100mm Refraktor zum Einstieg

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MaximKammerer

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Seit dem sechsten Lebensjahr träume ich davon ein Telekop zu besitzen, nach mehreren Versuchen, die immer daran scheiterten weil nicht genug Geld im Geldbeutel war, habe ich vor mir bis Mitte Dezember einen Refraktor mit 100mm Öffnung anzuschaffen.

Fachliteratur für die Trockenübungen habe ich gestern bestellt.

Mich interessieren vor allem Sonne, Mond und Planeten.

Auf meiner Suche nach einem 100mm Refraktor habe ich schon einige Angebote gefunden, allerdings schwanken die Preise doch sehr stark, und mich würde interessieren weshalb, da die Refraktoren von ihrer Bauweise (Montierung etc) doch sehr gleich sind (o. zumind. so aussehen)

da wird z.b. ein 100mm refraktor von skywatch in ebay von einem seriösen powerseller für 350 eur angeboten, inkl. 2 okulare.

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=32942&item=3843119566&rd=1

ein lediglich 92mm grosser Refraktor von soligor kostet aber wiederrum 500eur ohne okulare.

das sind nur zwei beispiele und ich weiss jetzt nicht so recht wieviel man für einen 100mm refraktor ausgeben sollte.

wenn mir jemand weiterhelfen könnte wäre ich sehr dankbar.

ein anderer punkt den ich zu klären versuche ist die montierung. ein verkäufer sagte mir dass eigentlich erst die
teleskope ab 3000eur so montiert sind, dass sie beim einstellen nicht mehr wackeln.

heisst das, dass ich bei einem refraktor für sagen wir 500eur mit "wackeln" in jemdem fall rechnen muss, oder gibt es auch da wieder unterschiede?

es wäre wirklich nett wenn ihr mir weiterhelfen könntet, vielleicht sogar einen kauf-tipp habt!

danke im voraus,
m.k.

p.s.: habe nicht vor astrofotografie zu machen!!

 
Hallo,

ich bin kein besonders guter Refraktorkenner, aber ich denke mir, dass die Preisunterschiede durch die verschiedenen "Arten" der refraktoren zustandekommen.
Es gibt "normale" Refraktoren, die teilweise erhebliche Farbfehler zeigen. Dann gibt es Achromaten und Apochromaten.

Das Problem bei Linsenoptiken ist die Dispersion. Dies ist die unterschiedliche Brechung verschiedener Wellenlängen an einer Mediengrenze (hier also Luft/Glas). Das macht sich in unterschiedlichen Brennweiten bei unterschiedlichen Spektralbereichen bemerkbar. Achromaten haben durch mehrere aufeinander abgestimmte Linsen (auch mit unterschiedlichen Glassorten) zwei Wellenlängenbereiche im sichtbaren Licht, wo die Brennpunkte identisch sind. Bei Apochromaten sind sogar mindestens drei Bereiche des Spektrums mit dem gleichen Brennpunkt versehen.
Das kostet natürlich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Die beiden von dir angesprochenen Teleskope sind übrigens noch relativ human im Preis (ich vermute, es handelt sich nicht um Achromaten). Schau dir mal die Preise der Pentax-Achromaten und Apochromaten an. Da bist du ganz schnell im Bereich von 10.000 EUR und mehr.

Wenn dein Hauptinteressengebiet Beobachtung von Planeten, Sonne (-> Schutzfilter!!!) und Mond ist, würde ich aber erst mal so ein Gerät bis maximal 500 EUR nehmen. Das die Objekte beim Einstellen wackeln wirst du bei vielen Teleskopen haben. Solange die bilder nicht unentwegs wackeln, ist das doch egal. Ich denke, mit einem 4"-Refraktor auf ner EQ-6 kommst du da schon ganz weit mit und wirst viel Beobachtungsfreude haben.

Bei Wolfi (dein Powerseller) kannst du auch im Internet mal vorbeischauen. Das Sortiment ist sehr umfangreich und auch dir Informationen zu den Geräten sind gut. www.teleskop-service.de

So, ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen, auch wenn ich mich Refraktoren nicht so sonderlich gut auskenne.
 
