100 Grad Okulare

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

coltrane

Aktives Mitglied
Seit kurzem gibt es die neuen XWA Okulare, zum halben Preis der Ethos. Mich würde interessieren welche Erfahrungen damit gemacht wurden. Speziell Einblickverhalten und Randschärfe an f/4 und f/5 interessieren mich. Außerdem inwiefern sich der Unterschied von 100 auf 110 Grad bemerkbar macht. Wie schlagen sich diese Okulare im Vergleich mit den Ethos und/oder Explore Scientific?
 
Hi Coltrane

ich habe 2 TS XWA hier (20 und 3,5mm), konnte aber noch nicht viel testen.
Was ich sagen kann ist, dass das 20 mm im Vergleich gegen die 20 mm ES 100 Grad etwas besser ist.
In puncto Transmission reproduzierbar für verschiedene Leute recht eindeutig und auch geringfügig i.S. Randabbildung. Der Einblick mit der Augenmuschel ist angenehm, Augenabstand paßt. Ob es ETHOS Niveau hat, vermag ich nicht zu garanztieren, aber gegen die ES bestehen sie sehr sehr gut.
Erfahrungen am 12,5 f/5 und 130 f/5 Newton und an 2 f/7 Refraktoren bisher.

Wenn ich mehr Gelegenheit hatte, werde ich einen ausführlichen Bericht schreiben.
CS
 
Hi,

auch ich möchte mein 5mm Hyperion durch was besseres ablösen.

Auf meinem Zettel stehen: das 6mm Ethos, das 5,5mm Explore Scientific 100° N2 Okular und das 5mm TS Optics XWA 5mm 110° x-treme Weitwinkel Okular.

Im Preis sind ja das 5,5mm ES und das 5mm XWA praktisch gleich auf. Das Ethos 6mm ist fast um das doppelte teurer.

Ein Testvergleich wäre für mich hilfreich.

Gruß
Lothar
 
Ich habe mich wegen dem Augenabstand und dem Einblickverhalten für die Ethosse entschieden, aber letzten Endes muss jeder selbst prüfen, womit er am Besten zurecht kommt.

Grüsse Jochen
 
Hi Lots

Ich warte nur auf Himmel und das ein Sternfreund der das 3,7 Ethos EX hat, Zeit hat. Dann werden wir sehen wie 3,5 gg 3,7 aussieht. Das 5 mm TSXWA hab ich nicht da.

Probiere es aus Lothar. Wenn man bedenkt wie gut die ES hier regelmäßig bewertet werden und ich nun zumindest bei einer, vllt der kritischsten Brennweite mit 20mm, optisch einen Vorteil bei den TS XWA finde, würde es mich wundern, wenn die anderen in der Hinsicht schlechter sind. Insofern kann man vermuten, dass sie alle mind ES Niveau haben. Selbst wenn die Ethos etwas besser sein sollten, wie gesagt wird sich zeigen -
werden es keine Welten sein. Es könnte also eine Preis- und Prestigefrage werden, welches Oku gekauft wird ;)

Ich selbst habe "nur" 13, 8, 6 und 4,7 mm Ethos im Koffer.
Der Augenabstand ist vergleichbar und dürfte mit den angegebenen 15mm passen. Unterschied zwischen den TS XWA und Ethos oder ES ist die Machart der Augenmuschel.
Bei den TS XWA drehst Du sie raus und hast einen großen, breiten Ring vom Umfang des Okularkörpers. Da kann man das Auge/den Kopf fast auflegen. Das ist bei den normalen Gummiaugenmuscheln anders.
Für mich ist das sehr komfortabel, aber das ist wieder ein Punkt den jeder für sich betrachtetn muß. Die Physiognomie - hier Lage der Pupille in Rerlation zum Augenwulst ist eben bei allen anders.
CS
 
ES 100° und Ethos sind optisch total baugleich, wie man auch bei Okulartester Sven Wienstein nachlesen kann (Röntgenaufnahme):

http://www.svenwienstein.de/HTML/14mm_explore_scientific_-_13mm.html

Ich habe einige 100° ES Okulare. Diese sind an meinem 16" f 4,5 absolut randscharf.
Das Gesichtsfeld ist riesig. Wenn man mit normalem Augenabstand reinschaut, überblickt man aber nur ca. 80°. Um die vollen 100° zu bekommen, muss man mit dem Auge richtig nah dran.
Somit reichen eigentlich auch die ES 82° Okus, wenn man aufs Geld schauen muss.
Wer nicht drauf schauen muss, leistet sich eben den 100° Luxus, den man aber nur manchmal ausnutzt.

