Heljerer
Aktives Mitglied
Hallo zusammen!
Nachdem mein Projekt "Neptun am Taghimmel" vorläufig gescheitert ist, habe ich mich gestern zu Übungszwecken mal an den Jupitermonden versucht.
Jupiter steht im Moment dafür ziemlich optimal: Etwa 90° von der Sonne entfernt, dort wo der Himmel maximal polarisiert ist. Das Wetter war mal wieder nicht optimal, aber das kennen wir ja alle.
Link zur Grafik: https://share-your-photo.com/img/d619736e4d_album.jpg
Der Sucher zeigt auf Jupiter. Drumherum: Schleierwolken!
19:30 Uhr: Jupiter sehr schön strukturiert, später sogar mit großem roten Fleck. Ganymed sofort sichtbar, alle anderen Monde noch nicht
19:44 Uhr: Europa erstmals sichtbar
19:52 Uhr: Io erstmals sichtbar
20:06 Uhr: Kallisto erstmals sichtbar; Sonne 8,4° Höhenwinkel; berechnete Himmelshelligkeit: 1100 cd/m²
21:08 Uhr: Sonnenuntergang
Instrumente:
Teleskop: 18 Zoll-f/4,4-Dobson
Okular: Ethos 6 mm (Vergrößerung 330fach)
Filter: Polfilter Baader
Helligkeit der Monde aus Stellarium (ohne Extinktion / mit Extinktion):
Ganymed: 5,7 mag / 6,3 mag
Europa: 6,4 mag / 7,0 mag
Io: 6,1 mag / 6,7 mag
Kallisto: 6,7 mag / 7,3 mag
Extinktionskoeffizient: 0,25 (sehr optimistische Schätzung, tatsächlich wahrscheinlich um einiges schlechter)
Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Mein Hauptaugenmerk liegt schon bei der nächtlichen Beobachtung. Ich berichte nur deshalb gerne über meine Tagbeobachtungen, da man hier davon ansonsten nicht so häufig etwas zu lesen bekommt.
Später zogen die Schleierwolken ab, sodass wir alles in allem auch noch eine schöne Beobachtungsnacht hatten. Sehr schön, aber Standard, daher keine weiteren Details...
CS
Wolfgang
Nachdem mein Projekt "Neptun am Taghimmel" vorläufig gescheitert ist, habe ich mich gestern zu Übungszwecken mal an den Jupitermonden versucht.
Jupiter steht im Moment dafür ziemlich optimal: Etwa 90° von der Sonne entfernt, dort wo der Himmel maximal polarisiert ist. Das Wetter war mal wieder nicht optimal, aber das kennen wir ja alle.
Link zur Grafik: https://share-your-photo.com/img/d619736e4d_album.jpg
Der Sucher zeigt auf Jupiter. Drumherum: Schleierwolken!
19:30 Uhr: Jupiter sehr schön strukturiert, später sogar mit großem roten Fleck. Ganymed sofort sichtbar, alle anderen Monde noch nicht
19:44 Uhr: Europa erstmals sichtbar
19:52 Uhr: Io erstmals sichtbar
20:06 Uhr: Kallisto erstmals sichtbar; Sonne 8,4° Höhenwinkel; berechnete Himmelshelligkeit: 1100 cd/m²
21:08 Uhr: Sonnenuntergang
Instrumente:
Teleskop: 18 Zoll-f/4,4-Dobson
Okular: Ethos 6 mm (Vergrößerung 330fach)
Filter: Polfilter Baader
Helligkeit der Monde aus Stellarium (ohne Extinktion / mit Extinktion):
Ganymed: 5,7 mag / 6,3 mag
Europa: 6,4 mag / 7,0 mag
Io: 6,1 mag / 6,7 mag
Kallisto: 6,7 mag / 7,3 mag
Extinktionskoeffizient: 0,25 (sehr optimistische Schätzung, tatsächlich wahrscheinlich um einiges schlechter)
Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Mein Hauptaugenmerk liegt schon bei der nächtlichen Beobachtung. Ich berichte nur deshalb gerne über meine Tagbeobachtungen, da man hier davon ansonsten nicht so häufig etwas zu lesen bekommt.
Später zogen die Schleierwolken ab, sodass wir alles in allem auch noch eine schöne Beobachtungsnacht hatten. Sehr schön, aber Standard, daher keine weiteren Details...
CS
Wolfgang