Hi Maxim,
wenn ich Deinen Ausführungen folge, würde ich Dir derzeit erst mal raten noch nicht zu kaufen. Du bist noch nicht ausreichend vorbereitet, sonst hättest Du die Verkäuferinfo wegen der Montierung nicht so ernst genommen, da sie haltlos ist. Schau mal bei uns auf die HP besonders in die Einsteigerseite. Ich glaube und hoffe, das Dir diese Informationen einiges weiter helfen könnten. Ebenso die anderen Rubriken. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
In Buchform ist der Fernrohrführerschein aber auch das Heft SUW Basics" Mein Teleskop" hilfreich.
Außerdem könnten Sternfreunde in der Gegend Dir vieles erklären und vor allem live zeigen. Versuche welche zu finden, z.B: im Treffpunktboard.
Sonne Mond und Planeten ohne Fotografie als Wunsch - da sehe ich 2 mögliche Varianten:
1. Einen mittleren Dobson 150/1200 oder 200/1200
2. Einen Maksutov Cassegrain mit ausreichend dimensionierter parallaktischer Montierung.
Ich tendiere trotz der Fangspiegelabschattung dennoch zum Spiegelteleskop, weil diese Teleskoptypen keine Farbfehler haben und genau dies eine wesentliche Voraussetzung für Planetenbeobachtung ist.
Ein entsprechendes Linsenteleskop müßte dazu ein Apochromat oder mindestens ein ED sein, der in vergleichbarer Größe zum Spiegelteleskop unverhältnismäßig teurer ist.
CS
 
Da bist du ganz schnell im Bereich von 10.000 EUR und mehr.

"10.000 EUR" ? Ja ja "schweineteuer" so ein sehr, sehr guter Refraktor,

Hier ein geradezu "billiger" Refraktor, aber auch nicht schlecht und das für weniger
als läppische 8.000 Euronen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Link zur Grafik: http://www.apm-telescopes.de/images/products/apm_achro/tmb_designed_8f6/tmb_152_apo_lw_2.jpg

tmb 152 apo lw
 
Hallo Maxim,
deine Wahl des Refraktors mit 1000mm Brennweite für Planeten ist nicht so optimal. Wenn dein Schwerpunkt eben die Planeten, Sonne und Mondbeobachtung ist, dann wäre dir mit einem Mak-Cassegrain besser geholfen. Dieses Teleskop kostet auf einer EQ3-2 zwar etwas mehr, dafür hast du aber farbreine Abbildungen.
Hier
findest du ein solches Teleskop als Beispiel.
Gruß,
Robert
 
Re: 100mm Refraktor zum Einstieg....lange Antwort

Tach....

ist Deine Frage -trotz einer thematisch etwas abgeglittenen Diskussion-
für Dich ausreichend beantwortet ? Falls ja, lies nicht weiter <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Teil 1 Weisheiten
-------------------
-kaufe kein Teleskop, das Du nicht vorher selber "getestest" hast.
Am besten mit jemandem zusammen, der das -durch mehr Erfahrung- besser
beurteilen kann

-wirkliche "Schnäppchen" sind selten. Auch bei Ebay. Wenn man diese nicht
erkennen kann, lasse man besser die Finger davon.

-das Angebot gebrauchter Geräte ist R-i-e-s-e-n-g-r-o-ß. Die meisten davon
sind in gutem Zustand. Es gilt lediglich herauszufinden, ob der Verkäufer
in seinen Aussagen glaubwürdig ist. Die meisten sind es. Im Zweifel kann
man hier oder anderswo nachfragen. Generell findet man Verkaufswillige auch
an Sternwarten, in Astrovereinen, auf Teleskoptreffen und überall dort, wo sich
ein paar Astrogeschädigte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> sonstwo in Haufen ballen. Man kann dort verschiedene
Geräte testen, angebotene Geräte testen lassen... und und