Nochwas zum Preis: angesichts des fast doppelten Preises für Ethos, stellt sich schon die Frage, warum man nicht zu ES greifen sollte. Sven kann optisch keine Unterschiede erkennen.
 
Warum haben die Ethos und ES dann unterschiedliche Pupillenabstände und Einblickverhalten?

Sie mögen sich ja sehr ähnlich sein, dennoch gibt es Unterschiede die es mir wert waren etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Grüsse Jochen
 
Hi Ruppi

sei mir böse, aber Dein Beitrag ist nicht differenziert und auch nicht richtig.
Natürlich sind die Röntgenbilder ähnlich, aber das sagt noch lange nicht aus, dass sie völlig baugleich sind.
Sind sie auch nicht.

Wer genau guckt sieht kleine Unterschiede im Röntgenbild, die Reflexe stimmen auch nicht ganz, über das Linsenmaterial wissen wir nichts und Daten wie Augenabstand und Brennweite unterscheiden sich auch. Dann gibt es noch Innenschwärzung, Kantenschwärzung, Streulicht durch Bauteile also Verarbeitungsthemen etc.

Klar sie sind sich sehr ähnlich, wobei ein Teil der Ähnlichkeiten ganz sicher darauf zurückzuführen ist, dass 100 Grad Okulare die am großen Dobson = schnellen Newton funktionieren so konstruiert sein müssen, weil es scheinbar anders nicht geht.
Das Du bei f/4,5 keine Randunschärfe bemerkst überrascht. Selbst bei f/5 sieht man bei den 100 Grad ES keine absolute Randschärfe - was nicht heißt das es keine guten Okulare sind.

Und was die TS XWA angeht, so unterscheiden sie sich schon mal von den ES im Ergebnis. Die Transmission beim 20mm war klar besser. Selbst der ES Besitzer sah es.
CS
 
@Antares, Du magst ja im Grunde Recht haben, aber ich zitiere da mal Sven Wienstein:

"Das Explore Scientific 14mm 100° ist gegenüber dem Televue Ethos 13mm optisch auf Augenhöhe. Bisher konnte man beim Vergleich eines Televue-Spitzenreiters wie z.B. einem Nagler Typ 5 stets auf wesentliche Vorteile bei der Abbildungsleistung, der optischen Qualität und sehr oft auch der Verarbeitungsqualität verweisen, wenn man Vergleiche zu Okularen mit ähnlichen Eckdaten anstellte. Hier aber liegt (erstmalig?) ein Fall vor, in dem dies nicht mehr einfach möglich ist."
 
nun die ES und Ethos sind definitiv unterschiedlich...es heisst noch lange nichts wenn der eine oder andere keinen Unterschied sieht. Es gibt auch leute die sagen ich sehen keinen Unterschied zwischen einem FH und Apo.

Nehmt ein gutes Teleskop, einen guten klaren Himmel, beide Okulare und etwas zeit. Schaut euch Objekte und Stern im Grenzbereich an, dann wird offenbar das ein sichtbarer Unterschied vorhanden ist.
 
Hallo zusammen,

ein interessanter Thread ist das hier, der aber leider schon wieder in eine Bestimmte Richtung abdriftet.

Vor einigen Monaten noch, waren die ES als DIE Alternative zu den ES gehandelt. Jetzt taucht eine dritte Möglichkeit auf, sich an 100° zu erfreuen und schon ist die bis dato heile Welt ES / Ethos im Eimer.

Dazu von mir folgendes; auf dem HTT 2014 konnte ich unter sehr guten Bedingungen mit einem 100mm TMB F8 (also ein gutes Teleskop ;-))die NGC Galaxie 891 erstmals erkennen! Im Pentax XL21 mm war diese indirekt gerade so erkennbar. Im ES 20mm 100° war sie sehr viel deutlicher, auch direkt erkennbar. Der Himmelshintergrund war im ES deutlich dunkler, die Transparenz deutlich besser als im Pentax. Nun glaube ich immmer gelesen zu haben, das die Pentax okulare, auc hdie älteren, in Sachen Transparenz das absolute non plus ultra seien. Ich persönlich habe nun also ein etwas anderes Bild, bzw. Eindruck von dem ES 20 mm 100° als hier berichtet!
Wir haben auf diesem Treffen auch Okulare der 82° Serie am Tage gegen vergleichbare Brennweiten der Nagler-Serie verglichen - am Tage.... Verglichen wurde mit gleichwertigen Teleskopen, meinem TMB und einem Takahashi FS 102 (auch ein gutes Teleskop ;-)) und konnten keine nennenswerten Unterschiede feststellen, außer, dass die Nagler einen Gelbstich haben, die ES nicht! Diese sind farbneutral.

