Du verwendest einen veralteten Browser. Dieser kann eventuell diese oder andere Webseiten nicht richtig darstellen. Du solltest deinen Browser aktualisieren oder einen alternativen Browser verwenden.
auch im H-Alpha-Licht ist die große Sonnenfleckengruppe gut zu sehen. Die Aufnahme entstand durch den 60-mm-Coronado SolarMax der WHS mit 3x-Barlow-Linse und einer DMK 21AU618.AS. Es wurden die 512 besten von 2000 Bildern verwendet. Das Stacken und Schärfen erfolgte mit Registax 6.
irgendwie ist doch bei dem bild was schief gelaufen...
entweder bei der bearbeitung/stacking oder dem nachträglichem einfärben.
oder lag der tuner neben der ha-linie?
der sm60 sollte doch deutlich(!!) mehr kontrast bei dieser doch sehr aktiven (und somit wirklich kontrastreichen) region zeigen.
ich selber arbeite mit nem sm60 und was der so zeigen sollte, findest du am z.b. 9.7.2013 im bilderforum/sonnensystem.
vllt. kannst du mal das originalvideo oder eins der besten einzelframes posten...?
das würde mich auch interessieren. Wenn ich die Details mit dem PST vergleiche ( siehe http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/galleries/1019304/Fleckengruppe_der_Sonne_in_Hal ) denke ich auch, dass da Wesentliches verloren gegangen ist.
Wenn Ronald auch mit einem 60er arbeitet ist ein Austausch bestimmt lohnend.
Das Ergebnis würde ich auch gerne erfahren, vielleicht gibt es Impulse zum Dazulernen, die ich nicht verpassen möchte.
hier findet Ihr einen unbearbeiteten Einzelframe. Registax hatte diesen als den besten ausgesucht. Der Kontrast scheint wirklich nicht so zu sein, wie bei Euch. Vielleicht den Objektivfilter anders kippen?
also da scheint irgendwas im argen zu sein.
mein tip: erstemal ohne die barlow arbeiten und die sonne entweder mittig, oder wenn zu gross, bildfüllend auf dem kamerachip positionieren.
als nächstes fokussieren. ich nutze als aufnahmesoftware firecapture. ist deutlich besser als die der tis-kamera beigefügte software. in firecapture kann man das gamma der aufnahme einstellen. diesen wert setze ich auf etwa 45. sonnenoberflächendetails erscheinen jetzt in einem harten kontrast, an welchem man sehr gut den fokus einstellen kann.
den gammawert setzte ich dann bei geplanten oberflächenaufnahmen auf etwa 65...90 und für protuben am sonnenrand auf werte bis etwa 220. das hängt immer von der durchsicht, dem objektkontrast und der belichtungszeit ab.
und jetzt stelle ich den kipptuner ein. für meine mosaike so, dass die gesamte gezeigte oberfläche mglst homogene helligkeit und kontraste zeigt. für details mit barlow wird dann individuell der tuner auf maximalen kontrast des zielobjektes eingestellt.
einfach mal mit dem tuner spielen - da sieht man, wie verallendingen ha-oberflächendetails sichtbar werden, bzw. wieder verschwinden. die protuberanzen am sonnenrand sind da wesentlich toleranter. jene sind in fast jeder stellung des tuners zu erkennen.
falls das nix bringen sollte, da ist im schlimmsten falle (fehler bei dir mal ausgeschlossen) ein mechanisches (erschütterungs)problem des etalons oder des blockfilters eingetreten.
beides würde in diesem worst case eine sehr teure reparatur/austausch nach sich ziehen.
ich habe meinem tuner längere schrauben und federn verpasst. so kann ich ihn soweit verkippen, dass ich komplett neben der ha-linie liege und eigentlich nur ne art rotes "weisslichtbild" der sonne habe. so kann man immer mal schnell schauen, wo denn eigentlich die sonnenflecken sind.
die Beschreibung der Vorgehensweise ist sehr gut getroffen und entspricht in etwa dem, was ich auch mache. Allerdings nehme ich nicht den Gammawert, sondern die Belichtungszeit, um die Schärfeeinstellung zu treffen. Sollte ich mal ausprobieren, was Du sagst, Ronald.
Insoweit habe ich auch nichts hinzu zu fügen und bin auf Deine nächsten Versuche gespannt, Hamut. Da geht bestimmt noch was.
Nicht aufgeben, das geht bestimmt auch sogar schnell, das "Ding" zu treffen
Ronalds Tipps folgend habe ich heute mal ohne 3xBarlow fotografiert; die Ergebnisse seht Ihr hier und dort .
Beide Bilder sind etwas geschärft mit dem Wavelet-Filter von Registax. Die Kamera-, Filter- und andere Bildinfos gehen aus den Dateinamen hervor:
Wie beurteilt Ihr diese Ergebnisse? Ich vermute, das Sonnenflecken-Foto ist einfach nur schlecht fokussiert.
Während den Aufnahmen zogen hohe Wolken vor der Sonne vorbei, was der Alignment-Funktion von Registax erfahrungsgemäß sehr zu schaffen macht, d.h. ich musste die Alignment-Points manuell setzen, bevor die Frames richtig aufeinander lagen. Den Bildkontrast bearbeite ich immer erst nach dem Stacken und Filtern. Ich werde es mal andersrum probieren, in der Hoffnung, dass das Alignment bei schwachen Kontrasten dann besser funktioniert. Registax bietet übrigens mit dem "Prefilter" auch eine Möglichkeit, die Frames vor dem Alignment im Kontrast (Gammawert, Schwarz- und Weißpunkt) zu beeinflussen. Firecapture werde ich mir gelegentlich mal ansehen. Bisher war ich mit der IC-Capture-Software recht zufrieden.
Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.