Aufbewahrung für Okulare

Mein ältester Koffer mit Würfelschaumstoffeinlagen ist zwar erst gut 10 Jahre alt, aber weder hat der Schaumstoff angefangen bröselig zu werden, noch der Inhalt gelitten. Allerdings halte ich ihn während der Beobachtung geschlossen und lasse ihn danach zumindest über Nacht offen stehend durchtrocknen....
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Beim H-Alpha Teleskop noch ein Döschen mit Silikagel:
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Gruß Horst
 
Die Frage ist wie unterscheidet man den guten vom schlechten Würfelschaum
m.E. die Dichte und da gibt es nach meinen Erfahrungen schon Unterschiede.

Ich finde, alle diesen Schaumstoffeinlagen ist gemein, dass sie letztlich wie Schwämme sind
stimmt, keine Frage. Ich habe da nie Problem mit gehabt und Kondensat, ob es nun eindringt oder sich auf dichtes Material niederlegt - es bleibt. Meist lasse ich den Koffer auch gar nicht offen, sondern lege die Okulare auf die Ablage zw. d. Stativbeinen. Da hat jeder so seine Herangehensweise und es gibt hier kein richtig und/oder falsch.
 
stimmt, keine Frage. Ich habe da nie Problem mit gehabt und Kondensat, ob es nun eindringt oder sich auf dichtes Material niederlegt - es bleibt. Meist lasse ich den Koffer auch gar nicht offen, sondern lege die Okulare auf die Ablage zw. d. Stativbeinen. Da hat jeder so seine Herangehensweise und es gibt hier kein richtig und/oder falsch.
Ich hatte schon aus Unachtsamkeit (vergessen, daheim den Koffer wieder auf zu machen) einen Polarisationsfilter durch eingeschlossene Feuchtigkeit im Koffer getötet. Und ein Okular, zum Glück kein teures, hat Glaspilz bekommen.
 
wenn sie vorhanden ist, wird sie sich ggf. zwar im unterschiedlichem Sättigungsgrad einlassen, durch eine andere Materialwahl aber ist sie nicht vermeidbar.
Vermeidbar ist sie nicht, aber wenn die Feuchtigkeit nicht eindringen kann, verdunstet sie an der Oberfläche ja leichter. So zeigt es zumindest meine Erfahrung der letzten Jahre plus natürlich dem Umstand, dass ich nun viel explizierter darauf achte, die Koffer nach dem Beobachten daheim im Heizraum des Kellers zu öffnen und auch die Kappen der okus abzunehmen und einfach ein küchenhandtuch drüber zu legen. Seither ist jedenfalls Ruhe.
 
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Und ich nutze seit über 20 Jahren nur eine Fototasche von LowePro mit Trennwänden aus dem Fotobereich. Koffer sind mir zu sperrig.
Ich verstehe auch nicht, warum hier einige Angst vor Feuchtigkeit haben. Deckel auf, Okulare entnehmen und dann wieder Deckel zu! So kann nie Feuchtigkeit eindringen.
 
Feuchtigkeit sehe ich auch gelassen - zuhause liegt die Equipment frei in Schubladen und Schränken. Würfelschaum ist bei mir schon früher aus nicht-astronomischen Anwendungen rausgeflogen. Unflexibel, alles starr eingepasst. Zu viel Leerraum.
Da ich zu Fuß mobil sein mag, hab ich zwei andere Ansätze: Kraxe oder Rucksack.

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Auf der Kraxe nehme ich einen Peli. Bild täuscht etwas, ist nur ein 1450er. Darin sind die Okulare oder Spiegel in mit Fleece ausgekleideten Stuff-Säcken oder Magazintaschen einzeln verpackt. Ist die Menge zu gering, nehme ich einen kleineren Peli oder stopfe die auf dem Bild davorliegende Regenhülle (fürs Teleskop/Spektiv) rein. Die Schutzkappen oder nicht benötigte Adapter wandern bei Nutzung des Okulars einfach zurück in die Packtasche. Funktioniert alles ohne Licht.

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Mit der Kraxe sind große Volumen und auch 25 kg + X kein Problem. Auch auf längeren Strecken im Gebirge. Sind Umfang/Gewicht/Wegstrecke geringer, nehme ich den Rucksack. Im Sommer, wenn fürs Biwak nicht viel mit muss, passt er fast immer. Die Okulare und Spiegel sind dann in den sichtbaren Taschen perfekt untergebracht. Solche Einsatzrucksäcke sind mit Flauschklett augeschlagen, darauf halten die Taschen mit Hakenklett vollkommen flexibel für die Tour.
Den Sucher in der davorliegenden Tasche klemme ich zwischen die Magazintaschen.

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