Meine Meinung, wer bereit ist, für Nagler teilweise das dopplete zu zahlen soll das weiter tun. Die ES sind eine sehr gute Alternative. Ob diese neue Serie besser ist kann ich nicht beurteilen. Sie müßte dann ja sogar besser als die Ethos sein! Ist mir persönlich auch total egal. Ich denke, egal welches Oki ihr nehmt, ihr werdet glücklich sein. Eigentlich spielt nur der Punkt Prestige, Preis und vorallem - Verfügbarkeit eine Rolle!!

CS Holger
 
Hallo Holger,
du machst hier den Fehler an f/8 Teleskopen zu vergleichen, wo es Okulare viel leichter haben eine gute Schärfe über das ganze Feld zu bringen. Meine Frage ging aber in Richtung der kurzbrennweitigen Dobsons. TeleVue Okulare sind so ausgelegt dass sie auch bei f/4 noch Freude machen, da kann so leicht keiner mithalten. Oder neuerdings doch? Das ist die Frage.
 
Hallo Coltrane,

das ist ein wichtiger Punkt! Einige sehr gute Okulare funktionieren definitiv nicht allzu gut bei F4. So kann ich beispielsweise die Pentax XL 21 mm am kurzbrennweitigen Dob eigentlich vergessen (signifikanter Okularasti zu den Rändern, der bei weitem den "natürlichen" Komafehler überwiegt).

Verwende ich dann die Düring Barlow und verlängere das Öffnungsverhältnis auf knapp 10,8 habe ich absolut punktförmige Sterne bis an den Bildfeldrand.

Gruß
Werner
 
Hi Coltrane,
du hast diesbezüglich natürlich Recht und ich habe deine Frage mit meinen Zeilen nicht beantwortet. Mir ging es eigentlich darum klar aufzuzeigen, dass die Es eine hervorragende Transparenz aufweisen und hier auf Augenhöhe mit TeleVue und Pentax liegen.

CS Holger
 
Hallo Holger

hier kann ich dir ganz und gar nicht zustimmen. Die ES sind Top für Ihr Geld, keine Frage, aber gerade die 100° Okulare zeigen nicht diese Transmission und im direkten A-B Vergleich siehst du im Ethos eindeutig mehr Sterne
 
Hallo,

also das was Holger schreibt macht auf mich einen sehr fundierten Eindruck. Insbesondere weil ich selbst auf diesem HTT zugegen war und die Bedingungen noch vor Augen habe - und die waren in den ersten Stunden nach Sonnenuntergang ziemlich gut!
(Danach wurde es extrem nass, bei sehr gutem Seeing!)

Die Mindestanforderung an eine ernstzunehmende Meinung, egal ob sie einem passt oder nicht, ist doch die Nennung der Bedingungen, der Testobjekte, der Geräte und eine konkrete Beschreibung der Beobachtung.

Aussagen wie diese...
Nehmt ein gutes Teleskop, einen guten klaren Himmel, beide Okulare und etwas zeit. Schaut euch Objekte und Stern im Grenzbereich an, dann wird offenbar das ein sichtbarer Unterschied vorhanden ist.
... von Markus sind nichts weiter wie eine Aneinanderreihung von Wörtern und an Beliebigkeit nicht zu übertreffen.

Würde mich freuen, wenn Markus einen eigenen Beobachtungsbericht schreibt oder verlinkt. Eine Zeichnung im Grenzbereich wäre sicher zu viel verlangt :smiley47:

Schönen Sonntag!
Kai
 
Moin Kai,
ich hatte kurz überlegt, ob wir nicht sogar mein 20er bei dir getestet haben. Bin mir aber nicht sicher. Zumindest Stefan Ruprecht benutzt die Es 100* Serie an seinem Dobson. Probleme mit Randunschärfe sind mir nicht aufgefallen. Auf jedenfall war mein 20er an einem Meade Light bright 12" auf dem HTT im Einsatz. Wahnsinns Anblick von M31. Auch hier ist mir eine Verzeichnung am Rand des Blickfeldes nicht aufgefallen.
Wie auch immer, mag sich jeder hier sein eigenes Bild machen. Ich empfehle die Es sehr gerne weiter. Egal ob mit 100 oder 82 Grad. Und ja, ich habe auch TeleVue im Koffer! Delos und Nagler.
CS Holger
 
Hallo Markus,
auf dem diesjährigen WHAT in Gülpe haben wir an meinem TMB ein Ethos 6mm gegen ein ES 6,7 82* an M13 getestet...Kein Unterschied. Gut, du beziehst dich auf die 100er aber wie weiter oben beschrieben, schlägt das 20er ES mein Pentax deutlich in Sachen Transmission.

