Hallo an das Forum,
das ist mein erster Beitrag überhaupt bei a.de.
Die vielen unglaublich guten Fotos von Jupiter habe mich zu einer Nachahmungshandlung veranlasst:
Objektiv: 12" f/10 mit 26 mm Okular mit 2x-Barlow
Kamera: Fujifilm Finepix J38 (Schnappschuss Kamera) bei 3x optischem Zoom, Movie-Modus, 30 f/s
Datum: 2. Oktober, 1 Uhr morgens
Bearbeitet ausschließlich in RegiStax aus 750 Einzelbildern gemittelt und an den Wavelet-Reglern herumgespielt, ca. 60 automatisch ausgewählte Alignmentpunkte, 2-fach vergrößert.
Erwartungsgemäß kommt diese Aufnahme nicht an die der Erfahrenen heran. Wo liegen die Beschränkungen?
Wahrscheinlich habe ich auch zuviel Glas im optischen Weg, also Okularprojektion mit 26mm Plössel und Barlow und dann noch optischer Zoom der Kamera, die ich per Hand direkt ans Okular gehalten habe.
Das Seeing war recht gut, d.h. das langsame Seeing (ist das der korrekte Ausdruck) war gut - Jupiter stand ruhig im Okular. Über das schnelle Seeing kann ich nur sagen, dass ich in der Nacht auch noch ausgiebig die Kollimation des SCTs an Vega und Deneb untersucht habe. Dabei war das fokussierte Sternbild sehr unruhig (etwa IV nach Antoniadi).
Ein weiteres ist wohl auch die Videokompression der Kamera, die ja anscheinend bei hohen Frameraten immer vorliegt, wie ich hier im Forum aufgeschnappt habe. Dann hat die Kamera sicher auch "nur" einen CMOS-Sensor.
Nichtzuletzt kommt noch die mangelnde Erfahrung mit Registax und vor allem mit der Wavelet-Bearbeitung ins Spiel.
Es wäre schön, wenn jemand ein paar Worte zu diesem Bild verlieren könnte, aber es gibt davon ja auch zuhauf.
Viele Grüße,
Peter