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Am 12.02. gabs hier in Landsberg ein sehr seltenes Ereignis: ein ISS-Mondtransit direkt auf der Zentrallinie bei gleichzeitig gutem Wetter. Am Ende war es ein Wettlauf gegen die Wolken, da eine aufziehende Front dem ganzen Spektakel ein Ende zu setzen drohte. Eine halbe Stunde vor dem Transit zogen erste hohe Wolken auf und ich habe in Vorbereitung schonmal den 0,5x Reducer eingestöpselt. Kurz vor dem Transit dann eine Wolkenlücke: also Reducer raus, die ASI auf 32fps aufgerissen und volles Risiko. Am Ende hatte ich Glück:
Dann hänge ich auch noch einen aktuelle Jupiter und Mars bei. Wegen der schlechten Qualität habe ich mir das Beschriften erspart. Die letzten Tage gab's hier im Süden sehr oft klaren Himmel aber leider durchwegs schlechtes Seeing.
Glückwunsch zu dieser tollen Aufnahme.
Woher wusstest Du wo die ISS genau herfliegt ?
Ich hatte das auch mal probiert, aber nicht mit so starker Vergrößerung, da ich aus den Angaben bei calsky nicht schlau werde. Außerdem muss ich ja auch das um 180° gedrehte Bild beim Dobson berücksichtigen.
wirklich eine Super-Aufnahme vom ISS-Transit!
Bis auf ein paar länger zurückliegende Aufnahmeversuche mit Teleskop und Spiegelreflex habe ich keine Erfahrung mit Astrofotografie.
Wenn ich deine Beschreibung richtig verstanden habe, hast du eine Videoaufnahme gemacht und dann Einzelbilder aus dem Video extrahiert, oder?
um dazu zu lernen. Mit welcher Optik und bei welcher Brennweite und welcher Belichtungszeit sind die Bilder
entstanden? Muß ja extrem kurz belichtet sein, damit die ISS noch scharf abgebildet wird.
gelingt nur, wenn Du die aktuellen Bahndaten kurz vor dem Ereignis in ein Planetariumsprogramm wie Guide einlist. Klar, der Beobachtungsort muß natürlich auch exakt angegeben werden. So konnte ich die ISS auch einmal mit einer Einzelbelichtung (EOS 40D) einfangen. Schau hier:
Hallo Holger,
Danke für Deine Antwort.
Mit Calsky lässt sich so ein Transit sehr gut planen. Die Bahndaten werden dort regelmäßig aktualisiert und das Vorschaubild blendet den Pfad über den Mond ein, sodass man anhand der Oberflächenstrukturen auch bei hoher Vergrößerung gut einschätzen kann, wie die Kamera auszurichten ist. Die 180° Drehung beim Dobson sollte kein Problem sein. Man muss nur versuchen den Pfad auf dem Chip möglichst diagonal auszurichten um die größtmögliche Strecke abzudecken.
Gruß,
Torsten
Hallo Michael,
Auch Dir danke für Deine Antwort.
Ja, es wurde ein Video aufgenommen und die ISS aus den Einzelbilder heraus ins finale Mosaik kopiert. Für das Mosaik wurden wiederum mehrere einzelne Videos erstellt und die Summenbilder entsprechend bearbeitet und zusammengefügt.
Viele Grüße,
Torsten
Hallo Günther,
Danke.
Optik war ein C9 fokal bei f/10, Belichtungszeit mit der ASI waren 0.25ms. Bei einer relativen Winkelgeschwindigkeit der ISS von ca 50'/s macht das einen Fehler von < 1". Da hat das höchstens durchschnittliche Seeing an dem Abend deutlich mehr Anteil an der Unschärfe.
Gruß, Torsten
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