10x42? Oder doch nicht?

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Korn

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Hallo alle,

es ist soweit - ich habe mich zu dem Entschluss durchgerungen, in meiner
Fernglasvitrine ordentlich aufzuräumen, um ein aktuelles Spitzenglas
anzuschaffen. (Daher wird es in der nächsten Zeit auch das eine oder
andere Glas von mir hier im Gebrauchtmarkt oder auf eBay geben.)

Vorneweg möchte ich sagen, dass ich keineswegs zu faul zum Suchen bin –
ich habe dieses und auch andere Foren in der Tat schon recht gründlich
durchstöbert. Ein paar Fragen sind jedoch übrig geblieben, auf die ich hier
interessante Hinweise zu bekommen hoffe.

Zwischenzeitlich dachte ich, mit meinen Überlegungen bereits soweit
fortgeschritten gewesen zu sein, dass die Auswahl auf ein 10x42 Glas
(Ultravid oder Victory FL) fallen würde. Die Gründe dafür erschienen mir
logisch – ich möchte ein leichtes Spitzenglas zum Sternegucken und zur
Naturbeobachtung. Ein Zeiss 8x20 als zusätzliches Immer-Dabei-Glas ist
vorhanden, und die 765g der beiden in Frage kommenden Kontrahenten
klingen vernünftig. Dass die Entscheidung zwischen Leica und Zeiss erst
nach einem persönlichen Vergleich fallen kann, ist mir klar – meine Zweifel
sind jedoch ganz anderer Natur:

Werde ich die Festlegung auf 10x42 irgendwann bereuen? Beim Vergleich
zwischen 8-fach und 10-fach vergrößernden Gläsern mit 50mm Objektiv-
Durchmesser musste ich feststellen, dass ich auch unter gutem Himmel mit
dem 10-fach vergrößernden Glas effektiv immer mehr wahrnehmen konnte.
Trotz des störenderen Gezitters gelang die Auflösung von Doppelsternen
einfacher, Messierobjekte erschienen deutlicher. Trotzdem holt mich immer
wieder der Gedanke ein, ob ein 8x42 nicht die intelligentere Wahl wäre. Die
Austrittspupille wäre mit 5mm etwas größer, und so wie ich es von meinem
10x50 gewohnt bin, und das Bild wäre doch merklich ruhiger und schöner.

Weiters gibt es da noch diese Momente, in denen ich mich an das letzte ITV
erinnere, als ich ein Ultravid 8x32 in den Händen hatte. Dieses kleine und
leichte Glas erschien mir schlichtweg genial, und eine mögliche Variante der
Fernglaswahl könnte auch ein solches 8x32 sein, das durch ein 10x50 Glas
zum Sterneschauen ergänzt werden könnte (Fujinon 10x50). Mit einem
10x50 Fernglas habe ich bereits sehr positive Erfahrungen gemacht, der
eine oder andere Punkt stört mich an meinem 10x50 Jenoptem allerdings
doch. Die Randschärfe muss bei meinem neuen Glas definitiv besser sein,
und obwohl das Glas gerade ein Kilogramm wiegt, wird das bei längerer
Beobachtung (etwa 1-2 Stunden) dann doch zur Qual. Daher kommt das
eigentlich für diesen Zweck prädestinierte, aber noch deutlich schwerere
Fujinon doch nicht so wirklich in Frage.

Woran kann ich also die Entscheidung zwischen 8x42 und 10x42 tatsächlich
festmachen?

Ciao,
Roland
 
Hallo Roland,

Woran kann ich also die Entscheidung zwischen 8x42 und 10x42 tatsächlich
festmachen?

Indem Du beide Gläser unter Deinem Beobachtungshimmel parallel testest.
Sorry für diese einfache Antwort, aber einen anderen weg sehe ich nicht - zumal
bei diesen Preisregionen.

Persönlich würde ich zum 10x42 tendieren, als zum 8x42. Die Ansprüche an den
Himmel sind nicht so hoch (Himmelsaufhellung), 10fach sind ohne Stativ machbar,
da das 42er merklich kleiner, leichter i. d. R. sein dürfte als das 50er-Pedant.
Die Objekte schälen sich merklich beser heraus.
Ich habe ein 10x42 Adlerblick (hatte auch schon einige 10x50) und bin immer wieder
erstaunt, wie gut die Abbildung/Bildhelligkeit bei dieser Grösse/Gewicht ist.
Diese Glas gebe ich so schnell nicht wieder her - für mich eine sehr schöne
Balance zwischen Grösse/Gewicht/Öffnung/AP.