-eine Faustregel für ein gutes gebrauchtes Gerät heißt : Neupreis minus 33%
-für bestimmte Geräte gilt dieses nicht, weil z.B. Namen wie Astrophysics, Zeiss
dieses aufheben oder weil laaange Wartezeiten bei Neugeräten die Gebrauchtpreise
hochhalten
-besonders im Bereich "Billiggeräte" gibt es oft enorme saisonale Preisdifferenzen
da kann man mit Glück ein Neugerät zum Gebrauchtpreis erwischen, wenn man geduldig
ist : ich sage nur "Weihnachtsgeschäft"

Teil 2 - Nützliches zu Deinen Fragen
------------------------------------
kurz vorweg - Du möchtest Dich primär im Solarsystem umschauen. Nicht fotografieren.
Willst einen Refraktor mit 100mm Öffnung. Hast ein Budget von 500,- für alles zusammen.
Also für Gerät, Montierung, Okulare.

Für die Erfüllung Deiner Wünsche brauchst Du Brennweite, nicht so sehr Öffnung.
Dein Budget wird nur einen Refraktor mit Fraunhofer Optik, aus Massenproduktion zulassen.
Damit wirst Du keinen großen Spass bei hohen Vergrößerungen haben. Kontrast+Farbfehler sind
neben der verwendeten Optik von Öffnung und dem Öffnungsverhältnis abhängig. Je größer die Brennweite umso größer die Ansprüche an die Stabilität des Unterbaus (Stativ+Montierung).
Wenn Du also auf Deiner "Schiene" bleiben willst : ein gebrauchter Refraktor aus Massenfertigung,
und 102mm Öffnung liegt bei ca. 250,- - dazu eine GP-E Montierung für ca. 220-250,- Stativ
suche bei Ebay nach z.B. älteren Vermessungsstativen ca. 50,- Damit liegst Du ungefähr im Budget
und hast vielleicht ein-zwei Okulare dabei/übrig mit denen Du schon loslegen kannst.

Über APO´s wollen wir (moneywise) jetzt nicht reden. Als Alternative ein "Planetenbohrer" ohne Farbfehler mit laaanger Brennweiter aber noch transportabel : ein Schiefspiegler. WENN Du
wirklich nichts anderes machen willst, gibt es im Preis-Leistungsverhältnis keine andere Wahl.
Man kann sich sowas z.b. als Bausatz für wenig Geld kaufen und mit ein wenig Geschick und ner
Laubsäge <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> zu einem guten Gerät zusammenbauen. Wenn Du hier im Gebrauchtmarkt eine Suchanzeige
setzt, werden sich ganz bestimmt Leute mit fertigen Geräten melden....... DeepSky ist damit
aber nur eingeschränkt möglich

Aber meine eigentliche Empfehlung jedoch löst sich auch von dieser "Schiene" und geht in Richtung C8, MAK, 8" Newton. Diese Geräte werden auch noch von einer GP-E visuell verkraftet. Das C8
dringt allerdings in die Preisklasse 700,- (gebraucht) vor, ein 8" Newton gebraucht ca. 200,-
zum MAK kann ich nichts sagen, außer das einige Schnacker so ein Teil haben und es vornehmlich als
"Zweitgerät" für Solarsystem benutzen.

So, und nun mach das Richtige <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> - oder frag weiter.........
 
Hallo MaximKammerer,

...das war einer der wenigen hilfreichen beiträge.
Daran wirst du dich gewöhnen müssen, wenn du hier das Wort "Refraktor" schreibst.
All' die wenigen Jahre, die ich hier schon herumstöbere, habe ich noch keinen anständigen Thread gelesen, wenn es darum ging eine Frage zum Refraktor zu beantworten. Ausnahmen waren aber, wie auch hier, immer dabei. Es wurde gleich gestritten, verpönt usw.
Es ist vernünftig auch auf andere Systeme hinzuweisen. Den Kern einer Frage sollte man aber nicht außer Acht lassen. Das habe ich jetzt auch getan. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Nun bin wohl auch ich in "Missgunst" gefallen.
 
Re: Schleichwerbung?

Hallo,

wer sich die Anfängerboards der beiden großen Foren in den letzten acht Wochen genauer angesieht, wird feststellen, dass die von Karsten und mir beschriebenen Manipulationsversuche Methode haben.

