10" oder doch 12" Dobson

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Tobias527

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Hallo!

Ich habe einen 10“ Starfinder äquatorial montiert von Meade. Leider benutzte ich das Gerät selten da die Montierung mit Gegengewicht recht unhandlich beim Transport und Aufbau ist. Da ich Spaß am Beobachten habe (Deepsky) kam mir die Idee mir einen Dobson zuzulegen. Da stellt sich die Frage ob ein 10“ oder nicht gleich ein 12“er her soll (GSO BCR oder Lightbridge). Allerdings ist zumindest der GSO recht wuchtig und transportabel sollte das Gerät schon sein! Müssen die Spiegel des Meade bei jedem Aufbau neu justiert werden? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" /> Da Ihr bestimmt mehr Praxiserfahrung habt als ich könnt Ihr mir bestimmt einen Tipp geben ob unter diesen Gesichtspunkten 10“ oder 12“ geeigneter ist.

Danke für Eure Hilfe! Tobias
 
Hm, also bei den Preisunterschieden ist für mich ein 12" das bessere Gerät. Wenn die der Tubus zu lang ist, dann schau doch mal nach nem Gittertubus, z.B. Meade lightbright. Das justieren nach dem Aufbau geht mit nem Laser in 5 min., meist muss nur ein wenig korrigiert werden.
 
Hallo,

Meiner Meinung nach ist der Sprung von 10" auf 12" minimal. Der größte praktische Problem wird sein, dass der 10er deutlich mobilder ist als der 12er!
 
Also minimal ist der Unterschied bei weitem nicht, denn ein 10" hat 506cm^2 und ein 12" 730cm^2 Fläche, also fast 50% mehr! Dafür das der Preis jedoch nicht 50% höher ist, würde ich sagen, es lohnt sich und im Gegensatz zu 14" und mehr ist ein 12" Volltubus durchaus noch transportabel.
 
Hi
die Rechnung auch unter Preisgesichtspunkten geht nicht auf.
Flächenmäßig ist das 36 zu 25 also 44% mehr Sammelfläche. Aber um ein Mag mehr Grenzgröße zu generieren brauchts die 2,5fache Fläche. Das geht dann in Richtung 16" , was sich zu 10" wie 64 zu 25 verhält.
Die 44% mehr Fläche bringen Dir vllt. 0,3mag mehr GG. Das lohnt nur wenig.
CS
 
Hallo!

Vielen Dank erst mal für Eure Anregungen! Jetzt muss ich das alles erst mal sacken lassen und mir überlegen was ich genau will.


Danke!!
 
Tobias?

Hmmm Bist du im Rheingau unterwegs?

Per Zufall in der AAR?

Wenn ja, dann sach ich Gude.
Bin de Martin.

Und wie gesagt, falls nich, gilt es zu berücksichtigen:

Es gibt bei GSO ein paar kleinere Probleme, die auftreten können(ich bin mit meinem aber zufrieden)

Bei GSO können die Spiegel falsch geschliffen sein. Sie können, müssen aber nich.
2. Die Tuben sind recht schwer
3. Das kann man mit einem Gitterrohrbausatz ausgleichen
4. Die BCR Modelle von GSO sind, finde ich, Erste Sahne. Da passt einfach alles
5. Die Rockerbox is sehr gut verarbeitet. Das Holz is verdammt hart und fällt auch nach groben Behandeln nich auseinander


Zu den Meade:

Ich kann zu dieser Reihe nich viel sagen, außer, falls du der Tobias bist, den ich meine, weiß ich das du Probleme hast beim Einnorden.

bei Dobsons brauchst du dat nich ;-)

Mein Rat:

Probier beide Varianten aus. Kannst dir ja mal bei dem Typ in Wiesbaden nen Termin machen, und da die Lightbridge ausprobieren. Is n Gitterrohr.

Oder probier das Gerät vom Thomas aus.(Ich gehe davon aus, dass du das bist.)
Das is ein 10" Galaxy Dobson. Der kommt aus dem selben Haus und is ähnlich verarbeitet wie die GSO Modelle.

mfg

Martin -der mit dem Dobson tanzt
 
Hi Antares und Rolf,

interessant was die Unterschiede in der Grenzgröße zwischen 10 und 12 Zoll betrifft. Wie sieht das Eurer Erfahrung nach mit der Deep-Sky-Leistung aus? Sind die 0.3mag Unterschied gleichbedeutend, dass man im Deep-Sky ähnliches sieht? Mich würde speziell interessieren, ob für die Beobachtung von Galaxien ein 12-Zoeller lohnt, sprich ob Spiralarme und Details leichter zu sehen sind.