Viele Grüsse
Thomas
 
ich habe mich zu dem Entschluss durchgerungen, in meiner
Fernglasvitrine ordentlich aufzuräumen, um ein aktuelles Spitzenglas
anzuschaffen.
Hallo Roland,

falls Du das Spitzenglas für die Vitrine anschaffen willst, dann würde ich das lassen. Ich habe zwei alte Zeiss Gläser in der Vitrine und kann Dir aus Erfahrung sagen, das macht nur Ärger. Man muß Staub wischen, die Vitrinenfenster putzen, wieder Staub wischen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...
Werde ich die Festlegung auf 10x42 irgendwann bereuen?
...
Weiters gibt es da noch diese Momente, in denen ich mich an das letzte ITV
erinnere, als ich ein Ultravid 8x32 in den Händen hatte. Dieses kleine und
leichte Glas erschien mir schlichtweg genial, und eine mögliche Variante der
Fernglaswahl könnte auch ein solches 8x32 sein, das durch ein 10x50 Glas
zum Sterneschauen ergänzt werden könnte (Fujinon 10x50).
Vor nicht allzulanger Zeit hatte ich ähnliche Gedanken und hatte dann zum 10x32 Victory FL gegriffen. Die Idee war: ein sehr gutes Glas für Tagbeobachtungen zu haben, was auch am Sternhimmel mit Gewinn nutzbar ist. Im Fall Zeiss war mir das 10x42 FL eigentlich schon zu groß, um es bei allen möglichen Gelegenheiten im Gepäck zu haben - daher der Griff zum 10x32. Das ging eine Weile gut, bis sich aufs neue die Erkenntnis durchsetzte, daß ein 8x32 bei Tag eigentlich optimal ist und ein solches Glas dank des großen Sehfelds auch am Sternhimmel zum Spazierengucken keine schlechte Lösung darstellt. Das 10x32 war mir bei Beobachtungen am Tag manchmal schon zu unruhig und in der Dämmerung ist die AP von 3,2mm etwas klein, was mitunter mit einem etwas "nervösen" Einblickverhalten einhergeht. Zeiss hat schon vor mehr als 70 Jahren das 8x30 als Universalglas empfohlen und so wie ich das sehe, hat diese Empfehlung ihre Berechtigung.

Nachdem mich der Gedanke an ein schnuckeliges 8x32 nicht mehr los ließ, habe ich meinen Fotohändler solange beschwatzt, bis wir uns handelseinig wurden. Nun hat er das 10x32 in der Vitrine <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> und ich das 8x32 FL zuhause. Bei Tag ist das Glas einfach genial! In der Dämmerung kann ich es mit Einschränkungen noch gut nutzen und der Einblick ist dank der größeren AP einfacher wie beim 10x32. Am Sternhimmel ist die Randschärfe beeindruckend, Transmission und Kontrast sind unter einem dunklen Himmel eine Wucht. Die Erkenntnis, daß man mit einem Fernglas nicht so richtig um die Runden kommt, hat sich bei mir schon vor langer Zeit manifestiert. Warum also einen Kompromiss wie ein 10x42 suchen, was am Tag von den Abmessungen evtl. schon zu groß und bei Nacht von der Öffnung eher zu klein ist? Da halte ich die Kombination aus einem sehr guten Universalglas und einem guten Astroglas für sinnvoller. Ein 8x30/32 ist und bleibt aus meiner Sicht das Universalglas schlechthin und für Astro greife ich entweder zum Dekarem (die Randunschärfe stört mich freihand weniger) oder gleich zum 60-er Miyauchi. Und sollten (aus welchen Gründen auch immer) Dekarem und Miyauchi keinen Platz im Reisegepäck finden, so kann man mit einem sehr guten 8x32 unter einem dunklen Urlaubshimmel immer noch eine Menge anfangen.

Zwei Kritikpunkte sollte man beim 8x32 FL ansprechen. Das Design und das "Plastikfeeling" sind nicht jedermanns Geschmack. Hier muß man sehen, ob man auf Dauer mit so einem Glas glücklich wird. Läßt man den äußeren Anschein außen vor, so bekommt man ein Fernglas mit genialer Optik bei Tag und einem sanft und absolut präzise laufenden Mitteltrieb bei Tag und Nacht (was ja nicht in jedem Fall selbstverständlich ist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />). Leider hat das 8x32 FL in bestimmten Situationen ein kleines Problem mit Reflexen - aber welches Fernglas ist schon ohne Tadel. Im Innern der Objektivtuben gibt es ein Antireflexprofil, welches unter einem bestimmten Winkel eintreffendes Licht reflektiert. Unter bestimmten Randbedingungen sieht man im Bildzentrum eine schwache, diffuse Aufhellung. Ich bilde mir zumindest ein, daß das Antireflexprofil die Ursache hierfür ist, ganz sicher bin ich mir aber noch nicht. Ob und bei welchen Gelegenheiten dieser Effekt zum Tragen kommt, daß muß man selbst austesten. Holger Merlitz untersucht diese Art von Streulicht gern bei seinen Fernglastests. Schau mal auf seine Homepage, dann weißt Du sicher, was ich meine. Vollkommen anders sieht die Sache beim nächtlichen Laternentest aus. Ich kenne kaum ein Fernglas, wo eine helle Lichtquelle im Zentrum so wenig Streulicht erzeugt und von einer Laterne knapp neben dem Sehfeldrand läßt sich das 8x32 FL so gut wie gar nicht beeindrucken. In der Beziehung ist das Fernglas erste Sahne und die Streulichtunterdrückung erfüllt voll und ganz ihren Zweck.

Die genannten Kritikpunkte sind aber kein großes Thema (zumindest aus meiner Sicht) und ich verspüre auch nicht den Wunsch, das schöne Zeiss FL gegen ein Leica oder was auch immer zu tauschen. Wenn Zeiss den FL Gläsern endlich mal vernünftige Ledertaschen spendieren würde, die nicht so billig wirken wie die mitgelieferten Cordura Taschen, dann wäre ich beinahe rundum zufrieden ...

Frank.
 
Hallo Frank,

> falls Du das Spitzenglas für die Vitrine anschaffen willst, dann würde ich das lassen.

Das will ich keineswegs, aber ein paar Gläser müssen für eine solche Anschaffung
schon zu Geld gemacht werden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Ich sehe schon, auch im Nachbarforum, dass mein Wunsch wohl auf einen Kompromiss
hinauslaufen würde. Ein Sternwartenkollege bereut sein 7x42 Trinovid ein wenig
und hätte gerne ein kleineres 8x30, andere Sternfreunde erzählten von imposanten
Fernglassammlungen, wobei ein 10x40 Victory abgeschlagen nach einem 8x20 und
einem großen 56mm Glas am seltensten verwendet wird.

Mal sehen, wo und wann ich mir selbst ein Urteil bilden kann. Welcher Händler
würde mir denn wohl 8x32, 8x42 und 10x42 jeweils als Ultravid und Victory FL
für ein paar Tage zum Test zuschicken? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Ciao,
Roland
 
10fach auf jeden Fall!

Hallo Roland,

ich hatte diese Gedanken ebenfalls,
nun bin ich nach vielen An-und Verkäufen-
nicht weil ich mich zu den Trödlern zählen möchte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> -
sondern weil ich immer auf der Suche nach opimaler Bestückung bin, bei 3 Ferngläsern angekommen.

Zur Zeit verwende ich:
Zeiss Jena 8x30 Deltrintem (Bj.91 neu erworben)
dieses Glas hat leider immer noch Streulicht durch glänzdende Innereien-aber dem werde ich noch Herr werden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/mad.gif" alt="" /> ,
dafür eine geniale Mittenschärfe wie ich Sie bei noch keinem anderen Fernglas gesehen habe.

meine Neuerwerbung Zeiss West 10x50 ,
welches abgesehen von der nicht mehr zeitgemässen Vergütung (Bj67)fast alle meine Fernglaswünsche
wie noch kein Anderes davor erfüllt.(Auch nicht Leica 10x50 o.Ä.!)
Vor allem fällt ein deutlich grösseres scharfes Feld im Vergleich zum Dekarem auf!

Für noch bessere Reichweite bei DeepSky nehme ich noch gerne mein
Meopta 12x60 (Bj.63)welches aber leider tagsüber wegen für mich fummeligen Einzelfokussierung nicht verwendet wird.
Meine Sammlung hat sich auf diese 3 Ferngläser reduziert,
zeitweise hatte ich 8 Stück und die Tür meines Wohnzimmerschranks nicht mehr zu bekommen.
Für das leichte Gepäck (Wandern) nehme ich das Deltrintem,
das 10x50 Zeiss ist immer griffbereit im Auto,
und das Meopta darf nur in der Nacht mit mir Gassi gehen,
kann aber wegen der Leichtbauweise (1300g) immer noch freihändig gehalten werden,
und da lässt es ein 10x50 -egal wie gut- immer etwas alt aussehen!

1500 Euro für ein neues Fernglas ausgeben kommt für mich nicht in Frage,
für eine solche Summe baue ich mir lieber mal wieder ein neues Teleskop, das nächste wird ein 8"Binodob.