Dafür sind diese Boards nicht gedacht, es geht mir gegen den Strich und deshalb schreibe ich diese Postings. Ob sich Robertos Posting nur aus Euphorie so liest oder ob etwas anderes dahinter steckt, will ich gar nicht beurteilen, doch ich bin wie Karsten davon überzeugt, dass die Manipulationen tatsächlich stattfinden.

Wer Anfänger ist und Tipps sucht, sollte ohnehin sehr kritisch mit "anonymen" Informationen aus dem Netz sein. Der beste Weg ist es, möglichst selbst durch Geräte schauen und sich Rat bei realen Sternfreunden zu holen.

Gelegenheiten, mit anderen Hobby-Astronomen zu beobachten, gibt es genug. Wer es will, findet innerhalb kürzester Zeit andere Beobachter, die ihn gerne mitnehmen. Dafür gibt es die Treffpunkt-Boards.


> [...] Ich meine, Verarbeitung, Handling und Gesamteindruck, dafür muss
> man ja zunächst nicht den Stein der Weisen der Teleskope gesehen haben, oder?

Nein, muss man nicht, doch es ist anders: Lies Dir die Threads dazu durch, dann merkst Du es. Wenn Teleskope konsequent in den Himmel gelobt werden, ohne dass je eine Beobachtung stattgefunden hat, jedes Posting mindestens einen Link zum Händler enthält und in jedem Posting mindestens einmal auf den tollen Service hinwiesen wird und das alles mehrfach am Tag, dann ist es mit bloßem "naiven Anfängertum" nicht mehr zu erklären.

Wenn die Leute unter gleichem Namen in verschiedenen Boards posten, jeweils aber verschiedene Teleskope besitzen, wenn sie am Montag ein Gerät bekommen, es am Dienstag ohne jede Beobachtung als "hervoragende Spitzenoptik" preisen und sich am Mittwoch das nächstgrößere Teleskop des gleichen Händlers kaufen wollen...das ist nicht normal, sorry.


> @Mod Vieleicht schieben wirs ja mal wieder ins OffTopic...

Ich finde, es gehört in dieses Board, bis zu diesem Zeitpunkt jedenfalls. Es ist alles andere als "offtopic"!
 
Hallo Maxim,

danke.
das war einer der wenigen hilfreichen beiträge.

Danke auch. Es ist schade und äußerst bedenklich, dass hier nicht mehr auf die eigentlichen Themen eingegangen wird. Wenn man mal was schreibt, wird man gleich bezichtigt, Schleichwerbung zu machen und das Thema ist dann nicht mehr "100mm Refraktor zum Einstieg", sondern "ich kann die ganzen anderen Leute nicht verstehen, die Denkanstöße geben und führe deshalb einen Krieg gegen alle, die nicht meiner Meinung sind...".

Sorry, ist ziemlich deutlich, aber das sind andere ja auch.

Und wieder zum eigentlichen Thema: Wie andere hier schon sagten, haben die billigeren Refraktoren teilweise erhebliche Farbfehler. Es gibt aber seit geraumer Zeit auch zusätzliche Filter, die man in die Okulare schrauben kann, die diesen Farbfehler teilweise beseitigen (die Dinger heißen Kontrastfilter, Minus-Violett-Filter, Kontrastbooster oder Fringe-Killer).

Du kannst dich z.B.
hier [Schleichwerbung] www.baader-planetarium.de [/Schleichwerbung] darüber informieren.
Und bitte an die anderen: Ich schrieb "informieren" nicht kaufen...!!! Das hier soll der Beantwortung einer Frage dienen und ist keine Aufruf zur Schlacht...
Weiterhin gibt es noch Filter von Sirius-Optics und William Optics. Ich möchte mich im Vorfeld bei jeglichem Händler und bei allen Forenmitgliedern dafür entschuldigen, wenn ich irgendeinen Hersteller in dieser Aufzählung vergessen habe, sei es in Bengalen oder Tadschikistand oder sonstwo.

Einen kleinen Erfahrungsbericht über diese Filter findest du in der Februar Ausgabe des Jahres 2003 von interstellarum (interstellarum 26). Auch wenn hier die Filter wieder von Firmen xyz zur Verfügung gestellt wurden, denke ich, ist der Artikel ganz brauchbar, da man bei Filter als Händler wirklich nicht viel machen kann (wohl aber bei wackeligen Montierungen und schlecht justierter Optik).

In dem Artikel werden 6 Filter gegenübergestellt. Aber kannst ihn ja selbst dann lesen und urteilen.

Apropos: den vorangegangenen Beiträgen könnte man leicht entnehmen, dass ein Refraktor, wie du ihn dir vorstellst, Schrott ist. Dem ist nicht so. Jedes Teleskop hat seinen Himmel!
Wenn du dich dann irgendwann enstchließen solltest, einen Refraktor zu kaufen (sei es bei W.R., M.L., B.S. oder in Bengalen oder Tadschikistan...), dann würde ich dir aber noch empfehlen, das Gerät zwei Wochen lang oder auch drei testen zu dürfen (im Hinblick auf die Wetterbedingungen in Deutschland). Seriöse Händler werden das akzeptieren und du hast dann so genügend Zeit, zu entscheiden, ob ein Refraktor für dich geeignet ist.

 
es wäre wirklich nett wenn ihr mir weiterhelfen könntet, vielleicht sogar einen kauf-tipp habt!

Hi Martin,

hier mal wieder zu Deinem Thema und gleich einen "kauf-tipp":

Refraktor 102/1000 auf EQ5 mit RA Motor und Steuerung

Der Unterschied zu dem von Dir genannten eBay Angebot liegt in der eindeutig
besseren "EQ 5 Montierung" und in dem "RA Motor mit Steuerung"

Die "EQ 5 Montierung" trägt den Achromat-Refraktor bestens und der Motor sorgt dafür,
dass Du angenehm Beobachten kannst.
Ohne Motor laufen Dir permanet die Sterne/Planeten aus dem Gesichtsfeld und Du
musst laufend nachdrehen oder noch schlimmer, wie beim Dobson schieben.

Ein Refraktor ist grundsätzlich ein gutes Fernrohr, ebenso wie z.B. ein 150er Newton,
Der Newton kann zwar bei gutem Seing sinnvoll höher Vergrößern, im Refraktor
ist das Bild dagegen immer angenehmer zum Anschauen, da es selten "wabbelt".

Mit dem Refraktor kannst Du sofort nach dem Aubauen einigermaßen gut beobachten,
ein Newton/Dobson > 130mm braucht im Herbst und Winter ca. 1Std zum Auskühlen
und muss ab und zu justiert werden.

Der sogenannte "Farbfehler" ist bei einem Refraktor 102/1000 kaum feststellbar,
er wird sich erst bei höheren Vergrößerungen > 150-fach für einen Anfänger bemerkbar
machen.
Anders sieht es dagegen mit einem chromatischen Refraktor 102/500 aus, der zeigt
quitschbunte Sterne/Planeten bereits ab ca. 75-facher Vergrößerung.

Ist wie beim Autokauf - Fiesta oder Corsa - es entscheidet häufig doch der Bauch. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" />

Prinzipiell kannst Du daher weder bei einem preiswerten Newton, noch bei einem
Refraktor 102/1000 etwas wirlich falsch machen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hi,

ich denke mal, mit einem 102/1000mm FH-achromaten, wie es sie von Skywatcher, TS, Dörr etc. gibt, kannst Du nix verkehrt machen, eine EQ3, HEQ-5 oder Astro 5 kannst net viel verkehrt machen. Vom Farbfehler machen die eigentlich kein Problem und Du kannst auch im Deep-Sky Bereich EINIGES damit anstellen, ähnlich wie bei einem 114er Newton. Eigentlich ist sowas ein tolles Universalgerät...

Viele Grüße

Markus



____________________________________________________

Quidquid agis, agas prudenter et respice finem!
____________________________________________________

DANUBIA - [COLOR="1070FF"]OBSERVATORIUM[/color]

Markus A. R. Langlotz
Vilsweg 2b
D-93073 Neutraubling

Die Astroseite: www.N-T-L.de
Die Starfinderseite: starfinder.N-T-L.de
Die Mailadresse: ntl.observatory@freenet.de


 
Hi Maxim

Eine andere Idee für Dein Teleskop: Gebrauchtkauf?
Ich stand auch vor dem Problem dass ich am Anfang unbedingt einen Refraktor wollte, ich hab dann im Suche Board hier auf Astronomie.de inseriert und habe tolle Angebote bekommen.

