piey74

planetarischer Nebel NGC 246

  • Besitzer des Mediums piey74
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Hallo,

der planetarische Nebel NGC 246 versinkt auf Grund seiner geringen Deklination von ~12° in der Dunst- und Lichtglocke von Halle/Saale. Die Bearbeitung gestaltete sich recht schwierig - insbesondere die Farben (NGC 255 ist farblich ziemlich daneben). Und über die aufgeblähten Sterne will ich nicht auch noch meckern ...

Gerät:
- 8" f/4 Newton
- mit Baader MPCC
- mit 1.4x Konverter von Kenko
- auf LX200GPS

Filter:
- Astronomik CLS-Clip-Filter

Kamera:
- EOS 1000Da bei ISO1600
- 101x4min.

größere Bilder und Details zur Bearbeitung gibt es [url=http://piey.alfahosting.org/piey/eos201210xx.php]hier ...[/url]

Vorschläge und Kritik sind Willkommen.


Bis denne
Etienne
Hallo Etienne,

da ist auch noch das Objekt NGC255 abgebildet!

CS Erich
 
Hallo Etienne,

da steckt eine Menge Belichtungszeit in Deiner Aufnahme ! Die EVB hast Du auf Deiner Webseite ausführlich geschildert. Beim Betrachten der Aufnahme fällt auf, dass die Farblayer nicht übereinander liegen, die Sterne sind auf der rechten Seite bläulich und auf der anderen Seite rötlich. Mit z.B. Fitswork kann man das sehr einfach korrigieren, zwei Sterne in einem Rechteck markieren und unter „Bearbeiten->Farblayer zurechtrücken“ ausführen. Auch die Justierung könnte man bei Gelegenheit überprüfen, mir fällt auf, dass die Sterne in dem oberen Bereich links und rechts deutlich verzogen erscheinen. Erstaunlich, dass bei 101-Subs noch so viel Rauschen verbleibt. Auch horizontale Streifen im Hintergrund sind deutlich sichtbar. Vielleicht könnte das Dithern zwischen den Einzählaufnahmen hier helfen. Nun genug der Kritik, herzlichen Glückwunsch zu der schwierigen Arbeit, bei dieser Deklination haben die Photonen einen recht langen Weg hinter sich.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,

ich werde mir wohl doch mal Zeit für Fitswork nehmen - mal sehen was mit dem Programm so möglich ist.

Das mit dem Rauschen finde ich auch komisch. Ich habe noch den Helix-Nebel in der Vorverarbeitung mit dem DSS (steht ja noch tiefer). Bei Kappa-Sigma (Median) sieht das Resultat der Datenreduktion deutlich schlechter aus, als bei einer einfachen Mittelwert-Verarbeitung. Bei NGC 246 gab es dagegen kaum Unterschiede bei den beiden Verfahren der Datenreduktion. Das mit dem Dithern könnte durchaus sein - den Helix-Nebel habe ich über 3 Nächte aufgenommen, NGC 246 über 2 Nächte. Vielleicht war der Helix-Nebel immer etwas verschoben und bei NGC 246 habe ich halt die selbe Stelle wieder "getroffen".

Die "verlängerten" Sterne kommen vom Kenko-Konverter.

 

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