Gruß Holger
 
Kann ich nach meinem Direktvergleich Ethos 13mm und ES 100° 14mm absolut nicht behaupten. Ich hatte die beiden Okulare mehrere Monate nebeneinander an f/4, mit und ohne Paracorr, etc. Ist für mich wirklich nur eine Aneinanderreihung von Worten und auch das ist nichts neues.
Zwar muss ich mich dabei auf das ES Exemplar mit der Seriennummer 1001400103 beschränken, aber man liest es ja eigentlich oft genug und ein paar andere ES 100° sind mir derweil auch schon untergekommen.
 
Hi

jetzt finde ich die Richtung des Threads eher strange denn interessant, wenn ich das lese:
"...schon ist die bis dato heile Welt ES / Ethos im Eimer. "

Was hat das mit "heile Welt" zu tun?

Es ist doch einfach. Es gibt die Ethos - hier seit 2006 mit dem 13er, es gibt die ES die mit 100 Grad Feld aufwarten und nun die TS XWA - Okulare mit einem Feld, das angabegemäß dem der Ethos entspricht. That´s it.

Die ES sind gut, keine Frage, aber was den 100 Grad Bereich angeht, gibt es nun auf jeden Fall einen mindestens gleichwertigen Konkurrenten, soweit ich das bisher sehen kann. Bzw der ein oder andere Mitbeobachter auch.
Ich hab parallel ja auch noch einen Vergleich Nagler 31 gg 30mm ES am laufen. Da gingen die Meinungen auseinander. Da ist das 30 ES z.B. gelblicher im Farbton und lange nicht so weiß wie z.B. das 40mm ES 68.
Das aber nur als Exkurs, hier gehts ja um die 100 Grad.

Die Konstruktion aller 3 Okulare ist auf jeden sehr ähnlich, vllt auch mehr. Das steht außer Zweifel. Um sicher zu sein, wie ähnlich müßte man sie aber zerlegen. Mach ich nicht ;)

Markus, wenn Du dazu mehr weiß, was naheliegend wäre, dann wäre etwas mehr Imput und Detailinformation dazu hilfreich.

Was den Vergleich der 20iger angeht, beschreibe ich das gerne nochmal.
Wir, 2 Sternfreunde und ich - einem gehört das ES 20/100 - haben 3 Objekte in meinem Dobson angeschaut. Ein Nebelchen (Hab leider ned notiert welches) Sternfeld im Schwan und die schwachen Sternketten in H&Chi. Alle beobachteten Detail-Objekte waren von der Helligkeit an dem Abend nahe der Grenzgröße für mein Dobson. (Allgemein war GG ca 5,8, hohe Luftfeuchte, Seeing bis ca 300 fach einwandfrei möglich)

Jeder hat mit jedem Okular im 1 zu 1 Vergleich geschaut und jeder kam zum gleichen Ergebnis. Was mit dem ES nur indirekt zu erarbeiten war, zeigte das TS XWA deutlicher bzw. direkt.

Die Felder sind quasi gleich. In Sachen Randabbildung spielen sie in der gleichen Liga, wobei ich das 20mm TS XWA leicht vorn sah. Aber wir reden bei 100 Grad über Topniveau und Nuancen.

Die TSXWA habe scheints ne andere Vergütung als die Ethos. Mehr belastbaren Vergleich hab ich noch nicht. Von dem Ergebnis hängt ab ob das XWA kaufe oder nicht. Ich habe es bisher nur zum TEST.

Wie Sven kann ich natürlich auch nur sagen, ich kann mich auch nur auf die jeweils für mich verfügbaren Exemplare beziehen.

CS
 
Hallo Armin,

ich befürchte eher, dass wir mit dieser China-Produktion wieder in so eine riesige Qualitätsstreuung hineingeraten. Die Serie für die Ersteinführung ist hui und danach baut es dann langsam ab. Wäre schade. Das 20mm ES 100° was ich kenne schien mir vom Himmelshintergrund recht hell, ich hatte aber keinen Direktvergleich wie beim 14mm. Vielleicht hat es ein Streulichtproblem. Lässt sich herausbekommen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Armin,

naja, man konnte ja bei so einigen Okularserien beobachten, dass die mit einer ganz hübschen Qualität eingeführt wurden und dann so nach und nach "schrottiger" wurden. Das sehe ich bei den ES 100° nicht, aber mit dem Auftauchen des nächsten Clons kommen Befürchtungen auf. Dagegen spricht, dass es nach allen Vergleichereien zwischen UWANs von WO, APM, Lacerta und Skywatcher nicht so kam und mir scheint, dass das der gleiche Lieferant ist.

