Du verwendest einen veralteten Browser. Dieser kann eventuell diese oder andere Webseiten nicht richtig darstellen. Du solltest deinen Browser aktualisieren oder einen alternativen Browser verwenden.
das sind ja exzellente Farben und Detailreichtum. Man fühlt sich wirklich an das "Hubble" erinnert. Bitte als Kompliment verstehen. ;-) Bei diesen Objekten finde ich die Staubsäulen besonders faszinierend. Die hast du hervorragend herausgearbeitet.
mit 21 Std. hast du da recht viel Zeit investiert. Hut ab. Die Hbeta-Verarbeitung anstelle von [SII] ist interessant. Ein Vergleich würde mich etz interessieren.
erst mal meinen Glückwunsch zu Deinem tollen Bild!
Außer, dass es mir gefällt hat es mich auch verwirrt
Zunächst: ich beschäftige mich eigentlich nicht mit den physikalischen Hintergründen zu Emissionslinien - ich fotografiere einfach nur.
Aber was ich mal gelesen habe ist (die Quelle finde ich gerade nicht mehr), dass h-alpha und h-beta immer in einem festen Verhältnis zueinander vorkommen würden (3:1, bzw. 6:1). Die minimalen Schwankungen die in diesem Verhältnis vorkommen, seien zwar für bestimmte Forschungen sehr interessant, aber für die Astrofotografie irrelevant.
Scheint ja auch logisch. Wenn es ein festes Verhältnis von h-alpha und h-beta gibt und man mischt beide Kanäle (h-alpha=rot und h-bet=blau), dann wäre das Bild einfach etwas nach "rosa" verschoben - oder?
In Deinem Bild ist es aber so, dass es einen Bereich gibt, der deutlich "blau" ist. Für mich heißt das, dass dort h-beta und nicht h-alpha dominant ist - also das "eigentliche" Verhältnis umgekehrt ist. Sehe ich das richtig?
Offensichtlich habe ich mir mal wieder fundiertes Halbwissen angeeignet - könntest Du (oder jemand anderes der sich auskennt) mir bitte etwas "Nachhilfe" geben?
Vielleicht ist dieses Unterforum nicht der richtige Ort, um dies zu fragen. Wäre es ok, dies in einem anderem Unterforum (z. B. Astrofotografie, Ausrüstung und Aufnahmetechnik) weiter zu führen?
Was ich im Hinterkopf hatte, war, dass es viele Nebel gibt, bei denen H-beta keine oder eine sehr untergeortndnete Rolle spielt.
Genauso umgekehrt : Es gibt H-beta-potente Objekte, wie den Pferdekopnebel.
Das ffeste Ha-Hb-Verhältnis ist mir neu, interessiert mich aber auch.
Wie kommst Du auf 3:1 , 6:1 , liesse sich das fortführen ( 12:1 , 24: 1 )
Hier eine Übersicht, über H-beta-lohnende Objekte :
ich dachte diese Nebelliste seien in erster Linie für visuelle Beobachter: Wenn man visuell beobachtet bleibt einem ja nichts anderes als h-beta, da das menschliche Auge für den Wellenbereich von h-alpha nicht empfindlich ist.
Meine "Information" hatte ich v. a. aus zwei Threads im blauen Forum:
- "Fotografische Unterschiede H-Alpha/H-Beta?"
- "Warum hat Astrodon kein h-Beta filter im Program?"
Im letzten Thread ist ein Link auf ein PDF von Don Goldman (von Astrodon):
Im Abschnitt "What about H-beta or other narrowband filters" heißt es:
"H-beta is of interest for scientific research, but is not useful for narrowband imaging. It is a blue filter at 486 nm. It has the same information as the H-a filter, but its signal is one-quarter to one-third as intense. Thus, it does not really add new information and provides a weaker signal."
Den anderen Artikel in dem stand, dass das Verhältnis von H-Alpha/H-Beta für normale Nebel 3:1 und für planetarische Nebel 6:1 sei, finde ich leider nicht mehr.
Aber wie dem auch sei, Dein Bild zeigt ja, dass es sich lohnen kann mit h-Beta UND h-Alpha zu fotografieren - wieder was dazu gelernt.
( "... dann kam einer und hat es einfach gemacht" )
Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.