie gewohnt die Sterne. Als Differenz der beiden Bilder bekommst Du die bereits zuvor perfekt gestreachten Sterne, eben ohne der Nebelgebiete. Das sternlose Bild kannst Du dann weiter Streachen und mit HDR und DDP Filtern nach belieben bearbeiten, ohne die Sterne zu beeinflussen. Am Ende kannst Du in PS mit der Ebenentechnik „screen mode“ bzw. „negativ multiplizieren“ die nicht kaputt prozessierten Sterne wieder einblenden.
Auf diese Art und Weise kann man sich auf den Nebelgebieten reißerisch austoben, ohne dass die Sterne darunter leiden.
ein Tipp noch, achte bei vor der Zusammenführung von Nebel und den Sternen auf die Angleichung der Histogramme beider Bilder, der Hintergrund sollte auf gleichem Niveau liegen. Ich mache es bisher mit Fitswork, bessere Techniken hierzu versuche ich mir noch unter PixInsight zu erarbeiten.
Mir gefällt die rote Version am besten (auch wenn ich ein alter SW-Fan bin, und daher mangels Reißerischem weniger Sterne zum Sach-Platzen lassen bekomme.....)
Wahnsinn, die Details. Was war das für eine Kamera?
Bezüglich der Farbgebung, es sind doch Falschfarben, die kann man doch so wählen, wie es einem gefällt. Unter meinem ersten Komposit in Pseudo-Realfarben schriebst Du, dass man solche Farben nicht verwenden würde. Aber man muss ja nicht unbedingt einen knallbunten Nebel machen, wenn der in Wahrheit eigentlich nur in zwei Farben, Rot und Türkis, leuchtet. Da die Bilder nicht zur Forschung dienen, ist das Endergebnis m.E. nur eine Frage der Ästhetik.
Mir gefallen jedenfalls beide Farbversionen. Ein ganz fremder M27, ich hätte ihn nicht wiedererkannt.
Für meinen nächsten Versuch mit dem Nordamerikanebel (hab' gestern schon SII und Ha neu aufgenommen) werde ich es nochmal mit der verschobenen Hubble-Palette versuchen (OIII= Türkis, Ha = Gelb, SII = Magenta), die war beim Cirrus-Nebel eigentlich ganz nett. Und wenn man Ha dann nach Rot schiebt, hat man die " natürliche Palette ". Vielleicht sollte ich die Sättigung noch etwas drosseln.
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