Clear Skies
Sven
 
Hi Sven

ok, das ist mir weder bei ES noch anderen Reihen bisher aufgefallen, wobei die von Dir zitierten Uwan und Lacerta etc. gar nicht in meinem Fokus sind oder waren. Ich wüßte auch keinen meiner aktiven Sternfreunde der die hat.

Wir sich zeigen wie die TS XWA sich beweisen. Clon der Ethos sind sie, auch von der Form her. Die 2" Adaption des 3,5mm paßt auf das Ethos SX. Demgemäß ist nahe liegend, dass zumindest die unteren Linsen von den Maßen nicht unterschiedlich sind. Die Bauhöhe bis zur Obersten Linse scheint auch gleich zu sein.... Spekulieren kann man jetzt schon.

Der Rest wird der Himmel, so er denn irgendwann mal gescheit wird, zeigen.
CS
 
Hallo Armin,

also meine Vermutung sieht so aus:
- Der eigentliche Hersteller oder zumindest der leitende Hersteller in China ist derselbe wie bei den UWANs
- Die ES 100° sind ein Ethos Clon mit Anpassungen für China-Substrat
- Wie bei den UWANS und William Optics gab es für die ES 100° eine "Schutzfrist" mit exclusiver Vermarktung
- Diese Schutzfrist ist abgelaufen und der Hersteller hat das Design mit leichten Abwandlungen (vermutlich nur betreffend des Gehäuses) anderen Labels angeboten. Mit Erfolg und mit Stil-Anleihen bei den UWANs

Das ist schlüssig und das ist nicht schlimm, vor allem wenn die Qualität auf dem Niveau bleibt. Bei den UWANs hat es keine drastische Verbilligung gegeben. Das sei gerne einer gleichbleibenden Qualität auch bei 100° geschuldet.

Clear Skies
Sven
 
Hi,
ich sehe noch einen weiteren Unterschied bei den Okularen, und das ist das Gewicht, bei denen sie sich schon teilweise deutlich unterscheiden (ist das für Euch nicht wichtig? ich denke, das kann schon zu Problemen führen bei Leichtbau Dobsons bezgl Balance?)
Bsp jeweils 100 Grad:
XWA 20 mm: 880g, ES 20 mm 990g, Ethos 21mm 1020 g?
ES 9 mm 680g, XWA 9 mm 700 g, Ethos 8mm 460 (9mm 500g)!
ES 14 mm 890 g, Ethos 13 mm 590 g!
Ich finde, das sind schon erhebliche Unterschiede (?)
Quellen: TS, ES und Intercon
Gruß Heinz
 
Hallo. Ich interessiere mich ebenso für die Explorer Sc. Okulare. Ich habe gehört, dass nicht alle Brennweiten an f/4.5 empfehlenswert sind. Gibt es Erfahrungen, welche geeignet sind, bzw von welchen Brennweiten eher ab zu reten ist?
 
Sowohl die 82° also auch die 100° Okus von ES funktionieren perfekt an meinem f4,5 16"

Du musst halt nur schauen, dass Du nicht über 6mm, max 7mm Austrittspupille und nicht unter 0,9mm Austrittspupille kommst.

Deine Pupille ist max 6mm geöffnet, somit geht alles Licht außerhalb dieses 6mm Kreises sinnlos verloren. Außerdem hellt sich der Himmelshintergrund deutlich auf und schwächere Objekte saufen darin ab.
Unter 0,9mm Austrittsvergrößerung bringt auch nichts. Da wird das Bild nur noch aufgeblasen ohne weitere zusätzliche Details, es verliert drastisch an Schärfe, Brillanz und Helligkeit.

Formel zum ausrechnen:

Austrittspupille = Brennweite Okular / Öffnungsverhältnis f

bzw.:

Brennweite Okular = Austrittspupille * Öffnungsverhältnis f

Somit sollten Deine Okularbrennweiten nicht über 30mm und nicht unter 4mm liegen.

Bei den 100° ES Okularen empfiehlt sich somit folgende Reihe:
25mm, 14mm, 9mm, 5,5mm, dazu 4,7mm (82°), alles sehr gute, randscharfe Okulare, die super mit f=4,5 zurechtkommen.

Da das 100° 25mm mit EUR 700.- schon arg teuer ist, würde ich da auf das 82° 24mm zurückgreifen, ein ebenfalls sehr schönes Okular, aber mit EUR 229.- doch erheblich günstiger.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben