12'' Dobson für mich geeignet?

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Basti_fantasti

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin der Basti und neu hir. Hab mich hir angemeldet weil ich hir schon eine Woche lang mit gelesen habe und mir das Forum echt gut gefällt.

Nun zu meiner Frage:
Wenn es um die 12'' Dobsons geht wurden als Nachteile ja immer wieder die Schwierigkeiten beim Transport und die erforderlichen hochwertigen Okulare angegeben.

Nun,
ich wohne auf dem Land und weit und breit is keine größere Stadt in der Nähe. Ich könnte das Dob also problemlos in der Scheuen lagern und müsste es dann nur 10-15m tragen.
Asserdem bin ich bereit für ein Okular 200-300€ zu investieren.
giebt es weiter Probleme die auf mich zukommen würden? Dass ich bei so einem großen Spiegle mit Seeing probleme bekomme ist mir klar aber ich denke das bekommt man mit einem gut angebrachten Lüfter in den griff oder?

In die ängere wahl fällt derzeit das Galaxy D12.

Danke im voraus für Eure Beiträge ;)

LG
Basti
 
Hallo Basti,

willkommen im Club.

Zu deiner Frage- du wirst auf längere Sicht wohl noch ein wenig mehr ausgeben für Okulare, aber das hat Zeit. Wenn du dich für den Galaxy entscheidest sind schon mal zwei brauchbare Okulare dabei. Die Rockerbox hat kein Rollenlager sondern schon Teflon.

Du solltest aber trotzdem das Teflon/Ebnoy Set mitnehmen, das verbessert das Nachführverhalten nochmals erheblich.

Statt dem Seriensucher (geradesichtig) vielleicht den Winkelsucher wählen, mit ein wenig handeln geht der ohne Aufpreis- oder einen Telrad, damit findest du Objekte leichter.

Es ist vielleicht nicht ganz einfach mit so einem großen Rohr einzusteigen, aber ich hab es auch gemacht und nicht bereut. Allerdings ist der 12"er schon ein Brocken mit seinen gut 19kg.

Ein höhenverstellbarer Hocker wäre noch angebracht, dazu ein Cheshireokular. Es liegt zwar beim Galaxy eine Justierhilfe bei, aber ohne Licht funktioniert es mit der nicht. Mit einem Cheshire kannst du mit einer Rotlichtlampe seitlich in die Öffnung des Cheshire leuchten und kannst damit gut einstellen. Auch wenn du das Teleskop nicht weit transportierst wird eine Justage hin und wieder nötig sein.

Gruß
Stefan
 
Hallo Stefan,
danke für deine Antwort.

Mit Ebony Set und Telrad hab ich schon gerechnet. Aber ich hab dann eher an einen Justierlaser gedacht. Funktioniert der genauso gut wie das von Dir vorgeschlagene Cheshireokular?

Wegen den Okularen:
Der Preis versteht sich natürlich pro Okular. Mir ist klar, dass ich davon dann noch Mehrere benötige. Oder meinst Du ich sollte in noch teurere investieren?

LG
Basti
 
Hallo Basti,

Justierlaser und Cheshire:
Den Laser nimmt man, um Hauptspiegel und Fangspiegel auf "eine Linie" zu bringen, das Cheshire um den Hauptspiegel zu justieren. Letzterer MUSS nicht unbedingt beleuchtbar sein, ich z.B. Justiere nach dem Raustragen und Auskühlen noch in der Dämmerung oder am Tag. Da richtet man das Teleskop gen Himmel, das reicht. Im Winter, wenn es eh schon dunkel ist hat die beleuchtete Variante natürlich Vorteile. Ich nehme beides, letzteres als das mitgelieferte.

Normalerweise würde ich zum Einstieg kein 12" empfehlen, aber wenn Deine Bedingungen so geartet sind, kann man`s wagen. Ich setze beide, das 8" Galaxy sowie das 12" Galaxy ein.

Im Laufe der Zeit wird man, sind die äußeren Bedingungen nicht ganz optimal, man aber trotzdem beobachten möchte, etwas faul... und dann steht bei mir nur der 8" draussen. Ist aber Geschmachssache. Will man das Gerät auch mal mit in der Urlaub nehmen, dann ist der 12" schon meist zu groß, schließlich fährt ggf. die Familie ja auch noch mit und dann ist für den 12" meist kein Platz mehr. Das mußt Du bei Deiner Entscheidung bedenken.