Um Deine ursprüngliche Frage zu beantworten:
Ich werde bei astronomischer Beobachtung ein 10-fach vergrösserndes Glas(oder noch etwas mehr) immer vorziehen.

Müsste ich nun meine Sammlung auf Eines Reduzieren, würde ich das 10x50 behalten.

Wenn Du nach Kärnten zum ITT kommst, ich bin heuer dort und habe alle 3 Ferngläser und noch viel mehr dabei.

Mit freundlichem Gruß, Gerd
www.bksterngucker.de






 
Welcher Händler
würde mir denn wohl 8x32, 8x42 und 10x42 jeweils als Ultravid und Victory FL
für ein paar Tage zum Test zuschicken?
Hallo Roland,

alle 6 Gläser zum Test könnte schwierig werden. Aber ich bin sicher, jeder Händler, dem Du alle 6 Gläser bezahlst, wird sie Dir mit Freude zuschicken <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />. Bei der Gelegenheit kannst Du noch eins drauf legen und das neue Canon 10x42 Stabi einbeziehen. Alle Gläser in einem Paket, das mindert die Kosten für den Versand <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />. Ein Test des Stabi am Sternhimmel steht noch aus, zumindest habe ich bis jetzt nichts in der Richtung gelesen. So begeistert wie Walter E. Schön hier mal seine Eindrücke geschildert hat, wäre das vielleicht auch noch eine Alternative. Kompaktgläser hast Du doch. Nur so als Idee für den Fall, daß Dir ein 8x32 zu kompakt ist und Du lieber was größeres durch die Gegend tragen willst ...

Frank.
 
Hallo alle,

schönen Dank schon einmal an alle, die geduldig geschrieben haben. Ich bin jetzt
zwar bei der Auswahl nicht viel weiter, aber meine eigenen Zweifel an der 10x42-
Entscheidung scheinen ja nicht ganz unberechtigt gewesen zu sein.

Derzeit habe ich ja 3 verschiedene 8x30-Gläser, wobei das beste ein Hensoldt-
Bundeswehrglas ist. Die Mittenschärfe dieses Gerätes ist ausgezeichnet, auch
die Streulichtabschirmung scheint wesentlich besser gelungen als beim Jenoptem
8x30. Dafür gibt es aber eine relativ unkomfortable Einzelokulareinstellung.
Diese Größe könnte mir als wirklich sehr gutes, leichtes und randscharfes Glas
wohl schon gefallen, habe ich mich doch schon am ITV in das kleine Ultravid
verliebt. Irgendetwas brauche ich dann aber wohl doch noch als Ergänzung zum
10x50 Jenoptem, das zumindest die Randschärfe meines ehemaligen 8x50 Docter
bringt, am besten aber über zumindest 65° Sehfeld. Noch vor nicht all zu langer
Zeit hatte ich gemeint, mit ebendiesem 8x50 Docter wohl mein endgültiges Astro-
Freihandglas gefunden zu haben, doch die Tücke steckt da in kleinen Details,
die andere nicht stören müssen, und weswegen das Glas verkauft wurde. Das
Sehfeld von 59° ist um ein kleines Bisschen zu eng. Viel mehr bräuchte ich wohl
nicht zum Glücklichsein, aber ein Tick fehlt eben. Die Randschärfe war makellos,
ebenso der Kontrast, die geringen Geister im Laternen-Test, alles schön und gut.
In der Praxis sah ich dann, dass ich mit dem Jenoptem 10x50 am Himmel immer
trotzdem mehr sah - nur eben mit etwas zu großer Randunschärfe. Ein kleiner
Kugelsternhaufen soll eben auch am Bildfeldrand schon von Sternen unterscheidbar
sein, viel mehr erwarte ich garnicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

> jeder Händler, dem Du alle 6 Gläser bezahlst, wird sie Dir mit Freude zuschicken

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Ein kleines Problem ist, dass ich wohl nicht so mit guten Optikern gesegnet bin
wie du. Ich möchte mein Glas nicht unbedingt neben Schrotflinten und sonstigen
Gewehren aussuchen, womit der Jagdausstatter in der Nähe ausscheidet, ein
Optiker in der Innenstadt, der zumindest Zeiss und Swarovski führt, hat einen
Celestron-Katadiopter in Ameisen-Beobachtungsstellung in der Auslage, was auf
Hobbyastronomen wohl einen ähnlichen Effekt haben dürfte wie Knoblauch auf
Vampire.

Weitere Hinweise und Anregungen sind natürlich jederzeit willkommen, ich werde
auch berichten, wie die Odyssee weitergeht (von derzeit 10 Gläsern werden nun
wohl der Reihe nach einige wieder gehen müssen).

Ciao,
Roland,
der sich mit einem Canon tagsüber wohl erst dann sehen lassen wird, wenn die
Dinger ein bisschen wie richtige Ferngläser aussehen...
 
Tuning 8x30 und 8x30/32 ...

Derzeit habe ich ja 3 verschiedene 8x30-Gläser, wobei das beste ein Hensoldt-
Bundeswehrglas ist. Die Mittenschärfe dieses Gerätes ist ausgezeichnet, auch
die Streulichtabschirmung scheint wesentlich besser gelungen als beim Jenoptem
8x30.
Hallo Roland,

daß die Streulichtbremsung besser als beim Jenoptem abschneidet, ist eigentlich kein Kunststück. Die jüngeren Deltrintem/Jenoptem 8x30 Gläser sind diesbezüglich wirklich eine Katastrophe.

Nach den Hinweisen der letzten Zeit hier im Forum habe ich mir mein Deltrintem letztes Wochenende mal vorgenommen und dem Streulicht den Kampf angesagt. Die komischen Plastetüten auf der Innenseite der Objektive habe ich entfernt und die zwei Prismen auf der Objektivseite mit schwarzem Fotokarton gekapselt (ähnlich wie beim Nobilem, nur nicht so elegant). Die Objektivtuben habe ich innen ebenfalls mit schwarzem Karton ausgekleidet. Um den Fotokarton noch schwärzer zu machen, habe ich ihn mit mattschwarzem Fotolack überpinselt. Den Fotolack gibt es bei http://www.micro-tools.de (die haben übrigens auch tolles Werkzeug zum Zerlegen von Ferngläsern). Man muß sich Karton mit möglichst rauher Oberfläche suchen, dann klappt das schon mal ganz gut. Als letzte Aktion habe ich die Okulare inkl. der Stutzen vom Gehäuse entfernt und das schön glänzende "Antireflexprofil" hinter den okularseitigen Prismen mit dem Kameralack geschwärzt (vor dem Schwärzen sollte man die objektivseitigen Prismen ausbauen, sonst lackiert man die gleich mit). Nach dem Schwärzen muß man alles schön trocknen lassen, sonst beschlägt das Fernglas von innen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...

Das ganze ist zwar nicht perfekt, besser als vorher ist es allemal. Nun ist das Streulicht deutlich reduziert, nur bei Seiten- oder Gegenlicht tauchen hin und wieder ein paar Reflexe auf. Unterm Strich hat sich die Aktion gelohnt und man kann die Leistungsfähigkeit der kleinen Optik ein gutes Stück weiter ausreizen. Ein paar Streulichtquellen gibt es noch. Ich tippe da auf das Innenleben der Okulare. Ich werde es fürs erste dabei belassen und wenn mal ein paar Wochen Regen angesagt sind, stürze ich mich vielleicht auf die Okulare. Allerdings wird ein "getuntes" Deltrintem/Jenoptem Deine Probleme nicht lösen, denn die Randunschärfe bleibt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />.
In der Praxis sah ich dann, dass ich mit dem Jenoptem 10x50 am Himmel immer
trotzdem mehr sah - nur eben mit etwas zu großer Randunschärfe. Ein kleiner
Kugelsternhaufen soll eben auch am Bildfeldrand schon von Sternen unterscheidbar
sein, viel mehr erwarte ich garnicht
Ein Jenoptem 10x50 ohne etwas zu große Randunschärfe ist ein Fujinon 10x50. Wenn Dir die Randschärfe so wichtig ist, führt wohl kein Weg an dem Fernglas vorbei. Da Du Dich auch noch in das 8x32 Ultravid verliebt hast, kann der Spaß in der Summe recht teuer werden. Ich würde mir in so einer Situation genau überlegen, ob es wirklich ein Ultravid sein muß und ob ich die wasserdichte Bauweise benötige. So ein Nikon 8x30 E II ist ein geniales Universalglas bei Tag und es hat den unschlagbaren Vorteil der Porrobauweise mit der deutlich besseren Plastik auf nicht zu große Entfernungen. Alternativ würde ich mir auch das Nikon 8x32 SE anschauen, das ist nochmal einen Zacken besser. Was ist denn vom Swarovski Habicht 8x30 W zu halten? Das ist wohl recht gut abgedichtet und ein Porroglas ist es auch. Was finden die Leute eigentlich an diesen Dachkantgläsern mit ihrer zweidimensionalen Abbildung? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Rechne mal zusammen, mit etwas Glück kommst mit mit einem Fujinon 10x50 und einem richtig guten 8x30 Porro nicht viel teurer als mit einem 8x32 Ultravid allein ...

Frank.
 
Re: Tuning 8x30 und 8x30/32 ...

Hallo Frank,

warum hast Du das ganze nicht gleich komplett in Tafellack getaucht? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

stürze ich mich vielleicht auf die Okulare

Lohnt sich nicht so recht. Habe ich schon einmal gemacht, dabei nur ein Okular
geschwärzt, um dann mit dem ungeschwärzten gegenzutesten. Dabei habe ich keinen
Unterschied bemerkt, sowohl im Deltrintem, als auch am Binoansatz am Teleskop.

Viele Grüsse
Thomas
 
Re: Tuning 8x30 und 8x30/32 ...

Hallo Thomas,

> warum hast Du das ganze nicht gleich komplett in Tafellack getaucht?

warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Aber Deine Idee hat was! Alle Optik ausbauen und das Gehäuse einmal mattschwarz tauchlackieren, damit sollte dem Fernglas gehelft werden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> ...

> Lohnt sich nicht so recht.

Danke für den Hinweis, dann kann ich mir die Aktion sparen. Da noch Reflexe auftauchen, gibt es bestimmt noch mehr zum Schwärzen. Also doch in eine Schüssel schwarzer Farbe legen ...

Frank.
 
Hallo Roland,

bis vor Kurzem haette ich auch das Fujinon 10x50 als bestes Astroglas (freihand) empfohlen, aber seitdem das stabilisierte Canon 10x42 da ist, bin ich mir nicht mehr sicher. Den Beschreibungen zufolge hat es ein ebenso grosses Sehfeld (65 Grad) und ebenfalls eine super Randschaerfe. Nun stellt sich die Frage, ob die paar Millimeter mehr Objektiv des Fujinon hier ueberhaupt eine Rolle spielen, wenn man beim Canon stattdessen ein schoen stabilisiertes Bild haben kann. Wenn das Canon wirklich so gut ist wie von einigen Leuten beschrieben, dann ist es wohl ein ideales Freihand Astroglas. Das Fujinon macht auf einem Stativ bereits mehr Freude als ohne - wenn man aber schon ein Stativ aufbaut, dann kann man auch gleich ein Kronos 26x70 oder (besser) ein gewinkeltes Kronos 30x90 raufpacken.

Nur mal so ein paar Ueberlegungen ....

Gruss,
Holger
 
Hallo,

unter anderem wegen dieses Threads (jetzt kommen die Tücken der deutsch englischen Sprachverwirrung voll zum Tragen: wie sieht es in solchen Fällen mit der Genetivbildung aus?) habe ich mich entschlossen, mir ein Leica Trinovid 10x42 BN zuzulegen.

Erstes Fazit nach einigen Beobachtungen am Kölner Stadrand mit Flughafenbeleuchtung im Hintergrund: Ich bin begeistert. Es macht einfach mit diesem Glas richtig viel Spaß auch im Vergleich zu TRinovid 10x32BN und Trinovid 10x50BA. Für mich als Brillenträger sind die Einblickverhältnisse gut, keine Geisterbilder trotz Strassenlaternen in näherer Umgebung.

Ich kann mich nicht zu den stabilisierten Gläsern von Canon oder Fujinon durchringen. Lieber montiere ich meine Gläser auf ein Stativ.

Klaren Himmel und klaren Blick

Peter
 
Meine Meinung nach eigenem Vergleich: Für die Himmelsbeobachtung würde ich immer ein 8x42 bevorzugen, weil das Bild bei längerem Beobachten ruhiger steht und das Gesichtsfeld größer ist. Zuletzt durchgeführt hatte ic diesen Vergleich mit einem Apex Pro 8x42 und 10x42 - da beide Gläser Dachkantprismen haben, ist das Gehäuse entsprechend schlank; bei 10x komme ich da mit meinen großen Händen das Bild nie so ruhig wie ich es gerne hätte (ohne, dass ich nun über einen überdurchschnittlichen Tremor verfüge...). Etwas anders sah einmal ein Vergleich Foresta 8x42 zu 10x42 aus; die voluminösen Prismentgehäuse dieser Porro-Gläser liegen extrem gut in der Hand und lassen auch bei 10x Langzeitbeobachtung ohne Stativ zu.

Schöne Grüße,

Stefan Korth
#############
 
Re: Tuning 8x30 und 8x30/32 ...

So.

> Ein Jenoptem 10x50 ohne etwas zu große Randunschärfe ist ein Fujinon 10x50.
> Wenn Dir die Randschärfe so wichtig ist, führt wohl kein Weg an dem Fernglas vorbei.

Lange hat es gedauert, und viel habe ich in der Zwischenzeit gelesen.
Etwa den Bericht über die 3 10x50-Gläser der Oberklasse, und viele schöne Beiträge
sowohl in den Astronomieforen, als auch im Forum von Herrn Jülich. Und irgendwie
reifte in mir der Entschluss, dass ich wohl Docter noch eine Chance geben möchte,
nachdem ich mit dem Nobilem 8x50 von Holger bis auf ein paar Kleinigkeiten schon
*fast* restlos glücklich war.

Da war das zu kleine scheinbare Sehfeld von 59° - nicht schlecht für die Geräte-
Klasse, aber eben noch ein Bisschen zu wenig. Dann die zu kleine Vergrößerung,
denn mit 10x sah ich wie schon erwähnt am Sternenhimmel immer etwas mehr Details,
oder diese merklich einfacher. Und zuletzt zeigte das 8x50 eine leichte, aber doch
etwas unangenehme Randabschattung. Die Randschärfe hingegen war beim 8x50 für
mich absolut ausreichend gut, selbst wenn da 10x50 etwas abfallen sollte, sollte
es kein großes Problem sein.

Anfang dieser Woche traute ich dann allerdings beim frühmorgendlichen Durchstöbern
des hiesigen Biete-Boardes meinen Augen kaum. Ein Docter Nobilem 10x50 wäre als
Ausstellungsstück inklusive dem originalen Stativadapter zu einem guten Preis
abzugeben. Vom seriösen Händler, in Originalverpackung, mit 30 Jahren Garantie
sowie Rückgaberecht.

Nun - am Montag soll es den langen Postweg aus Deutschland antreten. Ich werde
natürlich über die ersten Erfahrungen berichten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Ciao,
Roland

PS: die 8x30-Frage ist noch ungeklärt. Da wird aber wirklich ein persönlicher
Vergleich entscheiden, auch wenn bis dahin noch viel Zeit vergehen wird...
 
Nobilem 10x50

Hallo Roland,

Glueckwunsch! Mit dem Nobilem kann man eigentlich nichts falsch machen. Und da das Nobilem II noch immer auf sich warten laesst (und wohl nie kommen wird <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smirk.gif" alt="" />), werden wir uns mit dem Klassiker begnuegen muessen, und das auch ist keine schlechte Variante :-)

Gruss,
Holger
 
Hallo Korn,

mit innerem Schmunzeln verfolge ich Deine Gralssuche - es ist schon schwierig, und ich glaube kaum einer hier kann den Wunsch nach "dem" Traumglas für sich als erfüllt abhaken - selbst wenn er so viele Traumgläser besessen hat wie z.B. Holger Merlitz.
Ich selbst bin da schon früh auf ganz andere Weise glücklich geworden: indem ich mir einfach ein paar mehr zugelegt habe (allerdings keine so teuren). Und so ergibt sich für mich, daß Kompromisse eben nur wenig taugen: wenn das Wetter nicht viel hergibt, nehme ich evtl. noch ein "Universalglas" 10x50 oder das Canon 10x30 IS mit in die Nacht - aber wenn sie dann doch was taugt ist der Ärger programmiert. Wenn die Nacht etwas besser ist (so ca. 4mag und mehr)pustet das Tento 20x60 selbst freihändig das 10x50 in Grund und Boden und bei sehr gutem Himmel >5 habe ich meist das Tento auf Stativ und das 11x80 Danubia in der Hand. So gut das Canon 10x30 auch ist, da muß es halt zu Hause bleiben.
Dagegen bei Tag hab ich das Tento und das Danubia noch nie gemocht (schon wegen der "Nahbereichs" ab ca. 20m)- obwohl das 11x80 bei Regenwetter wunderbar hell ist. Da ist das Canon 10x30 IS das beste auf kurzen Strecken und rund ums Haus (aber für vieles halt immer noch zu unhandlich) und das "im Zweifelsfall immer dabei" das Leitz 10x25 Trinovid (unschlagbar, wenn man nur mal kurz sehen will, was für ein Vogel... oder so, da immer in der Hemden- oder Anoraktasche).
Und das willst Du jetzt alles auf 1 Glas zusammenstreichen? Das ist doch, wie wenn Du in der Musik alle Komponisten außer Bach streichen würdest (würd ich zwar IM NOTFALL so machen, aber wo ist die Not?).
Astro ist halt was anderes als Jägerei oder Vogelkunde oder Wandern - ich würde eher noch eins dazunehmen: ein Schrägeinblick Glas fürs Stativ wie die Miyauchis. Oder ein Canon 15x50 IS (nicht das 10x42 - das ist für mich ein ziemlich plumper Kompromiß, dieses schwere Monsterding mit trotzdem nur 42er Objektiven - trotz aller optischer Finesse).
Und zu der Diskussion 10x42 oder 8x42 kann ich bezüglich Gesichtsfeld nur sagen: schau auf alle Fälle durch, aber die meisten 40er haben doch dieselbe Objektiv- und Prismenkonstruktion für 8 und 10fach und das läuft darauf hinaus, dass dasselbe Feldblendenbild mit einmal einem längerbrennweitigen (8x40) und einmal einem kürzerbrennweitigen (10x40) Okular betrachtet wird - das heißt Du siehst +/- dasselbe Bild einmal größer (weitwinkliger, bei 10fach) und einmal kleiner (und meist ziemlich mickrig, 60° sind da schon viel - meist sind es weniger) bei 8fach.
Deshalb bin ich bei den üblichen Dachkantgläsern eher für 10fach (bei Porros ist das anders, da wird meist mit gleichen Okularen und verschieden langen Objektiven gearbeitet wie z.B. auch beim Canon 10x30 und 12x30 IS und so hast Du in beiden Fällen dasselbe, schöne scheinbare Gesichtsfeld von randscharfen 60°).

Soweit sogut, aber selbst ich muß zugeben, daß mich ein 10x40 Ultravid (BL) doch ziemlich reizen würde... bloß für was, wenn ich es dann doch (fast) nie dabei hätte? Und für geringere Vergrößerungen und großes Gesichtsfeld habe ich auch noch das 7x35 Olympus DPSR (jetzt nicht abschätzig lächeln, das Teil ist weitwinklig -65°-, leicht und klein und z.B. zum Beobachten von Hallensport fast besser als das Canon wegem des großen wahren Gesichtsfeldes von >9° und hat eine sehr kurze Einstellgrenze von so ca. 3-4m)

Gruß
 
Re: Tuning 8x30 und 8x30/32 ...

> PS: die 8x30-Frage ist noch ungeklärt. Da wird aber wirklich ein persönlicher
> Vergleich entscheiden, auch wenn bis dahin noch viel Zeit vergehen wird...

Und auch die 10x50-Suche geht in eine neue Runde. Obwohl ich mich sehr darauf
gefreut habe, muss ich das Nobilem 10x50 wegen diverser Mängel, die an einem
"neuwertigen" Glas schlicht nicht akzeptabel sind, leider zurück schicken.

Man wird sehen, was als nächstes kommt...

Ciao,
Roland
 
Re: Tuning 8x30 und 8x30/32 ...

Hallo Roland,

mal abgesehen von den Maengeln an dem Nobilem, hat Dir dieses Fernglas denn im Prinzip gefallen? Falls ja, dann kauf es doch neu - damit unterstuetzt Du die lokale Fernglasindustrie und finanzierst den Bau des Nobilem II :-)

Gruss,
Holger
 
Re: Tuning 8x30 und 8x30/32 ...

Hallo Holger,

> hat Dir dieses Fernglas denn im Prinzip gefallen?

ja, im Prinzip sogar recht gut, umso bitterer dass es beim vermeintlich guten
Preis nicht der Beschreibung entspricht. Ein Neukauf eines solchen Docter ist
auch noch nicht aus dem Rennen. Bildhelligkeit und Kontrast sind v.a. im
Vergleich mit meinem Jenoptem 10x50 beeindruckend gut, ebenso lässt sich das
Glas trotz meiner eher klein geratenen Hände sicher und ruhig halten. Die
Randschärfe ist hingegen grenzwertig. Für ein Freihandglas ist sie wohl noch
akzeptabel, im Vergleich zum Jenoptem mit kleiner gedachtem Feld aber nicht
wirklich gut. Dein/mein Docter 8x50 erschien mir da (trotz natürlich kleinerem
Feld) besser.

> damit unterstuetzt Du die lokale Fernglasindustrie

Demnach müsste ich mir eher ein schönes Swarovski aussuchen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Ciao,
Roland
 
Re: Tuning 8x30 und 8x30/32 ...

Oops, stimmt ja - bei Euch ist Swaro "lokal". Faszinierend, wie doch alles relativ ist :-)

So auch die Randschaerfe des 8x50, die etwas besser ist als beim 10x50, aber, wie Du schon gesagt hast, bei kleinerem scheinbaren Sehfeld. Dafuer hat das 10x50 weniger Streulicht. Das 8x50 zeigt manchmal einen diffusen Ring im aeusseren Bereich des Sehfeldes, der beim 10x50 nicht auftaucht. Insgesamt sind beide aber noch immer erstklassige Fernglaeser.

Gruss,
Holger
 
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