Nochmal der Mond

  • Besitzer des Mediums ForenSeil
  • Datum
Von Gestern.
Gestern war mein allererster Versuch ^^ Bin ein totaler Newbie bei der Astro-Fotografie - aber ich weiß zu Glück wie man ne Kamera bedient ;)
Habe bereits Gestern ein Foto von der selben Session hochgeladen und mir die Kritik etwas zu Herzen genommen - und hier nun die etwas bessere Version! Leider gerade in einem Moment mit besonders viel Luftunruhe

Sowohl meine Sony NEX als auch das Teleskop scheinen ziemlich gut für den Mond geeignet zu sein.
Leider war das seeing recht mies (kurz nach Sonnenuntergang, sehr viel [b]Luftunruhe[/b]). Das mit dem Stacking kriege ich leider nicht gebacken - es ist eine daher nur eine single exposure!

Teleskop: Celestron C130 Mak Spotting Scope (2000mm F15.4)
Kamera: Sony NEX 5N (APS-C Systemkamera)
Technik: Fokal fotografiert, JPEG
ISO 400 - Belichtung 1/60s
Nicht nachgeschärft, gestackt etc.


Bitte um Kritik, Anregungen und Lobgesänge!
Hallo,

viel besser :-)
Ein kleiner blauer Saum am oberen Rand, den könntest Du noch wegmachen; entfärben oder den blauen Bildkanal ein Pixel nach unten schieben (wenn's durch die Atmosphäre verursacht wurde; dann müsste der Mond aber schon tief gestanden haben), oder mit einer Maske abdecken, oder selektieren und löschen oder überpinseln. Viele Wege führen nach Rom.

Wo hapert's denn beim Stacken? Versuch mal Giotto, das hat einen Wizard und ist eigentlich recht einfach zu bedienen. Man muss nur alle Fragen beantworten.

Gruß, Dieter
 
Danke!
Giotto stürzt bei mir (Windows 7) beim Versuch zu alignen ab. Auch wenn ich nur 2-3 super ähnliche Bilder habe, die ich schon per Hand vorausgerichtet habe.

Bei Registax bekomme ich ebenfalls kein brauchbares Ergebnis und bei AviStax klapp das Alignen garnicht.

Werde nachher mal ein paar Einzelbilderserien hochladen - dann darfst du dich gerne mal dran probieren, wenn du möchtest ;)
 
Hallo,

seltsam, bei mir läuft Giotto sogar unter Windows 7/64, nur bei den Filtern gibt's eine Funktion, die man nicht anrühren darf, sonst rummst es.

Ladt' die Bilder mal irgendwohin hoch, ich kann heute abend mal einen Stack daraus machen und Dir die Einstellungen durchgeben. Können wir dann per PM machen.

Lade Dir mal die letzte Version von Registax (6). Ich kann Dir vielleicht Screen Shots von den Einstellungen zusenden.

Gruß, Dieter
 
Das wäre cool
Hier sind ein paar Serien drin:
http://www.multiupload.nl/3YLPQRERMT
Bilder sind verkleinert (gecropt und JPEG komprimiert) und ich habe die CAs bei allen entfernt, ansonsten keine Nachbearbeitung

Wäre schön, wenn du da mehr rausholen könntest!
Kann aber einfach sein, dass die Serien nicht lang genug sind für bessere Resultate.
Natürlich würde ich dennoch gerne wissen, wie man die stackt ;)

Hier mal eine Version mit mehr PP, CAs entfernt:
[img:left]http://farm9.staticflickr.com/8342/8211532432_63d2edf0f5_z.jpg[/img]
 
Hi zusammen,

ich werde immer etwas stutzig beim Thema stacken. Warum soll die gezeigte Aufnahme den gestackt werden?

Stacking vermindert das Signal-zu-Rausch [S/N]-Verhaltnis. Dieses sollte aber bei Genosse Trabant dank ausreichender Helligkeit desselben bereits recht gut sein.