Ansonsten eine gute Wahl, - logisch, siehe meine Unterschrift...

Bei den Okularen liegst Du im oberen Bereich, ausreichend für das Gerät. Bei f:5 braucht`s nicht unbedingt gleich Nagler, im Bereich zwischen 110 und 250 Euro bekommst Du hervorragende Okulare und bist nicht auf "das übliche" angewiesen. Aber die Tips dazu kann ich als Händler nur auf Anfrage von Dir geben, ansonsten würde man das mal wieder als Werbung auffassen, trotz direkter Frage danach.

Über mail kann ich Dir mehr sagen, denn auch PN ist hier alles andere als "persönlich"...

Viele Grüße
Winfried

 
Hallo Winfried,

langsam reichts.
Wer über PN Händler/Konkurrenten schlecht macht, Anwürfe und Verdächtigungen äußert zu denen Betroffene nicht Stellung nehmen können, wer befreundete und/oder inzwischen offiziell verbandelte Händler dabei anpreist und sich selbst, der kann nicht die PN im Rahmen eines sinnverdrehten "Briefgeheimnisses" sehen und muss damit leben, dass so angegangene Leute, insbesondere Einsteiger Nachfrage bei anderen Leuten halten.
Da wird Vieles rechtlich und auch moralisch unzutreffend gesehen, gerade von Leuten die diese Möglichkeiten missbrauchen.

Bist Du eventuell so jemand?
Die Art Deines öffentlichen Postings lässt zumindest entsprechende Vermutungen zu und es ist nicht das erste Posting dieser Art.

Gruß an Basti und CS
*entfernt*

PS: Nein, damit bin ich für Dich rechtlich nicht zu packen, da pass ich schon auf. Du auch?

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Basti,
um mal zum Thema zurück zu kommen, hätte ich noch die Frage welche Vorerfahrungen du hast. Wäre der 12er dein "Einstieg" in die Astronomie?
Falls ja ist das schon machbar aber sich am Himmel mit so einem Teil zurecht zu finden kann am Anfang schon schwer sein und die Gafahr gefrustet alles in die Ecke zu schmeißen steigt. Ich glaube ich brauche nicht zu erwähnen, das das was man auf Fotos sieht so im teleskop nicht zu sehen ist (Farbe etc.) Hab einen 12er Gitterrohrdobson und war sehr zufrieden, bis ich den 18er geschliffen habe. Nun wartet der 12er gelangweilt auf einen Einsatz.
Ein gutes Buch zum Zurechtfinden empfehle ich dringend. Ich bin mit dem Telrad sehr zufrieden habe ihn leider erst später entdeckt weil ich dachte ein Sucher ist besser. Aber selbst ein Winkelsucher ist nicht so einfach. Telrad und Winkelsucher ergänzen sich sehr gut. Zu den Okus, da entscheidet nicht nur der Geldbeutel ondern auch dein persönliches Empfinden. Ein Nagler mit 12mm Augenabstand finden manche schön manche überhaupt nicht. Für manche ist 20mm perfekt andere haben Probleme weil es zu weit weg ist. Da hilft nur testen. Alleine Astronomie machen ist zwar schön aber wenn mehrere schauen und sich treffen ist es besser, meine Meinung noch dazu.

Viele Grüße und eine gute Entscheidung (12" sind echt schön)und viel Spaß beim soechteln, wenns soweit ist.
Andreas
 
Hallo Basti,

man kann sehr gut mit einem 12-Zöller einsteigen, gerade (aber nicht nur) unter Deinen guten Bedingungen.
Größe und Gewicht kein Problem, okay.

Neben dem ICS gibt es Skywatcher/GSO/Chelestron/Orion und Einige mehr, die man in diesem Preissegment ALLE in der gleichen Qualitäts- und Handhabungskathegorie ansiedeln muss.
Man versucht händlerseits Unterschiede über Beipackzubehör und Farbe irgendwie zu konfigurieren, alles Makulatur.
Man kann über Preis oder Nettigkeiten des Händlers genau so kaufen wie über "Marke".
Ich rate, nicht über Marke und nicht knallhart über Preis, sondern über einen vertrauensvollen Händlerkontakt mit guten Konditionen (Rückgaberecht/Qualitätszusagen/eventuelle Zubehöränderungen) zu kaufen, dabei nichts überstürzen, mehrere Kontakte zu knüpfen. Irgendwo entscheidet natürlich auch das Bauchgefühl mit.

Ein entscheidender Schritt passiert zwischen 8" Öffnung und 10" Öffnung. da wechselt bei den Geräten in dieser Preisklasse das Öffnungsverhältnis von F/6 zu F/5. Die größeren Gräte sind damit justierempfindlicher und okularkritscher.
Damit stehen schon Mal die beigelegten Okulare auf dem Prüfstand, egal von welcher Marke oder Händler.
Kein Problem, wenn man für ein 35er Pano 400 € oder ein 31er Nagler für 600 € bereitstellen kann, ein 22er LVW für 180 € (gerne auch ein teureres Pano oder Nagler) drunter setzt und dann mit weiteren Nagler, Speers Waler oder LVWs komplettiert. Das waren Vorschläge die man noch näher diskutieren muss, nur als Hausnummern gedacht.

Nicht ganz unerheblich für einen Beginner ist auch die Tatsache, dass man mit einem 8" F/6 gute 2° Feld am Himmel erreicht, ein 12" F/5 bleibt wegen der längeren Brennweite etwa bei 1,5° hängen. Beim größeren Gerät kommt also einer guten Aufsuchhilfe (optischer Sucher/Winkelsucher und/oder Telrad) nochmals größere Bedeutung zu als beim kleineren Gerät, denn ein Objekt das nicht gefunden wird, kann man nicht beobachten.

Du siehst, bei aller Euphorie und verständlicher Eile (kenne ich nur zu gut), es gibt möglicher Weise noch ein wenig Gesprächsbedarf um Deine Entscheidung auf tragfähigen Boden zu stellen.
Die Entscheidung betrifft nicht nur 300 oder 600 € Einstandspreis für das Teleskop, Okulare, Filter, Zubehör, summieren sich ganz schnell jenseits der 2000er Marke, ohne dass ein unnötiges Teil gekauft wäre.
Diese Teleskope, egal ob 8" oder 12" haben das Potenzial welches durch gutes Zubehör abgerufen werden kann.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Ich bin immer wieder entsetzt über den Level einiger Mitschreiber (incl. dem Threadersteller) hier. Tippfehler können jedem passieren. Ständig wiederholte Rechtschreibfehler sind jedoch entweder Nachlässigkeit oder Dummheit. Beides zeugt nicht von Achtung ggü. seinem Gesprächspartner resp. den anderen Teilnehmern an diesem Forum.

Dass Winfried ausdrücklich nicht auf PN sondern auf eMail verweist, hat seinen guten Grund. Auch PN werden bei A.de nachweislich zensiert, mein letzter Beitrag zu diesem Thema an anderer Stelle wurde einfach kommentarlos gelöscht und ich gehe davon aus, dass auch dieser Beitrag wieder zensiert wird. Ich bin in einem politischen System aufgewachsen, welches genauso funktionierte - von daher weiß ich auch mit Meinungsmonopolisten umzugehen.

Alles in allem muss man sich nicht wundern, dass die qualifizierten Teilnehmer der vergangenen Jahre nach und nach alle verschwunden sind.

Gute Nacht
Adson
 
Hallo Adson,

Du musst unterscheiden, zwischen einem automatisierten maschinellen Auffinden und entfernen gewisser Worte, Links, pp und dem Ausspionieren von Inhalten.
Letzteres passiert nicht und diesen Automatismus meint hier auch außer Dir kein Mensch.
Pass auf, ganz krass, keiner ist gemeint:
[zensiert]loch ----- zensiert über automatisches "Wortverbot"
Ar...l.ch ----- umgeht Zensur.
Gib im Nachbarforum Mal Fußball ein.

Jeder auf dem Niveau welches er möchte.

Gruß und CS
*entfernt*

PS: Rechtschreibfehler editiert, hoffentlich alle :schwitz:
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht könnte ja ein Rechtschreibprogramm in das Forum eingebaut werden, damit du zufrieden bist.
Leider ist nicht jeder ein Deutschass, mich leider eingeschlossen.
Hoffe nur dich frustet es nicht zu sehr.
Grüße, Andreas
 
Hallo nochmal,

ich habe vergessen, zu erwähnen, dass es m.E. sehr sinnvoll ist, User, die sich soche "Umgehung von Forenregeln" wie ich sie zu Demozwecken betrieben habe, zur lieben Angewohnheit werden lassen, temporär oder auch dauerhaft aus dem Verkehr zu ziehen.
Wir User sind Gäste und der Gastgeber bestimmt die Regeln. Das sollte nicht vergessen werden.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Toll,

wie ihr einen Thread auseinanderreißen könnt!
Was soll der Threadstarter von solchen Leuten mit so wenig Niveau eigentlich halten?
Ist dies hier ein Astronomieforum oder der Versuch, sich selbst über andere zu stellen oder sich selbst als der Weisheit letzter Schluß darzustellen?

Die ganze Maulerei begann damit, daß Günther mal wieder Angst davor hatte, ich könnte jemandem etwas erklären, was er noch nicht erklärt hatte. Selbstbefriedigung im Thread.

- Auch gute Nacht, das ist mir etwas zu dümmlich, schade darum.

Winfried
 
Mal zurück zum Thema... Okulare.

Kurzbrennweitige Teleskope sind okularkritisch. Das heißt aber nicht, dass einfache Okulare generell unbrauchbar seien. Es kommt auf den Verwendungszweck an.

Wenn man Deep Sky im engeren Sinn macht, dann beobachtet man meist indirekt. Ein Okular mit ein paar Schärfe-Makeln geht hier klaglos durch. Ein fusseliger Fleck wird eben noch ein ganz klein wenig mehr fusselig. Nur bei Sternen sieht man es, aber das ist eher eine ästhetische Frage. Und die Vergrößerung ist meist auch nur mittel.

Bei Planeten sieht es ganz anders aus. Hier ist hohe Detailerkennbarkeit bei ziemlich starker Vergrößerung gefragt. Da sieht man die Untugenden einer 60-Euro-Goldkante schon deutlich. Allerdings ist genug Licht da, 12 Zoll sind überzogen. Statt einen Satz von Okularen für den mehrfachen Betrag des Fernrohrs zu kaufen, kann man über ein zweites Planetengerät nachdenken. Das kann dann kleiner und damit parallaktisch montiert sein, was im Hochvergrößerungsbereich sehr viel bringt.

Die Billiglösung ist eine Barlowlinse, welche das Brennweitenverhältnis verlängert.
 
Hallo Uwe,

so sei es hoffentlich.
Legt man mal den Maßstab an, dass 300 € pro Okular für den Threadstarter akzeptabel sind, geht von etwa vier Okularen aus und mittelt, so sollten F/5 tauglichen Okularen für allgemeine Zwecke locker drin sein, da braucht man keine Rand-/Achsschärfekompromisse eingehen.
Mal sehen, was zu den sachlichen Antworten vom Threadstarter zwecks Schärfung seines Anforderungsprofils noch kommt.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Basti,

Zitat von Berberich:
Justierlaser und Cheshire:
Den Laser nimmt man, um Hauptspiegel und Fangspiegel auf "eine Linie" zu bringen, das Cheshire um den Hauptspiegel zu justieren. Letzterer MUSS nicht unbedingt beleuchtbar sein,

Beleuchtetes Cheshire, hab ich was verpasst ?)

Du brauchst auf jeden Fall eine "Nicht-Laser-Justierhilfe", da du mit dem Laser nicht alle Justageschritte durchführen kannst, also z.B. eine Filmdose mit Loch oder was vergleichbares. Bei ICS ist was Einfaches inklusive Anleitung normalerweise mit dabei. So, jetzt hab ich auch Jehova gesagt, steinigt mich!

Wenn's ein bisschen teurer sein darf, empfehle ich das Concenter Okular von Spheretec, damit geht eine Komplett-Justage.

