GerhardH

IC1848 Ha - Hb - OIII

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Hallo zusammen,

Ich habe mal versucht H-beta in den IC1848 zu integrieren, tatsächlich gab es ein Hb - Signal , mehr Infos :

http://www.astrobin.com/136418/

Gruss Gerhard
Hallo Gerhard,

das sind ja exzellente Farben und Detailreichtum. Man fühlt sich wirklich an das "Hubble" erinnert. Bitte als Kompliment verstehen. ;-) Bei diesen Objekten finde ich die Staubsäulen besonders faszinierend. Die hast du hervorragend herausgearbeitet.

VG Christian
 
Hi Gerhard,

mit 21 Std. hast du da recht viel Zeit investiert. Hut ab. Die Hbeta-Verarbeitung anstelle von [SII] ist interessant. Ein Vergleich würde mich etz interessieren.

Viele Grüße
Jens
 
Hallo Jens ,

Da kann ich helfen , das Bild bekomme ich hier nicht mehr rein, klassische Ha, OIII, SII Bearbeitung.

aber es gibt einen link :

http://www.astrobin.com/136657/

Gruss Gerhard
 
Hallo Gerhard,

ein fantastisches Bild!!! Mit Deiner Ausrüstung und der gesammten Belichtungszeit...sehr beeindruckend und kann nur ehrfürchtig den Hut ziehen :)))

Ich wünschte, ich könnte auch so hervorragende Fotos machen und wünsche Dir weiterhin viele klare Nächte.

Herzliche Grüße
Alexander Hornung
 
Hallo zusammen,

Vielen Dank, wahrscheinlich wird das Wetter bis Februar nicht mitspielen, werde aber ab und an noch Bilder zeigen.

Gruss Gerhard
 
Hallo Gerhard,

erst mal meinen Glückwunsch zu Deinem tollen Bild!

Außer, dass es mir gefällt hat es mich auch verwirrt :)

Zunächst: ich beschäftige mich eigentlich nicht mit den physikalischen Hintergründen zu Emissionslinien - ich fotografiere einfach nur.

Aber was ich mal gelesen habe ist (die Quelle finde ich gerade nicht mehr), dass h-alpha und h-beta immer in einem festen Verhältnis zueinander vorkommen würden (3:1, bzw. 6:1). Die minimalen Schwankungen die in diesem Verhältnis vorkommen, seien zwar für bestimmte Forschungen sehr interessant, aber für die Astrofotografie irrelevant.

Scheint ja auch logisch. Wenn es ein festes Verhältnis von h-alpha und h-beta gibt und man mischt beide Kanäle (h-alpha=rot und h-bet=blau), dann wäre das Bild einfach etwas nach "rosa" verschoben - oder?

In Deinem Bild ist es aber so, dass es einen Bereich gibt, der deutlich "blau" ist. Für mich heißt das, dass dort h-beta und nicht h-alpha dominant ist - also das "eigentliche" Verhältnis umgekehrt ist. Sehe ich das richtig?

Offensichtlich habe ich mir mal wieder fundiertes Halbwissen angeeignet - könntest Du (oder jemand anderes der sich auskennt) mir bitte etwas "Nachhilfe" geben?

Vielleicht ist dieses Unterforum nicht der richtige Ort, um dies zu fragen. Wäre es ok, dies in einem anderem Unterforum (z. B. Astrofotografie, Ausrüstung und Aufnahmetechnik) weiter zu führen?

Liebe Grüße

Reinhard
 
Hallo Reinhard ,

Was ich im Hinterkopf hatte, war, dass es viele Nebel gibt, bei denen H-beta keine oder eine sehr untergeortndnete Rolle spielt.
Genauso umgekehrt : Es gibt H-beta-potente Objekte, wie den Pferdekopnebel.

Das ffeste Ha-Hb-Verhältnis ist mir neu, interessiert mich aber auch.
Wie kommst Du auf 3:1 , 6:1 , liesse sich das fortführen ( 12:1 , 24: 1 )

Hier eine Übersicht, über H-beta-lohnende Objekte :

http://www.astro-okulare.de/nebelliste.htm

Gruss Gerhard
 
Hallo Gerhard,

ich dachte diese Nebelliste seien in erster Linie für visuelle Beobachter: Wenn man visuell beobachtet bleibt einem ja nichts anderes als h-beta, da das menschliche Auge für den Wellenbereich von h-alpha nicht empfindlich ist.

Meine "Information" hatte ich v. a. aus zwei Threads im blauen Forum:

- "Fotografische Unterschiede H-Alpha/H-Beta?"
- "Warum hat Astrodon kein h-Beta filter im Program?"

Im letzten Thread ist ein Link auf ein PDF von Don Goldman (von Astrodon):

Astrodon - Narrowband - FAQ

Im Abschnitt "What about H-beta or other narrowband filters" heißt es:

"H-beta is of interest for scientific research, but is not useful for narrowband imaging. It is a blue filter at 486 nm. It has the same information as the H-a filter, but its signal is one-quarter to one-third as intense. Thus, it does not really add new information and provides a weaker signal."

Den anderen Artikel in dem stand, dass das Verhältnis von H-Alpha/H-Beta für normale Nebel 3:1 und für planetarische Nebel 6:1 sei, finde ich leider nicht mehr.

Aber wie dem auch sei, Dein Bild zeigt ja, dass es sich lohnen kann mit h-Beta UND h-Alpha zu fotografieren - wieder was dazu gelernt.

( "... dann kam einer und hat es einfach gemacht" :) )


Viele Grüße

Reinhard
 

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