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Hallo,
Quizfrage: Was ist etwa 3x3 Meter groß, nur 0,005 Millimeter dick und hat Ähnlichkeiten zu einer mit Aluminium beschichteten Frischhaltefolie? Richtig: NanoSail-D2, der NASA-Testsatellit eines Sonnenseglers. Zwar segelt er nicht ganz so im Sonnenwind wie der Chef-Wissenschaftler des Projekts mit den Worten "We're solar sailing" verkündete, dafür winken aber bei einem Fotowettbewerb 500 Dollar als Hauptpreis.
Da zurzeit eine Chance auf eine Sichtbarkeit besteht, versuchte ich mein Glück am frühen Donnerstagabend. Erwischt hatte ist sie dann doch nicht, ich meine aber das richtige Feld mit dem Fernglas angepeilt zu haben, nur der Himmel am frühen Abend wird noch zu hell gewesen sein.
Am nächsten Tag sollte es schließlich doch noch klappen. Heavens-Above zeigte mir für Freitagabend sogar einen gleichzeitigen Überflug von ISS und NanoSail-D2 an. Und beinah hätte ich die Überflüge auch noch verpasst. Ich war beim Kochen und schaute zufällig um 19:05 MEZ auf die Uhr, schnappte mir das bereitgelegte 8x40 und ging mal schnell in den Garten. Die Raumstation - immer noch mit der angedockten Discovery und dem ATV Johannes Kepler - war schon im Nordwesten aufgetaucht und stieg langsam höher. Jupiter als mein Ausgangspunkt für den Sonnensegler stand auch passend zwischen zwei Baumkronen. Von Jupiter als Startpunkt war delta Psc (4,4mag) mit dem Fernglas schnell gefunden. Nochmal um ein Gesichtsfeld verlängert und ich war im richtigen Areal. Über mir erreichte die ISS ihre maximale Helligkeit. Ein künstlicher Stern in der Abenddämmerung, der gerade von 12 Menschen bewohnt wird. Als strahlender Lichtpunkt in der Abenddämmerung zog sie dann an der Dachschräge vorbei. Wie die Raumstation als roter Punkt im Erdschatten verschwindet, konnte ich nicht mehr verfolgen, denn jetzt hatte NanoSail-D2 seinen Auftritt.
Mit dem 8x40 peilte ich wieder das ausgesuchte Feld an - 15° nördlich von Jupiter. Und tatsächlich! Ein mäßig heller Lichtpunkt wanderte geräuschlos durch mein Gesichtsfeld. Ich nahm das Fernglas von den Augen und konnte das Sonnensegel sogar leicht mit bloßen Augen verfolgen. Mit alpha (2,0mag) und beta Ari (2,6mag) als Vergleichssterne würde ich seine Helligkeit auf 2,5mag schätzen. Das waren ganze 2 Größenklassen mehr als bei Heavens-Above angegeben! Kurz danach hatte ich NanoSail schließlich doch aus den Augen verloren. Dennoch war ich beeindruckt, von dieser batteriebetriebenen Frischhaltefolie im Orbit.
Quizfrage: Was ist etwa 3x3 Meter groß, nur 0,005 Millimeter dick und hat Ähnlichkeiten zu einer mit Aluminium beschichteten Frischhaltefolie? Richtig: NanoSail-D2, der NASA-Testsatellit eines Sonnenseglers. Zwar segelt er nicht ganz so im Sonnenwind wie der Chef-Wissenschaftler des Projekts mit den Worten "We're solar sailing" verkündete, dafür winken aber bei einem Fotowettbewerb 500 Dollar als Hauptpreis.
Da zurzeit eine Chance auf eine Sichtbarkeit besteht, versuchte ich mein Glück am frühen Donnerstagabend. Erwischt hatte ist sie dann doch nicht, ich meine aber das richtige Feld mit dem Fernglas angepeilt zu haben, nur der Himmel am frühen Abend wird noch zu hell gewesen sein.
Am nächsten Tag sollte es schließlich doch noch klappen. Heavens-Above zeigte mir für Freitagabend sogar einen gleichzeitigen Überflug von ISS und NanoSail-D2 an. Und beinah hätte ich die Überflüge auch noch verpasst. Ich war beim Kochen und schaute zufällig um 19:05 MEZ auf die Uhr, schnappte mir das bereitgelegte 8x40 und ging mal schnell in den Garten. Die Raumstation - immer noch mit der angedockten Discovery und dem ATV Johannes Kepler - war schon im Nordwesten aufgetaucht und stieg langsam höher. Jupiter als mein Ausgangspunkt für den Sonnensegler stand auch passend zwischen zwei Baumkronen. Von Jupiter als Startpunkt war delta Psc (4,4mag) mit dem Fernglas schnell gefunden. Nochmal um ein Gesichtsfeld verlängert und ich war im richtigen Areal. Über mir erreichte die ISS ihre maximale Helligkeit. Ein künstlicher Stern in der Abenddämmerung, der gerade von 12 Menschen bewohnt wird. Als strahlender Lichtpunkt in der Abenddämmerung zog sie dann an der Dachschräge vorbei. Wie die Raumstation als roter Punkt im Erdschatten verschwindet, konnte ich nicht mehr verfolgen, denn jetzt hatte NanoSail-D2 seinen Auftritt.
Mit dem 8x40 peilte ich wieder das ausgesuchte Feld an - 15° nördlich von Jupiter. Und tatsächlich! Ein mäßig heller Lichtpunkt wanderte geräuschlos durch mein Gesichtsfeld. Ich nahm das Fernglas von den Augen und konnte das Sonnensegel sogar leicht mit bloßen Augen verfolgen. Mit alpha (2,0mag) und beta Ari (2,6mag) als Vergleichssterne würde ich seine Helligkeit auf 2,5mag schätzen. Das waren ganze 2 Größenklassen mehr als bei Heavens-Above angegeben! Kurz danach hatte ich NanoSail schließlich doch aus den Augen verloren. Dennoch war ich beeindruckt, von dieser batteriebetriebenen Frischhaltefolie im Orbit.