Der Laser ist filligraner in der Anwendung und hat nur den Vorteil, dass die letzten beiden Justierschritte komfortabler und auch im Dunklen gehen; normalerweise muss man auch nur diese beiden Schritte durchführen.

Aber mal zurück zur eigentlichen Frage:
Wenn du noch keine Beobachtungserfahrung hast, würde ich dir empfehlen, vor dem Kauf mal nachts bei einem Kollegen in deiner Gegend mit so einem Teil zu Beobachten, damit du ein Gefühl dafür bekommst, was man damit sieht.
 
Hi Stefan,
Beleuchtetes Cheshire, hab ich was verpasst
Ja, und zwar in der ersten Antwort von mir ganz oben, da schrieb ich folgendes:
Mit einem Cheshire kannst du mit einer Rotlichtlampe seitlich in die Öffnung des Cheshire leuchten und kannst damit gut einstellen.
Damit hast du das "beleuchtete Cheshire :)

Wenn es richtig finster ist hilft einem das Teil ja nichts mehr, aber auf die Art funktioniert es prächtig, seitdem ich noch bei meinem Galaxy die Justageschrauben gegen selbstgemacht mit Sterngriff getauscht hab geht Justage nun in ca. 30 Sekunden.

Gruß
Stefan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo zusammen,

erstmal ein Danke an alle die einen sachlichen Beitrag zu meinen Fragen geleistet haben.
Und natürlich nicht zu vergassen ein ganz großes dankeschön an den Adson für den netten Empfang hier im Forum. Das zeugt wahrlich von Intelligenz und vor allem Respekt gegenüber anderen Forenbenutzern.

Also Planetenbeobachtung will ich nicht ganz ausschliessen. Daher denk ich schon, dass es ein paar "bessere" Okulare sein werden.
Leider konnte mir bis jetzt noch Keiner eine Antwort darauf geben ob ein 12'' noch weitere Probleme mit sich bringt. Ausgeschlossen die eingangs erwänten. Vielleicht fällt Euch ja noch was ein. ;) Oder giebt es da Nix?

Und nun nochmal an alle die der Meineug sind Threads mit off-toppic-Beiträgen voll zu spammen:
Bei persönlichen Problemen mit anderen Usern einfach mal die PN benutzen.
Wer das auch nicht auf die Reihe bekommt einfach mal die Flossen still halten und die Finger von der Tastatur lassen! Eigentlich gehört das so in einem Forum zum guten Ton. Zumindest in denen Die ich bis jetzt benutzt habe. Das scheint hir einigen nicht bekannt zu sein. Aber Ihr seid doch alle lernfähig oder? ;)

LG
Basti
 
Hi Basti,

weitere Probleme gibt es nicht oder kaum.

Ich erwähnte schon, dass diese Teleskope Potenzial haben, welches man aber auch abrufen muss.

Passende Okulare zum Teleskop und auch zu den Ansprüchen die Du erst noch entwickeln wirst gehören dazu, Filter für Sonne und ein Grau-/var. Polfilter für Mond-/Planetenbeobachtung mit zu großer AP. Das passiert an größeren Geräten häufig, da Dich das Seeing in der Vergrößerung begrenzt und dann ist das Bild blendend hell, Details werden überstrahlt und man könnte meinen, ein kleines Teleskop zeigt das bessere Bild beil gleicher Vergrößerung, nur weil zu viel Licht da ist.

Seeing gibt es nicht nur außerhalb, sondern auch im Tubus. Die inzwischen oft verbauten Lüfter sind frei hängende Bläser und damit recht sinnfrei, ja sogar durch die partitielle Kühlung des dem Lüfter am nächsen sitzenden Spiegelmittelteils eher kontraproduktiv. Solch einen Lüfter lässt man ganz weg oder dreht ihn um und baut ihn in einen den Tubus abschließenden "Deckel, damit er durch den Tubus saugt. Dann wird das was, nicht nur mit der schellen Temperaturanpassung dieses recht dicken Glaskolotzes sondern auch mit der Bekämpfung des Tubusseeings.
Auch eine Veloursauskleidung des Tubus hilft da noch ein wenig, ihr wichtigster Vorteil liegt aber in der besseren Streulichtunterdrückung gegenüber der Standartlackierung, so matt sie auch auf den ersten Blick aussieht.
Dazu gehört noch eine Tau-/Streulichtkappe.
Das sind so die gröbsten Maßnahmen mit denen man verstecktes Potenzial holen kann in Kurzfassung und schon gibt es Leute, die das Alles für Unsinn halten.
Ein direkter praktischer Vergleich, Teleskop neben Teleskop getuned und ungetuned zeigt die Unterschiede aber doch. Wer macht das schon?
Die Tuben der 12-Zöller sind schon etwas weich, auch die von ICS, keine Sorge, aber es geht noch bei nicht allzu rustikaler Handhabung.
Mehr Schwierigkeiten bereitet schon die zu kleine Höhenlagerung, die Tuben neigen sehr schnell zum kippen bei zu hoher Zuladung vorne am OAZ. Nun, so ein 31er Nagler wiegt schon was und dafür zu viel, auch hier kann man tunen, die Lagerung verbessern. Die reinen Druck-/Reiblager von GSO und ICS sind beim Tuning gegenüber den Skywatchern mit dosierbarer "Klemmung" etwas im Nachteil, gerade zieht wohl GSO mit einem ähnlichen System nach, welches ich allerdings noch nicht getestet habe. Man nennt das einstellbare Friktionslagerung oder so ähnlich, weil Klemmung eigentlich ein ganz fürchterliches negativ besetztes Wort ist.
Ich denke, man kann beide Systeme gut hinbekommen, wenn man nicht spezielle Anforderungen stellt.

Wie kann man überhaupt Teleskope mit so vielen macken empfehlen?
Nun, es ist keine einzige Macke dabei die irreparabel wäre und es gibt nun Mal ansonsten nicht so viel Öffnung für so wenig Geld.

Das Tuning ist so teuer nicht und es macht sich bezahlt. Mein 8-Zöller hat als Referenz für viele GSO, ICS, Skywatcher gedient, um mittels vergleichender Beobachtung zu klären, ob das Teleskop sein Geld wert ist.
Dies ist inzwischen schwierig, da alle Tunings zusammengenommen das eine oder andere Zoll Öffnung ausgleichen.

Tuningberichte gibt es bei den DS-Brothers. Es ist "nur" ein Skywatcher, aber die meisten Dinge sind auf andere "Marken" oder "Etiketten" übertragbar.

Auch ist so Manches, was hier nur angerissen ist, einen eigenen Thread wert, soweit Interesse daran besteht.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,

danke für Deinen Beitrag.
Das mit dem Lüfter und der Veloursauskleidung hab ich hier im Forum schon gelesen.
Was mir neu ist ist Tau-/Streulichtkappe. Kannst du mir mehr dazu sagen? Ich dachte das ist nur bei Refraktoren notwendig um die Objektievlinse vor Tau zu schützen???

LG
Basti
 
Hallo Basti,

Respekt- alte Hasen zu ermahnen doch ihre Streitikeiten per PN auszutragen :super:

Das ist auch die bessere Lösung, das mit dem Respekt war ernst gemeint.

Zu deinen Fragen. Telrad hast du schon im Hinterkopf, Winkelsucher dazu wäre die Luxusvariante.

Laser oder Cheshire- ich würde cas Cheshire vorziehen, damit kannst du alles einstellen, mit dem Laser eigentlich nicht oder nur sehr schwierig.
Justieren wird bei 12" schon mal öfter fällig, Temperaturunterschiede und Bewegung auch wenn nur ein paar Meter tragen helfen schon dazu das die Justage nicht mehr ganz passt.
Okulare- ob nun 12" oder 10"- sind beide f/5 Systeme und damit sind halt etwas bessere Okus nötig. Aber die kann man sich der Reihe nach kaufen, muss ja nicht gleich von Anfang an komplette Serie Nagler sein, aber Billigkram eher gleich weglassen, rentiert sich nicht.

Lüfter ist dran, blasend gegen den Spiegel, kann man umbauen auf saugen, dann aber hinten den Tubus schließen.

