Kurztrip nach Nordamerika im Odenwald

Kurztrip nach Nordamerika im Odenwald

  • Besitzer des Mediums Pantalar
  • Datum
Die folgende Aufnahme entstand in der Nacht vom 25.7. auf den 26.7.2012.

Die Daten:

Standort: bei Steigerts im Odenwald

Belichtungszeit: 6x 600"

Optik: 300mm Canon-Tele bei f/7,1

Kamera: DSRL Canon EOS600D (unmodifiziert [noch... ^^]),

Nachführung: manuell, mit 12,5mm Micro-Guide an 4"-Skywatcher Mak (f=1300mm) auf CNC400 & Sinus II

Bildbearbeitung:
interne Darkframes, interne Flatframes,DSS-stacking,
in RGB und Luminanz mit DSS "aufgehübscht",
anschließend automatischer Ausgleich und JPG-Konvertierung mit Corel X3.

Das ist meine erste 60'-Aufnahme :) Dem entsprechend würde ich mich über konstuktive Kritik sehr freuen.


Viele liebe Grüße und CS

Panny
Hallo Panny,

Für meine Begriffe ist dir diese Aufnahme sehr gut gelungen.
Mit dem Guiding, manuell noch dazu, warst du auch gut untewegs.
Welchen ISO Wert hast verwendet?
 
Hallo Panny, soweit sich das bei der Auflösung beurteilen läßt hast Du tatsächlich mit Deinem manuellen Guiding perfekt runde Sterne hinbekommen, höchsten Respekt.
Etwas blaß wirkt der Nebel schon, daß wird sich drastisch ändern wenn Deine Kamera modifiziert ist.
Mußt Du bei disem Objektiv die Blende so weit schließen?
Schon eine Blendenstufe würde doch richtig viel bringen.
Eine Frage habe ich noch:
Wie machst Du denn interne Flats, für interne Darks hat meine 1000D eine entsprechende Funktion, die Flats muß ich natürlich noch extern mit der Flatfolie anfertigen...

Viele Grüße und klaren Himmel Willi!

 
Hallo, Freunde der Nacht, vielen Dank für die Reaktionen.

Ich habe mit ISO 800 gearbeitet.

Hmm, ja, das mit den internen Flats habe ich etwas missverständlich formuliert (sorry, der Schlaf heute morgen war doch sehr kurz, und mein Chef wollte mich dann auch noch unbedingt sehen... :pfeif: ).
Die 600D verfügt über eine interne Vignettierungs-Korrektur für Canon-Objektive, und mein verwendetes Objektiv ist in der dazu gehörigen "Datenbank" enthalten. Intern wirkt sich diese Korrektur auf die JPEGs aus, auf die RAWs kann diese Korrektur mit der mitgelieferten EOS-Utility-Software angewandt werden. Das wirkt sich dann so ähnlich aus, wie die Anfertigung und Verwendung von Flats. Insofern ist der Ausdruck "interne Flats" etwas irreführend, 'tschuldigung nochmal dafür. :blush: (Am 6" GSO_Newton muss ich auch noch nach wie vor "externe" Flats anfertigen.)

Die Blende habe ich recht klein gewählt, um möglichst kleine Sternpunkte zu erhalten, aber nicht zu klein, da ja auch noch "Nebel" mit drauf sollte. Bei der nächsten Aufnahme werde ich dann mal die nächst größere Blendenstufe ausprobieren, das ist dann 6,3. Beim genauen Hinsehen ist das Objektiv allerdings in den Ecken nicht sonderlich sauber, nja, es ist ja auch nicht unbedingt für uns "Astros" gedacht, sondern wohl eher für die "Feld-, Wald- und Wiesen-Fotografie".... ^^

Das manuelle Nachführen klappt erstaunlich gut, und durch die internen Darks nach jeder Aufnahme gibt's auch genügend Zeit zur Erholung ;) . Mit dem Micro-Guide arbeite ich am Mak mit 104-facher Vergrößerung, für 300mm Aufnahmebrennweite reicht das völlig aus. Für längere Brennweiten schalte ich noch eine 2-fach Barlowlinse dazwischen, damit kommt man dann in Aufnahmebrennweiten-Regionen von so 800 bis 900mm. Den Mak habe ich auf einem Stronghold montiert, sodass also immer ausreichend helle Nachführsterne zu finden sind. Die NGC7000 Aufnahme habe ich z. B. auf Alberio nachgeführt.

Ich werde die Kamera vermutlich im September/Oktober mit dem Baader-Filter umbauen lassen, dann mache ich dass gleiche nochmal und werde dann zu Vergleichszwecken beide Bilder (vorher/nachher) nochmal hier veröffentlichen. Ich bin schon sehr gespannt darauf ... :biggrin:

Viele Grüße aus Südhessen, und CS euch allen,

Panny
 
Hallo Panny,

gefällt mir sehr gut! Besonders das manuelle Guiding nötigt mir Respekt ab. Den Nerv hätte ich glaube ich nicht.

Zur Kamera: Ich hab selbst eine modifizierte EOS 600D im Gebrauch. Der Unterschied wird dich ziemlich von den Socken hauen. Mir ging es jedenfalls so. Ich hatte glatt das Gefühl, dass ich vorher durch einen dichten Schleier hindurch fotografiert habe.

Weiter so :-)

Lieben Gruß,

Matthias
 

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