100mm ist sicher einiges aber warum nicht 120mm? Hat bei mir damals gebraucht kanpp über 200€ gekostet und dazu eine EQ5 mit Motor in RA und DEC um ca. 300€ dann sitzt das ganze schon ziemlich bombenfest.

Ich kann Dir nur wärmstens empfehlen irgendwo in Deiner Gegend durch die Geräte von Astrokollegen zu schauen, dann kannst Du echt sagen was Dir gefällt und was nicht.

Meine Ent-täuschung bezüglich 8" GSO Dobson war auf meiner ersten Starparty echt enorm, ich dachte das Ding muss irre viel mehr zeigen als mein 5" Refraktor, denkste. Damals hatte ich noch keine praktische Erfahrung wie ich durchsehen musste (indirektes Sehen und so) und somit war der Vorteil von 8" verspielt. -> heute baue ich meinen ersten 8" selber <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Sonst gibt es genug Händler die mit Ihrem Logo hier im Forum vertreten sind, ich würde mir einen Aussuchen der in der Nähe ist oder beim Versand und Beratung gut ist, mit Deinem Internethändler (Wolfi) habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht.

lg

Mathias
 
Hi Martin,

hier mal wieder zu Deinem Thema und gleich einen "kauf-tipp":

Refraktor 102/1000 auf EQ5 mit RA Motor und Steuerung

Der Unterschied zu dem von Dir genannten eBay Angebot liegt in der eindeutig
besseren "EQ 5 Montierung" und in dem "RA Motor mit Steuerung"

Die "EQ 5 Montierung" trägt den Achromat-Refraktor bestens und der Motor sorgt dafür,
dass Du angenehm Beobachten kannst.
Ohne Motor laufen Dir permanet die Sterne/Planeten aus dem Gesichtsfeld und Du
musst laufend nachdrehen oder noch schlimmer, wie beim Dobson schieben.

Ein Refraktor ist grundsätzlich ein gutes Fernrohr, ebenso wie z.B. ein 150er Newton,
Der Newton kann zwar bei gutem Seing sinnvoll höher Vergrößern, im Refraktor
ist das Bild dagegen immer angenehmer zum Anschauen, da es selten "wabbelt".

Mit dem Refraktor kannst Du sofort nach dem Aubauen einigermaßen gut beobachten,
ein Newton/Dobson > 130mm braucht im Herbst und Winter ca. 1Std zum Auskühlen
und muss ab und zu justiert werden.

Der sogenannte "Farbfehler" ist bei einem Refraktor 102/1000 kaum feststellbar,
er wird sich erst bei höheren Vergrößerungen > 150-fach für einen Anfänger bemerkbar
machen.
Anders sieht es dagegen mit einem chromatischen Refraktor 102/500 aus, der zeigt
quitschbunte Sterne/Planeten bereits ab ca. 75-facher Vergrößerung.

Ist wie beim Autokauf - Fiesta oder Corsa - es entscheidet häufig doch der Bauch.

Prinzipiell kannst Du daher weder bei einem preiswerten Newton, noch bei einem
Refraktor 102/1000 etwas wirlich falsch machen.

Genauso einen habe ich und bin sehr zufrieden damit.

Schau mal auf meine Website, da sind Fotos, die mit diesem Gerät entstanden sind.

M13 aufgelöst bis ins Zentrum (zumindest die hellen Sterne)
Die ganzen großen Nebel sehen gut aus, dazu natürlich die Planeten.
Vor kurzem habe ich zum ersten Mal Uranus gesehen.
Es geht sehr viel mit einen 4 Zoll F10.
Und wenn die EQ5 ordentlich läuft kann man dmait sogar fotografieren. Nicht besonders lang, aber es geht.
Also ich kann diese Kombinatioon nur empfehlen.
Meine Anlage hat übrigend 400Euro bei Ebay gekostet.

Gruß
Ralf
 
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