Weiterer Punkt, die Justageschrauben sind zwar Rändelversion, aber liegen tief drin, per Hand nicht zu drehen, damit also ein Schlitzschraubendreher nötig.
Das hab ich bei meinem Galaxy geändert, da sind jetzt neu gefertigte Schrauben drin mit Sternknopf, Problem dabei- das sind Schrauben M7, schwer zu kriegen.

Ansonst, der von dir ausgesuchte Händler ist hinsichtlich Beratung und Hilfe bestimmt nicht verkehrt, wenn möglich fahr selbst vorbei, schau dir das Teil nochmals vor Ort an und entscheide dann- da stehen auch 10"er auf Lager, kannst also immernoch eine Entscheidung treffen.

Gruß
Stefan
 
Hallo Stefan,
Danke danke.

Hast du von deinen neuen Justageschrauben schon ein Bild hier im Forum oder kannst du mal eins rein stellen??? Stelle ich mir extrem praktisch vor :)

Lg
Basti
 
Hallöle,
vielleicht kann mir noch jemand was zur Stabilität im vergleich zum 8'' Rohr sagen muss man mit dem 12er extrem vorsichtiger sein als mit dem 8er???
Mann will ja vielleicht doch mal auf ein Treffen und dann muss das Ding halt ins Auto. Auch wenns wohl eher die Ausnahme bleiben wird.

LG
Basti
 
Zitat von Basti_fantasti:
Leider konnte mir bis jetzt noch Keiner eine Antwort darauf geben ob ein 12'' noch weitere Probleme mit sich bringt. Ausgeschlossen die eingangs erwänten. Vielleicht fällt Euch ja noch was ein. ;) Oder giebt es da Nix?

Für einen Anfänger dürfte die lange Brennweite und das damit verbundene kleine Bildfeld / starke Vergrößerung ein Problem sein. Es ist schwierig etwas zu finden bzw. wiederzuerkennen, wenn man noch keine Erfahrung mit den Größenverhältnissen am Himmel hat und sich noch nicht gut am Himmel auskennt. Man sieht so viele Sterne, dass man kaum Sternenmuster aus den Sternkarten wiedererkennt. Man sieht sozusagen den Himmel vor lauter Sternen nicht mehr. Andererseits, wenn man dann ein Objekt gefunden hat, ist es in einem so großen Teleskop schon ein toller Anblick - wenn der Himmel dunkel genug ist, was bei dir aber wohl der Fall ist.

Ich würde einem Anfänger eher ein Richfield-Teleskop empfehlen mit 600 bis 700mm Brennweite und noch ein Fernglas 10x50 dazu. Bei einem guten Himmel liefert das ein tolles Bildfeld und man kann schon viel machen und vor allen Dingen *lernen*. Wenn man dann Blut geleckt hat kann man sich auch noch ein Dobson dazu kaufen - man kann aber auch dran hängen bleiben. ;)

Thomas
 
Hi Basti,

im Nachbarthread gerade eingestellt, da ging es um diese Schrauben, guckst du hier, weit unten auf der Seite.
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php?ubb=showflat&Number=524823#Post524823

Zur Stabilität- sind beide gleicher Aufbau, also ca. 1mm Blechstärke. Nur ist halt der Durchmesser beim 12"er so grob 36cm, beim 8" entsprechend weniger.

Wenn du den Tubus nicht als Hocker benutzt klappt das schon, wenn du das machen willst musst du dir von Birkmaier einen ICS ATD kaufen- mit dem Tubus kannst du dann Nägel in die Wand klopfen, vorausgesetzt du kannst ihn weit genug anheben :biggrin:

Zum Einwand von Thomas- die längere Brennweite und damit kleinerer Öffnungswinkel: gut, man sieht etwas weniger, aber mit einem guten Übersichtsokular geht das schon ganz gut. Der Telrad hilft dabei überaus Objekte zu finden.

Gruß
Stefan
 
Hallo Basti,
Zitat von Basti_fantasti:
Leider konnte mir bis jetzt noch Keiner eine Antwort darauf geben ob ein 12'' noch weitere Probleme mit sich bringt.

Eine Anmerkung habe ich.
Es gibt geschlossene Tuben und es gibt Gitterrohr-Dobsons. Die verhalten sich bei hohen Vergrösserungen und Turbulenzen etwas anders.