Grüße

Klaus
 
Hi
natürlich bringt das bei DS was, es ist ja nicht nur die Grenzgröße alleine.
0,3m das ist vereinfacht gesagt, quasi der Unterschied von indirekt zu direkt sehen. Was Du im 10er indirekt weitgehend halten kannst, ist im 12" dann direkt da. Bei GX wird es was bringen, aber eben keinen Quantensprung.
Siehe hier: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbth.../gonew/1#UNREAD

Wenn ich 10" hätte und upgraden wollte, dann auf mindestens 14/15".
Wenn nicht andere Dinge so wichtig sind das dies nicht geht.

Aber ich sage mal 14" f/5 oder gering drunter ist immer noch ein recht gut handhabbares Gerät. Wenn Dich dieses Thema interessiert, dann google mal nach T-Scopes. Die begründen m.E. recht schlüssig das Thema 14".
CS
 
Am besten man kauft sich ein Set an Teleskopen in Abstufungen von 1" Öffnung, also 10", 11", 12", 13", 14" usw. Und zu jedem eine eigene Montierung, die MÖGLICHST NUR für dieses Teleskop passt. Auf keinen Fall Austauschbarkeit gewährleisten. Und aufkeinen Fall zu grosse schritte beio den Durchmessern. Nicht dass man noch erschrickt wegen des Quantensprungs...

Oh Mann !
P.

PS: Nur zur Sicherheit - das war alles Ironie !
 
Hallo Tobias,

du hast doch schon den größten Teil deines Dobsons!
Die Starfinder Pyrex Spiegel waren häufig recht gut,
und der Rest erfüllt seinen Zweck.

Bau dem äquatorial Montierten Tubus einfach eine Holzkiste aus Multiplex
und fertig ist der Dobs. Dabei kannst du die Rockerbox leichter und trotzdem
stabiler als die serienmäßigen Preßspanteile ausführen.

Und da du dein jetziges Teleskop wegen seiner Sperrigkeit ohnehin selten nutzt
wäre ein 10" warscheinlich besser als ein wiederum zu unhandlicher 12".

CS,Karsten
 
Hallo,

Bisher hatte ich zweimal die Gelegenheit, in Ruhe einen 10er und 12er Dobs von Herrn Birkmaier in Ruhe an mehreren DeepSky-Objekten, mit unterschiedlichen Okularen und Filtern zu vergleichen.

Leider ist es so, dass unsere Sprache hier einfach Grenzen setzt. Die Unterschiede entsprechen dem, was ich unter dem Wort "mininal" verstehe. D.h. bei genauem Hinsehen sind Unterschiede vorhanden, ich habe aber im 12er an keinem Objekt etwas gesehen, das ich nicht auch im 10er gesehen hätte!
Wenn ich im 10er keine Spiralarme erahnen konnte, konnte ich es auch im 12er nicht. Und Spiralarne, die im 12er zu erahnen waren, waren auch im 10er zu erahnen. Hier zeigte sich einfach auch wieder deutlich, dass ein dunkler Himmel bei DeepSky den größeren Unterschied macht als 2 Zoll mehr oder weniger!

Was man aber sagen kann ist, dass im 12er eben eine etwas höhere Vergrößerung erzielt werden konnte (vor allem bei Planetarischen Nebeln), wobei das für mich nicht so wichtig ist (bin kein Freund zu hoher Vergrößerungen).
Und vielleicht waren die Objekte im 12er etwas "einfacher" zu erahnen, wobei auch hier die Betonung auf etwas liegt.

Fazit: Unterschiede sind schon da, aber entsprechen dem, was ich unter "minimal" verstehe.
 
Hallo Rolf und Armin,

danke für die Infos - fand ich schon sehr aufschlussreich.
Auch wenns kein Quantensprung ist, fände ich das gute Argument für den 12er.

@peter: Danke für den Fisch!
;-)

CS

Klaus
 
Hi Klaus,

denke auch die 2" machen den Bock nett fett. Viel wichtiger ist da eine genaue Kollimierung des Gerätes, Qualität der Optik und natürlich die Qualität des Himmels.

Die Himmelsqualität ist der entscheidende Faktor 1 Größenklasse entsprechen in etwa 250% mehr Licht!

Die Kollomierung + Qualität der Optik kommen dann, erst danach rangieren die 2" mehr Öffnung.

Gruß

Lots
 
Hallo Tobias,

also mit dem GSO 10" haben wir eine praktische Erfahrung von vielen Kundenkäufen, er geht noch gut auf die Rückbank jedes PKW rein und damit ist das Gerät noch gut im Auto zu transportieren.

Herzliche Grüße

Wolfi Ransburg
 
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