Hier mein zweites Astrobild NGC 2244

Hier mein zweites Astrobild NGC 2244

  • Besitzer des Mediums Gianni_1
  • Datum
Teleskop: Takahashi TOA-150
Standort: GRAS Remot Teleskop Nerpio, Spanien
Camera: SBIG STL-11000M CCD Monochrom
Montierung: Paramount PME
Guiding: Internes Autoduiding

Belichtung:
12 x R 180s
6 x G 180s
6 x B 180s

Kalibrierung:
Darks und Bias

Stacking:
MaximDL Sigma Clip Stacking

Nachbearbeitung:
MaximDL: Digital Development
MaximDL: Remove Cold/Hot pixels
MaximDL: Histogram anpassung
Photoshop: Kontrast, Helligkeit und Gradationskurve
Photoshop/Neatimage: Reduce noise
Photoshop/Astronomie Tools: Enhane DSO and reduce stars
Photoshop: Verkleinern und komprimieren

Ich bin froh um jedes Feedback, da es auch erst mein zweites Astrofoto ist.

Gruss
Gianni


mir gefällt die Aufnahme sehr gut Gianni. Und dafür, dass es dein zweites foto ist gefällt es mir um so mehr. Viele Strukturen sind im Mittelbereich zu erkennen und vor allem tolle Sternabbildung. GRATULIERE

Gruß, Faried
 
Hallo Gianni

Wunderbar sehr schönes Bild!
Ich hab mir auch schon überlegt Remotezeit eines Teleskop
in Spanien oder Mexico zu mieten, wie lange sind den die Wartezeiten? konntest du die Bilder sofort runterladen?
und selber bearbeiten oder ging das auch über Remote?

Gruss Dani
 
Das war Equipment von >15K Euro im Spiel war und vermutlich wenig Lichtverschmutzung sieht man der Aufnahme (bei der Auflösung) nicht an.
Hauptsache dir gefällt die Aufnahme - die Verbesserungsmöglichkeiten siehst du ja sofort.
Gradient drin, u.U. flats machen, Farbgebung Geschmackssache.
Schau dir doch mal im Netz andere Aufnahmen vom R. an und vergleiche. Immerhin die Nachführung scheint gut zu klappen.
 
Hallo

An alle:
Danke für das Feedback.

Zu Dani:
Es gibt eigentlich praktisch keine Wartezeiten. Man programmiert das Teleskop anhand von Daten die man z.B. aus Stellarium ermittelt und sobald das Teleskop die Aufnahmen gemacht hat, kann man etwa 15min später via Web oder FTP auf die Bilder zugreifen. Die Bilder kann man dann lokal bei sich weiter bearbeiten. Die Bearbeitung geht nicht remote ausser die Kalibrierung. Man kann die Daten kalibriert runter laden oder sich selber Flats, Darks und Bias anfertigen und bei sich kalibrieren.

Zu Michael:
Du hast recht. Viel Aufwand fällt bei Remote Aufnahmen weg.
Das muss generell nicht schlecht sein, aber ich bin auch der Meinung, dass man erst von einem vollständig eigenen Bild sprechen kann wenn man sich selbst wirklich durch den Stress geplagt hat (von der Standortaufsuche, frieren bei minus Graden, Stromanschluss, Montierungsaufbau, Einordnung bis zur Nachführung, etc.). Da ich noch auf meine SBIG ST-8300M mit LRGB Filterset warte, kann ich mit meinem Takahashi TSA-102 und HEQ5 Montierung noch keine eigenen Bilder machen. Sobald ich das Material habe, werde ich mein erstes vollständig eigenes Bild anfertigen und wieder hochladen (sofern man es zeigen kann).
Ich habe den Verlauf auch bemerkt und in einer neuen Version rausgefiltert. Danke für das Feedback.

Zu Peter:
Das Belichtungsset war relativ kurz. Ich habe in der Nacht auf heute nochmals je 8x3min RGB gemacht und dazu gestackt. Sieht schon besser aus. Den Gradienten konnte ich grösstenteils entfernen: Problem ist dass er im unteren Bildbereich stärker auftritt als oben. Flats wurden gemacht. Ja, die Farbgebung habe ich noch stärker ins blaue verschoben (d.h. der Nebel ist nun eher violet).



Gruss
Gianni



 
Hallo Gianni,

danke für die umfassende Antwort. Es ist mittlerweile eine Möglichkeit Astrofotografie zu betreiben, wenn auch recht teuer. Aber schlecht wollte ich es auch nicht reden, sondern nur anmerken, dass es nur ein halbes eigene Bild ist ;-) Womit ich aber auch kein Problem habe, wenn beschrieben ist wie es entstanden ist. Absolut OK.

Ohne Gradienten noch besser! Aber dazu übt man ja und will Feedback!

Grüße
Michael
 

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