Ist denn die Frage schon endgültig entschieden, dass du einen geschlossenen Tubus willst?

Einen klaren Himmel wünscht
Joachim
 
Hi Basti,

moderne Newton Tuben sind zu eng, daher saugende Lüftung, wenn man richtig Ernst macht, sogar zusätzlich Tubusisolierung gegen unkontrollierte Luftströmungen im Strahlengang. Das macht sich bei höheren Vergrößerungen sichtbar bemerkbar.
Tau-/Streulichtkappe und Veloursauskleidung, das schließt da an. Die Tuben sind auch zu kurz. Es kann seitliches Streulicht bis zum Fangspiegel, zum OAZ und weiter vordringen. Verblenden ist nicht (zu eng), also Velours und eine alte schwarze Isomatte (leicht und steif genug) von etwa 1,5xD-Tubus in der Länge und nach vore leicht trichterförmig ausgestellt (Vignettierung vermeiden) schirmt, auf den Tubus gesteckt, Streulicht sicher ab. Das hebt den Kontrast bei der Beobachtung deutlich sichtbar.
Taubeschlag am Fangspiegel wird i.d. R. hinreichend verzögert, sodass man (zunächst) ohne Fangspiegelheizung auskommen kann.

Die Tubusstabilität ist noch nicht im kritischen Bereich, obwohl ein 8er Tubus bei gleicher Walzblechdicke natürlich stabiler ist. Transporte sind kein Problem, man sollte nicht gerade vorne in den Tubus greifen unt Tarzan spielen.
Auch bei Stößen hat man schnell eine Delle einkassiert, Benutzungsspuren halt. Ich würde für einen 12er auf lange Sicht Rockerboxselbstbau mit Tubuslagerung in Rohrschellen andenken.

Im Übrigen sind solche Tunings m. E. als Langzeitprojekte zu sehen. Veränderungen am Tubus nimmt man erst vor, wenn das Rohr getestet und für gut befunden ist.
Auch sollte man die Justierung zuvor intus haben, denn sie steht halt nach jeden erneuten Zusammenbau komplett an.
Stefan hat Dich auf das Concenter-Justierset hingewiesen, ich finde das auch in Ordnung, weil es sowohl für den oft vernachlässigten FS als auch für den HS gut geeignet ist.

In der Reihenfolge der Maßnahmen steht die perfekte Justierung an erster Stelle, wenn es um das Ausreizen einer Optik (auch Linsen) geht.
Dann kommt sehr lange nichts und es folgt die thermische Beherrschung des Teleskops sowie die passenden Okulare.
Nochmals später folgt der Rest der Maßnahmen.

So wird auch die unterschiedliche Sicht verschiedener Menschen zu Teleskop X oder Maßnahme Y ein wenig deutlich.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
*Etwas* weniger ist gut. Der Bildfelddurchmesser beim Richfielder ist etwa 2 bis 2.5x so groß wie beim 12"er. Man überblickt also 4 bis 6 mal mehr Fläche. Den Andromedanebel kann man z.B. im 12"er nicht überblicken, was sehr schade ist - gerade bei gutem Himmel.

Wie gesagt: es kommt drauf an ob Anfänger oder schon erfahren. Einem Anfänger entgeht m.M.n. viel, wenn er gleich mit einem so großen Gerät anfängt.

Thomas
 
Hallo Günther,

geb dir Recht, aber das trifft ja auf alle Größenversionen der GSO und sonstige zu, also kein spezifischer Nachteil vom 12"er Tubus.

Das Concenter-Justierset hatte ich garnicht gemeint, ich beschrieb eher das Arbeiten mit einem normalen Cheshire bei dem ich in der Nacht seitlich mit Rotlichtlampe auf den Alukeil leuchte und damit sehr gut die Marke auf dem Spiegel sehen kann um zu justieren.

mit Velour auskleiden fängt man typisch zum tunen an, Umbau Rockerbox auf eine steifere Kiste folgt wohl nach, hab ich schon hinter mir, siehe http://www.deepsky.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread&tid=7924

Lüfter umdrehen und Tubus schließen folgt bei mir noch wenn ich wieder Lust hab zum basteln.

Gruß
Stefan
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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