Bezüglich Schärfe/Luftunruhe wirkt sich Stacken doch eher negativ aus, da es insbesondere bei großflächige Objekten sehr unwahrscheinlich ist, dass zwei oder mehrere Aufnahmen exakt dieselbe aus der Lunftunruhe resultierende leichte Verzerrung haben. Man kann zwar auch das dann wieder rausrechnen, im Idealfall landet man dann wieder bei einer Aufnahme wie der oben gezeigten.

Wo liegt mein Denkfehler?

Gruß, Martin

PS: Mir gefällt die Aufnahme so wie sie ist... ;-)
 
Ich dachte Stacking bei Planeten wäre in erster Linie gerade nur dazu da Luftunruhe auszugleichen????

Es ist übrigens außerdem ja nicht nur so, dass durch Luftunruhe das Bild verzerrt wird, sondern es kommt ja auch zu partiellen Fokus-Shifts und daher zu Unschärfe - die Software kann scharfe Stellen erkennen und zusammensetzen. (Dachte ich zumindest)
 
Zitat von ForenSeil:
Ich dachte Stacking bei Planeten wäre in erster Linie gerade nur dazu da Luftunruhe auszugleichen????

Ist es auch. Stacking erhöht einerseits den Signal-Rauschabstand und andererseits filtern die Stacking-Programme die schärfsten Aufnahmen heraus. Bei Video kann man da sehr rigoros sein und nur 3-5% der Aufnahmen verwenden.

Die Frage ist allerdings berechtigt, ob es bei wenigen DSLR-Vollaufnahmen des Mondes mit relativ geringer Vergrößerung Sinn macht, zu stacken. Ich habe dazu mal ein bisschen gegoogelt. Nach dem hier (Post von Bernoulli am 14. November) lohnt es erst ab mindestens 2m Brennweite, den Mond zu stacken (Planeten nimmt man im Allgemeinen bei deutlich mehr Brennweite auf). Also bei Nahaufnahmen von Monddetails. Und natürlich bei Videoaufnahmen, die verrauschter sind als DSLR-Aufnahmen.

Der Vorteil der Qualitätsanalyse bleibt allerdings in jedem Fall erhalten. Man kann sich so die objektiv schärfsten Bilder raussuchen lassen, selbst wenn man diese dann nicht stackt, sondern einfach speichert (Registax kann die Bilder nach Qualität sortieren). Und die Filterfunktionen von Registax oder Giotto kann man auch auf Einzelbilder anwenden, wenn man die Kontrast noch ein wenig knackiger machen will. Aber Vorsicht, nicht übertreiben. Weniger ist manchmal mehr.

Gruß, Dieter
 
:)
Werde das nächste mal etwas mit Motor nachführen und so hoffentlich sehr lange Bildserien hinbekommen :)

Ich werde das nächste mal außerdem mit 1000mm Brennweite anstatt 2000mm arbeiten - dann kann ich bei bedarf sogar ein Full HD Video machen. Aber die NEX schaft auch 14 Bilder pro Sekunde am Anfang und 3 Bilder pro Sekunde dauerfeuer bei voller Auflösung. Mal schauen was besser ist ^^

Zudem werde ich einen Neodymfilter/Moonfilter verwenden - vielleicht bringt's ja noch mehr!
 
Hi,

überlege dir vor der Wahl der Waffen (lange Bildserien, 1000 mm Brennweite) welches Ziel du treffen willst.

Was möchtest du denn an der obigen Aufnahme verbessern? Mehr Details? Dann würde ich mehr Brennweite nehmen. Dann bekommst du aber auch nur noch einen Ausschnitt, wird also ein ganz anderes Motiv.

Ich finde deine Aufnahme entspricht ziehmlich dem, was man mit einem handelsüblichen Sternglotzofon sieht, es ist also ein Abbild des gesehenen. Und somit in gewisser Weise perfekt.

Die unendlichen Möglichkeiten der digitalen Astrofotografie lassen einen manchmal das Ziel etwas aus den Augen verlieren.

Gruß, Martin
 

Medieninformationen

Kategorie
Fotoalben von Mitglieder
Album
Sonstiges von ForenSeil
Hinzugefügt von
ForenSeil
Datum
Bilder angesehen
449
Kommentare
9
Bewertung
0,00 Stern(e) 0 Bewertungen

Diesem Medium teilen

Zurück
Oben