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NGC7000 und Umgebung - First light

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Hallo zusammen,

das Wetter spielte in den letzten Nächten hier im Nordwesten so einigermaßen mit. Nach Tagestemperaturen von weit über 30°C und auch nachts noch bei über 20°, war ich mal richtig gespannt, was mein neues EF 50mm Objektiv an der Canon 1000D in Sachen Deep Sky so leistet!
Leider war der Himmel durch Straßenlaternen und Streulicht leicht aufgehellt. Die Milchstraße konnte man mit bloßem Auge so gerade erahnen. Dennoch stellte ich die Kamera mit Stativ in den Garten, richtete sie auf den Schwan mit dem Nordamerikanebel und machte Einzelaufnahmen je 8 Sekunden.
Es ging auch eine Weile recht gut, jedoch machte mir Taubildung auf dem Objektiv innerhalb von 20 Minuten weitere Aufnahmen zunichte!
Ich hoffe, die Ausschnitte gefallen trotzdem. Für Anregungen und Kritik bin ich dankbar.

Aufnahmedaten: Canon EOS 1000D, unmodifiziert
Objektiv: EF 50mm, f/1.8 bei Blende 2.5. ISO 800
Kamera auf Stativ, nicht nachgeführt.
40 Aufnahmen je 8 Sekunden.
Gestackt in Fitswork und weiterbearbeitet mit Gimp.

Viele Grüße, CS, Uwe

Hallo Uwe,

für die kurze Gesamtbelichtungszeit ist erstaunlich viel drauf - auch mit einfachem Gerät kann man heute schon Aufnahmen machen, die früher nicht so einfach zu erreichen waren. Jetzt probier es einmal mit Nachführung und längerer Belichtungszeit!

CS Erich
 
Hallo Erich,

vielen Dank für deinen Kommentar. Trotz der nicht ganz so guten Bedingungen bin ich sehr erstaunt, was das Objektiv aufgrund seiner Lichtstärke bringt!
Bedingt durch den Infrarot-Sperrfilter vor dem Sensor der 1000D, kommt ja leider nicht die Wellenlänge von 653 Nanometer; der H-Alpha Linie des angeregten Wasserstoffs so richtig zur Geltung um die rötlichen Anteile des Nebels darzustellen. Wäre vielleicht eine Überlegung wert, die Kamera modifizieren zu lassen!
Aber für den ersten Testlauf bin ich schon zufrieden. Über die Anschaffung einer kleinen Monti mit Nachführung habe ich schon nachgedacht.

Warten wir´s mal ab, vielleicht wird hier der Nachthimmel ja auch mal wieder dunkler. Sonst besteht die Gefahr, dass bei Langzeitbelichtungen der Himmelsgradient durch die Lichtverschmutzung verstärkt auf den Aufnahmen zu sehen ist.

Gruß, Uwe
 

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